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IT & COMPUTER SOFTWARE KOMMUNIKATION SERVICE KOMPAKTE EXPERTEN-INFOS IN PRINT, ONLINE UND VIDEO Ausgabe 2012.2013 7,50 Euro www.B4BSCHWABEN.de E AUSG DER IN KO T ER A NBIEGION RE OPER ATION MIT TE WÄHL CLOUD COMPUTING Wie verlässlich ist die "neue Flexibilität"? Schwäbischer Mittelstand triff t auf IT-Experten Abhängigkeit oder Produktivitätsgewinn? SCHNITTSTELLE MENSCH MITTELSTANDS?SOFTWARE BUSINESSFORBUSINESS. Das Wirtschaftsleben unserer Region. Unternehmen. Menschen. Perspektiven. SCHWABEN

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Maßgeschneidert für Ihr Unternehmen Internet ? Festnetz ? Mobilfunk Rechenzentrum Vernetzung Fordern Sie gleich Ihre kostenlose Einsparanalyse an! 0821-4500 3115 Senden Sie einfach Ihre Telefonrechnung per Fax an Niederlassung Augsburg Curt-Frenzel-Straße 4 86167 Augsburg 0821-4500 3186 augsburg@m-net.de www.m-net.de

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editorial www.B4BSCHWABEN.de/it Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser! Ulrich Pfaffenberger Chefredakteur er Widerspruch könnte kaum größer sein: Kein Werkzeug hat in den vergangenen Jahrzehnten der Wirtschaft mehr Fortschritt und mehr Produktivitätsgewinn gebracht als die Computertechnik. Von keinem Arbeitsmittel besteht heute größere Abhängigkeit als von einer funktionierenden Infrastruktur für Information und Telekommunikation. Keine andere wirtschaftliche Entwicklung wird uns in absehbarer Zukunft so mit sich reißen wie die immer neuen, immer schneller verfügbaren Dienste, die sich über das Internet nutzen lassen. Und gleichzeitig befinden wir uns vielfach in der Situation, dass wir uns von IT & Co. beherrscht fühlen, anstatt sie souverän zu beherrschen. Das mag zu einem guten Teil der Tatsache geschuldet sein, dass die Sprache der Computerbranche mit der Sprache des Mittelstands in wesentlichen Teilen nicht kompatibel ist. Es hat aber ganz entscheidend damit zu tun, dass die Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts und der Innovation sowie die globale Dimension von Veränderung die Angelegenheit inzwischen so komplex haben werden lassen, dass IT zur Domäne von Spezialisten geworden ist: Entweder man weiß alles - oder man weiß gar nichts. Vor diesem Hintergrund kommt einer Plattform wie B4B SCHWABEN, die sich seit ihrem Start vor elf Jahren dem Ziel verschrieben hat, die Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben mit Informationen aus der Wirtschaft Bayerisch-Schwabens zu versorgen, eine besondere Aufgabe zu: die Verbindung herzustellen zwischen den Spezialisten der Region und jenen, die Zugang zu diesen Spezialisten brauchen. Mit der inzwischen dritten Ausgabe eines B4B SCHWABEN CROSSMEDIA GUIDE - diesmal zum Thema "IT und Kommunikation" - verfestigen wir die Idee der regionalen Fachzeitschrift, deren Vertiefung und Aktualisierung sich im Internet auf den Seiten von B4B SCHWABEN fortsetzen. Die Verbindung zu den Fachleuten in der Region herzustellen und deren Know-how (be)greifbar zu machen: Das ist der besondere Service dieses crossmedialen Konzepts. Denn eins steht fest: Die Experten, die dem bayerisch-schwäbischen Mittelstand am schnellsten und effizientesten weiterhelfen, sitzen nicht im Silicon Valley. Sie sind in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hause. Wir laden Sie ein, Ihre künftigen Partner für mehr Produktivität und mehr angewandte IT-Kompetenz auf den folgenden Seiten kennenzulernen. Eine ertragreiche Lektüre wünscht Ihnen Ulrich Pfaffenberger Chefredakteur PS: Die beiden nächsten B4B SCHWABEN CROSSMEDIA GUIDES "Umwelt" und "Finanzen" werden im Sommer bzw. Herbst 2012 erscheinen. Mehr dazu unter: www.B4BSCHWABEN.de/cmg

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Inhalt 03 06 14 16 18 20 22 24 26 28 30 38 40 42 44 46 48 50 52 54 56 58-69 58 60 62 64-69 70 72 74 76 78 80 86 88 90 92 94 96 102 104 106 108 110 EdItorIal It-SyStEmE Software - damit der Betrieb rund um die Uhr läuft SSa SoftSolutIonS Software, die sich Ihnen anpasst alPhaSyStEmS Auf Stabilität und Effizienz programmiert mk-tEchnIk Keine Kompromisse im Netzwerk SmIttErmEIEr Ideen zum Anfassen - Service aus Leidenschaft aufWandSSchÄtZunG Mit Methodik zum Erfolg ProZESS- und qualItÄtSmanaGEmEnt Durchblick für alle BuSInESS-ProZESSE iPad und iPhone im Unternehmenseinsatz vIrtualISIErunG dEr It Mehr Spielraum im Netzwerk round taBlE Mit IT gewinnen oder scheitern? Schnittstelle Mensch datac kommunIkatIonSSyStEmE Mein Büro ist, wo ich bin rEItZnEr Ein zukunftsorientiertes Systemhaus röhl - dEhm & PartnEr Anwälte für Unternehmer und Gründer SEoratIo Online-Marketing für regionale Unternehmen nEWSfactory Ihr Partner für erfolgreiche Internetauftritte unIfIEd communIcatIonS Effizienz auf Zuruf onlInE BackuP Im rEchEnZEntrum Alles unter Kontrolle SoftWarE-rEcht Möglichkeiten des Softwareschutzes SuchmaSchInEn-markEtInG für KMU SocIal mEdIa Es hat gerade erst angefangen... kIt E.v. Initiative für Kommunikations- und Informationstechnologie "Bestens vernetzt" und ganz nah dran Vorsprung durch Wisse Tür auf für Praktiker kitBook 2012: kit Mitglieder im Überblick onlInE-markEtInG Mit B4B SCHWABEN bei Google platziert aItI-Park Triebfeder für Innovation und eine starke IT-Region Standortfaktor BrEItBand Nicht zu unterschätzen datEnkommunIkatIon Maßgeschneiderte Services It-SIchErhEIt Angriffe auf Industrieanlagen It-SchulunG Mit der Tastatur ins Trainingslager roSEnBErGEr-oSI Auf die Verbindung kommt es an IPad 3 Der Newcomer - Das iPad in der Geschäftswelt druckkoStEnoPtImIErunG Ganzheitliches Service-Konzept EffIZIEntE kommunIkatIon Innovative IT-Lösungen mIttElStandSrEchEnZEntrum Durchmogeln geht nicht mehr cloud In der Wolke arbeiten? Eine Frage des Vertrauens kommdIrEkt Mobile Lösungen für den Mittelstand SyStEmIntEGratIon Erfahrener Regisseur der IT-Infrastruktur InformatIonSPflIchtEn durch Button-Lösung moBIlE SolutIonS Die mobile Revolution Zu GutEr lEtZt/ImPrESSum

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www.B4BSCHWABEN.de/it Inhalt croSSmEdIa GuIdE PartnEr In SchWaBEn aiti-Park c/o IT-Gründerzentrum GmbH Werner-von-Siemens-Str. 6 86159 Augsburg Tel. 0821 450433-0 Fax 0821 450433-109 info@aiti-park.de www.aiti-portal.de alphasystems gmbh Kirchbergstr. 23 86157 Augsburg Tel. 0821 50981-0 Fax 0821 50981-509 info@alphasystems.com www.alphasystems.com Anwaltskanzlei Hild & Kollegen Inhaber Rechtsanwalt Hagen Hild Konrad-Adenauer-Allee 55 86150 Augsburg Tel. 0821 420795-0 Fax 0821 420795-95 info@kanzlei.biz www.kanzlei.biz Cost Xpert AG Werner-von-Siemens-Str. 6 86159 Augsburg Tel. 0821 29859-700 Fax 0821 29859-722 info@costxpert.de www.costxpert.eu datac Kommunikationssysteme GmbH Max-von-Laue-Str. 9 86156 Augsburg Tel. 0821 42090-0 Fax 0821 42090-111 info@datac-gmbh.de blickpunkt 27 www.datac-gmbh.de personaldienstleistungen kit e.V. Initiative für Kommunikationsund Informationstechnologie Werner-von-Siemens-Straße 6 86159 Augsburg Tel.: 0821 450433-111 Fax: 0821 450433-119 info@kit-network.de www.kit-network.de Landesmesse Stuttgart GmbH Messepiazza 1 70629 Stuttgart Tel. 0711 18560-0 Fax 0711 18650-2645 info@messe-stuttgart.de www.messe-stuttgart.de Level16 GmbH Apple Premium Reseller Karlstraße 4 86150 Augsburg Tel. 0821 3194936 Fax 0821 3195436 info@level16.de www.level16.de LEW TelNet GmbH Oskar-von-Miller-Straße 1 b 86356 Neusäß Tel. 0821 328-2929 Fax 0821 328-2930 info@lewtelnet.de www.lewtelnet.de MK-Technik Sterzinger Str. 3 86165 Augsburg Tel. 0821 450403-0 Fax 0821 450403-20 info@mk-technik.de www.mk-technik.de M-net Niederlassung Augsburg Curt-Frenzel-Straße 4 86167 Augsburg Tel. 0821 4500-3186 Fax 0821 4500-3115 augsburg@m-net.de www.m-net.de Newsfactory GmbH Curt-Frenzel-Str. 2 86167 Augsburg Tel. 0821 777-3000 Fax 0821 777-3009 info@newsfactory.de www.newsfactory.de Quentia AG Otto-Hahn-Str. 2 D-86368 Gersthofen Tel. 0821 2488-0 info@quentia.de www.quentia.de Reitzner AG Johannes-Scheiffele-Straße 17+19 89407 Dillingen Tel. 09071 506-0 Fax 09071 506-111 info@reitzner.de www.reitzner.de Röhl, Dehm & Partner Rechtsanwälte Moritzplatz 6 86150 Augsburg Tel. 0821 31953-88 Fax 0821 31953-89 info@rdp-law.de www.rdp-law.de Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG Endorferstraße 6 86167 Augsburg Tel. 0821 24924-0 Fax 0821 24924-29 info@rosenberger-osi.de www.rosenberger-osi.de SCALTEL AG Buchenberg Str. 18 87448 Waltenhofen-Hegge Tel. 0831 54054-0 Fax 0831 54054-109 info@scaltel.de www.scaltel.de Seoratio GbR Schmutterstr. 1 86836 Untermeitingen Tel. 08232 1848561 Fax 01803 7003301 info@seoratio.de www.seoratio.de SMittermeier Hardund Softwareberatung Lehárweg 6 86420 Diedorf Tel. 08238 96670-56 Fax 08238 96670-57 info@smittermeier.de www.smittermeier.de SSA SoftSolutions GmbH Unterkreuthweg 3 86444 Mühlhausen Tel. 08207 95992-0 Fax 08207 95992-5000 info@softsolutions.de www.softsolutions.de w3group Individualsoftware Friedlandstraße 50 87600 Kaufbeuren Tel. 08341 961700 vertrieb@w3group.de www.w3group.de wird durch h durch speons zu einer e Arbeitsba- Sie möchten mehr wissen? Das über 40 Seiten starke Whitepaper zum Thema erhalten Sie kostenfrei zum Download unter www. kommdirekt.info oder auf der Kompetenzplattform www.mobil-solutions.de. ? chiedlichen bei Weitem ie relationang der Katesweise zum behör gezog ungemein! dd-on: Hier s aus Social en Kunden- n Morgen! MOA 3.0 ist e Endgeräte die Apple Kommdirekt GmbH Bozenerstr. 1 86165 Augsburg Mobile B2B Lösungen sind auf dem Vormarsch." Tel. 0821 450 402-0 Fax 0821 450 402-30 ab@kommdirekt.info www.kommdirekt.info Bernd Arnhold binieren Sie temen, Dadiese Ihrem Ständig mit st dieser soinformatioestellungen h haben Sie ache Bedien / Ressour/ Workflowetriebsteam Kramer & Crew GmbH & Co. KG Niederlassung Donau/Iller Gartenstraße 17 ½ 89231 Neu-Ulm Bildidee: Screenshot mit Bestelldialog Tel. 0731 718710-0 Fax 0731 718710-99 crew@kramerundcrew.de www.kramerundcrew.de

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Blickpunkt it-systeme Software - damit der betrieb läuft Software im Unternehmen - ein thema für jeden tag. mehr alS 15 mrd. eUro haben deUtSche firmen 2011 dafür aUSgegeben. nach angaben deS eUropean information technology obServatory (eito) erSetzen viele mittelStändler ältere Software für die SteUerUng ihrer betrieblichen abläUfe dUrch moderne löSUngen. aUch neUe geSetzliche aUflagen zUr SpeicherUng von dokUmenten Und mehr aUfmerkSamkeit für die pflege der kUndenbeziehUngen zeigen folgen in der it. ein blick in eine mUSterfirma zeigt, waS SonSt noch alleS paSSiert.

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt it-systeme von Ulrich Pfaffenberger ein neuer tag beginnt im Unternehmen von bernd link. in vierter generation führt der 40-jährige die allgäuer maschinenbaufirma. während die Uhr am kirchturm seiner heimatgemeinde zu mitternacht schlägt, schläft er tief. auch in seinem betrieb, ein paar kilometer außerhalb nahe der autobahn, liegt alles in tiefer ruhe. Schon seit jahren gibt es dort keinen pförtner und nachtwächter mehr. ein vollautomatisches, elektronisches Sicherheitssystem hat diese aufgabe übernommen. in dieser Sekunde übermittelt dessen Steuerungsrechner ein Signal an den Sicherheitsdienstleister, der die bewachung kontrolliert: alles okay. der Sensor der zentralen klimaanlage stellt einen starken temperaturabfall und heftige windböen fest. tief ramona streckt seine ersten stürmischen fühler aus. die öffnungen der belüftungsschächte auf der wetterseite werden geschlossen, die geplante zeit für das hochfahren der heizung um 25 minuten vorgezogen. 0:00 0:43

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Blickpunkt it systeme Fernzugang 1:52 Display auf dem kontrolldisplay des Servers beginnen munter die lichter zu flackern. das vertriebsbüro des Unternehmens in Shanghai und zwei ingenieure eines kunden greifen auf Unterlagen zu, die von den beiden eigenen chefingenieuren am vorigen abend frisch aufbereitet wurden. eine spezielle collaborationssoftware macht dies mühelos möglich - genauso wie der fernzugang zu allen anderen wichtigen firmendaten. die ersten arbeitsplatzrechner gehen von "Stand-by" auf "on". eine arbeitsgruppe hat sich schon für 5:00 Uhr verabredet, um letzte feinheiten an einem auftrag zu prüfen, dessen projektplanung der kunde um 9:00 Uhr durchsprechen möchte. damit keine zeit verloren geht, 1:52 4:30 Stand-by 4:30 Projektplanung

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www.B4BSCHWABEN.de/it Vollbetrieb 5:40 Planung seine kollegen, die im minutenabstand eintreffen, ebenso wie die mitarbeiter aus der produktion. klimaanlage und licht laufen jetzt auf vollbetrieb. in den werkshallen herrscht munteres treiben. die maschinensteuerungen sind auf "on", produktionsplanung und -steuerung laufen, und die arbeitsplatzrechner sind aktiv. bei bernd link läutet der wecker. der Unternehmer läuft mit seinem neufundländer Struppo eine flotte runde gegen den wind. dann duschen, frühstücken, zeitung lesen. auf seinem ipad zeigt die Statusmeldung aus der firma: alle Systeme auf grün. auch eine kurzmeldung der arbeitsgruppe ist zu lesen: "alle checks gelaufen. keine mängel. kunde kann kommen." Blickpunkt it systeme bereitet die arbeitsplatzsteuerung ihre rechner und monitore vor. nur die kaffeemaschine müssen sie nachher noch selbst einschalten. timo angermeier sperrt die firma auf. der gelernte maschinenschlosser gehört zur hausinternen task-force-gruppe für Störfälle, firmenintern auch der "Schlosser-Schnelldienst" genannt. link hatte diesen trupp vor einigen jahren eingerichtet, nachdem beim warten auf den Servicetechniker wieder einmal kostbare und unproduktive zeit verstrichen war. jetzt sind mitglieder des Quartetts jederzeit auf abruf verfügbar und erledigen in der bereitschaftszeit sonstige hausmeister- und werkstattdienste. das zeiterfassungssystem hat angermeier schon eingebucht - und auch 5:21 5:40 6:30

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Blickpunkt it systeme die mitarbeiterinnen aus poststelle und chefsekretariat, lena lindholm und charlotte odental, treffen ein - und mit ihnen einige weitere kolleginnen und kollegen, die das gleitzeit-angebot der firma nutzen und der morgendlichen rushhour ein Schnippchen schlagen. ab sofort ist "office"-zeit in der firma. briefe werden geschrieben, tabellen erstellt, faxe eingescannt, mails verschickt. alle dafür erforderlichen programme bezieht das Unternehmen aus der cloud eines anbieters, der seine dienste in deutschland gehostet hat - wegen des datenschutzes. weitere Systeme werden von mitarbeitern aktiviert. die cad für die ingenieurabteilung, die cam für die produktion, die planungssoftware in der personalabteilung, das crm im marketing, das erp in der buchhaltung und im controlling. jetzt laufen in den büros der verwaltung mehr "maschinen" als in den werkshallen, wo schon um 6:00 Uhr die arbeit begonnen hatte. im konferenzraum "grünten" treffen sich link, mitarbeiter der buchhaltung, die controllerin und vertreter der Steuerberatung und des wirtschaftsprüfers. anhand der auswertungen aus der erp-Software werden die jüngsten ergebniszahlen vorgestellt und bewertet. noch wichtiger aber: es beginnen die vorbereitungen auf das jahresgespräch mit der hausbank. aufgaben werden 6:40 6:5 1 8:00 verteilt, in outlook ein zeitplan fixiert und die zugangsrechte zu den einzelnen dokumenten verteilt. Schulungsraum "mädelegabel" - Unterweisung in datenschutzrichtlinien und datensicherungsverfahren für fünf neue mitarbeiter. der externe datenschutzbeauftrage erklärt die entsprechenden vorschriften und gibt eine einführung in das einschlägige e-learning-programm, das jeder aus der belegschaft einmal im jahr komplett durchzugehen hat. der fuhrparkmanager lässt seine monatsbilanz durch den rechner laufen. kilometerstände, verbrauchszahlen, wartungsfristen, leasingverträge. irgendwann in den nächsten zwei wochen, das weiß er jetzt schon, wird der chef von seinem geliebten achtzylinder auf eine alternative umsteigen müssen. aber das zeigt er ihm lieber schwarz auf weiß. die besetzung im raum "grünten" hat gewechselt. jetzt sitzt dort die arbeitsgruppe "marketing" mit dem chef zusammen. die planungen für die internationale leitmesse laufen schon auf hochtouren, obwohl der event erst in einem halben jahr über die bühne gehen wird. heute stehen die entwürfe der agentur für den messestand auf dem programm. der kundenbetreuer dort ist über videokonferenz zugeschaltet, die Skizzen und computeranimationen werden auf zwei flachbildschirmen angezeigt. 10:15 1 1:1 2 12:45

