Augsburg | 07.04.2010

Weiterbildung, Quelle: Fotolia
Mehr als jeder zweite Mitarbeiter in der bayerischen M+E-Industrie hat im vergangenen Jahr mindestens an einer Weiterbildung teilgenommen.
So die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber bayme und vbm. Sie reagieren jetzt auf den Vorwurf der bayerischen Arbeitsministerin Haderthauer, Unternehmen hätten sich im vergangenen Jahr zu wenig für Weiterbildungen eingesetzt„Wissen und Erfahrung der Mitarbeiter sind wesentlich für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft und vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels doppelt wichtig. In Krisenzeiten hat für die Unternehmen jedoch die Sicherung von Arbeitsplätzen Priorität. Hier haben wir viel geleistet“, betont Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme und vbm sowie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Die Verbände reagierten damit auf die Kritik der bayerischen Arbeitsministerin Christine Haderthauer, die Unternehmen setzten sich im vergangenen Jahr zu wenig für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ein. Die Ministerin stützt sich darin auf das aktuelle IAB-Betriebspanel, eine Befragung von rund 1.200 bayerischen Betrieben, nach der die Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe in Bayern im Krisenjahr 2009 von 49 (2008) auf 42 Prozent zurückgegangen ist.
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