Aichach-Friedberg | 23.12.2011

Landrat Christian Knauer verabschiedete den Leiter des Kreisverbindungs-Kommandos, Foto: Landratsamt Aichach-Friedberg
Das Landratsamt Aichach-Friedberg wird in Katastrophenfällen vom Kreisverbindungs-Kommando der Bundeswehr unterstützt. In der Leitung gab es nun eine Stabübergabe. Den bisherigen Leiter des Kreisverbindungs-Kommandos, Oberstleutnant der Reserve Peter Bühler verabschiedete Landrat Christian Knauer. Nachfolger wird Major der Reserve Dr. Albert Paleczek.
„Im Fall der Fälle kommt es auf eine einwandfreie Zusammenarbeit zwischen dem Katastrophenschutz-Team des Landkreises und der Bundeswehr an“, betonte Landrat Christian Knauer, der in vorweihnachtlicher Stimmung im großen Sitzungssaal des Landratsamtes auch von seinen persönlichen Erfahrungen bei der Bundeswehr berichtete. Grundvoraussetzung für die Sicherheit der Bürger des Landkreises im Katastrophenfall sei das Engagement und der Erfahrungsschatz von Menschen wie Oberstleutnant der Reserve, Peter Bühler. Im Frühjahr dieses Jahres war er im Rahmen der Übung „Grüne Hilfe“ noch als Teil des Krisenstabes in den Räumlichkeiten des Landratsamtes aktiv. Der Landrat dankte ihm herzlich für seinen jahrelangen Einsatz und wünschte ihm für seine künftige Wirkungsstätte in Günzburg alles Gute. Ehrengast auf der Verabschiedungsfeier war der Kommandeur des Landeskommandos Bayern, Oberst Alois Hösle. Dieser übernahm Bühlers formelle Verabschiedung. Neuer Leiter des Kreisverbindungs-Kommandos wird Major der Reserve Dr. Albert Paleczek.
Bundeswehr hilft trotz Reform weiter beim Katastrophenfall
Ein besonderes Anliegen bei diesem Zusammentreffen war neben der Verabschiedung Bühlers die Zukunft der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit durch die Folgen der Neuausrichtung der Bundeswehr. Oberst Hösle stellte sein Pilotprojekt der bayernweiten Umstrukturierung der Reservistenarbeit vor. „Mit dem neuen Konzept ist eine subsidiäre Unterstützung durch die Bundeswehr im Katastrophenfall oder bei Anforderung in einer besonders schweren Unglücks-Situation weiterhin gewährleistet“, betonte Hösle. Als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wittelsbacher Land trug sich Oberst Alois Hösle im Beisein der Abteilungsleiter des Landratsamtes in das „Goldene Buch“ des Landkreises, mit dem Wunsch, dass der Landkreis von Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücksfällen verschont bleibe.
Mehr Informationen unter www.lra-aic-fdb.de

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