Augsburg | 02.02.2011

KÖ-Umbau durch Klage gefährdet
Erst kam der Bürgerentscheid, dann machen die Fledermäuse den Holzfällern einen Strich du die Rechnung. Und nun soll auch noch eine Klage den KÖ-Umbau gefährden.
Es ist eine ewiges Hin und Her mit diesem KÖ-Umbau. Nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid sollten jetzt die ersten Bäume gefällt werden, B4B SCHWABEN berichtete. Eines fiel bei den Arbeiten auf. Viele Bäume rund um den Königsplatz waren mit einem Plakat versehen. Diese Plakate protestieren gegen die Abrodung der Bäume am Königsplatz im Zuge des KÖ-Umbaus.
NAM will KÖ-Umbau stoppen
Die geplanten Klagen gegen den Umbau des Königsplatzes sollen bereits diese Woche bei den zuständigen Verwaltungsrichtern landen. Klagen werden die Bürger die dem Verein Neue Augsburger Mitte (NAM) angehören. Der NAM macht sich seit Monaten gegen den KÖ-Umbau stark. Als Begründung für den Stop des KÖ-Umbaus nannte der NAM das zu erwartende Verkehrschaos. Der Verein NAM hat sich zu Ziel gesetzt, den KÖ-Umbau sofort zu stoppen.
Juristen haben mit Klagen bezüglich des KÖ-Umbaus gerechnet
Doch es sieht schlecht aus für die Klagen der NAM Mitglieder. Damit der KÖ-Umbau gestoppt werden kann, müssten Gerichte den Normenkontrollklagen eine aufschiebende Wirkung zubilligen, bis über die Klage gegenüber dem KÖ-Umbau selbst entschieden ist. Doch das halten Juristen der Stadt für eher unwahrscheinlich.
Es wird mehr Bäume um den Königsplatz geben
Der Bebauungsplan 500 sieht nicht nur eine Rodung von 70 Bäumen bis Februar vor. Bis 2013 sollen insgesamt 170 Bäume rund um die KÖ den Holzfällern zum Opfer fallen. Doch es wird nicht nur eine Rodung der Bäume geben. Im Bebauungsplan 500 werden 280 neu gepflanzte Bäume versprochen, doch das scheint die Bürger nicht zu interessieren. Die Plakate am Königsplatz zeigen die Meinung der Bürger eindeutig. Auf den Plakaten protestieren „Die Wutbürger“ gegen die Abrodung am Königsplatz
Zum Artikel über die Baumfäll-Arbeiten am KÖ auf B4B SCHWABEN
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