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Technologie, die verbindet. Unsere IT-Lösungen - Innovativ, intelligent, überzeugend. SCALTEL - Der Netzwerkausrüster aus dem Allgäu Wir unterstützen mittelständische Unternehmen, Banken, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen ihre IT-Ressourcen optimal auszuschöpfen und für zukünftige Anforderungen zu rüsten. Mit unseren vielfältigen Technologien und Lösungen verbinden wir weltweit Menschen, Systeme und Maschinen. Dabei verbessern wir Ihre Kommunikation und helfen Ihnen Kosten zu sparen. Mit unserer Service-Leitstelle sorgen wir rund um die Uhr für einen reibungslosen Betrieb Ihres Netzwerks. Was können wir für Sie tun? Netzwerk Unified Communication Wide Area Networks (WAN) HD-Videokonferenzen Datacenter Richtfunk Wireless LAN Videoüberwachung Security Services SCALTEL AG Buchenberger Str. 18 87448 Waltenhofen www.scaltel.de

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Blickpunkt it-systeme ein Stockwerk tiefer sitzen produktentwickler, buchhaltung und eine mitarbeiterin aus dem marketing zusammen, um sich über die preisbildung für ein neues produkt zu orientieren. es wird als "mittlere" lösung zwischen zwei bestehenden produkten eingereiht werden und gleichzeitig durch einen neuen werkstoff umweltfreundlicher und effizienter arbeiten als die beiden bestehenden, die es auf dauer ablösen soll. die runde greift bei ihrer diskussion auf erkenntnisse sowohl des hauseigenen crm zu als auch auf das preisbildungs-tool der vertriebssoftware. auch auf dem mrp-programm für die material-, termin- und kapazitätsplanung werden erste werte ermittelt. anna di pano, die personalchefin, und ihre mitarbeiter halten eine krisensitzung ab. Seit anfang der woche liegen aus dem verkauf zwei anträge von vätern auf elternzeit vor, dazu seit heute ein elternzeitwunsch aus der buchhaltung. im lauf des tages sind noch zwei Schwangerschaftsmeldungen dazugekommen - eine aus dem verkauf, eine aus der logistikabteilung. aus dem personalwirt- 13:00 15:20 schaftssystem hat sich das team erste optionen besorgt, jetzt kommt der erfahrungs-input der menschlichen Seite dazu. ganz allein mit bordmitteln werden sich die lücken vermutlich nicht schließen lassen. das nordamerikanische büro aus Seattle meldet sich für die monatsbesprechung per videokonferenz. auch dateien, die gesprächsgegenstand sind, stehen auf beiden Seiten des erdballs parallel zur verfügung und können gemeinsam gesichtet und analysiert werden. Um reisekosten und reisezeit zu sparen, finden präsenz-meetings nur alle drei monate statt, das nächste in vier wochen. diesmal wird link in die Staaten fliegen, weil sich das mit dem besuch einer fachmesse in San francisco verbinden lässt, auf der einer der größten US-kunden eine neue produktreihe vorstellt, zu der sein Unternehmen große anteile beigesteuert hat. link gibt über sein ipad die jeweiligen termine und orte gleich ins reiseplanungs-tool ein, damit es bei flügen und hotels keine überraschungen gibt. auf links display erscheint der hinweis auf eine mail aus dem miS des Unternehmens, dem management-informationsSystem: der wöchentliche report aus der logistik und dem Supply-chain-management liegt vor. noch eine miS-nachricht, diesmal von conrad Schrauber, dem leiter it des Unternehmens: alle Systeme im grünen bereich, das netzwerk stabil, keine probleme an den firewalls, alle externen geräte "safe" und das Smartphone des vertriebschefs geht auch wieder. die haustechnik schaltet auf abendbetrieb um. die erste Stufe der Sicherheitssysteme wird aktiviert. link wird von seiner frau und den kindern zum freilichtkino abgeholt. das eine oder andere System geht auf Standby. rollierend beginnen die einzelnen Systeme ihre tages- 16:30 16:49 17:48 1 8:0 1

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt it-systeme sicherungen ins back-up zu überspielen. in den büros ist die hausreinigung unterwegs. die zweite Schicht hat betriebsschluss. für zwei Stunden noch über- 20:00 nimmt ein mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die kontrolle am eingang, dann fährt bernd links firma in den "Sleep"-modus. derweil amüsiert sich der chef königlich über don camillo und peppone. ? Das neue iPad - Die neue Art zu arbeiten. Level 16 - Die Apple Experten in Ihrer Nähe. © 2012, Level 16 GmbH und Apple Inc. Alle Rechte vorbehalten. Apple, das Apple Logo und iPad sind Marken der Apple Inc., die in den USA und weiteren Ländern eingetragen sind.

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Schwerpunkt IndIvIdualSoftware SoftSolutionS croSSMedIa GuIde partner In Schwaben Software, die sich Ihnen anpasst ferte SoftSolutions Andreas K. eine gemeinsame Ausgangsbasis für den weiteren Projektverlauf. Während der Realisierung der Softwareerweiterungen erhielt Andreas K. regelmäßig Zwischenversionen, mit denen er die vereinbarten Anpassungen überprüfen und Änderungswünsche kurzfristig nachreichen konnte. Anhand der vereinbarten Meilensteine war Andreas K. jederzeit in der Lage, die Einhaltung des Zeitplans zu kontrollieren. Am Ende hatte Andreas K. pünktlich die Erweiterungen, die er wollte und SoftSolutions einen zufriedenen Kunden mehr. Neben Andreas K. reihen sich mittlerweile immer mehr mittelständische Firmen in die Referenzliste von SoftSolutions neben Kunden wie Fujitsu Technology Solutions, BMW, Osram, LVM, MAN Diesel & Turbo oder Porsche mit ein. Für diese Kunden hat SoftSolutions über die Jahre ganz unterschiedliche individuelle Softwaresysteme realiesiert: Client/Server-Anwendungen, mehrschichtige Architekturen, Webapplikationen, Anwendungen für die Cloud und mobile Applikationen für Smart Phones. Der technologische Schwerpunkt liegt dabei hauptsächlich im Bereich der Microsoft-Technologien und -Plattformen. Software für Unternehmensprozesse KontaKt SSa SoftSolutions GmbH Hans-Dieter Machuta Unterkreuthweg 3 86444 Mühlhausen/ augsburg tel.: 08207 95992-0 Fax: 08207 95992-5000 E-Mail: info@softsolutions.de www.softsolutions.de Schwerpunkte o Softwareengineering o Individuelle Softwareentwicklung o Prozessmanagement (BPM) o IT-Beratung ndreas K., IT-Leiter eines mittelständischen Unternehmens, ist ein gebranntes Kind. Das letzte Softwareprojekt vergab er als individuelle Softwareentwicklung an ein Unternehmen außer Haus. Er musste leidvoll erfahren, was passiert, wenn der Softwarepartner mit falschen Versprechungen zum Projektauftrag gelangt und diesen an die Wand fährt. Die Software wurde zu spät und mit mangelhaftem Funktionsumfang geliefert. Es gab mehrere Nachforderungen wegen entstandenem Mehraufwand mit Diskussionen und Streitereien, wer nun Schuld an der Misere hat. Die Frage, was denn die eigentlichen Ursachen des Projektmisserfolgs waren und wann sich diese während des Projekts eingeschlichen hatten, stellte sich Andreas K. am Ende alleine. SoftSolutions kann sich in die Situation von Andreas K. einfühlen. Als Softwareentwicklungspartner mit 20-jähriger Erfahrung im Softwareengineering kennt das Unternehmen die Fallstricke, die sich vor und während eines Softwareprojekts einschleichen können. Nachdem Andreas K. dem Projektleiter bei SoftSolutions sein Leid bezüglich des alten Projekts geklagt hatte, konnte dieser ihn beruhigen. Bereits im ersten Gespräch zeigte der Projektleiter von SoftSolutions Andreas K. einen Weg auf, wie die bestehende Software auf seine Anforderungen hin ausgebaut und künftig erweitert werden kann. Um Projekte im oft engen Zeit- und Budgetrahmen halten zu können, greift SoftSolutions auf einen ausgefeilten Entwicklungsprozess zurück. Je nach Kundenanforderung wird dieser auf die projektspezifischen Feinheiten hin angepasst. Hohe Kundenzufriedenheit Oberste Prämisse hat für SoftSolutions die Transparenz dem Kunden gegenüber. Mit einer ausführlichen Analyse und einem detaillierten Pflichtenheft lie- SoftSolutions arbeitet branchenunabhängig und hat bereits zahlreiche Projekte erfolgreich abgeschlossen: Dazu zählen z.B. ein Produktdatenmanagement-System zur systematischen Erfassung, Verwaltung und Zulassung elektronischer Bauteile, ein Vertriebsinformationssystem, eine Werkrundgangsoftware zur Erfassung von Mängeln und Abweichungen hinsichtlich bestehender Betriebsvorschriften, eine Vertriebssoftware für Anlagenbauer mit 3-dimensionalem Konfigurationswerkzeug für

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www.B4BSCHWABEN.de/it Schwerpunkt IndIvIdualSoftware Anlagen, ein komplettes Warenwirtschaftssystem und eine Analysesoftware zur Auswertung von Protokollausgaben in der Automobilentwicklung. In Kooperation mit einem Kunden entstand zudem die Prozessmanagement Software "TrustedData" (www. trusteddata.de). Und Andreas K.? Der ist nun seit mehr als sechs Jahren Kunde von SoftSolutions. Aus seiner Sicht ist individuelle Software mit dem richtigen Realisierungspartner nicht nur rentabel, sondern über die Jahre gesehen äußerst profitabel. ? ViDeo Hans-Dieter Machuta im Interview www.B4BSCHWABEN.de/it SSA SoftSolutions GmbH Das mittelständische Unternehmen wurde 1991 in Augsburg gegründet. Das Kerngeschäft ist die Entwicklung von individuellen Softwarelösungen für mittelständische Firmen und Großunternehmen aus allen Branchen. Die Experten bieten sämtliche Leistungen für alle Phasen eines Softwareprojekts: o Kundengerechte Bedarfsanalyse und Prozessberatung mit nachfolgender Konzeption und Pflichtenhefterstellung o Softwareprogrammierung, GUI-Design, Test und Integration der Lösung in die bestehende IT-Landschaft o Pflege und Weiterentwicklung neuer oder bestehender Softwaresysteme SoftSolutions hat sich auf Microsoft-Technologien und -Plattformen spezialisiert. Zum Portfolio gehören Client/ServerAnwendungen, mehrschichtige Architekturen (Multitier), Webapplikationen, Anwendungen für die Cloud oder mobile Applikationen für Smart Phones und Tablets. Lesen Sie mehr zum Thema "Prozess- und Qualitätsmanagement" auf SEITE 24/25. fAchAufSAtz

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Schwerpunkt: It Beratung · MoBIle SolutIonS ecoMMerce · SocIal MedIa · SoFtwareentwIcklung AlphAsystems gmbh croSSMedIa guIde partner In SchwaBen Stabilität und Effizienz programmiert SoftwArE, diE Sich dEm UntErnEhmEn AnpASSt, iSt prodUktivEr AlS UntErnEhmEn, diE Sich ihrEr SoftwArE AnpASSEn. diE AUgSbUrgEr AlphASyStEmS gmbh hAt diES Schon frühzEitig ErkAnnt - zUm nUtzEn ihrEr kUndEn. Jörn steinhauer Geschäftsleitung alphasystems gmbh Lesen Sie mehr zum Thema "Business-Prozesse" auf SEITE 26/27. FAchAuFsAtz roße Innovationskraft und hoher Qualitätsanspruch, das sind die beiden Faktoren, an denen sich aus Jörn Steinhauers Sicht IT-Lösungen messen lassen müssen, die genau den geschäftlichen und strategischen Zielen der Kunden entsprechen sollen. Dass die von Steinhauer gegründete und geführte alphasystems gmbh eine Dienstleistung anbieten kann, die genau diesem Kriterium entspricht, sieht er in erster Linie der großen Erfahrung geschuldet, die sich in fast 25 Jahren Beschäftigung mit dem Thema Unternehmens-Software angesammelt hat. "Die alphasystems legt großen Wert auf den kontinuierlichen Ausbau ihres Knowhows, um den wachsenden Anforderungen im EDV-Bereich gerecht zu werden und unseren Kunden einen sicheren und wirtschaftlichen IT-Betrieb zu gewährleisten", bestätigt Steinhauer. Er weist darauf hin, dass es genau dieses Grundlagenwissen ist, das die Entwicklung individueller Lösungen für einzelne Unternehmen erst möglich macht. Mitunter vergleicht der IT-Fachmann seine Arbeit mit der schlüsselfertigen Lieferung eines Gewerbebaus. Auch hier stehen den grundlegenden architektonischen Anforderungen die individuellen Ausprägungen und Sonderwünsche des Kunden gegenüber, die es zu integrieren gilt. "Wenn die ar- chitektonischen und handwerklichen Voraussetzungen stimmen und auf dem neuesten Stand sind, dann lässt sich Software genauso nach Maß bauen wie eine Fabrikationshalle", sagt Steinhauer. Erfahrene IT-Spezialisten beraten und begleiten ihre Kunden daher umfassend in allen Phasen des Projekts: von der Konzeption über die Software-Entwicklung bis hin zur Implementierung samt Wartungsservice. Ganz gleich, ob es sich um klassische Software-, Intranet- oder Internet-Lösungen oder um IT-Consulting handelt. "Dabei steht jeder Schritt unserer Arbeit unter der absoluten Priorität von technologischer Stabilität und Kosteneffizienz", bekräftigt der alphasystems-Geschäftsführer, dem als Mittelständler das Streben nach Zukunftssicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz bestens vertraut ist. "Nur so können wir sicherstellen, dass der von unserer Arbeit erwünschte wirtschaftliche Erfolg auch sichtbar wird." Worauf kommt es nun bei einer maßgeschneiderten und kundenspezifischen Software-Entwicklung an? "Wir realisieren Enterprise-Lösungen, die nicht nur die geschäftlichen und technischen Anforderungen jedes Kunden voll erfüllen", sagt Steinhauer, "sondern die auch schlank, robust und in der Entwicklung und Wartung kosteneffizient sind. Darüber hinaus müssen sie änderungs- und erweite-

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www.B4BSCHWABEN.de/it Schwerpunkt: It Beratung · MoBIle SolutIonS ecoMMerce · SocIal MedIa · SoFtwareentwIcklung VIDeO Jörn Steinhauer im Interview www.B4BSCHWABEN.de/it rungsfreundlich und damit zukunftssicher sein sowie die individuellen Workflows und Prozesse optimal unterstützen." Erst aus dem Miteinander all dieser Faktoren entstehe der gewünschte Effekt beim Kunden - und damit sei auch sichergestellt, dass alles vom ersten Tag an funktioniert. So kommt es nicht von ungefähr, dass IT-Consulting zu den Spezialgebieten von alphasystems zählt. "Wir sind gleichermaßen in der Prozessoptimierung als auch in der IT-Welt und Softwareentwicklung zuhause", sagt Steinhauer. "Dadurch bieten wir unseren Kunden neue Möglichkeiten, ihre Anforderungen und Geschäftsprozesse mit intelligenten IT-Lösungen so abzubilden, dass diese optimal ihr tägliches Business stärken." Als Prozessunterstützer in namhaften Unternehmen kennen die IT-Experten von alphasystems eine Vielzahl an Optionen, die eine moderne IT bietet - und machen es ihren Kunden möglich, dieses Potenzial auszuschöpfen und optimal auf ihre Prozesse zu fokussieren. Das hat sich unter anderem beim Thema "eCommerce" bewährt, das für immer mehr Unternehmen an Bedeutung gewinnt und daher auch bei alphasystems eine große Rolle spielt. Von rein technischen Fragen über Fragen zum Marketing bis zu Fragen rund um Logistik und Bezahlung ist eine ganzheitliche Beratung und Betreuung der Kunden gefordert. Auch hier bewährt sich das Service-Prinzip des Unternehmens, das Steinhauer so formuliert: "Unser Ziel und unsere Herausforderung ist eine professionelle Beratung und die Realisierung optimaler Software-Lösungen. Damit unterstützen wir alle Business-Prozesse entlang der Wertschöpfungskette unserer Kunden." ? alphasystems gmbh Die alphasystems gmbh wurde 1991 gegründet. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Augsburg bietet branchenübergreifend maßgeschneiderte IT-Lösungen für Unternehmen aller Größenordnungen an. Es setzt dabei auf die erfolgsorientierte Kombination von Erfahrung und Innovationskraft im Dienst seiner Kunden. Mit heute rund 30 festangestellten Mitarbeitern legt das eigentümergeführte Unternehmen hohen Wert auf Kostenbewusstsein und auf solides Wachstum. Die Standorte des Unternehmens sind Augsburg, München, Chennai (India), San Jose (CA) und Branchburg (UK). KonTaKT alphasystems gmbh Kirchbergstr. 23 86157 Augsburg Tel.: 0821 50981-0 Fax: 0821 50981-509 info@alphasystems.com www.alphasystems.com schwerpunkte o IT Beratung o Mobile Solutions o eCommerce o Social Media o Softwareentwicklung

