Kliniken an der Paar

Kliniken an der Paar: positive Entwicklungen

Aichach-Friedberg | 28.07.2010

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Landrat Christian Knauer und Geschäftsführer Dr. Krzysztof Kazmierzcak präsentierten aktuelle Zahlen der Kliniken in Aichach und Friedberg. Es zeigt sich: Der harte Sparkurs ist erfolgreich.

Am Montag war die Werkausschussitzung im Aichacher Krankenhaus. In der Pressekonferenz ging es um die Lage der Kliniken an der Paar. Froh präsentierten Landrat Christian Knauer und Geschäftsführer Dr. Krzysztof Kazmierzcak die Zahlen: Im bisherigen Verlauf des Jahres habe man das beste Ergebnis seit 25 Jahren erreicht.

Krasse Einsparungen

2002 hatte das Defizit der Kliniken an der Paar gemeinsam mit der Klinik in Mering bei über fünf Millionen Euro gelegen. Die Folge waren einerseits krasse Einsparungen gewesen: die Klinik in Mering wurde geschlossen. Gleichzeitig wurden 45 Millionen Euro in die Friedberger Klinik gesteckt. Im Zuge dessen war das medizinische Angebot ausgeweitet worden. In der Folge erhöhte sich die Patientenzahl auf 13 000. In den 80er Jahren war die Patientenzahl in den damals vier Krankenhäusern bei 8900 gelegen.

Patientenzahlen in Aichach-Friedberg steigen kontinuierlich an

Dank des Anstiegs der Patientenzahlen schaffen es die Kliniken nach und nach, aus dem Minus herauszukommen. Und das trotz ständig steigender Kosten im Gesundheitswesen. Aktuell liegen die Kliniken in Aichach und Friedberg mit 660 000 Euro im Minus. 2008 lag das Defizit noch bei 1,56 Millionen Euro.

Mit solch einer Entwicklung hatte niemand gerechnet

Mit einer solchen Entwicklung habe noch vor fünf Jahren niemand gerechnet. Derzeit liegt die Belegung der Aichacher Klinik zwischen 85 und 100 Prozent. Vor fünf Jahren hingegen sei noch über deren Schließung spekuliert werden.

Weitere Investitionen in den Kliniken in Aichach-Friedberg geplant

Landrat Christian Knauer kündigte weitere Investitionen an. Derzeit laufen diesbezüglich Gespräche mit dem Sozialministerium. Die Aichacher Klinik ist 40 Jahre alt. Durch Umbauarbeiten können auch die organisatorischen Abläufe verbessert werden. In der Friedberger Klinik hat man schon konkretere Pläne: Speziell die Unfallchirurgie soll neu aufgestellt und durch modernere Geräte unterstützt werden.