Augsburg | 08.12.2010

Neues Breitbandnetz in Langweid in Betrieb gegangen
Mit einem symbolischen Knopfdruck ging heute das neue Breitbandnetz in Foret und Stettenhofen in Betrieb. Die beiden Gemeindeteile von Langweid gehören zum Landkreis Augsburg.
Damit stehen dem Großteil der Haushalte und Gewerbetreibenden in diesen Gemeindeteilen nun Internetanschlüsse mit einer Bandbreite von bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung. Bisher konnte man dort nur mit schmalen Bandbreiten von unter 1 Mbit/s online gehen.
Leistungsstarke Breitbandanbindung für Langweid
„Bei der Breitbandanbindung können sich Foret und Stettenhofen ab heute mit den ganz großen Städten messen. Das ist ein Meilenstein in unserer wirtschaftlichen Entwicklung“, sagte Langweids Bürgermeister Jürgen Gilg. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine leistungsstarke Breitbandanbindung für Unternehmen, Selbstständige aber auch für viele Häuslebauer heute wesentliches Kriterium bei der Standortauswahl ist.“
Die Basis des Netzes
Das Telekommunikationsunternehmen LEW TelNet verlegte über vier Kilometer Glasfaser- und Kupferleitungen. Sie verbinden die vorhandenen Telefonleitungen mit dem Breitbandnetz. Die neuen hochmodernen Telefon- und Internetanschlüsse für die Verbraucher werden von M-net bereitgestellt. Für das neue Netz wurden notwendige Investitionen fällig. An diesen haben sich beide Unternehmen, die Gemeinde Langweid und der Freistaat Bayern beteiligt.
Breitbandprojekte sind wichtiger Standortfaktor
„Außerdem stärken sie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landkreises insgesamt“, sagte Max Strehle bei der Inbetriebnahme. Er ist Abgeordneter im Bayerischen Landtag und stellvertretender Landrat des Landkreises Augsburg.
LEW kann das Problem der Breitbandversorgung lösen
Die Bauarbeiten für das Breitbandnetz waren im Juli dieses Jahres gestartet und wurden im November 2010 abgeschlossen. „Wir setzen in der Region Bayerisch-Schwaben bereits 23 Breitbandprojekte um. Mit denen können wir künftig rund 22.000 Haushalte mit höchsten Bandbreiten ins Internet bringen“, sagte Erna-Maria Trixl, Geschäftsführerin der LEW TelNet. „Das zeigt, dass Netzbetreiber wie LEW TelNet das drängende Problem der Breitbandversorgung im ländlichen Raum lösen können.“
M-net stellt Glasfaserinfrastruktur zur Verfügung
So bietet M-net mit der Lösung Maxi Glasfaser-DSL, die standardmäßig einen Telefonund VDSL-Internetanschluss mit einer Internet- sowie Telefon- Flatrate ins deutsche Festnetz umfasst bereit. Die hohen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50.000 kbit/s ermöglichen dem Anwender die komfortable Nutzung bandbreitenintensiver multimedialer digitaler Anwendungen wie beispielsweise Video-on-Demand oder Online-Gaming.
Der Übergang vom digitalen Feldweg direkt auf die digitale Autobahn
„Die Bürgerinnen und Bürger in Foret und Stettenhofen verfügen nun über Internetzugangsmöglichkeiten, wie sie nicht mal in den meisten Städten Deutschlands vorhanden sind“, erklärt M-net-Geschäftsführer Anton Gleich. „Der Übergang vom digitalen Feldweg direkt auf die digitale Autobahn ist für Foret und Stettenhofen ab sofort Realität.“
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