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sChwerPunkt VirtualisierunG, it-dienstleistunG mk-tEcHnIk CrossMedia Guide Partner in sChwaben Keine Kompromisse im Netzwerk Andrea Henkel Marketing MK-Technik Lesen Sie mehr zum Thema "Virtualisierung der IT" auf SEITE 28/29. FAcHAuFsAtz ittelstand als Dienstleister für den Mittelde Störungen oder Probleme beseitigen und Systestand: Gerade in IT-Fragen ganz sicher me installieren. " ein Vorteil bei der Kompatibilität. Denn Zuverlässigkeit, Kompetenz, Flexibilität und nicht da passen die Stecker perfekt zusammen, auf die es zuletzt die Stabilität unserer Netzwerke sind Werte, ankommt - Verständnis für die Anforderungen, fleauf die Keller und sein Team selbst achten und die xibles Arbeiten, Dialog auf Augenhöhe, Dienstleissie permanent weiterentwickeln. Insbesondere bei tung - ohne wenn und aber. Genau mit diesen Eider Stabilität sind sie absolut kompromisslos - wisgenschaften überzeugt MK-Technik seine Kunden. sen sie doch um die Abhängigkeit, in der jedes Unternehmen heute bei der IT steht. "Ein stabiles NetzSeit mehr als 20 Jahren arbeitet Michael Keller, werk ist die Basis für funktionierende Software. Ausder Gründer und Inhaber von MK-Technik Informafallzeiten werden minimiert. tionstechnologie mit seinem Wir machen aus den Mitarbeiter können motiviert Team in der Systemintegration. Rechnern unserer ihre Aufgaben erledigen", bringt Aus der generellen Arbeit mit es Michael Keller auf den Punkt. EDV und Software hat sich im Kunden ein starkes Team: Lauf der Jahre ein modernes leistungsstark, performant, Es sei Aufgabe eines Spezialisten wie MK-Technik, hier dauund innovatives Systemhaus zuverlässig und sicher." erhaft und störungsfrei den Beentwickelt, das mit den Anfor- Michael Keller, Inhaber und Geschäftsführer MK-Technik trieb am Laufen zu halten. derungen seiner Kunden ge"Höchste Leistung im Netzwerk bedeutet: Keine wachsen ist. Eine Erfahrung, die sich für beide Systemausfälle, keine Datenverluste, funktionierenSeiten bezahlt macht: "Aus der ständigen Präsenz de Datensicherung, schnelle Prozesse, zuverlässige ,mitten im Leben´ unserer Kunden einerseits und und störungsarme Hardware, stets aktuelle Updates aus ständiger Aus- und Weiterbildung und der enfür die Sicherheit und Software und Systeme mit gen Zusammenarbeit mit unseren Partnern andekurzem Antwortzeitverhalten. Unsere Arbeit bererseits kennen wir die richtigen, sprich: praxisbeginnt beim Eliminieren von Spam aus Outlook und währten Lösungen für unterschiedlichste Anfordehört bei der Integration von betriebswirtschaftlicher rungen", sagt Keller. Und die honorieren diese inSoftware auf. Leistungsstarke IT lässt Mitarbeiter haltliche Nähe ihres Dienstleisters: "Viele unserer produktiver arbeiten und sichert UnternehmensKunden betreuen wir schon seit dem Beginn unsewerte und Wettbewerbsvorteile." rer Geschäftstätigkeit", so Keller. "Unser EngageLetztlich sei alles eine Frage des Aufwands und ment ist unser USP: Kunden bestätigen uns immer der Prioritäten, merkt der Experte an. Machbar ist wieder, dass es für sie nicht selbstverständlich ist, vieles, aber je nach Budget und Zielen des Unterdass wir am Abend oder nachts und am Wochenennehmens müssen Lösungsmöglichkeiten bewertet werden. "Es ist unsere Aufgabe, zu erkennen, was für das einzelne Unternehmen optimal ist - und VIDEO dann unser Knowhow und unsere Ressourcen entMichael Keller sprechend einzusetzen", sagt Keller. "Wir wollen den im Interview Kunden von belastendem Aufwand befreien und www.B4BSCHWABEN.de/it mit dem Mehrwert unseres Wissens nach vorne bringen." Weshalb er aus den Zutaten zum Erfolgsrezept ebenfalls kein Geheimnis macht: die sorgfältige Konzeption klar strukturierter und mit Logik

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www.B4BSCHWABEN.de/it sChwerPunkt VirtualisierunG, it-dienstleistunG aufgebauter Systeme sowie deren Installation, Wartung und Betrieb auf hohem Qualitätsniveau. "Alles muss zusammenpassen und durchdacht sein. Erst dann schöpfen wir das vorhandene Potenzial voll aus", sagt er. Am anschaulichsten wird das beim Thema Server. "Unser Job ist es, Server und Netzwerk optimal für die Bedürfnisse zu konfigurieren und zu installieren. Um anschließend einen reibungslosen und störungsarmen Betrieb zu erreichen, arbeiten wir bei der Konfiguration sehr sorgfältig, damit auf Anhieb alles funktioniert - und das dauerhaft." Woran das auch Laien auf den ersten Blick erkennen können? "Wenn wir weg sind, fehlt Ihnen was", formuliert er scherzhaft: "Kabelsalat und Chaos im Serverraum." Nicht zuletzt deshalb sieht Keller eine vertrauensvolle und langfristige Zusammenarbeit als "wirklich belastbare Basis aller unserer Geschäftsbeziehungen". Denn die Qualität der Arbeit von MK-Technik beweise sich nicht am Tag der Inbetriebnahme, sondern an all den vielen Tagen danach im Routinebetrieb. "Unsere überdurchschnittliche Kundenzufriedenheit mit vielen Stammkunden erreichen wir durch hohe Systemverfügbarkeit." Einen wesentlichen Beitrag, auch wenn vordergründig die Technik die wichtigste Rolle spielt, liefert dazu der "human factor". Denn Kommunikation geht von Menschen aus, verbindet sie und liefert Impulse für ihr Handeln. Weshalb MK-Technik stets die Menschen am Computer im Auge behält: "Unsere Kunden können sich auf uns verlassen", verspricht Keller. "Dazu gehören persönliche Ansprechpartner und kompetente Mitarbeiter die schnell reagieren und mit Engagement Lösungen schaffen". ? KonTaKT MK-Technik Informationstechnologie Sterzinger Straße 3 86165 augsburg Tel.: 0821 450403-0 Fax: 0821 450403-20 E-Mail: info@mk-technik.de www.mk-technik.de scHwErpunktE o IT Consulting o IT Professional Services o IT Security o Virtualisierung o Acer Synergy Gold Partner MK-Technik Von Planung und Projektierung über Konfiguration und Installation bis zu Wartung- und Service sowie Notfallservice reicht das Spektrum der Dienstleistungen von MK-Technik in Augsburg. Bereits seit 1990 steht das Thema "Systemintegration" im Mittelpunkt des Unternehmens. Aus der Arbeit mit einer Vielzahl vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen einerseits und deren IT und Software andererseits hat sich ein modernes und innovatives Systemhaus entwickelt, das mit den Anforderungen seiner Kunden gewachsen ist. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 10 Mitarbeiter.

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sChwerPunkt Moderne PräsentationsteChniken Ideen zum Anfassen - CrossMedia Guide Partner in sChwaben service SMitterMeier aus leidenschaft KAum eIn untern ehmen K AufeInA ommt h nder Ab eutzutA gestImm ge ohne eIn lüCK te It-Inf Comput enloser rAstruK er, ohne serVICe tur Aus eInes um erwArte eIne gut . Von eIn fAngreIC t - egAl em It-dIe hen pC, ob es u besChAf nstleIst und ser m dIe pl fung eIn er wIrd Versyst Anung u er Komp ems geh nd betr AKten h t oder u euung ArdwAr m unter e-lösun stützun g Im Kle g beI de Ineren r r Ahmen. von Stefan Mittermeier Mittermeier Hard- und Softwareberatung bietet mit seinen Lösungen im IT-Consulting ein Angebot, das sich an den Bedürfnissen der Kunden orientiert. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Diedorf wurde 1998 von Stefan Mittermeier gegründet, um den Deutschlandvertrieb einer dänischen Bibliothekssoftware zu übernehmen. Doch noch im selben Jahr folgte der Einstieg in das Systemhausgeschäft - ein Bereich, der in den Folgejahren kontinuierlich ausgebaut worden ist. Heute betreut das Unternehmen über 1000 Kunden deutschlandweit. Das Kerngeschäft ist die Installation und Wartung von Computern, NetzViDeO werken und kleinen Stefan Mittermeier Telefonanlagen sowie im Interview Webdesign. Der Kunwww.B4BSCHWABEN.de/it denstamm setzt sich zu fünfzig Prozent aus Privatkunden und zu jeweils fünfundzwanzig Prozent aus Firmen und öffentlichen Institutionen, zu denen auch Schulen und andere Bildungseinrichtungen zählen, zusammen. Durch den intensiven Austausch mit den Kunden wird sichergestellt, dass Beratung und Unterstützung jederzeit schnell verfügbar sind. Stefan Mittermeier, Geschäftsführer der SMittermeier Hard- und Softwareberatung, weiß um die Stärke eines gut ausgebauten Service: "Anforderungen zu hundert Prozent zu erfüllen, mit dem Kunden Schritt halten zu können, heißt für uns, sich immer einen Schritt schneller zu bewegen." Planung, Support und Betreuung werden im Vorfeld exakt auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt, sodass bei der späteren Umsetzung kein Zeitproblem entsteht und alles reibungslos verläuft. SMART arbeiten Zum stetig wachsenden Produktportfolio gehören auch die interaktiven Präsentationstechnologien der Firma SMART Technologies. "In enger Zusammen-

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www.B4BSCHWABEN.de/it sChwerPunkt Moderne PräsentationsteChniken arbeit mit dem Marktführer SMART können wir unseren Kunden IT-Konzepte und Lösungen bieten, die sowohl Unternehmensprozesse effektiver machen als auch Bildungseinrichtungen im Unterrichtsalltag sinnvoll unterstützen" so Stefan Mittermeier. "Vor 20 , Jahren waren interaktive Displays mit Touch-Technologie noch eine Vision. Heute ist die Technik sehr viel weiter. Mit diesen Werkzeugen lassen sich Unterricht und Meeting interaktiver gestalten." Bei den SMART Komplettlösungen sind die einzelnen Komponenten ideal aufeinander abgestimmt - von Hard- und Software über anwenderoptimierte Schulungsangebote bis hin zu Service und Support. Zu den Pluspunkten gehören die einfache Bedienung mit Finger oder Stift, die dynamische Gestaltung von Inhalten durch den schnellen Zugriff auf digitale Daten und die flexible Bearbeitung von Materialien, da Dokumente, Bilder, Präsentationen oder Unterrichtseinheiten einfach mit handschriftlichen Notizen am SMART Board® ergänzt und beispielsweise als PDF abgespeichert werden können. Produkte für interaktive Meetings und Design wichtig sind. Es überzeugt mit einem 70 Zoll großen berührungssensitiven Full HDLCD-Display mit Multitouch-/Gestensteuerung. Kleiner, aber dank DViT(TM) (Digital Vision Touch)Technologie ebenso unkompliziert einzusetzen ist ein SMART Podium. Es eignet sich für den Außendienst und interaktive Präsentationen, als interaktiver zweiter Bildschirm am Arbeitsplatz oder für interaktive Dokumentenkonferenzen vom Schreibtisch aus rund um die Welt. Über den Bildschirm können mit dem befestigten Stift einfach handschriftliche Anmerkungen in Dokumenten ergänzt werden. ? KONTAKT SMittermeier Hard- und Softwareberatung Lehárweg 6 86420 Diedorf Telefon +49 8238 9667056 Telefax +49 8238 9667057 info@smittermeier.de www.smittermeier.de Schwerpunkte o IT-Consulting o Moderne Präsentationstechniken o Bibliothekssoftware o Netzwerke o Serverlösungen Mit dem SMART Board 8070i Interactive Display und dem SMART Podium(TM) SP524 Interactive Pen Display bietet SMittermeier Produkte, die speziell den Anforderungen im Business-Bereich gerecht werden. Das SMART Board 8070i Interactive Display passt bestens in Meeting-Umgebungen, in denen interaktive Funktionalität SMittermeier Hard- und Softwareberatung Was ist ein interaktives Whiteboard - kurz gefasst: Ein SMART Board ist ein elektronisches Board mit einer berührungssensitiven Oberfläche. Die Bedienung ist einfach, intuitiv, mit Finger oder Stift. SMART Technologies ist der Erfinder und weltweite Marktführer der interaktiven Whiteboards, die im Business- ebenso wie im Bildungsbereich zunehmend eingesetzt werden.

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Blickpunkt AufwAndsschätzung Unmögliches möglich machen - mit methodischer aufwandsschätzung zum erfolg IT IsT heUTe eIn bedeUTender WachsTUmsmoTor für UnTernehmen. 2011 WUrden In deUTschland mehr als 110 mIllIarden eUro In InformaTIonsTechnologIen InvesTIerT. vIele UnTernehmen sTehen vor der heraUsforderUng, InfrasTrUkTUren soWIe anWendUngslandschafTen zU konsolIdIeren Und zU modernIsIeren mIT dem zIel effIzIenz zU sTeIgern Und flexIbIlITäT zU geWährleIsTen. (IcT monITor 5/2011) von Sandra Hofmann och häufig laufen IT-Vorhaben aus dem Ruder, liegen nicht im Zeit- und Kostenrahmen oder werden vorzeitig abgebrochen (CHAOS Report, 2009). Laut Studie sind die Gründe hierfür fehlende oder schlecht definierte Anforderungen, unzureichende Kommunikation und unklare Entscheidungskriterien. Doch diese Hürden auf dem Weg zu erfolgreich umgesetzten Projekten lassen sich systematisch überspringen. Das Sprungbrett zum Erfolg liegt in methodischer Aufwandsschätzung. Methodische Aufwandsschätzung vs. Expertenschätzung Oft wird Aufwandsschätzung anhand von Excel-Listen oder basierend auf Expertenschätzungen durchgeführt. Doch was sagen diese Zahlen konkret aus? Wie kann das Projekt basierend auf diesem Ergebnis geplant, optimiert oder gesteuert werden? Welche Erkenntnisse ergeben sich daraus? Um dies zu beantworten, gilt es methodische Aufwandsschätzung systematisch durchzuführen. Das Ziel ist ein standardisierter Prozess zur zuverlässigen Ermittlung belastbarer Ergebnisse über Aufwand, Zeit, Ressourcen und Kosten einschließlich Risiken und Fehler.

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt AufwAndsschätzung Schaffen von Transparenz und Nachvollziehbarkeit Damit IT-Vorhaben einen Beitrag zur Wertsteigerung eines Unternehmens leisten, müssen eine Vielzahl verschiedener Aspekte berücksichtigt werden. Jedoch sind in frühen Phasen oft nur wenige oder gar keine konkreten Anforderungen formuliert. Dennoch müssen zentrale Fragen beantwortet werden, wie z.B. Was kostet das Projekt? Mit welchem Aufwand und Zeitbedarf muss gerechnet werden? Lohnt sich die Investition? Methodische Aufwandsschätzung gibt Antworten auf diese Fragen und erlaubt eine Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Anhand objektiver belastbarer Ergebnisse über Aufwand, Zeit, Ressourcen und Kosten bis hin zu TCO (Total Cost of Ownership) wird bereits ab Feasibility durchgängige Traceability über alle Kostentreiber einschließlich IT- und Finanzrisiken erzielt. Vollständige Transparenz und die Bereitstellung nachvollziehbarer Daten schaffen eine objektive Diskussions- und Planungsgrundlage. Vergleichen und Plausibilisieren von Angeboten vanten Faktoren einschließlich deren Abhängigkeiten und Einfluss auf Aufwand, Zeit und Kosten. Dies unterstützt auch bei der Optimierung von Planung und Realisierung. Beispielsweise lassen sich agile, iterative oder sequentielle Prozesse, Technologien oder Teams benchmarken. Zusätzlich wird die Angebotserstellung deutlich verkürzt, was die Wettbewerbsfähigkeit im Tauziehen um Projektvergaben steigert. Berücksichtigen aller relevanten Faktoren Sandra Hofmann Marketing Manager bei Cost Xpert AG in Augsburg Nicht immer werden IT-Vorhaben intern realisiert. Viele Unternehmen beauftragen externe Dienstleister. Dazu werden meist mehrere Angebote eingeholt, um den am besten geeigneten Lieferanten zu beauftragen. Jedoch stellt die fehlende objektive Vergleichbarkeit und Plausibilisierung der Angebote die Einkäufer vor vielfältige Herausforderungen. Mit methodischer Aufwandsschätzung ist es möglich, Ausschreibungsunterlagen zu optimieren, Angebote zu plausibilisieren und den besten Lieferanten auch mittels Benchmarking für das Projekt zu identifizieren. Standardisierte, nachvollziehbare Bewertungskriterien liefern faktenbasierte Argumente für Verhandlungen und führen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit beider Parteien. Erzielen eines früheren Markteintritts Methodische Aufwandsschätzung sollte einem standardisierten Prozess mit systematischen Bewertungskriterien folgen. Wesentlich hierbei ist die Berücksichtigung elementarer Erfolgsfaktoren, die einen Einfluss auf Aufwand, Zeit, Ressourceneinsatz und Kosten haben. Dazu zählen Prozesse, BusinessDomains, Technologien, Anforderungen, Kostentreiber und Qualitätsvorgaben. Dabei müssen alle Bereiche ganzheitlich berücksichtigt werden. Wichtig beim Aufbau von Methodenkompetenz ist die Kenntnis, dass es eine Vielzahl wissenschaftlicher Schätzmethoden gibt, die für bestimmte Einsatzzwecke entwickelt wurden. Nur dies schafft Objektivität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Von Aufwandsschätzung zur IT-Industrialisierung Durch den Einsatz methodischer Aufwandsschätzung wird eine hohe Strukturierung und Standardisierung der gesamten IT-Landschaft erreicht. So wird es zukünftig möglich sein, entlang der gesamten Wertschöpfungskette die IT in ihre Bestandteile aufzuschlüsseln und zu bewerten. Dies bewirkt einen Paradigmenwechsel in der IT und ermöglicht - wie in der Produktion - durchgängige IT-Industrialisierung. So ist es MÖGLICH, IT-Vorhaben mit allen gewünschten Anforderungen in «Time&Budget» umzusetzen. ? Aber auch Dienstleister profitieren von methodischer Aufwandsschätzung. Häufig sind sie bereits bei der Erarbeitung von Lösungsalternativen involviert und müssen auf Basis von unklaren oder fehlenden Anforderungen Angebote erstellen. Methodische Aufwandsschätzung ermöglicht umfassende Risikoanalysen sowie die Berücksichtigung von Scope-Risiken, Change Requests und Requirements Creep. Des Weiteren schafft die Simulation verschiedener Szenarien Transparenz über alle rele-

