Aichach-Friedberg | 17.06.2011

Studie von Steria Mummert: Wenig Kennzahlen in den Personalabteilungen (Foto: Heinzgerald/Fotolia)
Der Friedberger Stadtrat hat den Einstellungsstopp in Teilen wieder aufgehoben. Der umstrittene Einstellungsstopp wurde erst vor zwei Monaten eingeführt.
Angesichts stetig wachsender Personalkosten hatte die CSU im April eine entsprechende Grundsatzdebatte gefordert. Die Personalkosten betragen laut Augsburger Allgemeine mittlerweile fast neuen Millionen Euro. Mit Hilfe freier Wähler und einigen Abweichlern aus der Fraktion von SPD/Parteifreien Bürgern erreichte die CSU eine Mehrheit. Aus diesem Grund wurde der Einstellungsstopp eingeführt. Und das gegen den Willen von Bürgermeister Dr. Peter Bergmaier. Er und die Grünen haben den CSU-Antrag scharf kritisiert.
Offene Stellen können besetzt werden
Jetzt hat der Friedberger Stadtrat, den im April verhängten Einstellungsstopp zumindest in Teilen wieder aufgehoben. Offene Stellen im Bauhof, bei den Stadtwerken, bei der Gebäudereinigung oder bei der Mittagsbetreuung können nun wieder besetzt werden. Das eigentliche Ziel des Einstellungsstopps war, das städtische Personalkonzept ohne Zeitdruck zu diskutieren. Dieses Ziel wurde mit der nun allerdings verfehlt: Der Stadtrat winkte laut Augsburger Allgemeine die entsprechenden vorlagen der Verwaltung durch.
Zustimmung ohne Diskussionen
Jetzt stimmte die CSU der Wiederbesetzung der Stellen ohne weitere Diskussionen zu. Aus diesem Grund fielen die Reaktionen im Friedberger Stadtrat umso verwunderter aus. „Ich bin schon davon ausgegangen, dass Alternativen kommen. Sonst hätten wir den Einstellungsstopp gar nicht gebraucht“, zitiert die Augsburger Allgemeine Claudia Eser-Schuberth (Grüne).

Weil die Stadt Friedberg bis zu neun Millionen Euro jährlich für Personal ausgibt, soll nun erst einmal Schluss sein. Offene Stellen werden vorerst nicht besetzt. [zum Artikel »]
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