Augsburg | 20.11.2009
Auch die KUKA AG sieht sich gezwungen, aufgrund der heiklen Lage in der Autozulieferbranche die Zahl der Mitarbeiter im Unternehmen zu reduzieren. Laut Vorstandsvorsitzendem Dr. Till Reuter soll dies jedoch "sozialvertäglich" über die Bühne gehen.
Mit ihm überein stimmt auch der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Kerner. Er nimmt als Augsburger IG-Metall-Chef die Interessen der Mitarbeiter im Kuka-Kontrollgremium wahr.
Auch wenn die Talsohle der Wirtschaftskrise bereits durchschritten ist, die Autoindustrie und somit auch ihre Zuliefer-Firmen sind gezwungen ihre Kapazitäten den Umsätzen anzupassen.
Wie viele Stellen etwa durch freiwilliges Ausscheiden oder durch Vorruhestand sozialvertäglich abgebaut werden sollen, ist noch offen. Auch ob auf die rund 3400 KUKA-Mitarbeiter in Augsburg und Gersthofen weitere Kurzarbeit zukommt. Um aber so viele Stellen wie möglich im Unternehmen zu erhalten, müssen sich die Arbeitnehmer auf Kürzung einiger Sozialleistungen einstellen. Laut Augsburger- Allgemeine legt der Vorstand Wert darauf, weiterhin unter Hochdruck an neuen Innovationen und Produkten zu arbeiten.
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