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Blickpunkt: prozess- und Qualitätsmanagement Durchblick für alle Die Dokumentation von Geschäftsprozessen ist nicht nur GrunDlaGe für zertifizierunGen unD auDits, sie Dient zusätzlich als Basis für eine strateGische neuausrichtunG einer firma, für Die interne QualitätssicherunG oDer als Genereller leitfaDen für alle mitarBeiter. ir haben bei Hans-Dieter Machuta, Geschäftsführer der SSA SoftSolutions GmbH in Mühlhausen/Augsburg nachgefragt, warum Prozessmanagement so wichtig ist und welche Kriterien eine Prozessmanagement Software erfüllen muss, um den Erfolg zu sichern. CMG: Herr Machuta, warum ist Prozessmanagement heutzutage so wichtig? HAnS-DIEtEr MAcHutA: Ganz einfach, Prozessüberlegenheit entscheidet heute schnell über den Erfolg oder Misserfolg eines unternehmens. Die He- rausforderungen liegen dabei in der reibungslosen Abwicklung aller Abläufe im Betrieb. Denn wer Prozesse besser beherrscht, steigert seinen Gewinn und erhöht gleichzeitig die Zufriedenheit seiner Kunden und Mitarbeiter. Damit dies gelingt, benötigen Firmen das gesammelte Wissen über ihre Abläufe und zusätzlich eine Software, die alle Informationen strukturiert und allen Mitarbeitern zugänglich macht. Welche Anforderungen haben speziell mittelständische Firmen an eine Software zur Dokumentation ihrer Geschäftsprozesse? Hans-Dieter Machuta Geschäftsführer SSA SoftSolutions GmbH

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt: prozess- und Qualitätsmanagement Die Software muss zunächst einmal sehr einfach in der Bedienung sein. Mittelständische Firmen haben zwar häufig einen Qualitätsmanagement-Verantwortlichen, der über alle Prozesse wacht, die einzelnen Inhalte sollten aber von den Fachabteilungen erstellt werden. Schließlich kennen die Prozesseigner ihre Abläufe genau. Dabei muss die Software alle erforderlichen Informationen so abfragen, dass jeder Anwender in der Lage ist, seine Prozesse vollständig und einheitlich zu dokumentieren. Der QM-Verantwortliche hat dann nur noch die Aufgabe, die Prozesse auf Einhaltung der regularien zu prüfen und im Anschluss frei zu geben. Die Software muss außerdem eine schnelle Prozesserfassung unterstützen. Die Anwender sollen sich nur mit ihren Inhalten auseinander setzen müssen. Das heißt, sie beschreiben lediglich die rahmenparameter ihrer Prozesse und dokumentieren die einzelnen Schritte ihrer Abläufe. Die Prozessgrafik sollte automatisch aus den eingegebenen Informationen erzeugt werden. Prozess definieren und modellieren Prozess prüfen und diskutieren Prozess freigeben und veröffentlichen Fachwissen Prozesse Prozess in der Praxis anwenden Organisation Erfolg sichern Welche Eigenschaften sollte eine Software für Prozessdokumentation sonst noch mitbringen? Die Software muss natürlich auch eine sichere Datenhaltung garantieren. Bei der Prozessdokumentation handelt es sich schließlich um essentielles Firmenwissen. Aus diesem Grund sollte die Ablage sämtlicher Prozessinformationen mit allen zugehörigen Dokumenten in einer zentralen Datenbank erfolgen. nachdem die Anwender ihre Prozesse erfasst haben und diese von der Qualitätssicherung freigegeben wurden, sollte auf Knopfdruck ein Prozesshandbuch in einer einheitlichen Form erstellt werden können. Gibt es eine Software, die all diese Aufgaben optimal erfüllt? Ein Softwareprodukt, das sämtliche dieser Anforderungen erfüllt, ist beispielsweise die Prozessmanagement Software "trustedData". trustedData erfüllt alle oben genannten Punkte. Gerade die leichte Verständlichkeit kommt bei den mittelständischen unternehmern hervorragend an. trustedData sorgt für transparenz im unternehmen. Durch ein Freigabeund redaktionssystem sind die Prozesse immer aktuell und jederzeit in der gesamten Firma verfügbar. um auch bei den Audits für die unterschiedlichsten normen (DIn ISO 9001, VDA 6.4, HAccP, etc.) bestehen zu können, unterliegen die Prozesse und mitgeltende Dokumente einer automatischen Versionierung, um mal ein paar der vielen Vorteile zu nennen. Auf www.trusteddata.de können Interessierte sich weiter informieren. Mit der passenden Prozessmanagement Software dokumentieren unternehmen ihre Geschäftsprozesse heutzutage also nicht nur schneller, flexibler und übersichtlicher, sondern sie sichern sich so ihren Erfolg am Markt. Herr Machuta, herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg für Ihr unternehmen. ?

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Blickpunkt Business-prozesse Businesseinsatz Seit eS PC S giBt, exiStiert der WunSCh, endliCh mit dieSen geräten auCh moBil zu Sein. SChon Bald entWiCkelten SiCh die erSten "laPtoPS" SoWie Vorläufer der heutigen taBletS - allerdingS noCh SChWer, unhandliCh und Vor allem umStändliCh. mit der entWiCklung Von iPhone und Vor allem iPad hat aPPle gezeigt, daSS eS auCh anderS geht. leiChte, intelligente geräte, die mit einem SPeziellen BetrieBSSyStem moBileS leBen und arBeiten auf ein neueS niVeau gehoBen haBen. von Jörn Steinhauer iPad und iPhone im eben der Entwicklung der Hardware und der zugehörigen systemischen Unterstützung tragen noch weitere Entwicklungen den Trend zu mobilen Lösungen. Vor allem die Entwicklungen im Internet sind massive Triebfedern für diesen Fortschritt. Cloud-Lösungen, Social Media, schnellere Anbindungen, sinkende Kosten für den Datenverkehr im Mobilfunkbereich sorgen für immer mehr Mobilität der Anwender. Smarte Webanwendungen reagieren überdies "intelligent" auf die jeweilige Situation, in der der Nutzer sich gerade befindet, um gezielt Informationen anzubieten, die seine aktuelle Bedürfnislage befriedigen beziehungsweise in der aktuellen Situation von Nutzen sein können. Das "Internet" ist allgegenwärtig und immer sowie überall verfügbar und bietet eine integrierte und vernetzte Sicht auf die Dinge. Cloudservices bietet den permanenten Zugriff auf Daten und synchronisieren diese intelligent auf alle Geräte (siehe z.B. Tools wie Evernote oder Springpad). Das "Internet" wird nicht mehr vom PC und Browser aus bedient, sondern ist in das "Leben" integriert. Aber auch der Generationenwechsel sorgt für die immer raschere Verbreitung mobiler Lösungen. Die sogenannten Digital Natives, die unter 25-Jährigen, leben das Internet. Für sie ist es ein ganz normaler Kommunikationskanal. Mehr als 86% der unter 25-Jährigen nutzen das Internet täglich - und das meist sogar mobil. In Europa nutzen bereits 60% der User das iPad für berufliche Dinge, 80% für die geschäftliche Kommunikation und 40% bekommen dabei das iPad so-

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt Business-prozesse Co. sind Kultgeräte, die einen hohen "Must-Havegar von ihrem Unternehmen zur Verfügung gestellt. Faktor" mit sich bringen. Ein Mitarbeiter, der ein Wenn man diese Zahlen liest und den aktuellen Versolches Gerät vom Unternehmen gestellt bekommt, kaufserfolg des neuen iPads beobachtet, stellt sich achtet dies als Wertschätzung und Belohnung und natürlich die Frage, was kann ein iPad besser als ein hat neben einem Arbeitsgerät auch "Spiel, Spass PC oder ein Notebook ? und Spannung". Damit ist aber auch klar, warum die Auf den ersten Blick muss die Antwort wohl Tablets so beliebt sind, denn die Antwort liegt nicht "nichts" lauten. Denn rein technisch betrachtet sind in der Technik, sondern in den Menschen und dediese Geräte den hochgezüchteten Computern an ren Bedürfnis, Arbeitsprozesse einfach und versich deutlich unterlegen. Fehlende Tastatur, fehlenständlich zu gestalten. Für den Erfolg mobiler Löde Schnittstellen, geringere Prozessorleistung, wesungen ist damit die Integration in den Businessniger Speicher usw. sind für viele erst mal das ArguProzess sowie die Motivation der Mitarbeiter entment, solche Geräte abzulehnen. scheidend. Mit durchdachten Konzepten kann man Dagegen sprechen aber die User, die sich wohl eine hohe Integrationstiefe (Wertschöpfung) in den bewusst für ein iPad entscheiden. Nach einer UmUnternehmensprozess erreichen. Damit verbessert frage von Nielsen geben 29% von ihnen sogar an, sich die Arbeitsqualität, die Zufriedenheit und folgdass das iPad inzwischen das Notebook oder den lich auch die Motivation der Ressource Mensch. Desktop PC als Hauptarbeitsmittel abgelöst hat. Um Mobile Anwendungen können fast alle End-tozu verstehen, warum dies so ist, muss man die BusiEnd-Prozesse bereichern, meint die Unternehmensness-Prozesse und die damit verbundene IT beberatung Forrester, etwa im Personalwesen, im Vertrachten. kauf oder in der Beschaffung. Auf der Agenda könnSeit rund 35 Jahren spielt IT eine immer bedeuten auch Social Networking, Informationsverarbeitendere Rolle in Unternehmen. Von Umstellungstung und die Unterstütaufwänden abgesehen, werzung von echten mobiden Prozesse beschleunigt Mobile Lösungen werden in len Arbeitern im Ausund vorangebracht und daden nächsten Jahren den sendienst stehen. mit Zeit und auch oft Res- Mensch wieder in das Zentrum Bei Ihren Überlegunsourcen gespart. Im Zen- des Arbeitsprozesses rücken." gen zu einem potentieltrum zahlreicher Prozesse len Einsatz mobiler Lösungen müssen Sie aber auf steht nun der Computer, der Mensch hat sich an jeden Fall den Coolness-Faktor abziehen. Für den diesen Umstand mehr oder weniger angepasst und Hype um iPhone und iPad können Sie sich wenig ist nur noch ein "Bedienelement" für die Maschine. bis gar nichts kaufen - ausser die Motivation der Gleichzeitig pendelt der Anteil der wirklich motiMitarbeiter. vierten Mitarbeiter bei nur 13%. Welche dramatiBevor Sie Ihre ganze Firma mit mobilen Endgeräschen Folgen dies für die Produktivität hat, ist jeten und Apps ausstatten, testen Sie die Lösung in dem Unternehmenslenker klar. kleinem Maßstab unter realistischen Bedingungen. Mobile Geräte erlauben uns, den Menschen wiePannen, die immer auftreten, können das firmender mehr ins Zentrum des Arbeitsalltags zu stellen. weite Ausrollen existenziell gefährden. Die Arbeitsqualität für Mitarbeiter und der Service Sobald Sie eine Lösung haben, akzeptieren Sie für Kunden werden davon erheblich profitieren. Die ein brauchbares Resultat und arbeiten sofort an eiIntegration in Business-Prozesse stellt den Menschen ner 2.0-Version weiter, denn die Halbwertzeit von wieder in den Mittelpunkt des Arbeitsprozesses. Anwendungen sinkt im schnelllebigen Mobile-BusiGleichzeitig kann die Integrationstiefe und somit ness dramatisch. Kommen Sie zu Potte, statt auf den auch die Wertschöpfung mit mobilen Geräten deutfinalen Wurf zu warten, aber verbessern Sie Ihre lich weiter vorangetrieben werden als mit sperrigen, Entwicklungen kontinuierlich - damit beschleunihässlichen und schweren Notebooks. iPads werden gen Sie Ihren Erfolg und bieten den Mitarbeitern "normale" Computer nicht ablösen, aber sie könimmer wieder neue und interessante Erweiterunnen sie sinnvoll ergänzen und - richtig eingesetzt - gen, die den Spass und die Zufriedenheit mit der die Qualität der Arbeit drastisch verbessern. Zudem Applikation deutlich erhöhen. erhöht sich die Motivation der Mitarbeiter. iPad und ? Jörn Steinhauer Geschäftsleitung alphasystems gmbh Die folgenden Schritte können Ihnen bei der Planung und Realisierung einer mobilen Businesslösung in Ihrem Unternehmen helfen: o Wählen Sie vorhandene Apps und Prozesse aus, die "mobilisert" werden sollen, das ist einfacher, als komplett neue Szenarien zu implementieren. o Integrieren Sie Stakeholder & Fokusgruppen in Ihre Planungen und Überlegungen. Diese sind oft näher am Prozess. o Wählen Sie relevante Situationen und Prozesse aus dem Gesamtprozess aus, die sich gut für eine mobile Umsetzung eignen. o Nach einem erfolgreichen Test in einer Fokusgruppe beginnt die Einführung und Integration im Regelbetrieb. o Nach Analyse und Verbesserung sofort wieder die nächste Version planen.

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virtualisierung schafft spielraum von Andrea Henkel PersPektive Zukunft: Greif textile MietsysteMe realisiert flexible und skalierbare it durch GeZielte verteilunG seiner it-ressourcen. die soGenannte "virtualisierunG" Mit deM reGionaleM it-dienstleister Mk-technik erweitert die PersPektiven für intelliGentes wachstuM. 1922 wurde der erste Grundstein für das heute bundesweit tätige Dienstleistungsunternehmen Greif Textile Mietsysteme gelegt. Hotellerie, Gastronomie, Industrie, Handwerk und Gewerbe profitieren vom hohen Qualitätsanspruch des bayerischen Marktführers. Bundesweit wurden in den letzten Jahren Servicestützpunkte und Niederlassungen aufgebaut. Absolute Kundenorientierung und perfekter Service sind die Stärken des Unternehmens. Leistungsfähige Systeme für Warenwirtschaft, Vertrieb und Buchhaltung unterstützen die Prozesse und eine homogene, leistungsfähige ITLandschaft schafft Stabilität und die Basis für Produktivität in allen Unternehmensbereichen. Ein angekündigter Systemwechsel der DATEV und die Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems waren die Auslöser für die Konsolidierung der Unternehmens-IT. "Durch die Standortzukäufe gab es eine Vielzahl unterschiedlicher Hard- und Soft-

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt Virtualisierung der it Greif wäscht in Augsburg pro Tag ca. 100 Tonnen Wäsche und ist damit in Deutschland die Wäscherei mit der größten Waschleistung an einem Standort. Bild: Greif Holding ware und die IT brauchte dringend eine einheitliche und übersichtliche Struktur. Alle Unternehmensbereiche sollten effektiver arbeiten, dazu war die Anpassung der IT-Landschaft unumgänglich. Unsere IT-Abteilung stellte sich die Aufgabe, alle Funktionen auf einer skalierbaren, zentral administrierten Plattform abzubilden", so IT-Leiter Hubert Haertel. Michael Keller mit seinem Unternehmen MKTechnik Informationstechnologie arbeitet bereits seit mehr als 10 Jahren mit Greif Textile Mietsysteme zusammen. Als ständiger Dienstleister ist der Augsburger im Unternehmen schon fast als Mitarbeiter etabliert. Aus der Zusammenarbeit kennt er die Ziele, die das Unternehmen mit dem Virtualisierungsprojekt erreichen will - er weiß worauf es ankommt. Weitere zentrale Punkte für die Auswahl waren die räumliche Nähe und die besondere Flexibilität: "Installationen und Änderungen an den Systemen werden von uns auf Wunsch außerhalb der Produktionszeit am Abend, nachts oder auch am Wochenende erledigt" , erklärt Keller. "Gerade bei einem Rund-um-die-UhrDienstleister wie Greif ist dies von Vorteil, weil dann laufende Prozesse so wenig wie möglich gestört werden." Sein Know-how und die Partnerschaft mit marktführenden Herstellern sind weitere wichtige Punkte in der Zusammenarbeit. Mit dem Acer Solution-Partner MK-Technik stand für Greif ein erfahrener und vertrauter Dienstleister bereit, mit dem die Ausgangslage und ein passendes Konzept für eine zukunftssichere und flexible Serverlandschaft entwickelt wurde. Das Konzept wurde in drei Schritten realisiert. Eine wichtige Anforderung war, dass während der gesamten Umsetzungsphase der sichere Betrieb der IT gewährleistet war. Für die Lösung wurden folgende Komponenten eingesetzt: 3 Acer AT 350F1 Dual Intel XEON Six Core Server mit 72 GB RAM, 1 iSCSi-SAN mit aktuell 7 TB Kapazität, 10 GBit Switchtechnologie für die iSCSi-Verbindungen und den Server Backbone, VMWare VSphere 5 Essentials Plus. "Wir sind mit dem Ergebnis des Projektes sehr zufrieden", so der Greif IT-Leiter Haertel. "Wir können sehr viel schneller und flexibler reagieren, wenn sich unsere Geschäftsentwicklung ändert oder neue Aufgaben kurzfristig hinzukommen. Neue Server können deutlich schneller integriert werden." Dass mit Virtualisierung alles einfacher werde, ist aus seiner Sicht allerdings ein Trugschluss. "Meine Erfahrung ist, dass die IT in den vergangenen Jahren insgesamt deutlich komplexer geworden ist." Dennoch: Virtualisierung hilft, die Komplexität mit weniger Hardware abzubilden. "Dadurch wird es in der Relation zwischen Administration und Komplexität einfacher", sagt Keller. "Insgesamt gesehen hilft Virtualisierung der IT-Abteilung ihre Aufgaben besser zu erfüllen und dem Anspruch an sie gerecht zu werden." Wie geschieht das? Virtualisierung hilft, Verfügbarkeit und Transparenz der Dienste, die auf den Servern laufen, sauberer zu trennen. Früher liefen mehr unterschiedliche Dienste auf einem Server. "Jetzt können wir Server für einzelne Dienste definieren", erklärt Keller. "Dadurch sind wir in der Lage, die Vorgaben für einzelne Dienste und Server klarer abzubilden. Das entspricht der Microsoft Philosophie und wir konnten außerdem die Ausfallsicherheit und die Stabilität deutlich verbessern." Haertel zieht ein positives Fazit: "Mit dem Projekt ist unsere IT-Landschaft langsam und nach Bedarf gewachsen und wir konnten das Budget aufteilen. Durch die schrittweise Umsetzung der Virtualisierung unserer IT hatten wir immer eine leistungsfähige, performante Plattform und konnten damit permanent effektiv arbeiten. Auf Grund der guten Erfahrungen setzen wir mittlerweile auch bei Workstations, TFT-Bildschirmen und Notebooks auf Acer", so Haertel. ? Hubert Haertel Leiter IT Greif Holding GmbH & Co. KG Bild: Privat Michael Keller Inhaber MK-Technik Informationstechnologie Bild: Ulrich Wagner

