Augsburg | 27.05.2010
Dank eines sogenannten Massekredits soll die Produktion bei Böwe Systec erst einmal weiter gehen. Das heißt für die rund 600 betroffenen Mitarbeiter zunächst aufatmen.
Laut Insolvenzverwalter Werner Schneider laufen die Gespräche mit den Banken. Auf diese kommt es nun an, ob der Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten werden kann. Auch die Liquidität der Tochterunternehmen soll aufrecht erhalten werden.
Böwe Systec hatte am vergangenen Freitag Insolvenzantrag beim Amtsgericht Augsburg gestellt und dies mit dem mittlerweile angehäuften Schuldenberg von 190 Millionen Euro begründet.
Die rund 600 Mitarbeiter des Unternehmens sind seit Frühjahr 2009 in Kurzarbeit und haben bereits auf Gehälter und Sonderzahlungen verzichtet. Bei einer Betriebsversammlung am gestrigen Mittwoch wurden Sie über die nächsten Schritte des Insolvenzverwalters und der Unternehmensleitung informiert.
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