KUKA AG

Reuter bleibt Vorstandsvorsitzender bei KUKA

Augsburg | 10.03.2010

Dr. Till Reuter (KUKA AG) Dr. Till Reuter (KUKA AG)

Dr. Till Reuter hat dem Aufsichtsrat der KUKA AG zugesagt, sein Mandat als kommissarischer Vorstandsvorsitzender bis zum 30. September weiterhin auszuüben.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Finanzierungsverhandlungen hat Dr. Till Reuter dem Aufsichtsrat der KUKA AG mitgeteilt, dass er den Posten bis Herbst dieses Jahres auch künftig besetzen wird. Sein Ziel ist insbesondere die langfristige strategische Ausrichtung des Konzerns weiterzuentwickeln. Neben Reuter sind Dr. Walter Bickel und Stephan Schulak im Vorstand tätig. Wer den Vorsitz ab Oktober übernehmen wird, bleibt noch offen.

Strategische Weiterentwicklung im Fokus

„Ich komme der Bitte des Aufsichtsrates gerne nach, zumal die Fortsetzung meiner Arbeit dem Unternehmen Kontinuität bringt. Nachdem wir die Kapitalerhöhung im November 2009 erfolgreich platzieren konnten, die Kreditfinanzierung gesichert haben, steht für mich neben der operativen Führung des Konzerns die langfristige strategische Ausrichtung des Unternehmens und der Ausbau von Zukunftstechnologien im Fokus meiner Tätigkeit“, äußert sich Reuter zu seiner Entscheidung.

Entwicklung der Märkte Medizintechnik und Montage

Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens ist unter anderem vorgesehen, die Zukunftstechnologien der roboterbasierten Automation in „Advanced Robotics“ unter der Leitung des ausgewiesenen KUKA Robotic-Fachmanns Bernd Liepert zu bündeln. Auf der Basis des neuen Leichtbauroboters sollen zukünftig vor allem die Märkte Service/Montage und Medizintechnik entwickelt werden.

Arbeitnehmervertreter begrüßen Entscheidung

„Mit Till Reuter haben wir in kurzer Zeit viel erreicht. Wir sind davon überzeugt, dass eine personelle Kontinuität die eingeleiteten Prozesse, insbesondere die langfristige strategische Ausrichtung, beschleunigen wird“, gutiert auch Siegfried Greulich, Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, dass Reuter sein Amt weiterhin ausüben wird.