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Blickpunkt Round tABle Anwender und Anbieter im Dialog: Beim B4B SCHWABEN Round Table im Augsburger Haus St. Ulrich erörterten IT-Experten und Vertreter des Mittelstands die Möglichkeiten, die sich aus dem Einsatz moderner Computer- und Kommunikationstechnik theoretisch ergäben - und praktisch ergeben. Im Fokus des 1. B4B SCHWABEN Round Table: mit it oder scheitern? gewinnen Schnittstelle mensch entscheidet. Seiten, Mittelstand und Industrie - waren angesichts der immer dichteren Vernetzung von Anwendungen und Systemen in vielen Fällen auch "Täter" und "Opfer" zugleich. Kein Wunder, dass es bei den Diskutierenden zahlreiche Gemeinsamkeiten bei Ansichten, Fragestellungen oder Klärungsbedarf gibt. Und: Im Kern ging es allen Beteiligten um Menschen und ihre ganz persönlichen Bedürfnisse in einem von technischen Standards beherrschten und sich immer schneller wandelnden Umfeld. Die Cloud - wer, wie, was, warum? Regionalität und anwendeReRfahRung: Beim 1. B4B SChwaBen Round taBle zum thema "it im und füR den mittelStand" BRaChten die anweSenden expeRten eine ganz BeSondeRe foRm von Kompetenz inS Spiel. Statt faChChineSiSCh wuRde taCheleS geRedet - und zugleiCh deR weg füR mehR aKzeptanz von teChniSChem foRtSChRitt Bei den Kunden gewieSen. von Astrid Schüler Fachleute aus der Region BayerischSchwaben, für die das Thema IT im Mittelstand entweder als Anbieter oder als Nutzer zum Tagesgeschäft gehört, hatten sich unlängst zum 1. B4B SCHWABEN Round Table in Augsburg getroffen. Im Mittelpunkt des lebhaften Dialogs standen Fragen zu echten und vermeintlichen Fortschritten in der IT- und Kommunikationstechnik, zu echten und vermeintlichen Vorteilen von Innovationen und zu echten und vermeintlichen Leistungsversprechen von Herstellern und Dienstleistern. Die Teilnehmer repräsentierten beide Allem voran nahm das Thema Cloud Computing breiten Raum in der Diskussion ein und wurde aus luftigen Höhen in die Niederungen der täglichen Praxis transportiert. Um die geht es nämlich bei allen IT-Fragen - und zwar bei Anbietern wie bei Anwendern. In Bezug auf die Cloud, das zeigte der Diskussionsverlauf, sind noch viele Fragen offen: Wie, wann und warum sollte man Dienste aus der Cloud nutzen? Was ist überhaupt die Cloud? Der Begriff ist nach wie vor unscharf und gewinnt auch nicht durch Kürzel wie "SaaS" (Software as a Service)

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt Round tABle an Klarheit. "Der Mittelstand sagt häufig ,Internet' dazu", gab Christian Kummer, Prokurist im Porsche Zentrum Augsburg, seine Erfahrungen wieder und machte deutlich, dass der Name, den man einer Technik gibt, für den Anwender weniger bedeutsam ist als ihr Nutzen. Auch das Verwenden von E-MailAccounts, spezieller unternehmensweiter Software oder Handy-Applikationen wie individuelle Adressoder Bilddatenspeicherung seien Dienste der Cloud, ohne dass der Anwender sich dessen bewusst sei, stellte die Runde fest. Matthias Schindler, Leiter des Mittelstandsgeschäfts bei Fujitsu Deutschland, verglich die Cloud mit Eisenbahngleisen, auf die verschiedenste Züge gesetzt werden können - bei der Cloud seien dies die ApplikatioDie Cloud ist schon nen. "Die Cloud ist eine Infrastruktur, ein lange da. Jetzt geht Werkzeug innerhalb der IT-Landschaft, es um die individuell das der Anwender seinem Bedarf entspre- passende Nutzung." Thomas Zeithaml chend nutzen kann." Der Vorteil dabei ist es, so die gängige Meinung, dass man nur noch für das bezahlt, was man in einem bestimmten Zeitraum nutzt. Dem Rudolf Kotschi, Vorstand SMC IT AG (links) Michael Keller, Inhaber MK-Technik Informationstechnologie (rechts)

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Blickpunkt Round tABle Seriosität in der Beratung und Verständnis für den Kunden als Menschen mit ganz persönlichen Anforderungen sind enorm wichtig." Michael Keller stimmten jedoch nicht alle Teilnehmer des Round Table zu. So betonte Conrad Frede, CIO bei der Mediengruppe Pressedruck in Augsburg, dass man bei Nutzung der Cloud den jeweiligen Provider nicht so ohne Weiteres kurzfristig wechseln könne, "versprochen wird einem aber Flexibilität!". Wichtig sei es daher für die Unternehmen, einen festen Kostenblock für die Nutzung der Cloud in ihren Jahresbudgets einzuplanen, erklärte Ingolf F. Brauner, Präsident des Bundes der Selbständigen Deutschland und selbst Inhaber eines Systemhauses in Landsberg. Paradigmenwechsel Christian Kummer, Prokurist Porsche Zentrum Augsburg (oben) Sabine Erlebach, Geschäftsleitung datac Kommunikationssysteme GmbH (Mitte) Andreas Renner, Leiter Management-SeminarProgramme im Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) an der Universität Augsburg (unten) Losgelöst von Kostenfragendetails ist die Cloud für viele Mittelständler jedoch der Weg, den sie in den nächsten fünf bis sieben Jahren einschlagen werden, ist sich Matthias Schindler sicher. Der Wandel von der alten Welt der Stand-alone-Systeme hin zur standardisierten, vernetzten IT-Welt sei nicht mehr aufzuhalten. Auch andere Gründe für die Cloud lägen auf der Hand: Die Basel III-Vorschriften stellen enorme Anforderungen an Unternehmensdaten und die dahinterstehende IT-Infrastruktur. Insbesondere mittelständische Unternehmen haben jedoch häufig weder das für die geforderte Datentransparenz notwendige Personal noch die entsprechende IT-Ausstattung. Die Cloud könne jedoch, so Schindler, bei Bedarf die gesamte Infrastruktur zur Verfügung stellen, und die eigenen Mitarbeiter könnten für noch wichtigere Aufgaben eingesetzt werden. Die Frage laute also nicht mehr, ob man in die Cloud gehe, sondern wann. Sabine Erlebach, Prokuristin bei dem in Augsburg ansässigen Anbieter von Unified Communications Lösungen, datac Kommunikationssysteme, strich die Vorteile der Cloud als gute Plattform heraus, auf der man in Projekten mit großen Datenmengen oder wechselnden Projektbeteiligten unabhängig von Standort und eigener IT-Ausstattung zusammenarbeiten könne, in der sogenannten "Kollaboration". Auch könnten in Anbetracht zunehmender Personal-

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt Round tABle Conrad Frede, CIO Mediengruppe Pressedruck (links) Thomas Zeithaml, Geschäftsführer Seoratio GbR (rechts) knappheit über die Cloud problemlos freie Mitarbeiter in Projekte eingebunden werden. Bei Auslagerung von einzelnen softwaregestützten Aufgaben in die Cloud ist es allerdings entscheidend, dass es sich dabei um Standardsoftware handelt, machte Rudolf Kotschi, Vorstand der SMC IT AG, deutlich. Demgegenüber wandte Ingolf F. Brauner ein, dass gerade in Kleinbetrieben Prozesse und die sie steuernde Software zumeist nicht standardisiert sind - genauso wenig wie die Inhaber und die Mitarbeiter, die mit diesen Prozessen zurechtkommen müssen. Wie steht es um die Sicherheit? Ein ganz wesentlicher Aspekt, der nach übereinstimmender Meinung der Diskussionsrundenteilnehmer die Entscheidung für oder gegen die Nutzung der Cloud beeinflusst, ist die Sicherung der ausgelagerten Daten. "Der Anwender will und muss wissen, wo seine Daten gelagert sind und ob er noch Zugriff darauf hat, falls sein Provider vorübergehend nicht zur Verfügung steht oder gar Insolvenz anmelden muss", unterstrich Michael Keller, Inhaber von MK-Technik in Augsburg. Eigene Hardware bzw. ein eigenes Rechenzentrum seien daher überaus wichtig - wenn nicht zur alleinigen Datensicherung, dann unbedingt zur doppelten Absicherung ausgelagerter Daten. Ähnlich sah dies Christoph Brakland, Vertriebsleiter beim Netzwerkausrüster Scaltel aus dem Allgäu, und zog als anschauliches Beispiel das produzierende Gewerbe heran. Hier könne es bei IT- und Datenflussstillstand zu enormen Verlusten kommen: "Produktionsstätten investieren gerne in ein eigenes Rechenzentrum." Von gleicher elementarer Bedeutung wie die Sicherung der Daten ist die Datensicherheit, war sich die Runde einig. Selbst wenn der Anbieter und Partner, der die Daten bei sich speichert, absolut vertrauenswürdig ist, bleibe doch die Frage, wie sicher der Transportweg sei. "Wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass Externe auf persönliche Daten zugreifen können, dann beeinflusst das natürlich die Entscheidung, was überhaupt in die Cloud ausgelagert wird" erklärte Wilhelm Mengele, Leiter IP Diens, te bei der LEW TelNet in Neusäß. Und weiter: "Die komplette Strecke muss absolut sicher sein!" Den Themenkomplex Cloud Computing abschließend stimmIT ist elementarer Bestandte die Diskussionsrunde weitgeteil des Geschäftslebens. hend in der Meinung überein, Man muss daher investieren dass wohl auch in Zukunft kaum - in entsprechendes Know-how ein Unternehmen all seine Daoder in Dienstleistungen." ten in die Cloud geben wird. Tho- Conrad Frede mas Zeithaml, Geschäftsführer der Seoratio in Untermeitingen, die sich unter anderem mit WebAnalysen und Suchmaschinenoptimierung befasst, berichtete gar von Anti-Cloud-Tendenzen. Generell, so die am Tisch versammelten Unternehmer, sei es empfehlenswert, beim Einstieg in die Cloud mit unkritischen Daten oder Leistungen klein anzufangen und auf diese Weise die Sicherheit sowie die Vor- bzw. auch Nachteile des Verfahrens auszuprobieren. Andreas Renner, verantwortlich für die Management-Seminar-Programme des Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) an der Universität Augsburg, machte sich für prakti-

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Blickpunkt Round tABle sche Unterstützung des Mittelstands von Expertenseite stark: ",Wie komme ich überhaupt in die Cloud?', lautet doch die Frage im Mittelstand. Können wir dazu Beispiele nennen, die sich gut bewährt haben? Der Mittelstand braucht Antworten!" Fachchinesisch unerwünscht bieters und die genaue Kenntnis der technischen Möglichkeiten, um dieses Unternehmensziel zusammen mit dem Kunden aus dessen Geschäftsablauf herauszuarbeiten und ihm anschließend sämtliche Schritte der passenden Lösung verständlich zu machen. IT muss - einfach - funktionieren Und diese Antworten sollten verständlich sein, das zeigte sich im weiteren Verlauf der Round-TableVeranstaltung immer wieder. Denn nur so erreichen sie das Ohr und den Verstand der Menschen, die mit der IT umgehen, die Technik und Kommunikationsmittel beherrschen sollen. "Wir sprechen Deutsch!", betonte Christoph Brakland und wies damit plakativ auf ein Grundbedürfnis der meisten IT-Nutzer hin. Sie wollen verstehen, was der Fachmann in ihrem Unternehmen Die IT-Branche verlangt dem tut. Dies gelingt am besten dann, wenn der Anbieter in Mittelstand zu viel ab!" Ingolf F. Brauner der Lage ist, seinem Kunden, der häufig kein eigenes ITPersonal beschäftigt, dazu zu ermutigen, ihm - am besten mit klaren, einfachen Worten - zu erzählen, welche Ziele er sich für sein Unternehmen gesteckt hat. "Wir wollen künftig besser erreichbar sein" kann so eine klare Aussage sein. Tiefer gehende IT-Kenntnisse des Auftraggebers sind bei der Formulierung derartiger Aussagen nicht erforderlich. Wohl aber Einfühlungsvermögen aufseiten des An- Wie sieht er denn überhaupt aus, dieser mittelständische IT-Nutzer? Häufig sei er der Chef des Hauses, der im Grunde zu viel Zeit in die Betreuung seiner IT investiere, weil ihm das zu seinen Anforderungen passende "Rundum-SorglosPaket" fehle, sprach Ingolf F. Brauner für viele der von seinem Verband vertretenen Selbstständigen. Christian Kummer brachte es offen und uneitel auf den Punkt, indem er erklärte, dass IT-Themen ihn persönlich überfordern und von seinem Kerngeschäft abhalten, wenn sie, etwa bei ProgrammNeueinführungen oder Störungen, seine Aufmerksamkeit und Zeit erfordern. Ausgefeilte Technik und lernender Mensch - ein klassischer Fall von mangelnder Kompatibilität? Conrad Frede berichtete aus seinem Hause, dass der Großteil der Mitarbeiter nicht der Generation der sogenannten "digital natives" angehöre, also derjenigen, die mit IT aufgewachsen sind. Es seien daher immer wieder grundlegende Schulungen zu Neuerungen in der hausinternen IT-Landschaft notwendig, damit

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt Round tABle Christian Smetana, Leiter Niederlassung Augsburg M-net Telekommunikations GmbH (links) Oliver Vogt, Verlagsleiter vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg (rechts) Cloud-Dienste werden von neu gegründeten Unternehmen schneller in Anspruch genommen." Sabine Erlebach Christoph Brakland, Vertriebsleiter Scaltel AG (unten links) Kathrin Lampe, Leiterin creationell - die Agentur der Tefen AG (unten rechts) beispielsweise eine neue Software auch so genutzt werde, wie sie zur Erreichung einer optimalen Produktivität vorgesehen sei. Eine ansprechende, intuitiv nutzbare Software sei daher wünschenswert. Im Jahr 31 nach Erfindung des PC eine Anregung an die Industrie, die nicht ganz überraschend kommt. Diesen Gedanken unterstützte auch Rudolf Kotschi. Nicht die reine Funktion, die lange Zeit das Hauptkriterium war, dürfe im Vordergrund stehen, sondern die klar verständliche Oberfläche und die einfache Bedienbarkeit. Mitarbeiter müssten von der IT in einer Weise "abgeholt" werden, dass sie ihre tägliche Arbeit so produktiv und effizient wie möglich erledigen könnten. Kathrin Lampe, Leiterin der Full-Service-Werbeagentur creationell in Augsburg, berichtete von ihren eigenen beruflichen Anfängen, in denen das Thema IT eine vergleichsweise geringe Rolle gespielt habe. Heute ginge nichts mehr ohne Computer - alle Prozesse in ihrer Agentur seien digitalisiert, 60 Prozent der Kundenprojekte seien auch IT-Projekte. "Täglich neues Lernen ist daher erforderlich, und das wird wohl nie aufhören", unterstrich sie. Eine Erkenntnis, die noch zu den Ausnahmen gehört. Denn Andreas Renner konstatierte, dass für die von seinem ZWW an der Universität Augsburg angebotenen IT-Qualifikationen derzeit aus dem Mittelstand keinerlei Nachfrage bestünde. Vielleicht, weil es allzu menschlich ist, dass in den Unternehmen mangels verständlicher Informationen aus der Industrie und damit auch mangels besseren Wissens noch immer andere Prioritäten gesetzt werden?

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Blickpunkt Round tABle Matthias Schindler, Leiter Mittelstandsgeschäft Fujitsu Technology Solutions GmbH (links) Wilhelm Mengele, Leiter IP-Dienste LEW TelNet GmbH (rechts) Den Anschluss nicht verpassen Unter anderem mit dem mobilen Arbeiten beschäftigte sich die Schlussrunde des 1. B4B SCHWABEN Round Table. Ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ein Thema aber auch, bei dem, wie Wilhelm Mengele ausführte, eine Vielzahl von Grundvoraussetzungen zu bedenken sind, wie etwa die generelle Datensicherheit, kontrollierte Zugriffsmöglichkeiten oder Verschlüsselungsverfahren. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Versorgung mit Wir beraten und leistungsfähigen Datenleitunentwickeln zusammen gen am jeweiligen Standort, mit dem Kunden Lösungen. ergänzte Christian Smetana, Die Lösung gibt es nicht!" Wilhelm Mengele Leiter der Augsburger Niederlassung des Betreibers von eigenen Glasfasernetzen, M-net. Wie sein Kollege Mengele von der LEW Telnet ist er stark mit dem Breitbandausbau in Bayerisch-Schwaben und dessen Bedeutung gerade für mittelständische Firmen befasst. Die Verfügbarkeit von modernen Glasfasernetzen mit hoher Ausfallsicherheit sei nicht nur für mobile Arbeitsplätze, sondern vor allem für Unternehmen, insbesondere in ländlichen Regionen, das A und O, so Smetana. Wirkt sie sich doch nicht nur auf die eigene unternehmerische Tätigkeit aus, sondern auch auf die Attraktivität einer Region für die Ansiedlung von hoch qualifizierten Fachkräften und ihren Familien. Eine Aussage, die noch einmal Leidenschaft und jede Menge praktische Erfahrungen in die Diskussionsrunde brachte. So wusste fast jeder Teilnehmer des Round Table von nicht funktionierenden oder - aus unverständlichen Gründen - nicht eingerichteten Datenleitungen zu berichten. Unter dem Strich wurde festgestellt, dass die Neuerschließung von Flächen ohne leistungsfähige Datenleitung aus Verbrauchersicht nicht schnell genug erfolge und von Anbieterseite vor allem unter Wirtschaftlichkeitsaspekten betrachtet werde. Hier machte Christian Smetana auf eine veränderte Wahrnehmung aufmerksam: "Früher dachte man immer, dass die Bereitstellung von Telekommunikationsleitungen nichts kostet. Nur langsam geht der notwendige Umdenkprozess vonstatten, dass diese Leistung genau so betrachtet werden muss wie der Anschluss für Strom, Gas oder Abwasser." Auch die Kommunen müssten Telekommunikationsdienste heutzutage als notwendige Infrastruktur, vergleichbar mit Kindergärten, Büchereien und Ähnlichem, verstehen, meinte Wilhelm Mengele - "und dafür gibt es staatliche Förderprogramme." Wünschenswert und zielführend wäre es, wenn neben dem Grundverständnis dafür, dass jede erbrachte Leistung etwas kostet, bei Neuerschließung von Gebieten ohne moderne Datenkommunikationsleitungen sowohl der Infrastrukturlieferant als auch der Nutzer und die Kommunen an einem Strang ziehen würden, schlug Christian Smetana vor. Eine Stoßrichtung, die sich auf regionaler Ebene, in der sich alle Beteiligten kennen, auf jeden Fall leichter umzusetzen ist als in der Anonymität überregionaler Akteure. ?

