Augsburg | 17.09.2010

Die 46 neuen Lehramtsanwärter und -anwärterinnen
In Stadtbergen wurden 46 Lehramtsanwärterinnen und –anwärter vereidigt und begannen zum Schulanfang ihre Ausbildung an Schulen im Landkreis.
Sie sind mitunter die wichtigsten Bezugspersonen für Kinder. Sie tragen Verantwortung und übernehmen einen Teil der Erziehung und der Bildung der Kinder. Sie sind die ständigen Begleiter der Jugend. Die Rede ist von Lehrern. Zuhören, Zeit haben und für die Kinder da sein. Das sind neben den klassischen Aufgaben des Unterrichtens existentielle Bausteine im Lehrerdasein. Deshalb ist es umso wichtiger, stets genug Lehrer an den Schulen zu haben. Das weiß auch Johannes Wirsing. Der stellvertretende Schulamtsleiter sprach bei der Einführung der insgesamt 46 Lehramtsanwärterinnen und –anwärter in Stadtbergen.
Von der Theorie in die Praxis
Mit dem neuen Schuljahr werden die jungen Frauen und Männer an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis eingesetzt. Jetzt da sie ihr erstes Staatsexamen in der Tasche haben geht es an das Sammeln von Praxiserfahrungen. An den Schulen des Landkreises werden sie zwei Jahre lang ausgebildet werden. Acht Wochenstunden werden sie dabei unterrichten. In der übrigen Zeit werden sie vor allem erfahrenen Betreuungslehrern über die Schulter schauen. Dabei sollen sie selbst viel lernen und wichtige Erfahrungen sammeln. Von diesen Erfahrungen werden sie später zehren können. Sie werden Ihnen nützliches Wissen über das Verhalten von Schülern vermitteln. Sie werden bei späteren Entscheidungsfragen helfen. Sie werden es ihnen ermöglichen Schülern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Ein guter Start
„Der Beruf des Lehrers erfordert nicht nur pädagogisches Geschick, sondern viel Einfühlungsvermögen, Verständnis und Toleranz. Sie brauchen natürlich auch gute Nerven und Geduld, denn Kinder haben viele Fragen. Doch zu fragen und gezielt nach Antworten zu suchen ist das Wesen des Lernens.“ So brachte Landrat Martin Sailer bei der Vereidigung der neuen Anwärter die Fähigkeiten von Lehrern auf den Punkt. Einen guten Start und Erfolg wünschten nicht nur die Vertreter des Schulamtes, allen voran Schulamtsleiter Johannes Ostermeier. Sondern auch die Personalratsvorsitzende Gabriele Ullersberger und die Seminarleiterinnen und –leiter, die die Anwärterinnen und Anwärter in den nächsten beiden Jahren betreuen.
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