Rotary Club Schrobenhausen-Aichach

Rotary Club: Nach viel Glück kommt es jetzt zu einem Klimawandel

Aichach-Friedberg | 09.07.2010

Rotary Club Schrobenhausen-Aichach: Neuer Präsident Mathias Glück (r.) übergibt sein Amt an Roland Klima (l.)

Der Rotary Club Schrobenhausen-Aichach feierte im Clublokal in Oberwittelsbach seinen jährlichen Präsidentenwechsel. Nach viel Glück kommt es nun zu einem Klimawandel.

Der Rotary Club Schrobenhausen-Aichach einen neuen Mann an der Spitze: Der Kühbacher Mediziner Mathias Glück übergab das Amt des Präsidenten an den Schrobenhausener Veterinär Roland Klima. Bei der Verabschiedung im Clublokal in Oberwittelsbach bedankte sich Glück bei den anwesenden Mitgliedern und deren Familien. Mit ihrer Unterstützung war es Glück im vergangenen Jahr möglich, viel zu erreichen. So konnte zum Beispiel ein Ausflug in das österreichische Zell am See organisiert werden. Und auch ein Treffen mit dem schweizerischen Partnerclub Dielsdorf in Kühbach konnte ermöglicht werden. Im Mittelpunkt des Jahres unter Leitung von Mathias Glück stand aber ganz klar die Tombola beim Christkindlmarkt Aichach. Durch ein hohes Maß an persönlichem Einsatz gelang es denn Rotariern 33.000€ einzunehmen.

Ein Glücksjahr: Der Rotary Club spendet großzügig

Über 27.000 Euro wurden im vergangenen Jahr an Spenden ausgeschüttet, die größten Posten gingen mit 8.000 Euro an die Meisinger MS-Stiftung. Weiterhin gingen über 8.600 Euro an drei Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche in Rio de Janeiro. Diese wurden zusammen mit dortigen Rotary Clubs erfolgreich durchgeführt. Aber auch das Pfarrer-Knaus-Heim in Kühbach und die First-Responder-Einsatzgruppe der Malteser in Dasing profitierten von den Spendeneinnahmen.

Auszeichnung: Paul-Harris-Fellows

Im Rahmen der Tombola war es Mathias Glück neben dem Sammeln von Spenden auch noch möglich zwei Auszeichnungen zu vergeben. Dieter Nitzsche und Alexander Bunk wurden als Paul-Harris-Fellows ausgezeichnet. Ohne die großzügigen Spenden seines Unternehmens hätte die Tombola nicht durchgeführt werden können, sagte Glück zu Nitzsche. Alexander Bunk wurde geehrt, weil er die Hilfsprojekte in Brasilien initiiert und koordiniert hatte. Weiterhin war er vor Ort tätig und hat ihre Durchführung kontrolliert. So viel Einsatz wurde vom scheidenden Präsidenten Glück gerne belohnt.

Das rotarische „Glücksjahr“

Glücks Vorgänger Claus Huber oblag es, auf das vergangenen rotarische Jahr zurückzublicken. Er attestierte dem scheidenden Präsidenten eine "andere Handschrift" und die Einführung von Neuerungen. Er betonte allerdings auch, dass alle ein Erfolg gewesen seien. Zur neuen Handschrift gehörte ohne Frage auch der kulturelle Schwerpunkt, den Glück in seiner Präsidentschaft gesetzt hatte. Neben dem Besuch des Brandhorst-Museums gehörten dazu auch zwei Vernissagen in den Räumen der Praxis Glück in Kühbach. Auch das "Abschiedsgeschenk" an den Club fiel entsprechend aus: Eine musikalische Matinee mit der Aichacherin Sophie Putz. Diese hatte vor einigen Jahren den Förderpreis des Rotary Clubs erhalten. Weiterhin belegte die junge Künstlerin erst vor kurzem den 1. Platz beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert.

Ein Ausblick auf den „Klimawandel“

Roland Klima kündigte an, dass trotz des "Klimawandels" auch künftig auf bewährte Erfolge gebaut werden soll. So wird die Tombola am Aichacher Christkindlmarkt wiederholt werden und soll zu einer Tradition des Rotary Club werden. Auch in diesem Jahr wird es dabei neben vielen anderen Preisen wieder einen Mercedes zu gewinnen geben.