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IHK Schwaben
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Die Wirtschaft und der Alltag im Iran sind durch die verschärften EU-Sanktionen stark eingeschränkt. Aber auch schwäbische Unternehmen leiden unter den neuen Vorschriften.

Nach den neuesten diplomatischen Verwicklungen verschärft die EU ihre Sanktionen gegen den Iran weiter. Auch schwäbische Firmen spüren durch die verschärften EU-Sanktionen immer größere Belastung.

Verschärfte EU-Sanktionen behindern Wirtschaft und Alltag in Iran

Der Iran spürt die Folgen der verschärften EU-Sanktionen deutlich. Die wichtigste Exportbranche, die Öl-, Gas- und Petrochemie-Industrie ist stark betroffen. Viele Bereiche des Alltags und der Privatwirtschaft sind eingeschränkt. Auch die 78 Millionen Einwohner des Landes müssen mit den Folgen der seit Jahren bestehenden Strafmaßnahmen der EU zurechtkommen.

Schwaben leidet unter verschärften EU-Sanktionen gegen Iran

Auch in Schwaben klagen immer mehr Unternehmen über die zunehmende Belastung. Vor allem mittelständische Unternehmen aus Schwaben sind betroffen. Nachhaltige Export-Behinderungen erschweren oftmals  die traditionellen Wirtschaftsbeziehungen einiger schwäbischer Unternehmen zu iranischen Geschäftspartnern.

Schwäbisches Know-how schützen – aber zu welchem Preis?

„Natürlich muss verhindert werden, dass deutsches Know-how und deutsche Technik zu kriminellen Zwecken beschafft wird“, betont Anis Azouz. Azouz ist Außenwirtschaftsexperte für den Nahen und Mittleren Osten der IHK Schwaben. „Aber mittlerweile können unsere Firmen selbst behördlich als einwandfrei geprüfte Exporte kaum noch durchführen. Hauptsächlich da ihre Bank die Zahlungen aus dem Iran oft nicht mehr entgegen nimmt“.

Komplexe Verbote lassen sogar Banken zurückschrecken

Hintergrund sind die immer komplexeren Verbots- und Prüfvorschriften. Diese lassen auch die Finanzinstitute aus Angst vor Fehlern zurückschrecken. Azouz sieht die aktuelle diplomatische Konfrontation zwischen EU und dem Iran mit Sorge: „Uns ist keine Gefährdungslage für die Präsenz unserer Firmen vor Ort bekannt. Allerdings wird durch die politischen Auseinandersetzungen die ehemals gute Wettbewerbs-Position der deutschen Hersteller für Konsum- und Industrieprodukte weiter geschwächt. Und das zunehmend zugunsten konkurrierender Anbieter auf den Weltmärkten“. Die IHK Schwaben beobachtet die anstehende politische und wirtschaftliche Entwicklung weiterhin genau.

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