KUKA

KUKA Bilanz 2010: Mitarbeiter-Entlassungen in Augsburg

Augsburg | 17.03.2011

Motormontagelinie für FPT Fiat Powertrain von KUKA Systems
Motormontagelinie für FPT Fiat Powertrain von KUKA Systems

Auch KUKA profitiert vom wirtschaftlichen Aufschwung und konnte Auftrags-Eingänge und Umsatz-Erlöse erhöhen. Die Mitarbeiter-Zahl in der KUKA-Zentrale in Augsburg wurde allerdings verringert.

Die KUKA Aktiengesellschaft hat die Bilanz für das Geschäftsjahr 2010 vorgelegt. Das Unternehmen berichtete über ein aufregendes Geschäftsjahr 2010. Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens hat sich KUKA im Besonderen regional auf die BRIC-Staaten, speziell China und Brasilien, fokussiert.

KUKA: Große Nachfrage von Automobil-Industrie

Der KUKA Konzern profitierte von der hohen Investitions-Bereitschaft der internationalen Automobilindustrie. Die Auftragseingänge des KUKA Konzerns erreichten 1.142,3 Mio. € und verzeichneten einen Zuwachs von 26,5 % gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere der Geschäftsbereich KUKA Robotics erholte sich sehr schnell von der Marktschwäche des Vorjahres. Er erzielte auf Grund einer starken Nachfrage aus der Automobil-Industrie ein neues Allzeithoch. Insgesamt stiegen die Auftrags-Eingänge von KUKA Robotics um 49,9 Prozent auf 486,2 Mio. €.

Auch die Umsatzerlöse von KUKA sind gestiegen

Die Umsatzerlöse stiegen im KUKA Konzern 2010 insgesamt um 19,6 Prozent auf 1.078,6 Mio. € (2009: 902,1 Mio. €). Auch hier war der Geschäftsbereich KUKA Robotics besonders stark. Bei KUKA Robotics wurden Umsatzerlöse in Höhe von 435,7 Mio. € erzielt, das entspricht einem Plus von 31,8 Prozent.

Insgesamt: Zuwachs an Mitarbeitern bei KUKA

KUKA hat insgesamt die Mitarbeiter-Zahlen weltweit ausgebaut. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg im KUKA Konzern von 5.744 Ende 2009 auf 5.990 Ende 2010. Das Mehr von 246 Personen, die nun beim KUKA Konzern angestellt sind, entspricht einem Zuwachs von 4,3 Prozent. Entsprechend der globaleren Ausrichtung der Kunden hat KUKA Personal-Kapazitäten in Osteuropa und den BRIC Staaten aufgebaut. So wurde in der ungarischen KUKA-Tochtergesellschaft, die den Schaltschrankbau für Roboter betreibt, die Anzahl der Mitarbeiter um 351 erhöht.

Mitarbeiter-Entlassungen in Augsburg

Der positive Trend des Mitarbeiter-Zuwachses bei KUKA ist leider nicht in der KUKA-Zentrale in Augsburg angekommen. Der Mitarbeiter-Stamm des KUKA Konzerns wurde hier um 259 Mitarbeiter auf nun 2.375 zum Jahresende 2010 reduziert. Doch der KUKA Konzern hat sich insgesamt positiv entwickelt und schaut nun weiter nach vorn. „Wir haben gezeigt, dass wir unsere Strategie konsequent und schnell umsetzen“, so der Vorstandsvorsitzende der KUKA AG Dr. Till Reuter. „Deshalb ist KUKA wieder auf Kurs und wächst profitabel. Die Früchte dieser Arbeit wollen wir in den nächsten Jahren ernten.“

Mehr Informationen zum KUKA-Konzern unter www.kuka-robotics.com

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