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt Round tABle Ingolf F. Brauner, Präsident Bund der Selbständigen in Bayern, CEO COMED Sie sind Dienstleister oder kommen aus... [ ] Industrie [ ] Handel [ ] Bankwesen [ ] Versicherungen und arbeiten mit... [ [ [ [ ] ] ] ] Unix & Windows Datenbanken, relational, objektorientiert Internet, Intranet individuellen Lösungen Sie erwarten... [ x ] Sicherheit & Investitionsschutz [ x ] ?exible Lösungen [ x ] Innovation & Tradition dann sind wir Ihr Partner. [ x ] wir lösen Ihr Softwareproblem [ x ] pragmatisch, schnell, zuverlässig [ x ] zukunftsorientiert, bedarfsgerecht w3group - Individualsoftware 87600 Kaufbeuren Telefon 0 83 41/96 17 00 Homepage: w3group.de e@mail: vertrieb@w3group.de Sie haben noch Fragen? Stefan Rei nha rdt 0 171 / 7 56 79 01 Kompetenz & Erfahrung seit 1985 www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt Round tABle VIDEO Das Video zum B4B SCHWABEN Round Table finden Sie auf www.B4BSCHWABEN.de/it Ingolf F. Brauner, Präsident Bund der Selbständigen in Bayern, CEO COMED Sie sind Dienstleister oder kommen aus... [ ] Industrie [ ] Handel [ ] Bankwesen [ ] Versicherungen und arbeiten mit... [ [ [ [ ] ] ] ] Unix & Windows Datenbanken, relational, objektorientiert Internet, Intranet individuellen Lösungen Sie erwarten... [ x ] Sicherheit & Investitionsschutz [ x ] ?exible Lösungen [ x ] Innovation & Tradition dann sind wir Ihr Partner. [ x ] wir lösen Ihr Softwareproblem [ x ] pragmatisch, schnell, zuverlässig [ x ] zukunftsorientiert, bedarfsgerecht w3group - Individualsoftware 87600 Kaufbeuren Telefon 0 83 41/96 17 00 Homepage: w3group.de e@mail: vertrieb@w3group.de Sie haben noch Fragen? Stefan Rei nha rdt 0 171 / 7 56 79 01 Kompetenz & Erfahrung seit 1985

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sChwerPunkt koMMunikationssysteMe CrossMedia Guide Partner in sChwaben Datac kommunikationssysteme gmbH "Mein Büro ist, wo ICH bin" Der FortsCHrItt MoBIler enDgeräte, neue KoMMunIKatIonsMeDIen wIe sKype, ICQ, FaCeBooK & Co., sCHnelles Internet unD Der wanDel In Der BereItstellung unD DeM auFFInDen von InForMatIonen sCHaFFen neue ForMen Der ZusaMMenarBeIt. Lesen Sie mehr zum Thema "Unified Communications" auf FacHauFsatz SEITE 48/49. er moderne Wissensarbeiter geht nicht mehr um 8:00 in die Firma um kreativ zu arbeiten, sondern entscheidet flexibel, wann und wo er arbeitet und wie er angemessen kommuniziert. Ob daheim oder im Cafe möchte er die Medien nutzen, über die er am einfachsten seine Ziele erreichen kann. Nur Mail und Telefon erfüllen diese Anforderungen an moderne, attraktive Arbeitsplätze nicht mehr und erfordern neue Plattformen in Unternehmen. Die datac Kommunikationssysteme aus Augsburg schaffen im Rahmen Ihrer "Unified Communications"-Projekte hierfür die Grundlagen. Dabei steht "Unified Communications" (UC) nicht für ein Produkt, sondern für eine angepasste Strategie die individuellen Kommunikationsanforderungen zu erfüllen. Und das nicht nur intern, sondern auch in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten. "Die Möglichkeiten der aktuellen UC-Produkte sind vielfältig", bestätigt denn auch Sabine Erlebach, Geschäftsleitung der datac Kommunikationssysteme GmbH in Augsburg. Häufig sind einzelne Unified Messaging Module schon in Unternehmen installiert, doch wird "Unified Communications" bei vielen Unternehmen nur teilweise oder noch gar nicht verwendet. Die Gründe dafür sind unterschiedlichster Art (siehe auch Interview mit Matthias Stender auf Seite 48/49). ViDeo Dipl.-Ing. Matthias Stender im Interview www.B4BSCHWABEN.de/it

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www.B4BSCHWABEN.de/it sChwerPunkt koMMunikationssysteMe Unternehmen, die an modernen Arbeitsplatzkonzepten und Personalstrategien arbeiten, können die Kommunikation mit UC zukunftssicher gestalten." Sabine Erlebach, Geschäftsleitung KONTAKT Dabei führe angesichts der aktuellen strategischen und planerischen Herausforderungen kaum ein Weg an UC vorbei. "Gerade wenn es um flexible Arbeitsplatz- und Arbeitszeitmodelle, wenn es um die Zusammenarbeit in Teams auch über mehrere Standorte oder die flexible Expansion von Unternehmen geht, können UC-Lösungen mit PresenceFunktionalitäten, Desktop-Sharing oder Ad-HocKonferenzen hilfreiche Instrumente zur Produktivitätssteigerung sein," weiß Erlebach. Besonderes Augenmerk werde daher auch auf die einfache Bedienbarkeit beim Anwender gelegt: "Die Technik muss stimmen, das ist richtig. Aber worauf es wirklich ankommt, ist der Faktor Mensch. Hier liegt der Schlüssel zu Akzeptanz und Produktivität." Veränderungen nur im Hintergrund datac selbst sieht sich als Lösungsspezialist in den Bereichen Unified Communications, Computer Telephony Integration (CTI), Fax, Voice, SMS, ContactCenter und Sprachportale. Ein Team erfahrener und technologisch beschlagener Fachleute berät branchenübergreifend Unternehmen mit dem Ziel, bestehende Geschäftsprozesse durch UC Komponenten zu unterstützen und zu optimieren. "Besonders wichtig dabei ist", so Erlebach, "dass die bestehende ITK Infrastruktur integriert und durch passende Module erweitert wird. Damit bleiben die vertrauten Kommunikationsmittel im Vordergrund erhalten, die Veränderung erfolgt fast unsichtbar im Hintergrund." Das langjährige IT- und TK-Know-how des inhabergeführten Unternehmens und seiner Mitarbeiter ist dabei die wesentliche Grundlage für praxisnahe Ergebnisse. Über 30 Jahre Erfahrung im Telekommunikationsmarkt, damals beginnend mit Telex und Fax-Controllern, haben einen Wissensschatz heranreifen lassen, von dem die Kunden heute profitieren. Er fließt bei der Analyse, Beratung, Konzeption und Implementierung von Unified Communications-Lösungen unmittelbar ein - genauso wie in die Schulung von Anwendern und Administratoren. Eine zentrale Rolle beim Erfolg von Unified Communications spielt die Standardisierung der Prozesse und ihre unkomplizierte, direkte Einbindung in bestehende Strukturen. "Seit Microsoft 2008 den Telekommunikationsmarkt mit dem Produkt OCS (Office Communications Server) adressiert hat - arbeiten wir deshalb auch sehr eng mit Microsoft zusammen," sagt Erlebach. "Das war der richtige Weg, da der heutige Microsoft Lync Server eine vielversprechende Rolle im Telekommunikationsmarkt spielt und für die klassischen Telefonanlagenanbieter eine ernst zu nehmende Konkurrenz darstellt." "Wir pflegen mit den Herstellern, deren Produkte wir in unseren UC-Lösungen einsetzen grundsätzlich eine sehr enge Partnerschaft," merkt der datacChef Matthias Stender an. "Damit stellen wir sicher, dass wir unseren Kunden frühzeitig die aktuellsten Trends und Veränderungen weitergeben und schnellstmögliche Reaktionszeiten im Supportfall garantieren können. Darüber hinaus nehmen wir auf diesem Weg Einfluß auf die marktgerechte Gestaltung und Entwicklung der Produkte." ? datac Kommunikationssysteme GmbH Max-von-Laue-Straße 9 86156 Augsburg Tel.: (0821) 4 20 90-0 Fax: (0821) 4 20 90-111 info@datac-gmbh.de www.datac-gmbh.de scHwerpunkte o Unified Communications o Collaboration o Mobility o Conferencing o Contact Center o Microsoft Lync Server Dipl.-ing. matthias stender Geschäftsführer Zusammenfassung: Unified Communications steht im Mittelpunkt der Arbeit und des Angebots der datac Kommunikationssysteme GmbH. Aus mehr als 30 Jahren Telekommunikations-Erfahrung des mittelständischen Unternehmen entstehen Lösungen, mit denen Kommunikation sicher und zuverlässig Medienbrüche überwindet und jede Nachricht jederzeit von jedem Ort und über jedes beliebige Medium verschickt, empfangen oder bearbeitet werden kann - unternehmensweit und unabhängig von Ort und Zeit. Gerade für den Mittelstand bringen die so erzielte gute Erreichbarkeit und die damit verbundene Effizienz entscheidende Vorteile bei der Kundenbindung und somit im Wettbewerb.

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Schwerpunkt It, Druck + kopIe croSSMeDIa GuIDe partner In Schwaben zukunftsorientiertes systemhaus GeGrünDet 1925 in KArlsbAD Als schreibmAschinenhAnDel, seit 1950 in DillinGen, präsentiert sich Die reitzner AG Als zuKunftsorientiertes unD innovAtives systemhAus mit moDernsten leistunGen unD proDuKten runD um DAs moDerne büro. mit einer nieDerlAssunG in AuGsburG unD unter Dem nAmen büroservice schAleller in inGolstADt unD neuburG ist mAn Auch flächenDecKenD im schwäbisch-oberbAyerischen rAum vertreten. Die reitzner AG - ein Walter Berchtenbreiter Vorstandsvorsitzender der reitzner AG as Ansinnen ist die umfassende Betreuung von kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region. Heute ist das Unternehmen Spezialist für alle Belange der technischen Büroinfrastruktur. reitzner legt großen Wert auf Beziehungsmanagement und persönlichen Kontakt. Alle Mitarbeiter, einschließlich der Unternehmensleitung, stehen den Kunden direkt zur Verfügung. Die Übernahme der Büroservice Schaller im Januar 2006 führte zu einer Neuausrichtung. Mit Niederlassungen in Ingolstadt und Neuburg ist die reitzner AG entlang der Donau nun auch in Oberbayern ein starker und verlässlicher Partner. Der Weg vom Komplettanbieter "rund ums Büro" mit eigenem Bürobe- darf, Büromöbeln, Computern und Kopierern hin zum Systemhaus mit Konzentration auf die technische Büroorganisation (IT, Druck und Kopie), ist vollzogen. Mit dieser klaren Ausrichtung und leistungsfähigen Lieferanten wie kann die reitzner AG schneller auf die Veränderungen des Marktes reagieren. Der eigene technische Kundendienst mit über 40 Technikern und Supportmitarbeitern, die kundenorientierte Arbeitsweise, sowie die Fähigkeit, insbesondere individuellen Ansprüchen gerecht zu werden, haben uns zu einer festen Größe in der süddeutschen Systemhauslandschaft werden lassen. Die Basis des Erfolgs liegt in der Kontinuität unserer Entwicklung. Geringe Mitarbeiterfluktuati-

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www.B4BSCHWABEN.de/it Schwerpunkt It, Druck + kopIe ViDeO Walter Berchtenbreiter im Interview www.B4BSCHWABEN.de/it reitzner AG on, fähiges und gut ausgebildetes Personal, permanente Investition in Weiterbildung sowie strategische Kooperation, machen uns für unsere Kunden zu einen attraktiven Partner. Die reitzner AG ist als Familienunternehmen, das durch die Vorstände, Walter Berchtenbreiter in der dritten und Matthias Pausewang in der vierten Generation, geführt wird, auf den Generationswechsel bestens vorbereitet. Zudem ist ein stabiler und verlässlicher Mitarbeiterstab, der in hohem Maße eigenverantwortlich arbeitet, ein wesentlicher Faktor. Unsere Beteiligung an der Computer Compass Handels GmbH & Co.KG, einer bundesweiten Kooperation führender IT-Systemhäuser, garantiert eine bundesweite Serviceverfügbarkeit, optimale Preiskonditionen und Know-how in allen wichtigen Technologien. Mit der ZEUS GmbH, einem Zusammenschluss großer Systempartner, verbindet uns neben innovativen Produkten zum Thema InternetSecurity, auch der Austausch von Technologien und Wissen in komplexen Lösungsbereichen der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte. Kooperationen sind ein wichtiger Bestandteil für die Entwicklung von Leistungen der Zukunft. Mit "Compass fleet cockpit" ist die reitzner AG zusammen mit den anderen Compass-Mitgliedern Innovations- und Marktführer im Bereich aktiv betreuter Druckausgabegeräte (Managed Print Services). Aktuell betreut die Compass-Gruppe mehr als 47.000 (!) Druck- und Multifunktionssysteme und veredelt die klassischen Servicekonzepte durch die Übernahme von Aufgaben, wie z. B. proaktive Tonerlieferung und Fernbetreuung der Geräte. Viele sprechen davon, reitzner macht es! Mit der Erweiterung des Leistungsportfolios um die Bereiche Telefonanlagen (klassisch und VoIP), Zugangs- und Überwachungssysteme und interaktive Präsentationstechnik kommt die reitzner AG ihrem Anspruch "der Ansprechpartner der Region für technische Büroorganisation" zu sein, ein weiteres Stück voran. Zudem wurde in die Infrastruktur eines Rechenzentrums investiert, so das auch die Themen Managed Services und Managed Print Services über Cloud-Technologien ein zukunftsorientiertes Standbein sind. Regional ausgerichtet ist reitzner in allen wichtigen Standorten des Gebietes mit Niederlassungen und Servicemitarbeitern vertreten. Damit ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner entlang der Donau und des Lechs. ? Lesen Sie mehr zum Thema "Rechenzentrum · Online Backup" auf FAchAuFsAtz SEITE 50/51. KOnTaKT Reitzner aG JohannesScheiffele-Straße 17+19 89407 Dillingen an der Donau Tel.: 09071 506-0 Tel.: 09071 506-111 E-Mail: info@reitzner.de www.reitzner.de schWerpunkte o Informationstechnologien o Druck- und Kopiertechnologien Reitzner AG 90 Mitarbeiter 40 Service-Mitarbeiter 15-20 Auszubildende (jährlich) 2 Stipendien für BWL-Studium (jährlich) hauptsitz: Dillingen niederlassungen: Augsburg, Ingolstadt, Neuburg

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SCHWERPUNKT: IT-RECHT · MaRKENRECHT GEWERblICHER RECHTSCHUTz CRoSSMEdIa GUIdE PaRTNER IN SCHWabEN für Unternehmer, Gründer und Entrepreneure Anwälte Röhl · DEhm & PARtnER REchtsAnwältE Lesen Sie mehr zum Thema "Software-Recht" auf SEITE 52/53. FAchAuFsAtz DiE KAnzlEi Röhl · DEhm & PARtnER REchtsAnwältE hAt sich innERhAlb KüRzEstER zEit zU EinER DER fühREnDEn ADREssEn füR GEwERblichEn REchtsschUtz, it-REcht UnD URhEbERREcht in DER REGion EntwicKElt. as belegt die wachsende Zahl von Mandanten aus der IT- und Medienbranche. Dazu gehören zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch international agierende Konzerne. Technikbegeisterung gepaart mit entsprechendem KnowHow Die rasante Entwicklung der Wirtschaft im Informationstechnologiebereich bringt auch ein geändertes Verständnis des auf die Neuen Medien spezialisierten Rechtsanwaltes mit sich. Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind keine Anwälte, die losgelöst von der unternehmerischen Realität abstrakte Rechtsprobleme wälzen. Stattdessen spiele der Praxisbezug eine wichtige Rolle, erklärt Uwe Dehm, Gründungspartner und VIDEO Christian Röhl im Interview www.B4BSCHWABEN.de/it als Rechtsanwalt zuständig für das Referat Steuerrecht: "Nur wer selbst wie ein Unternehmer denkt, kann für seine Mandanten immer das beste Ergebnis erzielen." Eine gute Rechtsberatung erschöpft sich nicht in der rechtlichen Absicherung des Mandanten, sondern muss immer auch eine Steigerung des Status Quo des Unternehmens im Blick haben." Zusätzliche Voraussetzung einer fundierten Beratung im Recht der Informationstechnologien ist ein vertieftes technisches Verständnis. Ohne umfassende Kenntnisse im EDV- und Programmierbereich können die Interessen der Mandanten nicht adäquat um- und durchgesetzt werden. Darin liegt eine der großen Stärken der Kanzlei - Technikbegeisterung gepaart mit dem entsprechenden KnowHow und exzellenter juristischer Ausund Weiterbildung. Seit vergangenem Jahr verstärkt Rechtsanwältin Vera Franz das Referat IT-Recht der Augsburger Sozietät. Bis dato war sie in der renommierten ITKanzlei Auer in Berlin tätig. "IT-Recht" - kein isoliertes Rechtsgebiet Rechtsanwalt Norbert Geyer, Partner der Sozietät, fasst zusammen, was das IT-Recht ausmacht und worauf Unternehmen bei der Auswahl der Rechts-

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www.B4BSCHWABEN.de/it SCHWERPUNKT: IT-RECHT · MaRKENRECHT GEWERblICHER RECHTSCHUTz Von links nach rechts: Rechtsanwalt Uwe Dehm, Rechtsanwältin Michaela Berger, Rechtsanwalt Uwe Geyer, Rechtsanwalt Christian Röhl, LLM., Rechtsanwältin Vera Franz beratung achten sollten: "IT-Recht ist mehr als der Streit um im Internet geschlossene Verträge, Probleme bei eBay-Auktionen und ärgerliche Massen-Abmahnungen. Um IT-rechtliche Beratung mit Mehrwert für die Mandanten anbieten zu können sind weitreichende Kenntnisse unter anderem im Vertragsrecht, im Markenrecht, im Wettbewerbsrecht, im Datenschutzrecht und im Urheberrecht nötig. Nur dadurch ist gewährleistet, dass z.B. Lizenzverträge, Softwarevertriebsverträge, Providerverträge und der Marken- und Urheberrechtsschutz den Mandanten die Sicherheit bieten können, die Sie von einer spezialisierten und kompetenten Rechtsberatung erwarten können." Die tägliche Beratungspraxis zeige, dass gerade im IT-Recht die Mandanten häufig unter enormem Zeitdruck stehen, sagt Rechtsanwältin Michaela Berger, Partner der Sozietät. "Da ist es wichtig, den Anwalt sofort erreichen zu können und von diesem auch eine fundierte und schnelle Antwort zu erhalten." Schnelle Erreichbarkeit der Ansprechpartner und eine umgehende Information und Reaktion gehören deswegen genauso zum Dienstleistungs-Selbstverständnis der Kanzlei wie eine moderne und effiziente Infrastruktur die all dies ermöglicht. Markenrecht und Urheberrecht als Kerngebiete Ein Hauptanliegen von Christian Röhl, Gründungspartner und Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz, ist es, die Sensibilität von IT-Unternehmen für das Marken- und Urheberrecht zu schärfen. "Software ist bis auf weiteres als solche nicht patentierbar. Aus diesem Grund sollte der Schutz, den Markenund Urheberrecht bieten, voll genutzt werden." Dabei ende der Markenschutz nicht mit der Anmeldung einer Marke. "Marken müssen genauestens überwacht und gegen Angriffe und Verwässerung geschützt werden", so Röhl. "Die Betreuung und Stärkung auch großer Markenportfolios ist eines der Kerngebiete der Sozietät." Dazu zählt auch die gerichtliche Durchsetzung der Rechte der Mandanten. Dies ist einer der großen Vorteile, wenn sich Unternehmen in markenrechtliche Angelegenheiten von einem Rechtsanwalt betreuen lassen, anstatt von einem juristisch nicht in gleicher Weise ausgebildeten Patentanwalt, der im Gegensatz zu einem Rechtsanwalt nur an bestimmten Gerichten rechtswirksame Handlungen vornehmen darf. Die Kanzlei Röhl · Dehm & Partner wurde 2005 gegründet und hat sich von Anfang an auf die Gebiete des IT-Rechts und des Rechts am geistigen Eigentum spezialisiert. Die Partner sind überzeugt, dass eine solche Spezialisierung auf einzelne, wenige Kernbereiche unbedingt notwendig ist, um den hohen Anforderungen des immer komplexer werdenden Rechtsverkehrs gerecht zu werden. Durch das permanente Wahrnehmen von fachbezogenen Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen befinden sich die Augsburger Anwälte mittlerweile unter den bevorzugten Ansprechpartnern auf diesem Terrain. ? KonTaKT Röhl · Dehm & Partner Rechtsanwälte Moritzplatz 6 86150 augsburg Tel.: 0821 3195388 Fax.: 0821 3195389 E-Mail: info@rdp-law.de www.rdp-law.de schwERPunktE IT-Recht, Markenrecht, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz Röhl · Dehm & Partner Die Kanzlei Röhl · Dehm & Partner wurde 2006 gegründet, im Jahr 2009 erfolgte der Umzug von der Hermannstraße an den Moritzplatz in Augsburg. Das Team der Kanzlei besteht derzeit aus 5 Anwälten und 7 Mitarbeitern.

