Augsburg | 24.03.2010

Frühjahrsempfang der Handwerkskammer
Den Frühlingsempfang der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) nutzte Kammerpräsident Jürgen Schmid, um vor den mehr als 200 Gästen ein Resümee über das Krisenjahr 2009 zu ziehen.
Gleichzeitig zur Bilanz des Vorjahres fordert Schmid eine zum Frühjahr passende Aufbruchsstimmung ein, auch wenn die Krise seiner Meinung nach noch sehr lange nachwirken werde. Aber Schmid blieb laut Pressemitteilung in seiner Rede positiv: „Das Handwerk hat sich Gott sei Dank besser als andere Wirtschaftszweige geschlagen und stemmt sich alles in allem robust und energisch gegen die Krise.“ Allerdings gab es auch hier Einbrüche zu verkraften.
Neues Verständnis für Wirtschaft
Präsident Schmid betonte mit Blick auf die HWK als Institution: „Unser Haus hat hierauf sehr frühzeitig reagiert. Wir haben ein umfangreiches Maßnahmen- und Krisenhilfspaket für unsere Betriebe geschnürt, um diese beispielsweise bei Bank- und Kreditverhandlungen zu begleiten und zu unterstützen.“ Auch in Blick auf die Zukunft mahnte Schmid die Allgemeinheit an: „Wir müssen neue Grundsätze für ein vernünftiges Miteinander von Wirtschaft, Staat und Bürger aufstellen. Wir brauchen in der Politik, in der Gesellschaft ein neues Verständnis dessen, was wir unter der Wirtschaft verstehen.“
Imagekampagne
Der Wohlstand beruhe im Wesentlichen auf der Leistungs- und Innovationskraft von Mittelstand und Handwerk, so Schmid. Die Imagekampagne des deutschen Handwerks komme daher genau zum richtigen Zeitpunkt. „Die Kampagne erzeugt genau die Aufbruchsstimmung, die wir jetzt brauchen.“ Das Handwerk habe damit nun die einzigartige Gelegenheit, einen Imagewandel herbeizuführen. Das Handwerk solle wieder zu einer positiv besetzten „Marke“ und zu etwas Unverwechselbarem werden, so Schmid.
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