Aichach-Friedberg | 02.03.2011
Der Friedberger Stadtrat hat über den Wochenmarkt-Standort entschieden. Damit bleibt der Friedberger Wochenmarkt nun doch auf dem Marienplatz.
Die Stadtratsmitglieder von Friedberg haben eine Rückverlegung des Wochenmarktes in die Jungbräustraße gefordert. Nach der Abstimmung des Friedberger Stadtrats ist jedoch klar, dass der Wochenmarkt doch auf dem Marienplatz bleibt.Vorteile Jungbräustraße
Laut Augsburger Allgemeine ist die Parksituation am Marienplatz schlecht. Zudem wird sich diese noch verschärfen. Der Freitag an dem der Wochenmarkt stattfindet ist ein stark frequentierter Tag. In der Jungbräustraße gehen weniger Stellplätze verloren als am Marienplatz. Zudem ist der Marienplatz schwieriger schnee- und eisfrei zu halten.
Wochenmarkt gehört auf den Marienplatz
Bürgermeister Peter Bergmaier bat laut Augsburger Allgemeine eindringlich darum, dem Antrag nicht zuzustimmen. „Der Wochenmarkt gehört auf den Marienplatz“, sagte Bergmair. Zudem wurde der Markt 2002 auf den Marienplatz verlegt. Das wurde damals auf Anregungen aus dem Offenen Planungskonzept entschlossen. Es sei wichtig, den Marienplatz einmal in der Woche zu etwas anderem zu nutzen als zum Auto-Abstellplatz.
Das Drumherum ist wichtig
Dem SPD-Abgeordneten Franz Reißner geht es vor allem um den Markt-Flair. Ihm ist laut Augsburger Allgemeine das ganze Drumherum wichtig. Wie Brautpaare, die Eisdiele und das Gasthaus mit Freiluftbewirtung.
Friedberger Wochenmarkt attraktiver gestalten
Reißner stellte die Frage, wie man den Wochenmarkt am bisherigen Standort verbessern kann. Deshalb schlug er Aktionstage vor. Themen dafür wären beispielsweise: Spargel, Kartoffeln, Erdbeeren und Kürbis. Reißner kann sich den Markt auch an zwei Wochentagen vorstellen. Als möglicher zusätzlicher Markttag wurde der Samstag vorgeschlagen. Dafür muss vermutlich teilweise auf andere Fieranten zurückgegriffen werden als am Freitag. Denn viele von der Stammbesetzung verkaufen am Samstag woanders.
Fieranten wollen nicht zurück in die Jungbäustraße
Auch für die Fieranten können sich über die Entscheidung des Stadtrats freuen. Denn ein Umzug in die Jungbräustraße wäre schwierig umzusetzen gewesen. Die Marktkaufleute haben sich auf die großzügigeren Platzverhältnisse auf dem Marienplatz eingestellt. So verfügen sie mittlerweile teilweise über größere Verkaufswagen und -stände. Es wäre schwierig geworden, sie zwischen den Bäumen und Kandelabern in der Jungbräustraße unterzubringen.
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