Augsburg | 15.07.2010
Mehr Freiraum für Lehre und Forschung an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg – JUSTA-Stiftung will Wissenschaft und Bildung fördern und gestalten.
Die Juristische Fakultät der Universität Augsburg weist derzeit deutschlandweit die kürzesten Studienzeiten auf. Im Wirtschaftsrecht ist sie bestens vertreten und betreibt im Medizin- und Umweltrecht Spitzenforschung. Auch im Bereich des geistigen Eigentums kooperiert die Fakultät mit weltweit renommierten Partnern. Nun will die Juristische Fakultät die bereits hohen Standards halten und kontinuierlich steigern. Dafür hat sie die JUSTA-Stiftung gegründet. Sie soll die Wissenschaft und Bildung fördern und die Juristische Fakultät zukünftig aktiv gestalten.
Einweihung der JUSTA-Stiftung
Am 22. Juli 2010 wird die „JUSTA-Stiftung der Freunde und Förderer der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg“ festlich getauft. Der Regierungspräsident von Schwaben, Karl Michael Scheufele, wird die Stiftungsurkunde um 17.00 Uhr im Hörsaal 2001 (Juristische Fakultät, Gebäude H im Gebäudeplan) feierlich übergeben. Das Stiftungskapital von 50.000 Euro haben 24 Stifter in nur drei Wochen aufgebracht.
Selbsthilfe für noch mehr Qualität
Seit 1971 steht die Juristische Ausbildung in Augsburg für Qualität, Individualität und Modellhaftigkeit. Die Studien- und Arbeitsbedingungen begeistern Lehrende sowie Studierende in gleichem Maße. Diese Studien-Qualität muss deshalb besonders gesichert und optimiert werden. In Zeiten leerer Staatskassen greift die Juristische Fakultät nun zur Selbsthilfe. Mit Hilfe der JUSTA-Stiftung soll in erster Linie ein Neubau auf dem Campus errichtet werden. 854 Quadratmeter mehr für Forschung und Lehre. Neben der Stiftung werden auch Studierende mit ihren Studien-Gebühren zur Finanzierung von Seminarräumen beitragen.
Investition in die Zukunft
Mit der Stiftung wird in die Zukunft der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg investiert. Dadurch können die internationalen Kontakte vertieft und die Spitzenforschung weiter betrieben werden. Zudem kann die Fakultät ihr spezielles Fortbildungs-Programm für Rechtsanwälte aufrechterhalten. Andreas Voßkuhle, der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, ist von dieser Idee begeistert: "Ich wurde an der Juristischen Fakultät Augsburg habilitiert. Gerne denke ich an die hervorragenden Arbeitsbedingungen hier zurück. Augsburg darf auf seine Juristische Fakultät zu Recht stolz sein. Die Pläne, auf dem Campus auch künftig alles unter einem Dach zu haben, unterstütze ich voll und ganz."
Durch sie wurde es möglich...
Die Ausstattung des Stiftungsvermögens beträgt fünfzigtausend Euro, die von folgenden aktiven und ehemaligen Mitgliedern der Juristischen Fakultät, ihren Lehrbeauftragten und Alumni aufgebracht werden: Prof.Dr. Christoph Becker, Prof. Dr. Volker Behr, Prof. Dr. Martina Benecke, Prof. Dr. Herbert Buchner, Prof. Dr. Beate Gsell, Prof. Dr. Phillip Hellwege, Prof. Dr. Hans-Ulrich Jerschke, Prof. Dr. Rainer Kanzleiter, Prof. Dr. Peter Kindler, Dr. Matthias Kober, Dr. Hagen Kobor, Prof. Dr. Michael Kort, Werner Leitner, Dr. Klaus Leuthe, Prof. Dr. Thomas M. J. Möllers, Dr. Stephan Rasch, Prof. Dr. Jan-Hendrik Röver, Prof. Dr. Henning Rosenau, Prof. Dr. Reiner Schmidt, Prof. Dr. Paul Schrader, Prof. Dr. Jörg Tenckhoff, Prof. Dr. Otmar Thömmes, Prof. Dr. Kerstin Tillmanns und Dr. Rudolf Wittmann.
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