HWK

Handwerkspreis: Schwäbische Unternehmen vorne mit dabei

Augsburg | 09.03.2010

Handwerkspreis 2010 Handwerkspreis 2010

Auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München 2010 wurde auch dieses Jahr der Bayerische Staatspreis verliehen. Zu den internationalen Preisträgern zählen drei Unternehmen aus Schwaben.

Aus Österreich, Holland, Korea, Japan, Spanien und auch aus ganz Deutschland kamen die 21 Preisträger des begehrten Handwerkspreises. Darunter drei aus Bayerisch-Schwaben. „Wir als Handwerkskammer für Schwaben sind stolz darauf, dass bei einem international hochrangig besetzten Wettbewerberfeld fast 15 Prozent aller Preisträger aus Schwaben stammen,“ erklärt Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK.

Unternehmen aus dem Energiesektor

Zwei der schwäbischen Preisträger sind Mitgliedsbetriebe der HWK und im Energiebereich tätig: Diefenthaler LichtRäume GmbH aus Westendorf und die Lechnermühle aus Schiltberg. Während Diefenthaler einen Bodenanschluss für Wintergärten Glasfassaden entwickelt hat, stellte die Lechnermühle als Innovation den so genannten „Pelletomat“ vor, ein mechanisch-pneumatisches Zuführsystem für Holzpellets. Diese Entwicklung hat die Lechnermühle inzwischen sogar als Patent angemeldet. Diefenthaler LichtRäume GmbH baut Wintergärten auch für alte Menschen und für Menschen mit Behinderung zugänglich. Durch ein ausgeklügeltes Baukastensystem entsteht ein barrierefreier Sockelanschluss bei industriellen Standardtürsystemen für Wintergärten.

Klima-Experte Nummer eins

„Dass das „Klimajahr“ der Handwerkskammer 2008 keine Eintagsfliege war, beweisen solche Innovationen, wie sie unsere schwäbischen Preisträger entwickelt haben. Wir unterstützen unsere Betriebe diesbezüglich durch intensive Beratung und Hilfestellungen. Das schwäbische Handwerk hat seinen Ruf als Deutschlands Klima-Experte Nummer eins völlig zu Recht,“ erläutert Jürgen Schmid, Präsident der HWK Schwaben.