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Die Abfallverwertungs-Anlage Augsburg GmbH (AVA) hat einen Grund zu feiern. Die AVA hat im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2010 das beste Unternehmens-Ergebnis in ihrer Geschichte erzielt. Damit konnte auf die geplante Kosten-Erstattung durch den Abfall-Zweckverband (AZV) erneut verzichtet werden. Dies ist das Resultat von der Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft B.R.M. Mattern GmbH. Diese testierte den Jahresabschluss 2010 der AVA. Dieser wurde im Aufsichtsrat und in der Gesellschafter-Versammlung beraten und festgestellt.
Keine Aufregung über Erlösrückgang bei der AVA
Zwar verzeichnet die AVA einen Erlösrückgang gegenüber dem Vorjahr. 2009 waren es noch 47,4 Millionen Euro. 2010 sind es 43 Millionen Euro. Dennoch ist dies keine Grund zur Trauer bei der AVA. Erklärt wird der Erlösrückgang einfach aufgrund des deutlichen Preisnachlasses für Haus- und Sperrmüll-Anlieferungen. Dieser war mit minus 24 % sehr deutlich.
AVA entlastet Steuerzahler mit rund 5,3 Millionen Euro
Dadurch wurden die Müllgebühren-Zahler mit einem Betrag von rund 5,3 Millionen Euro jährlich entlastet. Die hierdurch fehlenden Einnahmen konnten aber mühelos ausgeglichen werden. Durch eine höhere Auslastung und Verfügbarkeit aller Anlagen zum Beispiel. Oder durch erhebliche Effizienz-Gewinne und eine rückläufige Abschreibungs-Entwicklung. Darüber hinaus konnte ein Bilanzgewinn in Höhe von 4,1 Millionen Euro erzielt werden. Mit diesem wird die Eigenkapital-Verzinsung für das Jahr 2010 in Höhe von 1,5 Millionen Euro sichergestellt.
AVA erzielt Gewinn von 2,6 Millionen Euro
Der übersteigende Gewinn betrug dann 2,6 Millionen Euro. Er wurde auf Grundlage des Gesellschafter-Beschlusses in die Gewinn-Rücklagen zur Stärkung des Eigenkapitals eingestellt.
AVA verarbeitete insgesamt fast 290.000 Tonnen Abfall
Bei der AVA wurde im Jahr 2010 eine Gesamt-Abfallmenge von 287.042 Tonnen verarbeitet. Dem Abfall-Heizkraftwerk konnten 219.798 Tonnen Abfälle zugeführt werden. Diese wurden beseitigt und energetisch verwertet. In den beiden Krankenhaus-Müllöfen der AVA wurden im Jahr 2010 insgesamt 2.427 Tonnen verbrannt. Auch im Kompostier-Bereich ist eine deutliche Steigerung der Anliefer-Mengen zu verzeichnen. Mit insgesamt 64.817 Tonnen wurden 11.264 Tonnen mehr angeliefert als im Vorjahr.