IGS

EMAS-Zertifikat für die IGS verlängert

Augsburg | 26.05.2011

EMAS-Zertifikat für die IGS verlängert
EMAS-Zertifikat für die IGS verlängert

Die IGS (Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft) ist Partner im Umweltpakt Bayern. Zudem lässt die IGS ihre Management-Systeme und Leistungen regelmäßig nach ISO-Normen zertifizieren.

ISO-Normen für die sich die IGS qualifiziert hat sind: Qualitätsmanagement (9001:2008) und Umweltschutz (14001:2004). Darüber hinaus nimmt die Standortbetreiber-Gesellschaft des Industrieparks seit Dezember 2007 an EMAS teil. EMAS ist besser bekannt als EU-Öko-Audit. Im Mai erhielt die IGS, die Urkunde zur Verlängerung der Registrierung um weitere drei Jahre. Die Urkunde wurde von Thomas Schörg übergeben. Schörg ist Regional-Geschäftsführer der IHK Augsburg für den Wirtschaftsraum Augsburg.

Teilnahme am EMAS

EMAS wurde von der Europäischen Union entwickelt. EMAS gilt als Instrument für Organisationen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. Alle Unternehmen, die an EMAS teilnehmen, müssen eine Umweltprüfung durchführen. Zudem müssen sie eine Umwelterklärung veröffentlichen. In der Meldung müssen sie über die Auswirkungen ihrer Umweltleistung auf die Umwelt (direkt oder indirekt) berichten. Zudem muss die Erklärung die Umweltziele des Unternehmens enthalten. Alle Aussagen der Umwelterklärung werden von einem staatlich zugelassenen, unabhängigen Umweltgutachter auf ihre Richtigkeit geprüft. Die Umwelterklärung ist außerdem jährlich zu aktualisieren. Organisationen, die die Prüfung durch den Umweltgutachter erfolgreich durchlaufen haben, können sich in das EMAS-Register eintragen lassen. Dieses wird von der zuständigen IHK geführt.

EMAS zeigt auch Defizite auf

Für IGS-Geschäftsführer Heinz Mergel hat der Dialog mit der Öffentlichkeit im Hinblick auf die Umweltschutz-Aktivitäten einen hohen Stellenwert: "EMAS-Umwelterklärungen zeichnen sich durch eine hohe Transparenz und Glaubwürdigkeit aus. Denn es werden nicht nur die Erfolge eines Unternehmens sichtbar gemacht. Sie zeigen vielmehr auch noch vorhandene Defizite auf. Diese Defizite sollen durch klare Ziele und Verbesserungs-Maßnahmen beseitigt werden. Die jedes Jahr veröffentlichte Umwelterklärung ist für uns ein wichtiges Instrument. So können wir die Umweltaktivitäten der IGS und des ganzen Standortes darstellen.“

Rasante Entwicklung der IGS

Thomas Schörg ist seit 1. April 2011 neuer Regional-Geschäftsführer der IHK für die Region Augsburg. Er nutzte die Gelegenheit des Besuches im Industriepark Gersthofen, um mehr über den Chemiestandort zu erfahren. Die IGS hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem modernen Industriepark entwickelt. Mittlerweile gehören zwölf Unternehmen zur IGS.

Die "ökologische Visitenkarte" der IGS wurde Ende Februar im Internet veröffentlicht (www.industriepark-gersthofen.de/Publikationen/Broschüren).

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