Logistik | 19.11.2010

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Spitzenvertreter des Staates und der Wirtschaft haben sich auf einen Umweltpakt geeinigt, der über eine Phase von fünf Jahren bis 2015 läuft. MAN Nutzfahrzeuge setzt auf ein langfristiges und nachhaltiges Engagement.
Der Umweltpakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. MAN Nutzfahrzeuge ist seit der Gründung des ersten Umweltpaktes 1995 beteiligt. Die teilnehmenden Unternehmen verpflichten sich zu konkreten Umweltschutz-Maßnahmen, die über die gesetzlichen Standards hinausgehen. Im Vordergrund steht die vorausschauende Vermeidung künftiger Umweltbelastungen. Ziel des Umweltpaktes Bayern ist es auch, den Umwelt-Wissenstransfer zwischen großen und kleinen Unternehmen herzustellen.
Fünf Maßnahmen
MAN Nutzfahrzeuge initiiert in der Laufzeit bis 2015 Maßnahmen in den fünf Themenschwerpunkten Klimawandel und Energie, energetische Gebäudesanierung, Energieeffizienz im Produktionsprozess, alternative Antriebs-Technologien/Elektromobilität sowie Einführung von Umweltmanagement-Systemen.
Über MAN NUTZFAHRZEUGE
Die MAN NUTZFAHRZEUGE Gruppe mit Sitz in München ist das größte Unternehmen der MAN Gruppe und einer der führenden internationalen Anbieter von NUTZFAHRZEUGEn und Transportlösungen. Zur MAN NUTZFAHRZEUGE Gruppe gehören Lkw und Busse der Marke MAN sowie die NEOPLAN Busse. In Deutschland gibt es vier Produktionsstandorte: München, Nürnberg, Salzgitter und Plauen. Hinzu kommen Fertigungsstätten in Wien und in Steyr (Österreich), in Posen, Starachowice und Krakau (Polen) sowie Ankara (Türkei).
Vereinbarung mit der Wirtschaft
Der Umweltpakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft. Der Umweltpakt Bayern beruht auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation. Die Bayerische Staatsregierung und die Bayerische Wirtschaft erklären im Umweltpakt ihre nachdrückliche Überzeugung, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen.
Betrieblicher Umweltschutz
Zur kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes setzt der Umweltpakt Bayern auf maßgeschneiderte und effiziente Strategien, aufbauend auf der Initiativkraft und den Erfahrungen der Unternehmen. Im Vordergrund steht dabei die vorausschauende Vermeidung künftiger Umweltbelastungen und nicht deren Reparatur. Der Umweltpakt Bayern ist gleichzeitig Impulsgeber für neue Wege, Methoden und Themenfelder, mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung Bayerns.
Klima und Energie
Dies spiegelt sich in der Schwerpunktsetzung des neuen Umweltpakts mit den Bereichen Klima und Energie, nachhaltige Mobilität, Umwelttechnik und Ressourceneffizienz wider. Hierzu sind in der Vereinbarung "Nachhaltiges Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz", die am 18. November 2010 im Kaisersaal der Residenz München unterzeichnet wurde, zahlreiche Projekte zwischen Bayerischer Staatsregierung und Bayerischer Wirtschaft vereinbart worden. Übergeordnetes Ziel ist es, die ökologischen, ökonomischen und sozialen Grundlagen der heutigen und der künftigen Generationen in Bayern zu verbessern.
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