Augsburg | 08.09.2009

Tag der Ausbildung bei der Handwerkskammer Schwaben
"Trotz Krise ging die Zahl der Ausbildungsverhältnisse in Schwaben nur um einen sehr geringen Prozentsatz zurück. Und um diesen noch nach oben zu korrigieren, nutzen wir den Tag der Ausbildung heute auch, um nachträglich noch Jugendliche an Betriebe zu vermitteln," so Jürgen Schmid, Geschäftsführer der Handwerkskammer Schwaben.
Bei einem Rundgang durch das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) in Augsburg machte die Handwerkskammer den hohen Stellenwert einer betrieblichen Ausbildung deutlich. Ehrengast war Schwabens Regierungspräsident Karl Michael Scheufele, den Hwk-Präsident Jürgen Schmid und der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Siegfried Kalkbrenner Einblicke in die überbetriebliche Ausbildung während der Lehrzeit gaben.
"Es ist wichtig, dass die jungen Leute ein breites Wissen während der Ausbildung erlernen. Deshalb bieten wir grundlegendes theoretisches und praktischen Wissen über den Betrieblichen Lernstoff hinaus," erklärte der Leiter des BTZ, Egon Herzig.
Das neue Ausbildungsjahr ist vor wenigen Tagen gestartet. Insgesamt beginnen nun rund 2600 Auszubildende ihre Lehre im Einzugsgebiet der HwK Schwaben.
Der Regierungspräsident erhielt Einblich in die Bereiche Metallbau, Elektrik und Landmaschinenmechanik. Gerade der Beruf des Landmaschinenmechanikers erfährt einen regelrechten Zulauf in den letzten Jahren. Grund dafür ist zum einen der Landmaschinenhersteller Fendt als einer der großen Arbeitgeber der Region, aber auch die Tatsache, dass die Auszubildenden sich später auch auf andere Fachrichtungen konzentrieren können.
"Das ist eine tolle Einrichtung mit dem Blick immer in die Zukunft gerichtet. Wichtig ist gerade in nächster Zeit das Ausbildungsniveau hoch zu halten," zeigte sich Regierungspräsident Scheuffele nach den Rundgang beeindruckt.
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