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Auch wenn die Ingenieurgesellschaft bis heute einen hohen Anteil des Geschäfts im Bereich der Personaldienstleistung generiert, entwickeln sich führende Unternehmen der Branche immer mehr zu kompetenten Partnern der Industrie in Entwicklung und Prozessmanagement. Ging es früher vornehmlich darum, Stellen bestmöglich zu besetzen oder vorgegebene Aufträge im eigenen technischen Büro umzusetzen, greift ihr Know-how heute viel früher. Die Kunden honorieren diese Entwicklung und nehmen den Partner auf neue Weise wahr.
Kompetent betreut
Bei engineering people pflegt man diese proaktive Form der Kundenbetreuung bereits seit Jahren: Neben aktuellen Anliegen zählen immer auch Projekte in der „Pipeline“ der Kunden zu den Gesprächsthemen. Die Ansprechpartner aufseiten von engineering people – häufig selbst Ingenieure – sind mit den Problemstellungen in industriellen Prozessen vertraut. Sie verstehen den Bedarf ihrer Kunden schnell, präzise und liefern spontan Lösungsansätze oder bereiten sie unternehmensintern vor: in Form eines gezielten Verbesserungsmanagements durch ein eigens eingerichtetes Kompetenzteam. Die Aufgabenstellung bezieht sich dann auf einen spezifischen Prozess, im Hintergrund steht aber der Blick aufs Gesamtunternehmen: Was möchte der Kunde erreichen? An welche Aspekte hat er bisher nicht gedacht? Wo und wie kann ihm engineering people effektiv weiterhelfen? Da geht es um technische Fragen, um Alleinstellungsmöglichkeiten auf der Produktebene, aber auch um Prozessoptimierungen zugunsten niedrigerer Kosten.
Dokumentation als Chance
Wo sich neue Chancen eröffnen, erweitert man bei engineering people das eigene Potenzial. Das Geschäftsfeld „Dokumentation und CE“ ist so entstanden und wird besonders im Maschinenbau immer wichtiger. Denn einerseits zieht der Gesetzgeber die Maschen ständig enger: Die neue Maschinenrichtlinie etwa ist bei Weitem nicht allen Verantwortlichen im Entwicklungsbereich so geläufig, dass sie automatisch richtig angewendet wird. Andererseits – ein wichtiger Aspekt – sind vorbildliche Dokumentation und aktives CE-Management wirksames Marketing: Ein Unternehmen, das nicht nur herausragende Anlagen entwickelt und produziert, sondern auch deren Einsatz in der Praxis vorbildlich vorbereitet, überzeugt seine Kunden über alle Ebenen hinweg. Das erzeugt nachhaltige Zufriedenheit, die in Form von Expertenwissen als Mund-zu- Mund-Propaganda weitergetragen wird – innerhalb des Unternehmens ebenso wie bei Bekannten oder Freunden.
Gemeinsam stärker
Für engineering people resultieren daher aus Beratungs- und Anwenderkompetenz hochinteressante Aufträge in unterschiedlichsten Geschäftsfeldern. Gleichzeitig wächst die Kundenbindung. Ob Engineering, Testing, Projektmanagement oder IT – in sämtlichen Bereichen entsteht ein Netzwerk, das allen Partnern Vorteile bietet. Ganz neu ist die Betreuung überregional tätiger Unternehmen durch einen zentralen Ansprechpartner: Das Key Account Management – bisher beispielhaft im Automotive-Bereich realisiert – übernimmt die Funktion des „Netzwerkmotors“ und ergänzt so die individuelle Betreuung durch die Niederlassung vor Ort. Übergreifende Lösungen und Kontakte optimieren die Effizienz der Zusammenarbeit weiter. Daneben profitieren die Kunden wie bisher von der klassischen Personaldienstleistung: Sie fragen bei ihrer Ingenieurgesellschaft verlässliche Mitarbeiter mit passendem Profil projektbezogen an und werden, wenn irgend möglich, spontan bedient. Der aktuelle Ingenieurmangel macht das teilweise schwierig. Umso wichtiger ist es für die Ingenieurgesellschaft, potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch einwandfreies Image und ein gutes Angebot zu überzeugen. Bei engineering people zählen zufriedene, motivierte Kollegen mit hohem Identifikationsgrad deshalb zu den zentralen Bausteinen der Unternehmenskultur – im eigenen und im Interesse der Kunden.
Von Werner Aigeldinger, Niederlassungsleiter engineering people GmbH, Ulm.