Das „Projekt Augsburg City“ hat begonnen. B4B SCHWABEN informiert aktuell über Hintergründe und Termine der Umbaumaßnahmen am Königsplatz, Hauptbahnhof und in der Innenstadt.
Augsburg | 24.05.2011
Der Kö-Umbau verärgert nicht nur die Augsburger. Touristenbusse können nicht mehr in der Fuggerstraße halten. Die Unternehmer werden massiv ausgebremst.
Wie die Sonntagspresse berichtet sind die Reise-Unternehmer extrem sauer. Sie wollen Augsburg notfalls aus ihrem Reiseprogramm streichen. Schuld an dem Unmut der Busunternehmer sind die eingeschränkten Parkmöglichkeiten in der Fuggerstraße.
Keine Haltestelle in der Fuggerstraße
Aufgrund der Bauarbeiten am Königsplatz ist die Fuggerstraße in Augsburg nur eingeschränkt befahrbar. Für die Busunternehmer bedeutet dies massive Einschränkungen bei der Aufnahme von Fahrgästen in Augsburg.
Busunternehmer sind verärgert
Laut Sonntagspresse haben die Busunternehmer bereits mit einigen Ausfällen zu kämpfen. Die Haltestelle an der Fuggerstraße beim Alten Justizpalast ist komplett weggefallen. Peter Hörmann von Hörmann-Reisen äußerte sich der Sonntagspresse gegenüber äußerst kritisch dazu. Hörmann-Reisen hatte bereits über 1000 Reiseunterlagen mit dem Hinweis auf die Haltestelle Fuggerstraße verschickt.
Keine Information
Erst am 27. April wurden die Unternehmer über den Wegfall der Haltestelle informiert. Bereits ab dem 9. Mai fiel die Haltestelle Fuggerstraße weg. Für Hörmann-Reisen bedeutete dies über 1000 Kunden über eine neue Haltestelle zu informieren.
Plärrer ist kein Ersatz
Die Busunternehmen fahren jetzt vom Plärrer ab. Der Standort ist nach Angaben der Sonntagspresse jedoch auch nicht unproblematisch. Die Busunternehmer haben das Gefühl, dass ihre Anliegen bei der Stadt nicht ernst genommen werden. Nicht nur die Unternehmen aus der Region klagen. Auch für auswärtige Busunternehmen sei es in Augsburg schwierig.
Wird Augsburg aus dem Programm gestrichen?
Hörmann sieht zweifelsohne eine Verbesserung in den Umbaumaßnahmen. Jedoch wurden die Busunternehmen hier nicht genügend bedacht. Laut Hörmann ist noch unklar wo die Busunternehmen die Gäste aus- und einsteigen lassen können. Bei italienischen Städten gab es laut Hörmann ähnliche Probleme wie in Augsburg. Hier wurden die Halteverbote und Zufahrtsbeschränkungen so lange aufgebaut, bis die Busunternehmen die Städte aus dem Programm nahmen.
Nichts als Ärger
So etwas könnte Augsburg nun auch passieren. Wird Augsburg also aus dem Programm der Busunternehmer gestrichen? Aktuell erhalten die Busunternehmer keinen freundlichen Empfang in Augsburg. Die Regio Augsburg Tourismus GmbH bemüht sich um eine schnelle Ausweichmöglichkeit. Hier können Busunternehmer nach Ersatzparkplätzen fragen.
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