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Vor 26 Jahren wurde der Manzu-Brunnen am Königsplatz eingeweiht. In einigen Monaten jedoch fällt der Manzu-Brunnen den Umbauarbeiten am Königsplatz zum Opfer: Der beliebte Manzu-Brunnen muss einem Straßenbahn-Gleis weichen.
Kö Umbau: Manzu-Bogen statt Manzu-Brunnen
Die Bauarbeiten am Königsplatz sind seit Wochen in vollem Gang und fordern langsam aber sicher erste Opfer. Nachdem bereits einige Bäume am Königsplatz gefällt werden mussten, muss als nächstes der Manzu-Brunnen weichen. Der Manzu-Brunnen muss abgebaut werden, damit ein Gleis für die Straßenbahn verlegt werden kann („Manzu-Bogen“). Dieses wird kommendes Jahr zwischen Bürgermeister-Fischer-Straße und Fuggerstraße nötig sein, um den Straßenbahnverkehr trotz Kö-Umbau aufrecht zu erhalten.
Zukunft der Manzu-Skulptur ungewiss
Dass der Manzu-Brunnen abgebaut wird ist klar. Ungewiss hingegen ist die Zukunft der Manzu-Skulptur, die den Brunnen ziert. „Wir führen mit dem Spender der Figur kommende Woche Gespräche, was die Zukunft angeht“, sagt Baureferent Gerd Merkle. Die IHK hatte der Stadt 1985 die vom italienischen Bildhauer Giacomo Manzu geschaffene Skulptur für einen Brunnen zum 2000. Stadtjubiläum geschenkt. Eine Möglichkeit sei, den Manzu-Brunnen einzulagern. Die Skulptur könnte unterdessen anderenorts aufgestellt werden. Der Ort ist jedoch noch unklar.
Manzu-Brunnen wird vom Kö verbannt
Theoretisch bestünde die Möglichkeit, den Manzu-Brunnen nach Beendigung der Bauarbeiten wieder aufzubauen. Ginge es jedoch nach der Verwaltung, würde der Manzu-Brunnen nicht wieder am Kö errichtet. Und das ganz und gar unabhängig davon, ob der Manzu-Bogen bleibt oder nicht. Darüber ist jedoch noch nicht entschieden.
Manzu-Brunnen zerstört das Gesamtbild
Der Grund für die Verbannung des Manzu-Brunnens ist scheinbar gestalterischer Natur. Bislang grenzte der Brunnen den Königsplatz von der viel befahrenen Fuggerstraße ab. Die Fuggerstraße soll jedoch autofrei werden. In diesem Falle würde der Brunnen eine unnötige Barriere darstellen und das Gesamtbild des neuen Königsplatzes stören.