Universität Augsburg

Universität Augsburg gehört zur BWL-Elite

Augsburg | 14.12.2011

Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg, Foto: Universität Augsburg
Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg, Foto: Universität Augsburg

Der Elite-Studiengang "Finanz- & Informationsmanagement" verschafft der Universität Augsburg dank der Verbindung von Wissenschaft und Praxis  erneut einen Spitzenplatz im BWL-Master-Ranking.

Der Elitenetzwerk-Studiengang "Finanz- & Informationsmanagement" der Universität Augsburg bestätigt erneut seine Rolle als Spitzenreiter. Unter den BWL-Master-Programmen im deutschsprachigen Raum hat sich der Elite-Studiengang bereits 2008 hervorgetan.  "Finanz- & Informationsmanagement" ist ein Elite-Studiengang der Universität Augsburg und der TU München.

Die Elite Augsburgs: "Finanz- & Informationsmanagement"

Der Elitenetzwerk-Studiengangs "Finanz- & Informationsmanagement" (FIM) konnte auch im zweiten CHE-Ranking konsekutiver deutscher BWL-Master-Programme hervorragende Ergebnisse erzielen. "Mit seiner interdisziplinären, methodisch fundierten und engen Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis und durch die für ihn charakteristische individuelle Betreuung der Studierenden kann unser Master-Studiengang auch in Konkurrenz zu hochspezialisierten und privat finanzierten Business Schools nicht nur mithalten, sondern Maßstäbe setzen. Die erneut hervorragende Bewertung zeigt, dass die Studierenden ebenso wie die Praxis dieses innovative Studienkonzept schätzen." So kommentiert die Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, das ausgezeichnete Abschneiden.

Universität Augsburg: Einordnung in Spitzengruppe

Die vier maßgeblichen Kriterien waren "Praxisbezug", "Wissenschaftsbezug", "Betreuung durch Lehrende" und "Übergang zum Master". In allen vier sowie im "Gesamturteil" wurden die Universität Augsburg und die TU München in die Spitzengruppe eingeordnet. Beide Universitäten verdanken diese Spitzenplatzierung dem Studiengang FIM. Die teils erst vor Kurzem angelaufenen weiteren BWL-Master-Studiengänge der Universität Augsburg und der TUM hatten noch keinen Eingang in die aktuelle CHE-Studie gefunden. Neben der Universität Mannheim sind die Universität Augsburg und die TUM somit die einzigen staatlichen Universitäten in der Spitzengruppe des aktuellen BWL-Master-Rankings.

Zum zweiten Mal vom CHE unter die Lupe genommen

Die Ergebnisse des nach 2008 zum zweiten Mal durchgeführten Rankings für BWL-Master-Angebote von Universitäten, Fachhochschulen und Business Schools wurden kompakt und ausführlich von CHE online veröffentlicht.  Anspruch dieser Studie ist es, BWL-Master-Programme unter allen relevanten Aspekten auf der Grundlage der Beurteilungen der Studentinnen und Studenten miteinander vergleichbar zu machen. Interessierten soll so die Möglichkeit geboten werden, diejenigen Angebote zu identifizieren, die ihren Vorstellungen und Bedürfnissen am nächsten kommen.

Universität Augsburg: Bereits 2008 Spitzenreiter

"Finanz- & Informationsmanagement" der Universität Augsburg und der TU München zählt zu den zehn ersten Studiengängen, die im März 2004 aus über 300 Bewerbungen für eine Förderung im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern (ENB) ausgewählt wurden. Bereits im ersten BWL-Master-Ranking errang FIM 2008 als der einzige ENB-Vollzeitstudiengang im Bereich BWL den Spitzenplatz. Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl führt den durch die CHE-Studie 2011 erneut bestätigten Erfolg des von ihm federführend geleiteten Studiengangs auf ein Bündel unterschiedlichster Faktoren und Besonderheiten zurück. Buhl ist Inhaber des Lehrstuhls für BWL, Wirtschaftsinformatik, Informations- & Finanzmanagement der Universität Augsburg. Zudem Wissenschaftlicher Leiter des Augsburger Kernkompetenzzentrums Finanz- & Informationsmanagement und der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik. Weiterhin ist er geschäftsführender Herausgeber der Zeitschriften WIRTSCHAFTSINFORMATIK und Business & Information Systems Engineering.

Individuelle Studienplanung

An erster Stelle, so Buhl, stehe die FIM-charakteristische individuelle Studienplanung. Sie orientiere sich an den persönlichen Zielen und Neigungen der Studierenden. Sie ziele darauf ab, das Qualifikationsprofil jedes Einzelnen unter Berücksichtigung seiner bisherigen Kenntnisse und Interessen sinnvoll auszubauen. Den Studierenden stehen inzwischen fünf Vertiefungsrichtungen zur Verfügung: Quantitative Finance, Financial Management, Business & Information Systems Engineering, Operations Management und Resource Management. Hiermit will man dem fortschreitenden Bedürfnis nach Spezialisierung in Wirtschaft und Wissenschaft gerecht werden.

Gründe für den Erfolg

"Die sorgfältige Auswahl der Studierenden und die Arbeit in Kleingruppen sind weitere Grundvoraussetzung für den Erfolg unseres Studiengangs", so Buhl. Die Anzahl der Bewerber aus Bayern, aber auch aus ganz Deutschland,  steigt kontinuierlich. In einem zweistufigen Auswahlprozess seit 2004 konnten bereits 172 Studierende aufgenommen werden. Die Maximalkapazität liegt dabei bei 30 Studierenden pro Jahr. Die Bewerbungen um einen FIM-Studienplatz kommen nur knapp zur Hälfte aus Bayern. Mehr als ein Drittel kommt aus dem Ausland. Die begrenzte Studierendenzahl ermöglicht eine äußerst intensive individuelle Betreuung.

Intensiv gelebtes Netzwerk aus Wissenschaft und Praxis

Wichtige Unterstützung erfahren die Studierenden auch von den zahlreichen FIM-Praxispartnern: Während des viersemestrigen Studiums werden oft mehr als zwei Praktika absolviert. Über 90 Prozent der FIM-Absolventinnen und -Absolventen verfügen über fachbezogene Auslandserfahrung. "Dass es uns gelingt, im CHE-Ranking auch im Bereich 'Praxisbezug' zu punkten, liegt nicht zuletzt an der Unterstützung durch unsere Praxispartner: Allianz Global Investors, Accenture, Assenagon, A.T. Kearney, BayernLB, Deutsche Bank, Fides IT Consultants, Telefónica, Radeberger und UPM Kymmene." Da ist Buhl sich sicher.

"Master of Science with honors" als Qualitätssiegel

"Dank der Kooperation mit der TU München und dort insbesondere mit dem Kollegen Zagst können wir unseren Absolventinnen und Absolventen einen 'M.Sc. with honors' beider Universitäten verleihen." Auch dieses "Qualitätssiegel" trägt nach Überzeugung von Buhl dazu bei, "dass unsere Absolventen hervorragende Job-Perspektiven in Wissenschaft und Praxis haben. "Durch das aktuelle CHE-Ranking", resümiert Zagst, "dürfen wir uns in der Überzeugung bestätigt fühlen, dass wir seit seiner Einführung vor acht Jahren mit dem Elitenetzwerk-Master-Programm FIM einen in dieser Form einzigartigen Studiengang aufgebaut und fortwährend weiterentwickelt haben, der unseren Studierenden eine ebenso praxis- wie forschungsnahe Ausbildung auf internationalem Spitzenniveau ermöglicht."

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