Stadt Augsburg

Breites Bündnis gegen Tunnel am Königsplatz

Augsburg | 10.11.2010

Königsplatz Augsburg, Foto: B4B SCHWABEN
Königsplatz Augsburg, Foto: B4B SCHWABEN

Knapp drei Wochen vor dem Bürgerentscheid am 21. November zum Umbau des Königsplatzes formiert sich ein breites Bündnis an Gruppierungen, Verbänden und namhaften Einzelpersonen, die aus unterschiedlichen Gründen einen Tunnel am Königsplatz ablehnen.

Das von der CSU- und SPD-Stadtratsfraktion getragene Ratsbegehren, das den sofortigen Umbau des Königsplatzes ohne Tunnel und samt vorsorglicher Entlastungsstraße fordert, wird derzeit öffentlich unterstützt von: Aktionsgemeinschaft Hochzoll e.V. (Melitta Schuster), Aktionsgemeinschaft Lechhausen e.V. (Peter Fischer), Altstadt Augsburg Aktiv e.V. (Johannes Althammer), Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen (Günter Gsottberger)

- Architekten Initiative Augsburg (Dietmar Egger), Augsburger Verkehrsverbund, AVV (Olaf von Hoerschelmann), Behindertenbeirat (Bruno Erlei), Hasen-Immobilien AG (Eberhard Schaub), FCA (Peter Bircks), Handwerkskammer für Schwaben (Jürgen Schmid), Landkreis Augsburg (Martin Sailer), Kurt Idrizovic, Buchhändler, Parfümerie Naegele (Birgitt Meyer), Seniorenbeirat (Heinz Gams), Stadtjungendring (Raphael Brandmiller), Turnverein Augsburg, TVA (Günter Löhnert), VDK-Kreisverband Augsburg (Christine Sturm),

Breite Zustimmung gegen den Tunnel

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl wertet die aktuelle Unterstützungsliste gegen ein Tunnelbauwerk am Kö „als breite Zustimmung für die aktuelle Planung des Baureferats, die auf der Basis des Siegerentwurfs aus dem Ideenwettbewerb entstanden ist.“ Mit den Umbauplänen für den Kö sind im Wesentlichen vier Grundziele verbunden:

  1. Das Umsteigen am Königsplatz wird barrierefrei und für alle Beteiligten sicherer.
  2. Die Innenstadt und alle Parkhäuser bleiben für die Autofahrer erreichbar.
  3. Die Aufenthaltsqualität am Königsplatz wird erheblich attraktiver.
  4. Der Kö-Park bleibt weitestgehend erhalten und setzt sich mit neuem Grün in die Fuggerstraße fort.

Beginn ohne Zeitverzug

„Aus Gesprächen auf der Straße und an unseren Informationsständen am Wochenende weiß ich, dass viele Bürgerinnen und Bürger den Kö-Umbau jetzt und ohne weiteren Zeitverzug möchten. Ohne Tunnel ist das möglich“, so Dr. Gribl.

Immer mehr Unterstützer

Zuletzt hat sich auch die Arbeitsgemeinschaft ARGE Oberhausen e.V für das Ratsbegehren gegen einen Tunnel am Königsplatz ausgesprochen. Die Reihe an öffentlichen Unterstützern für das Ratsbegehren zum sofortigen Umbau des Königsplatzes ohne Tunnel wird länger. Auch die ARGE-Oberhausen e.V. spricht sich nachdrücklich gegen den Bau eines Tunnels am Königsplatz aus. Wie ARGE-Vorsitzender Dieter Bartl betont, sei der rasche Umbau des Kö sowohl für die Erreichbarkeit der Innenstadt wie auch des Stadtteils von großer Bedeutung. In Oberhausen wohnen immerhin mehr als 23.000 Menschen.

Moderne Verkehrsplanung

„Wenn am Kö jetzt ohne weitere Zeitverzögerung gebaut wird, dann nützt das auch dem baldigen Umbau des Hauptbahnhofs. Eine moderne Verkehrsplanung kommt allen Menschen zugute, die mobil sein möchten und sie nützt in wirtschaftlicher Hinsicht auch den Geschäftsleuten.“ Die ARGE-Oberhausen koordiniert mit Blick auf die Integration der Bewohner Veranstaltungstermine von Vereinen und Institutionen im Stadtteil und sie organisiert Veranstaltungen wie den „Oberhauser Marktsonntag“ und den „Oberhauser Advent“.

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