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schwerpunkt: Onlinemarketing, webdesign, Vermarktung über gOOgle places Seoratio crOssmedia guide partner in schwaben Online-Marketing für regionale Unternehmen Wer ein PrOdUkt Oder eine dienstleistUng über das internet anbietet, hat viel davOn, Wenn seine Webseite für POtenzielle kUnden in den sUchergebnissen vOn gOOgle Und cO leicht aUffindbar ist. die aUgsbUrger seO-agentUr seOratiO hat sich daraUf sPezialisiert, Massgeschneiderte OnlineMarketing-lösUngen für UnternehMen aUs der regiOn anzUbieten. Kontakt Seoratio GbR Schmutterstr. 1 86836 Untermeitingen Tel: 08232 1848561 info@seoratio.de www.seoratio.de Schwerpunkte o SEO-Website-Analysen o Shop-Entwicklung o Portalerstellung und Webdesign o Linkaufbau o Regionale Vermarktung über Google Places o Redaktionelle Inhalte (Content-Optimierung) o Vor-Ort-Schulungen und -Workshops ie Ziele einer durchdachten Onlinemarketing-Strategie liegen auf der Hand: Die Besucher der eigenen Webseite zufriedenstellen, neue Kunden über das Internet gewinnen und so die Umsätze kontinuierlich steigern. "Viele mittelständische Unternehmen in unserer Region unterschätzen die Bedeutung des Online-Marketings noch immer", sagt Timo Hahn, Geschäftsführer der Seoratio Internet-Agentur mit Sitz in Untermeitingen bei Augsburg. Die Internet-Experten wollen gerade auch regionalen Unternehmen dazu verhelfen, ihren Erfolg mit Hilfe eines suchmaschinenoptimierten Internet-Auftritts auszubauen. Die Chance regionaler Unternehmen ren Zielen kann man die volle Bandbreite des Online-Marketings und dessen Potential voll nutzen. Nähe schafft Vertrauen Im Internet werden die Karten neu gemischt. Oft ist es so, dass die Platzhirsche einer Branche im Internet gerade von kleineren, agileren Firmen übertroffen werden. Starre Strukturen sind bei einer schnellen Anpassung an neue Gegebenheiten oft eher hinderlich. Alles was zählt, ist eine gute Platzierung bei den Suchanfragen Ihrer Zielgruppe in Verbindung mit der richtigen Zielgruppen-Ansprache. Diese erreicht man mit der richtigen Online-Strategie und durch eine übersichtliche und zielgerichtete Darstellung der angebotenen Dienstleistungen, Produkte oder Informationen. Eine exakte Definition der Unternehmensziele und deren Übertragung auf die Webseite ist essenziell um später die richtigen Maßnahmen ableiten und planen zu können. "Exakt" ist hier das Stichwort, denn viele Unternehmen haben nur eine vage Idee davon, was auf ihrer Webseite genau passieren sollte. Doch nur mit meßba- Der regionale Ansatz von Seoratio hat klare Vorteile für beide Seiten: Dank der örtlichen Nähe braucht Seoratio ihren Kunden keine langen Anfahrtswege oder teure Übernachtungen in Rechnung zu stellen, wie dies bei anderen Berater-Firmen Gang und Gebe ist. Stattdessen lässt sich bei Bedarf auch spontan ein persönlicher Termin vereinbaren. So wird die Beziehung zwischen Kunde und Dienstleister gefestigt - schließlich sind beide Seiten an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert. Hinzu kommt: Die Seoratio-Experten kennen die Bedürfnisse und Wünsche regionaler Unternehmen und haben viel Erfahrung bei der Ausarbeitung erfolgreicher Internet-Strategien für Mittelständler. Knowhow weitergeben Ausgangsbasis für die individuelle Online-Strategie bildet eine fundierte Analyse des aktuellen WebAuftritts. Darauf aufbauend erarbeiten die Experten passgenaue Maßnahmen wie Linkaufbau, ContentOptimierung sowie bei Bedarf gezielte Schritte zur regionalen Vermarktung im Internet. Auf Wunsch wird in Vor-Ort-Schulungen entsprechendes Knowhow vermittelt - nicht zuletzt, um eine einseitige Abhängigkeit vom Dienstleister zu vermeiden. Transparenz ist das Stichwort bei Seoratio: Alle Maßnahmen sind nachvollziehbar, ihr Nutzen wird vorab klar und verständlich erläutert. "Von einem

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www.B4BSCHWABEN.de/it schwerpunkt: Onlinemarketing, webdesign, Vermarktung über gOOgle places thomas zeithaml und timo hahn (von links), Geschäftsführer der Seoratio GbR. Onlinemarketing-Dienstleister erwarten Kunden heute mehr als nur ein Standard-Paket. Sie wollen jederzeit im Bilde sein, welchen Effekt eine OnlineAktion hat und diesen auch messen können", sagt Hahn. Verständlichkeit anstelle von geheimnisvol- lem Online-Hokuspokus und die regionale Nähe zum Kunden: Auf dieser Basis lässt sich OnlineMarketing nach Ansicht der Internet-Experten von Seoratio langfristig erfolgreich in den Unternehmensprozess integrieren. ? Lesen Sie mehr zum Thema "Suchmaschinen-Marketing" auf FachauFSatz SEITE 54/55.

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Schwerpunkt: webdeSign · programmierung internetSeiten · webhoSting croSSmedia guide partner in Schwaben Ihr für erfolgreiche Internetauftritte Ohne Web 2.0, FacebOOk, OnlIneshOPs, blOgs, aPPs und cO. geht heute nIchts mehr. erFOlgreIche unternehmen müssen eInFach OnlIne Präsent seIn. dazu Ist jedOch eIn PrOFessIOnell gestalteter WebauFtrItt WIchtIg, der auch geFunden WIrd. burger Allgemeine, HIT RADIO RT 1, die Dialog Factory oder die Logistic-Mail-Factory gehören, nutzt Newsfactory diese geballte Internetkompetenz für wegweisende Impulse und neue Geschäftsmodelle. Newsfactory bietet von der Komplettinstallation des Content-Management-Systems redFACT über einzelne Module wie Newsletter, mobile Websites und Apps alles an, was man heute für erfolgreiches Online-Marketing braucht. Auch für das Web 2.0 ist man bestens gerüstet: Es gibt Produkte für Communities, Blogs, Leser-Reporter und FacebookApps. Programmiert werden auch statische Internetseiten ohne Content-Management-System. Sinnvoll ist dies, wenn sich die Inhalte nicht ständig ändern. Die Kunden bekommen hier eine qualitativ hochwertige Website, die aber im Vergleich zur dynamischen Website deutlich weniger kostet. Großes Leistungsspektrum für Kunden aus der Region Partner Newsfactory GmbH INterNet solutIoN PartNer Newsfactory GmbH it 25 Mitarbeitern, unter ihnen erfahrene Projektleiter, Programmierer und Webdesigner, bietet die Newsfactory GmbH hier die passende Lösung. Gegründet wurde das Augsburger Unternehmen mit Sitz in Lechhausen im Jahre 1997 und hat sich seitdem als der kompetente Partner für Internetdienstleistungen im Bereich Geschäftskunden etabliert. Als Tochter der Mediengruppe Pressedruck, zu der unter anderem die Augs- Die Newsfactory GmbH ist ein Full-Service Internet-Dienstleister mit den Schwerpunkten Projektierung, Webdesign, Programmierung, Domain- und Mailservice sowie Webhosting. Das hochspezialisierte Team besteht aus Softwareentwicklern, Webdesignern und Mitarbeitern mit langjährigem technischem Know How. Diese entwickeln höchst innovative, praxiserprobte Lösungen und stehen für schnelle und flexible Umsetzungsgeschwindigkeiten. Die Newsfactory GmbH ist ein Unternehmen der Mediengruppe Pressedruck (Verlag der Augsburger Allgemeinen). Andreas Weis, Geschäftsführung Newsfactory GmbH: "Wir decken die ganze Bandbreite der Internetdienstleistungen ab; von der Reservierung der Internetadresse, über das Webdesign, die Projektleitung, die Umsetzung und Programmierung von Internetseiten, mobilen Webseiten und komplexen Anwen- Webdesign Wir bringen Sie ins Webhosting Mobile Webseiten Netz Mailadressen Domains Internetseiten

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www.B4BSCHWABEN.de/it Schwerpunkt: webdeSign · programmierung internetSeiten · webhoSting dungen bis hin zum Webhosting. Bei uns bekommen die Kunden alles aus einer Hand, individuell nach deren Bedürfnissen umgesetzt sowie nachhaltig betreut durch einen verlässlichen Partner aus der Region." Zu den über 500 Kunden zählen neben denen aus der Verlagsbranche aber auch Unternehmen aus der Industrie und dem Handel sowie Kultureinrichtungen. Natürlich hat die Newsfactory auch für kleine und mittelständische Firmen die richtige Lösung. Namhafte Kunden sind zum Beispiel Renk, Erhardt+Leimer, Rexroth Heizungsbau, Metallhandel Batz+Burgel und Sortimo. Für die meisten wird von der Projektleitung, dem Design, der Programmierung bis zur Umsetzung der Seiten, dem Webhosting, der Domainverwaltung und der Mailadressen alles übernommen. Die erste App für das iPhone wurde für die Eishockeymannschaft des Erstligisten AEV Panther Augsburg programmiert. Highlights sind der Liveticker, die Pushnachrichtenfunktion sowie die Integration der Youtube-Videos. Der Aufstieg des FC Augsburg in die erste Bundesliga darf hier nicht fehlen, dazu brachte die Augsburger Allgemeine ein Buch heraus. Das kompetente Team der Newsfactory setzte den dazugehörigen Onlineshop um, der maßgeblich zum guten Absatz des Buches beitrug. Ein weiteres großes Projekt stellte der Relaunch der Plattform B4B SCHWABEN für den Mittelstand dar (www.B4BSCHWABEN.de). Wir bilden aus KontaKt newsfactory GmbH Curt-Frenzel-Str. 2 86167 augsburg tel.: 0821 777-3000 info@newsfactory.de www.newsfactory.de Die Anforderungen in der IT-Branche sind hoch: Komplexe Systeme, hohe Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit und ständige Innovationen und Entwicklungen verlangen qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Wir bilden junge Menschen zu Fachinformatikern im Bereich Anwendungsentwicklung aus. Webentwickler finden bei uns interessante und zukunftssichere Arbeitsplätze. Schicken Sie uns einfach eine Initiativbewerbung an: Newsfactory GmbH, Curt-Frenzel-Str. 2, 86167 Augsburg oder per Mail an: jobs@newsfactory.de ? scHwerPuNkt o Webdesign o Programmierung Internetseiten o Webhosting

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blickpunkt unified communications Der heiße Draht zur effizienz Viele KommuniKationswege so zu optimieren, Dass maximaler nutzerKomfort unD maximale proDuKtiVität HanD in HanD geHen - Das ist ziel Von unifieD CommuniCations. was teCHnisCH mögliCH ist unD wie unterneHmen DaVon profitieren, erläutert mattHias stenDer, gesCHäftsfüHrenDer gesellsCHafter Der DataC KommuniKationssysteme, im interView. Unified Communications (UC) ist heute technisch wohl kein Problem mehr. Dennoch werden UC-Funktionen in vielen Unternehmen nur teilweise oder gar nicht genutzt. Liegt das am Namen oder gibt es andere Gründe? MATTHIAS STENDER: Ich denke, es beginnt schon mit der Begriffsdefinition - die so unterschiedlich ist wie die Möglichkeiten von Unified Communications. Von der Telefonanlage über das Mail-System bis zum Videokonferenz-Server oder einer Computer-Telefonie-Lösung - alle Hersteller erheben den Anspruch, Anbieter einer UC-Lösung zu sein. Mittlerweile konzentriert man sich bei dem Begriff UC aber tatsächlich auf die Kombination von Telefonie, IM, Presence, Voice Web und Videokonferenzen sowie Desktop Sharing. Was die Anwendung angeht: Zum Einen ist der Mehrwert von UC in der Welt klassisch produzierender Unternehmen nicht von Bedeutung. Zum Anderen sind im Bereich Dienstleistung und Wissensarbeit die klaren Vorteile von UC im Management einfach noch nicht transparent genug. Wo und wie kann Unified Communications zur Effizienzsteigerung im Unternehmen beitragen? UC gewinnt im Umfeld von Zusammenarbeit und Mobilität eine immer größere Bedeutung und kann hier die Produktivität entscheidend positiv beeinflussen. Aber darüber hinaus gibt es noch weitere Tools. Zum Beispiel kann durch eine einfache Computer Telefonie Integration (CTI) die Anruferkennung in ERP- und CRM Systemen beschleunigt und so die Service-Qualität verbessert werden. Eine optimierte Erreichbarkeit ist durch eine intelligente, automatische Anrufsteuerung und durch die Unabhängigkeit vom Endgerät möglich. Über den sogenannten Präsenz-Status ist die Verfügbarkeit, selbst weltweit verteilter Kollegen, ersichtlich. Insgesamt wird auch die Zusammenarbeit durch Ad Hoc-Konferenzen, Desktop- und Applicationsharing effizienter. Welches Know-how ist erforderlich, damit UCLösungen die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen? Um eine optimale Lösung für ein Unternehmen und seine Anwender, Kunden und auch Lieferanten bereitzustellen, ist es wichtig, erst einmal das Geschäftsmodell und die damit verbundenen Kernprozesse zu (er)kennen. Technisch ist natürlich neben einem IT-Know-How auch ein breites Wissen im Telekommunikations-Bereich und den damit verbundenen Protokollen und Diensten erforderlich - verbunden mit einem organisatorisch systematisierten Projektmanagement. Worauf beruht der Erfolg eines UC Projektes? Auf der Technik oder auf den Menschen? UC als Infrastrukturprojekt - und dahinter steckt nicht weniger als die zentrale Bereitstellung von Ge-

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www.B4BSCHWABEN.de/it blickpunkt unified communications räten und Services für ALLE Anwender im Unternehmen - ist eine Herausforderung. Die Technik muss einfach nur funktionieren und die Anforderungen der Anwender erfüllen. Der Faktor Mensch und die rechtzeitige Einbindung in die Bereitstellung neuer Technologien bedarf einer besonderen Berücksichtigung, um UC Projekte erfolgreich umsetzen zu können. Am Ende machen nicht Entscheider neue Technologien erfolgreich, sondern die Anwender. Wie sehr verändert der Einsatz von UC ein Unternehmen und seine Prozesse? UC hat grundsätzlich keinen Einfluss auf die Gestaltung von Prozessen. UC kann diese aber durch den Wegfall von Wartezeiten und durch vereinfachte, ortsunabhängige Zusammenarbeit produktiver gestalten. Tools wie Computer-Telefonie oder fähigkeitsbezogene Anrufverteilung mit Integration in bestehende ERP- oder CRM-Module können die Quantität und Qualität in der telefonischen Kommunikation mit Kunden optimieren. Ist UC nicht eher etwas für große Unternehmen? Nein, der Einsatz von UC ist nicht nur für große Unternehmen wirtschaftlich. Bei kleinen Unternehmen stellt sich lediglich die Frage, ob man sich eine UC Umgebung selber aufbauen möchte oder lieber auf eine Lösung aus der Cloud zurückgreift. Auch wer kleine Einheiten, einzelne Büros oder Home Of- fices verbinden möchte, ist mit einer darauf abgestimmten UC Strategie wirtschaftlich und erfolgreich unterwegs. Haben Sie ein Beispiel, wie das in der Praxis funktioniert? Gerade in Unternehmen, die vermehrt Mitarbeiter im Außendienst oder im Home Office-Umfeld beschäftigen, ist eine UC-Lösung hilfreich. Wir arbeiten gerade in einem Projekt im öffentlichen Bereich, bei dem 150 Heimarbeitsplätze zu integrieren sind. Die meist älteren klassischen Telefonanlagen liefern hierfür keine Lösung, bei der ein Anwender zu Hause und im Office "kommend" und "gehend" die selbe Rufnummer hat. Eine Anbindung über das Internet, sprich: IP Telefon an der TK Anlage, ist in diesen Fällen mit Verschlüsselung der Kommunikationswege meist nicht möglich oder zu unflexibel. Presence Management ist hilfreich, um zu erkennen, wann ein Mitarbeiter bereit ist zu kommunizieren oder ob er überhaupt verfügbar ist. Ein kurzer Chat "kannst Du gerade" etabliert sich immer mehr als höfliches Einleiten eines Telefonates ans Home Office. Auch über "zeig doch mal schnell" via Desktop Sharing kommt man schnell zu einer gemeinsamen Lösung. Aber gerade auch bei international arbeitenden Unternehmen ist es - insbesondere bei unterschiedlichen Zeitzonen - wichtig zu wissen, wann und wie ich ein Team Mitglied erreiche. ? Dipl.-Ing. Matthias Stender Geschäftsführer

