Augsburg | 12.11.2010

Politischer Salon adicra; vl. Dr. Helmut Graf, Dirk Engehausen und Kurth Soentgerath
adicra, Salon für Familienunternehmer GGmbH, konnte mit dem 5. Politischen Salon namhafte Familienunternehmer in die Galerie Noah einladen. Dirk Engehausen von LEGO rundete den Abend mit einem Vortrag ab.
adicra hat auch in diesem Jahr wieder Persönlichkeiten verbinden und den gegenseitigen Austausch ermöglichen können. adicra bietet mit dem Salon für Familienunternehmer einmal im Jahr eine exklusive Plattform. Abgerundet wird der Politische Salon durch einen Vortrag für die geladenen Gäste aus der Region. Dirk Engehausen, Senior Vice President der LEGO Gruppe referierte zum Thema „Lego Turnaround – wie ein Familienunternehmen wieder auf Kurs kommt“.
Engagement für Familienunternehmer
Dr. Helmut Graf, Geschäftsführer der adicra GGmbH, ist besonders stolz auf die Leistungen des Jahres 2010. Der anwesende Hauptsponsor, die St. Galler Kantonalbank, wurde durch Herrn Kurth Soentgerath vertreten. Graf bedankte sich für die enge und positive Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor. Aber auch die Firmen Moonlight GmbH & Co. KG, ZUP! Werbeagentur GmbH und Feinkost Kahn trugen nachhaltig zum gelungenen Abend bei.
Kommunikation und Austausch
Den geladenen Familienunternehmer konnten sich im exklusiven Ambiente der Galerie Noah zu aktuellen Trends in der Politik und Wirtschaft austauschen. Adicra fördert die Kommunikation, das Miteinander von Familienunternehmen und deren Unternehmern. In der Diskussion um Konzerne, Banken, Konjunkturpakete geraten Familienunternehmen oft in den Hintergrund. Adicra fördert daher Wissenschaft und Forschung zu wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Themen, die im Zusammenhang mit Familienunternehmern stehen. Diese erwirtschaften in Deutschland 40% aller Umsätze und stellen 60% aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze und 80% der Ausbildungsplätze. Diese Unternehmenskultur weiter zu fördern hat sich adicra zum Ziel gesetzt.
Wachstum für Familienunternehmen
Der Vortrag von Dirk Engehausen (LEGO) rundete den Abend thematisch excellent ab. Engehausen zeigte wie LEGO aus einem Wirtschaftstief 2004 wieder an die Spitze gelangt ist. LEGO konnte die verfehlte Produktpolitik hinter sich lassen und nach einem Wechsel in der Geschäftsführung die LEGO Produkte an der Spitze des Marktes platzieren. Ausschlaggebend für den „Turnaround“ war die Shared Vision als strategische Ausrichtung. Die Verbesserung des Produktfolios und eine Produktentwicklung, die sich direkt am Konsumenten orientiert konnten den Erfolg bringen.
Aus der Krise an die Spitze
Auch die Unternehmensgröße von LEGO wurde angepasst um das Geschäftsrisiko zu vermindern. Der angestrebte Umsatz konnte mit dem neuen ausgewogenen Sortiment erreicht werden. Die Konzentration auf das Kerngeschäft bei LEGO wurde durch die Wiedereinführung alter Produktlinien, aber auch den Abstoß verfehlter Konzepte gewinnbringend umgesetzt. Ein gezieltes Marketing hat die LEGO-Gruppe nun wieder an die Spitze gebracht. Das Wachstum des Konzerns LEGO ist nun wieder in die Wege geleitet. Bis 2015 wird ein durchgängiges zweistelliges Wachstum erwartet.
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