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Wintersport

Lebe lieber ungewöhnlich

Der Winter lockt jedes Jahr Wintersportbegeisterte ins Allgäu. Der glitzernde Pulverschnee ist nicht nur bei Skifahrern beliebt. Ob Iglu-Erlebnisse, Speedriding oder Eissegeln – ungewöhnliche Abenteuer sind garantiert.

Eine Erfahrung der besonderen Art erleben aktive Abenteurer bei einem Eskimo-Wochenende. Vom Laufen in Schneeschuhen übers Orientieren im Gelände bis zum Iglu-Bauen: Sportbegeisterte und Naturfans können in die Welt der nordischen Völker eintauchen und lernen, was ein echter Eskimo – fernab der Zivilisation – alles können muss. „Wir statten unsere Teilnehmer mit hervorragendem Expeditionsequipment aus und vermitteln ihnen das richtige Know-how“, erläutert Stefan Koch, einer der Geschäftsführer der Wildnisschule Allgäu in Kranzegg. Beim Iglu-Bauen holen sich die Teilnehmer ihr Rüstzeug für die nächste Eiszeit und dürfen sich auf eine Übernachtung im frostgeschützten Schneepalast freuen. „Im Iglu liegt die Temperatur durch die Körperwärme und eine Kerze deutlich über der Außentemperatur“, versichert der erfahrene Iglu-Bauer. Gegen die Kälte ist man außerdem durch dicke Isomatten geschützt, der Winterschlafsack wärmt und die Schneewände strahlen Sicherheit und Geborgenheit aus.

Schwerelosigkeit und Adrenalin

Zwischen Schneedecke und Himmel tummeln sich neuerdings Speedrider. Der Extremsport besteht aus einer aufregenden Kombination aus Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen und Skifahren. Profis sind mit bis zu 100 Kilometer pro Stunde unterwegs. Schwerelosigkeit, Fun und Adrenalin sind garantiert. „Die Szene ist noch klein und es gibt nur eine einzige Speedriding-Piste in Deutschland, im Oberallgäu“, berichtet Peter Geg, Geschäftsführer und Fluglehrer der Oase Flugschule in Obermaiselstein. Die Disziplin gehört im weitesten Sinne zu den Luftsportarten. „Seit fünf Jahren bieten wir Schnupperkurse auf präparierten Pisten an“, sagt Geg. Der Kurs ist aus Sicherheitsgründen Pflicht. Speedriding ist ein Spiel mit der Schwerkraft. Im Sturzflug entlang eines Abhangs, beim Spiel mit Relief, Gefälle und Schnee eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten.

Mit Speed übers Eis

Im Winter wird der Rottachsee nahe Kempten zur Rennstrecke. Das Wasser ist gefroren, die silbrige Fläche reicht bis zum Horizont und die Eissegler preschen davon. Einer von ihnen ist Felix Spring „Mit bis zu 120 Stundenkilometern schießt man übers Eis“, schwärmt er. Der Weltrekord im Eissegeln liegt bei 229 Kilometer pro Stunde. Es gibt, wie im Segelsport allgemein, verschiedenste Bootstypen und -klassen, die sich in ihrer Bauform und Größe unterscheiden. „Wer Eissegeln möchte, sollte vorher unbedingt einen Segelschein machen“, empfiehlt Spring. Der passionierte Eissegler ist erster Vorsitzender der Segel- und Surfgemeinschaft Rottachsee e.V.

Magdalena Neuner im Interview bei WOW!:

WOW!: „Sie sind die erfolgreichste Biathletin aller Zeiten. Wie gehen Sie mit dem Erfolg um?“

Magdalena Neuner: „Ganz einfach: Ich versuche weiterhin, die Magdalena Neuner zu sein, die ich all die Jahre schon war. Wenn ich zu Hause bin, ist mein Beruf nie ein großes Thema. Das hilft mir, nicht vollkommen monothematisch durch die Gegend zu rennen.“

WOW!: „Was treibt Sie an?“

Magdalena Neuner: „Die Freude am Sport. Wenn mir das Training und der Wettkampf keinen Spaß machen würden, könnte ich mich sicherlich nicht immer wieder motivieren.“

WOW!: „Wie können Sie am besten entspannen?“

Magdalena Neuner: „Daheim in Wallgau. Einfach mal auf dem Sofa sitzen, ein gutes Buch lesen oder selber Musik machen.“

WOW!: „Winter-Trendsportarten wie Speedriding oder Freeridenwerden immer beliebter. Haben Sie auch mal welche ausprobiert?“

Magdalena Neuner: „Ich bin natürlich schon Tiefschnee gefahren – heißt ja, jetzt nur anders. Und geritten bin ich auch schon, aber das wäre wahrscheinlich nicht als Speedriding durchgegangen. Generell fehlt mir leider ein wenig die Zeit, neue Sportarten auszuprobieren. Das mache ich dann nach meiner Karriere.“

WOW!: „Schenken Sie uns eine Lebensweisheit ... „

Magdalena Neuner: „Wer niemals stürzt, wird niemals besser!“