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Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) begeistert sowohl Betriebe als auch künftige Auszubildende mit ihrem Projekt. Innerhalb kürzester Zeit soll durch eine unmittelbare Vorstellung beider Parteien der passende Partner gefunden werden.
Die Übermittlerolle der KJF
Betriebe beklagen den herrschenden Fachkräftemangel. Für viele Berufe sind Fachkenntnisse, die durch eine vorangegangene Ausbildung gewonnen werden, jedoch dringend erforderlich. Die Schwierigkeit liegt entweder darin, passende Azubis zu finden oder den Arbeitsplatz attraktiv zu vermitteln. Das Internet oder Print-Ausschreibugen sind oft keine Alternativen mehr. Parallel dazu haben Schüler oft keine zielorientierten Perspektiven. Sie scheinen sich im Angebote-Dschungel nicht mehr zurecht zu finden. Künftige Azubis verlieren oft den Überblick über Rahmenbedingungen bestimmter Berufe und Konditionen verschiedener Arbeitgeber. Hinzu kommt, dass die Berufswahl ihren zukünftigen Werdegang bestimmen wird. Ein Speed-Dating der KJF soll nun Abhilfe schaffen.
Ziel: Langfristige Partnerschaft
Jugendliche haben oft noch keine genaue Vorstellung, in welchem Beruf sie sich zukünftig sehen. Die schwerwiegende Entscheidung wird zumindest die kommenden Jahre bestimmen. Auch seitens der Betriebe ist es wichtig, an geeignete Auszubildende zu kommen. Ziel hierbei ist es, eine langfristige Partnerschaft aufzubauen. Für eine langjährige Arbeitsbeziehung spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Zum einen sind es Übereinstimmungen von Anforderungen beider Parteien, zum anderen fallen jedoch auch Sympathie und der erste Eindruck ins Gewicht. Ähnlich wie beim klassischen Speed-Dating findet am Donnerstag, den 20. März, in Hollenbach ein Kennenlerntreffen statt. Erste Eindrücke sollen gewonnen werden, mit dem Ziel erste Kontakte zu knüpfen. Betriebe erhalten dadurch die Gelegenheit, ihr Unternehmen und das Rahmenprogramm ihres Betriebs vorzustellen. Künftige Azubis können sich unmittelbar vor Ort informieren und einen groben Überblick erhalten.
Regionale Fachkräfte
Betriebe aus den Gemeinden Pöttmes, Aindling und Hollenbach sowie die Agentur für Arbeit präsentieren verschiedene berufliche Möglichkeiten für Schüler. Innerhalb kürzester Zeit dient die Veranstaltung als Berufsorientierung. Drei Mittelschulen der Gemeinden haben diesen Abend organisiert und die Fachkräfte Sandra Kratz, Gabriele Fendt und Susanne Lehrer werden vor Ort sein und als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen. Der Kreis der Besucher ist jedoch nicht begrenzt. Schüler, die nicht auf die jeweiligen Mittelschulen gehen, sind ebenfalls eingeladen, am Speed-Dating teilzunehmen.