Augsburg | 24.11.2009
Geben und Nehmen sind das A und O bei einer Operation. Während die Rollen im Ernstfall feststehen – OP-Schwestern geben die Instrumente, der Operateur nimmt sie in Empfang – wurden sie bei einem „Wirbelsäulenkurs für OP-Personal mit Workshop“ in der Hessing Burg in Augsburg getauscht.
Über 100 Operations-Schwestern und -Pfleger aus dem gesamten Bundesgebiet ließen sich bei der Informationsveranstaltung unter Leitung von Professor Dr. Alexander Wild, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Wirbelsäulentherapie und spezielle orthopädische Chirurgie der Hessing Stiftung und dessen Oberarzt Dr. Frank Pfeiffer an fünf verschiedenen Stationen Vorteile und Feinheiten innovativer Implantate und Operationsmethoden erklären.
Die Referenten, unter anderem Orthopäden der Hessing Kliniken, der Hessingpark-Clinic, des Zentralklinikums und des Münchner Klinikums Rechts der Isar, demonstrierten den korrekten Einsatz der Instrumente bei Skoliose, Bandscheibenersatz, Spinalkanalstenose und Frakturversorgung. „Die Anforderungen an das OP-Personal steigen auf Grund der erhöhten Anforderungen ständig“, sagte Professor Wild (rechts hinten). Gemeinsam mit Dr. Frank Pfeiffer (links hinten) erklärt er hier Christine Berke, Operationstechnische Assistentin aus Münster, und Sakir Dervisoski, OP-Pfleger aus München, eine spezielle Technik zur besseren Korrektur von Wirbelsäulenverkrümmungen, die in seiner Klinik – als erster in Süddeutschland – seit fünf Monaten erfolgreich eingesetzt wird.
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