Augsburg | 08.04.2010
Die Zahl der neu geschlossenen Ausbildungsplätze in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie wird in diesem Jahr um zwei Prozent zurückgehen. Dies ist das Ergebnis einer Blitzumfrage von bayme und vbm unter ihren Mitgliedsbetrieben.
„Die bayerische Metall- und Elektroindustrie bildet trotz der nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Situation auf hohem Niveau aus. Laut unserer Prognose werden wir 2010 über dem Niveau von 2006 liegen. Wenn man bedenkt, dass die demografische Entwicklung in diesem Jahr zu einem weiteren Rückgang der Bewerberzahlen führen wird, dann wird sich der M+E-Ausbildungsmarkt in diesem Jahr weiter entspannen“, so Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme und vbm. 2009 ging die Zahl der neuen Ausbildungsverträge in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie um knapp 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. „Gemessen am Ausmaß des wirtschaftlichen Einbruchs hatte die bayerische M+E-Industrie auch im letzten Jahr eine hohe Ausbildungsintensität vorzuweisen. Bemerkenswert ist, dass die bayerischen M+E-Betriebe 2009 trotz der Jahrhundertkrise mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt haben als in den Jahren 2005 und 2006“, meint Brossardt.
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