Augsburg | 07.10.2009
Wenn ein Veranstaltungsabschnitt mit dem Titel „Das Phänomen der Dehnbarkeit von Zeit“ überschrieben ist, lässt das nicht gerade auf einen kurzweiligen Abend schließen.
Anders beim fünften Dies Academicus der Hochschule. Nicht nur der Festvortrag ugsburg und die Welt“ von Professor Wilhelm Liebhart und die musikalische mrahmung durch das Jazz Trio der Hochschule sorgten dafür, dass bei der kademischen Feierstunde alles andere als Langeweile aufkam. „Wir wollen an diesem Tag vor allem uns und unsere Studierenden feiern, die etwas Besonderes geleistet haben“, gab Hochschulpräsident Hans-Eberhard Schurk bei der Begrüßung den inhaltlichen Rahmen vor. Und zum Feiern hatte die Hochschule allen Grund. Gleich sechs Preise aus Wirtschaft, Politik und Hochschule konnten an herausragende Studierende vergeben werden. Darunter auch der mit 1000 Euro dotierte Albert-Leimer-Preis. Ihn erhielt der Nachwuchsdesigner Johannes Kemnitzer. Unter dem Titel „Fließgeschwindigkeit - Das Phänomen der Dehnbarkeit von Zeit“ hatte er in seiner Diplomarbeit unter verschiedenen Perspektiven das Phänomen ‚Zeit' untersucht.
Dass sich nicht nur mit der Dimension Zeit, sondern auch mit einer anderen Dimension, dem Raum, genauer gesagt, dem Weltraum, Preise abräumen lassen, bewies das studentische Team „Taxeedo“. Für ihr Projekt, ein modernes Sportgerät für Astronauten zu entwickeln, bekamen die Nachwuchsforscher 1500 Euro Preisgeld des Fördervereins. Weitere 1500 Euro des Fördervereins gingen an das Team Robo Capiens der Fakultät für Elektrotechnik.
Für hervorragende Studienleistungen und großes gesellschaftlich-interkulturelles Engagement wurde Rubin Davletshin aus der Ukraine mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes geehrt.
„Machen Sie weiter auch Sachen, die sich nicht unbedingt in Mark und Pfennig auszahlen“, forderte der ehemalige Präsident der Hochschule Hans Benedikt die Mitglieder des Teams Betonkanuregatta auf. Die Studierenden, die bei der diesjährigen Betonkanuregatta der deutschen Zementindustrie mit Einsatz und Kreativität punkteten, erhielten den Adam-Keller-Preis.
Der Preis der schwäbischen Wirtschaft für Andreas Kühne sowie der Preis des Bezirks Schwaben für Tanja Kaiser schlossen den Preisregen ab.
Traditionell ist der Dies auch der Ort, an dem die Hochschule ihre ehemaligen Mitglieder offiziell in den Ruhestand verabschiedet. In diesem Jahr konnte sich Hochschulpräsident Schurk bei Professor Madeleine Bujatti, Professor Josef Starzner, Rainer Funck, Elisabeth Hornung, Anne-Maria Kienle-Saedler, Gisela Kreibich, Anita Kuisle und Frau Margit Siebert für ihre langjährige Tätigkeit bedanken.
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