Augsburg | 13.07.2009
Einsatz und Überzeugungsarbeit auf politischer Ebene haben sich gelohnt: Gemeinsam mit den ausbildendenden Unternehmen ist es der IHK Schwaben gelungen, für den Trendausbildungsberuf Dialogmarketing die Beschulung nach Schwaben zu holen.
Unternehmen wie die impuls Finanzmanagement AG, die Deutsche Telekom AG, die Lechwerke und die Firma Dialog Factory haben ihr Angebot mit über 80 Ausbildungsplätzen verfünffacht und damit Argumente und Voraussetzung für einen zusätzlichen Beschulungsstandort in Bayern geschaffen.
„Kunden gewinnen, betreuen und binden“ – eine der wichtigsten Tätigkeitsbeschreibungen in den Berufen des Dialogmarketings, die seit 2006 „auf dem Markt sind“ und einen starken Aufwärtstrend spüren. „Gerade in krisengeschüttelten Zeiten hat die Qualifikation von jungen Menschen oberste Priorität. Somit ist besonders erfreulich, dass sich in einem modernen und zukunftsweisenden Beruf für Schwaben nun neue Perspektiven eröffnen.“, so Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben.
Bislang wurde der Beruf im Blockunterricht in Regen im Bayerischen Wald sowie in Forchheim beschult. Die lange Fahrt zur Berufsschule hielt viele junge Menschen aus Schwaben davon ab, den Trendberuf zu ergreifen. Die Überzeugungsarbeit von IHK Schwaben gemeinsam mit den genannten Unternehmen und Staatssekretär Franz Josef Pschierer hat dazu beigetragen, dass im nächsten Schuljahr in Schwaben ein weiterer Beschulungsstandort eingerichtet wird. Das Einzugsgebiet umfasst die Regierungsbezirke Schwaben und Oberbayern. Jetzt ist die Regierung von Schwaben am Zug. Hier wird die Entscheidung getroffen, an welcher Berufsschule der Unterricht stattfinden kann.
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