MAN

MAN: Strom für Krankenhausschiff

Augsburg | 01.06.2010

Krankenhausschiff
African Mercy

MAN Diesel & Turbo stellt der Hilfsorganisation Mercy Ships International vier neue Bordstromaggregate des Typs 5L21/31 zur Verfügung.

Das Lazarettschiff "Africa Mercy" ist das weltweit größte zivile Krankenhausschiff und versorgt an der Küste Afrikas mittellose Hilfsbedürftige mit kostenlosen medizinischen Leistungen. Mit der Versorgung des Schiffes mit vier neuen Notstromaggregaten zu vergüngstigten Konditionen tätigt MAN Diesel & Turbo eine Spende in Höhe von rund 350.000 Euro.


Schiff ist vergleichbar mit mittelgroßem Krankenhaus

Das Krankenhausschiff Africa Mercy verfügt über die technische Ausstattung eines mittelgroßen Krankenhauses: sechs Operationssäle, modernste Röntgengeräte und Computertomographen, eine Zahnarztpraxis, eine Apotheke und vieles mehr. Hinzu kommen die Einrichtungen für die rund 400 ehrenamtlichen Besatzungsmitglieder und deren Familien, die oft monatelang an Bord des Schiffes leben: Aufenthaltsräume, eine Großküche, eine Wäscherei sowie eine Schule für bis zu 60 Kinder. All dies benötigt viel Strom, der an Bord des Schiffes mit dieselbetriebenen Generatoren – so genannten GenSets – erzeugt wird.

Umgebaute dänische Eisenbahnfähre

Die "Africa Mercy" ist eine umgebaute dänische Eisenbahnfähre aus dem Jahr 1980. Daher ist die Erneuerung der Bordstromaggregate dringend nötig, um die zuverlässige Stromversorgung und damit den Betrieb des Lazarettschiffs auch in Zukunft sicher zu stellen.
Vier MAN-Motoren des Typs 5L21/31 mit je 1 000 kW (1360 PS) Leistung werden in Zukunft diese Aufgabe übernehmen. Sie werden besonders vibrationsarm gelagert, damit sich ihre Schwingungen nicht auf die Operationssäle übertragen und die Arbeit der Chirurgen beeinträchtigen. Der Einbau der Motoren ist bei einem Werftaufenthalt in Südafrika ab September 2010 geplant.

Kooperation für einen guten Zweck

"Entlang der Küsten Afrikas liegen einige der ärmsten Staaten der Welt. Viele Menschen dort haben keinerlei Hoffnung auf die Behandlung ihrer Krankheiten, weil eine medizinische Infrastruktur entweder nicht vorhanden oder nur für eine Minderheit bezahlbar ist. Das Engagement von Mercy Ships, mit einem Krankenhausschiff gerade dort kostenlose Hilfe zu leisten, ist bemerkenswert. Gerne unterstützen wir diese wichtige Initiative mit unseren Dieselmotoren. Es ist uns wichtig, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen", so Klaus Stahlmann, Sprecher des Vorstands der MAN Diesel & Turbo SE. Don Stephens, Gründer und Präsident von Mercy Ships: "Wir sind froh, dass sich MAN gemeinsam mit uns für die Armen in Afrika engagiert. Dank dieser Partnerschaft und dank der neuen Dieselgeneratoren von MAN Diesel & Turbo wird Mercy Ships den Kraftstoffverbrauch und damit den CO2-Ausstoß um 20 Prozent reduzieren und damit auch deutliche Einsparungen bei den jährlichen Kraftstoffkosten erzielen. Die dadurch frei werdenden Mittel kommen direkt den Patienten an Bord der Africa Mercy zugute."

Nähere Informationen zu Mercy Ships finden Sie unter www.mercyships.org und www.mercyships.de.
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