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Blickpunkt RechenzentRum · Online Backup kontrolle Die Möglichkeiten Der global vernetzten Welt Mit iMMer schnelleren unD besseren (auch reDunDanten) verbinDungen erlauben völlig neue arbeitsMöglichkeiten für unternehMen. von Matthias Pausewang alles unter eim Thema Systembetreuung und Administration erfüllen die DSL-Qualität ebenso wie Geräte und Software die Voraussetzungen für eine innovative und ausfallsichere IT-Infrastruktur. Dadurch öffnet sich der Markt für noch intensivere und schnellere Systemadministration - und das dezentral und quasi weltweit. Es ist eine Herausforderung der IT-Branche, das Thema Cloud-Technologien sinnvoll und erfolgreich in die Unternehmenspolitik zu integrieren. Dabei ist es unerlässlich, die dazu gehörenden Service-Leistungen den Bedürfnissen der unterschiedlichen Branchen und vor allem den verschiedenen Unternehmensgrößen anzupassen. Hier setzt die Servicekonzeption der reitzner AG an. Die Basis einer jeden IT-Architektur ist die Datensicherheit. Neben der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen des Datenschutzgesetzes geht es be-

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt RechenzentRum · Online Backup sonders um eine schnelle und unkomplizierte Wiederherstellung von Daten oder gar ganzen Systemen. Deshalb wird die Sicherung nicht nur durchgeführt, sondern auch routinemäßig geprüft, um einem "bösen" Erwachen vorzubeugen. Das Konzept sollte immer zwei Dinge berücksichtigen: Zum einen eine lokale und eine dezentrale Sicherung, zum anderen eine schnelle Wiederherstellung bei einem Ausfall. Das Konzept der reitzner AG ist modular aufgebaut und kann dadurch die individuell vorhandene IT-Struktur optimal berücksichtigen. Die reitzner AG stellt den einzelnen Unternehmen unternehmensexterne Speicherkapazitäten zur Verfügung. In der höchsten Modulstufe wird bei einem Ausfall der lokalen Serversysteme das Backup innerhalb kürzester Zeit temporär als Quasi-ASP-System für die Kunden konfiguriert. Und dies mit einem Datenverlust von nicht mehr als 15 Minuten! Auch beim Thema Internet-Security bietet die reitzner AG mit dem reitzner Access Control Gateway (RACG) ein etabliertes Eigenprodukt an, das sowohl lokal als auch über das Rechenzentrum eingesetzt werden kann. Um Ihnen einen sicheren Weg ins Internet zu garantieren, sind die Bereiche Internet- und E-Mail-Schutz sowie Netzwerksicherheit essentiell. Ziel aller Maßnahmen des RACG ist, neben der Sicherung der eigenen Daten und Systeme, das unkontrollierte Surfen im Internet zu unterbinden, die Kosten zu senken und die Geschwindigkeit zu steigern. Durch die optimale Anbindung an das Rechenzentrum (in Augsburg) können auch maßgeschneiderte ASP-Konzepte angeboten werden, die mit den Consultants der reitzner AG in Abhängigkeit der eingesetzten Software und der lokal vorhandenen Infrastruktur konzipiert werden. Im Leistungsspektrum inbegriffen ist die Überwachung der Server sowie die Kontrolle der Endgeräte - hierzu zählen Server, Switches, Router, USVs und PCs ebenso wie Drucker und Multifunktionssysteme. Auch hier verfügt die reitzner AG durch ihre Kooperationen mit den Systemhausgruppen Z.E.U.S und Computer Compass über eigene Überwachungswerkzeuge. Mit dem Compass FleetCockpit und der damit verbundenen Steuerung und Überwachung der Druckausgabesysteme und Multifunktionsgeräte, ist Computer Compass mit über 47.000 Systemen in Deutschland Marktführer. Hier hat die reitzner AG schon Kompetenzen aufgebaut und bereits Referenzsysteme im Einsatz, während viele Hersteller und Wettbewerber noch über die Konzeption und Umsetzung diskutieren. Und die Entwicklung ist noch nicht am Ende: Mit hohem Investment arbeitet die Compass-Gruppe mit ihren Dienstleistern an der weiteren Optimierung der Prozesse. Ziel ist nicht nur die Einsparung von Kosten, sondern auch die Verbesserung der gesamten Prozessstruktur in den Unternehmen. Die Kunden profitieren von laufender Kostenkontrolle, optimierten Verbrauchsmateriallieferungen und proaktivem Service. Auf Veränderungen wird so schnell und flexibel reagiert. Garantiert! Trotz aller technischer Möglichkeiten steht weiterhin die handelnde Person im Mittelpunkt. Deshalb legt die reitzner AG großen Wert auf den persönlichen Kontakt mit ihren Kunden. Ob Technik, Vertrieb, Consulting oder Geschäftsleitung: Beziehungen sind emotional und lassen sich nicht technisieren. Und gute Beziehungen sichern die Zukunft. Darauf legen wir Wert. ? Matthias Pausewang Vorstand der reitzner AG Rechenzentrum Services Fernwartung Leistungen PC + Sofortiger Support (ohne Terminvereinbarung) Keine Wartezeit Keine Anfahrtskosten Kein Sicherheitsrisiko (durch verschlüsselte VPNVerbindung) Automatische situationsbezogene Alarm-Generierung bei Fehlern und mit Ressourcen Überwachung Monitoring für Fehleranalysen und bei PerformanceProblemen Vorausschauende Trend-, Performance- und Störungsvermeidungs-Analyse Automatische Erfassung aller Zählerstände Permanente Überwachung aller Tonerstände Zielgenaue Auslösung der Tonerlieferung Proaktive Wartung Automatische Service-Meldungen Notebook Online Backup ezDash Server reitzner access control gateway FleetCockpit Druck + Kopie

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Blickpunkt Software-recht Softwareschutzes von Michaela Berger Rechtliche Möglichkeiten des Michaela Berger Rechtsanwältin as Internet ist für Unternehmer im IT- und Softwarebereich Segen und Fluch zugleich. Es ist einer der Hauptvertriebswege von Software - gleichzeitig eröffnet es aber auch der illegalen Verbreitung und unberechtigten Nutzung von Computerprogrammen unzählige Möglichkeiten. Nachfolgend soll kurz umrissen werden, welche rechtlichen Maßnahmen ergriffen werden können, um Computerprogramme so umfassend wie möglich zu schützen. Schutz des Entstehungsprozesses - Vertragsrecht tionen aller vertragswesentlicher Begriffe (Upgrade, Update, Patch, Lizenz, Mangelbegriff, beabsichtigter Verwendungszweck, Funktionsumfang der Software, Reaktionszeiten und -umfang etc.) essentiell ist, da das Gesetz keine genauen Definitionen liefert und auch die Rechtsprechung sehr vieles unterschiedlich interpretiert und auslegt. Wer hier unsauber oder oberflächlich arbeitet, läuft Gefahr, unwiederbringlichen wirtschaftlichen Schaden durch zeitintensive gerichtliche Auseinandersetzungen zu erleiden. Software als Patent? Wenn die Software "in-house" entwickelt wird, müssen vor allem Regelungen in den Arbeitsverträgen dafür Sorgen, dass die Arbeitnehmer zu absoluter Geheimhaltung verpflichtet sind und dass die ausschließliche Nutzungs- und Verwertungsrechte an der erstellten Software auf den Arbeitgeber übergehen. Wird die (teilweise) Entwicklung außer Haus erfolgen, muss mit freien Mitarbeitern und anderen Unternehmen genau dieser Bereich umfassend vertraglich geregelt sein. Bereits im Entstehungsprozess vor allem umfangreicher Software-Anwendungen muss schon die entstehende Software- oder Anwendungsidee sorgfältig gehütet und geschützt werden. Schon im frühen Stadium der Auswahl der potentiellen Geschäftspartner sollte daher dafür Sorge getragen werden, dass auch bei einem Scheitern der Vertragsverhandlungen die potentiellen Geschäftspartner weiterhin zu absoluter Geheimhaltung verpflichtet sind. Dies lässt sich unter anderem durch sogenannte Geheimhaltungsvereinbarungen (NDA - non-disclosure-agreements) erreichen. Gerade bei der Ausarbeitung von Software-Verträgen (Softwareerstellungsverträge, Softwarepflegeverträge etc.) zeigt die Praxis ganz deutlich, dass eine genaue Formulierung des Vertragstextes und Defini- Computerprogramme als solche gelten in der Regel nicht als "Erfindungen" im Sinne des PatG, sind also nicht patentierbar. Obwohl in den letzten Jahren eine Tendenz der Gerichte hin zu einer Verbesserung des patentrechtlichen Schutzes von Software feststellbar war, hat sich dies bisher weder auf europäischer Ebene noch auf nationaler Ebene in Form von konstitutiven Regelungen niedergeschlagen. Lediglich "Computer-implementierte Erfindungen" weisen den nötigen technischen Charakter auf und können patentierbar sein. Darunter versteht man Erfindungen, die sich auf einen Computer oder eine vergleichbare Vorrichtung stützen bzw. teilweise durch Ablaufen eines Computer-Programms realisiert werden. Beispielsweise wurde das Antiblockiersystem (ABS) patentiert, welches aus Bremsen und einer entsprechenden Steuerungssoftware besteht. Urheberrechtlicher Schutz Der Haupt-Schutzbereich von Software liegt im Urheberrecht. § 69a UrhG normiert, dass für "alle Ausdrucksformen" eines Computerprogramms urheberrechtlicher Schutz besteht. Darunter fällt vor allem der source-code, nicht aber allgemeingültige Algorithmen oder die bloße Aneinanderreihung von Dokumenten, die miteinander verknüpft sind. Es muss sich um eine Abfolge maschinenlesbaren Codes handeln.

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt Software-recht Umstrittener ist die Frage, ob Webseiten oder Benutzeroberflächen der urheberrechtliche Schutz von Computerprogrammen zuteil wird. Diese Diskussion ist nicht rein akademischer Natur, sondern ist vor allem für Arbeitgeber wichtig, da beim bloßen allgemeinen urheberrechtlichen Schutz nach § 2 UrhG der Arbeitgeber nicht automatisch das ausschließliche Nutzungs- und Verwertungsrecht erhält. Dies ist gem. § 69b UrhG nur der Fall, wenn es sich um Computerprogramme handelt. Gerade im Bezug auf Benutzeroberflächen und Webseiten verneint dies die (noch) überwiegende Meinung in Literatur und Rechtsprechung. Arbeitgebern in diesem Bereich ist somit dringend zu raten, detaillierte Regelungen zu Nutzungsrechten in den Arbeitsvertrag mit aufzunehmen. Verletzungshandlungen sind viele denkbar: sie reichen von der unerlaubten Nutzung und Verbreitung eines Computerprogrammes, dem unerlaubten Bearbeiten des source-codes bis hin zum Dekompilieren und Vervielfältigen. Wird eine Urheberrechtsverletzung festgestellt, so hat der Urheber unter anderem Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz, § 97 UrhG, aber kann auch Vernichtung der rechtswidrigen Software verlangen. Begleitet werden diese Ansprüche vom Anspruch auf Auskunft, der in der Praxis meist zusammen mit dem Unterlassungsanspruch, aber vor dem Schadensersatzanspruch geltend gemacht wird, um den genauen Umfang der Rechtsverletzung feststellen zu können. Markenrechtlicher Schutz Das Markenrecht bedient eine etwas andere Schutzrichtung, die sowohl für Software als auch für andere Produkte nötig ist - den Kennzeichenschutz (Markenschutz). Die Bezeichnung einer Software sollte auf ihre Eintragbarkeit als Marke untersucht und im Optimalfall auch danach ausgesucht werden. Als eingetragene Marke kann die Software vor Nachahmungsprodukten mit ähnlicher Bezeichnung (Stichwort "Produktpiraterie") wirksam geschützt werden. Zu beachten ist, dass rein beschreibende Begriffe wie z.B. "Software" nicht eintragungsfähig sind. Die Rechtsprechung ist in diesem Bereich geprägt von Einzelfallentscheidungen, weswegen eine ausführliche Recherche die Risiken der Zurückweisung der Eintragung oder späteren Löschung minimiert. Bei festgestellter Verletzung des Markenrechtes kann der Inhaber der Marke gegen den Verletzer ebenfalls Ansprüche auf Unterlassung und Schadensersatz geltend machen, die parallel zu den Ansprüchen aus dem Urheberrecht laufen und auch bezüglich der Beweislast und Voraussetzungen vom Urheberrecht komplett getrennt zu beurteilen sind. Wenn ein urheberrechtlicher Anspruch wegen Schwierigkeiten bei der Beweislast als riskant für die Durchsetzbarkeit eingeschätzt wird, so kann dies bei einem markenrechtlichen Anspruch im Einzelfall anders zu bewerten sein und zum gewünschten Erfolg führen. Unternehmen im Softwarebereich haben den wirksamen Schutz ihrer Produkte somit selbst in der Hand. Wer hier vorsorgt, kann viel Geld und Ärger sparen. ?

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SuchmaschinenMarketing für KMU Lohnt eS Sich für KLeine Und MitteLStändiSche UnternehMen (KMU), in profeSSioneLLeS onLine-MarKeting zU inveStieren? Und ob! denn gerade für den LoKaLen Und regionaLen MarKt bieten internetSUchMaSchinen groSSeS potenziaL. dUrch gezieLte Seo-MaSSnahMen werden onLine-SUchanfragen potenzieLLer KUnden SchneLL zU reaLen UMSätzen. von Timo Hahn Gezielter Link-Aufbau Timo Hahn Geschäftsführer Seoratio GbR Im Gegensatz zu dieser kostenpflichtigen Variante zielt die Index-Optimierung darauf ab, eine TopPlatzierung in den organischen Suchergebnissen zu erreichen - nicht zuletzt, weil diese Ergebnisse bei potenziellen Besuchern das größte Vertrauen genießen. Bei dieser Variante fallen keine Kosten für Klicks oder Ähnliches an. Allerdings: Um hier eine Top-Platzierung zu erreichen, muss das Unternehmen gezielt in den Link-Aufbau investieren. Regionales Online-Marketing st in Deutschland von Suchmaschinen-Marketing die Rede, geht es in der Regel um Google-Optimierung. Denn der Suchmaschinen-Gigant hat einen Marktanteil von weit über 90 Prozent. Für kleine und mittelständische Unternehmen kommen bei Google insbesondere drei Marketing-Kanäle in Frage: o Google-Adwords-Kampagnen o Linkaufbau o Google-Places-Optimierung Ein typisches lokales Google Suchergebnis besteht aus diesen drei Marketing-Kanälen: "Google Adwords" ist das "Pay-Per-Click"-Vermarktungsnetzwerk von Google: Pro Klick auf die eigene Webseite werden Kosten fällig. Google-Adwords-Anzeigen erscheinen farblich hinterlegt oberhalb der "normalen", organischen Suchergebnisse sowie in der rechten Seitenspalte. Die dritte Variante: Google Places Einträge. Sie eignen sich besonders, um das eigene Angebot im Internet regional zu vermarkten. Nach Erstellung eines entsprechenden Profils verknüpft Google Places die Kontaktdaten des Unternehmens mit der rechts eingeblendeten Karte. So werden auch potentielle Kunden angesprochen, die lieber zum Telefonhörer greifen. Allen drei Marketing-Kanälen liegt der gleiche Besucherpfad zugrunde: Suchabsicht Recherche bei Google

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt SuchmaSchinen-marketing Jede dieser Stationen - von der Suchabsicht über die Recherche bei Google bis hin zur Aktion auf der Webseite - bietet eine Reihe von Optimierungsmöglichkeiten innerhalb des Online-MarketingProzesses. Suchbegriffe definieren Wichtig ist, dass ein Unternehmen bei Google für genau die von der Zielgruppe verwendeten Suchbegriffe gelistet wird - und diese Begriffe den Begriffen entpsrechen, die das Unternehmen auch sonst in den Mittelpunkt seiner Kommunikation stellt. Deshalb wird vom Online-Marketing-Dienstleister zunächst mit Hilfe spezieller Software-Lösungen, wie zum Beispiel dem Google Keyword-Tool und Google Insights for Search das Suchverhalten potenzieller Kunden analysiert und die Ergebnisse mit einer Zielgruppen-Analyse in Einklang gebracht. Die Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Ausrichtung der Webseite auf die Bedürfnisse des Besuchers einerseits - und die Anforderungen der Suchmaschinen andererseits. Web-Angebot anpassen Aktion auf der Webseite seite werden auf potenzielle Kunden abgestimmt, sodass alle nötigen Informationen schnell und einfach abrufbar sind. Ist der Besucher mit dem WebAngebot zufrieden, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer umsatzrelevanten Aktion. Für die langfristige SEO-Strategie ist es sinnvoll, Besucher-Aktionen mit Hilfe spezieller Web-Analysetools wie Google Analytics oder Piwik genau zu analysieren: Auf diese Weise können Kontakt-Aufnahmen, Downloads oder Produktverkäufe der vorausgehenden Suchanfrage bei Google zugeordnet werden. Hieraus wird eine klare Online-Strategie definiert - und so die eingesetzten Budgets effektiv genutzt. Dem Erfolg einen Namen geben Durch gezielt angepasste Texte, die in den Suchergebnissen erscheinen, lässt sich die "Click-ThroughRate" erhöhen, also die Anzahl der tatsächlichen Klicks auf die Website. Text und Navigation der Web- Jedes Unternehmen sollte einen Verantwortlichen für die Koordination der Online-Maßnahmen benennen. In kleineren Unternehmen übernimmt diese Aufgabe oftmals der Chef selbst, in größeren Firmen sind meist IT-Abteilung oder Marketing zuständig. Je nach Ressourcen nimmt der Verantwortliche die Optimierung der Webseite selbst in die Hand oder arbeitet mit einer professionellen Agentur zusammen, deren Mitarbeiter Erfahrung und Wissen um die Prozesse besitzen. Es gibt inzwischen Agenturen - wie die Augsburger "Seoratio"Agentur für Suchmaschinenoptimierung, die sich auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen in ihrer Region spezialisiert und entsprechende Angebotsformen für diese Firmen in ihrem Portfolio haben. ?

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blickpunkt social media DiE NutzuNg voN Social MEDia wirD Noch iNtENSivEr wErDEN - uND pErSöNlichEr. uNtErNEhMEN MüSSEN Sich auf NEuE forMEN DES MitEiNaNDEr EiNStEllEN, Sowohl bEi KuNDEN wiE bEi MitarbEitErN. Es hat gerade erst angefangen...

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www.B4BSCHWABEN.de/it blickpunkt social media von Jörn Steinhauer o etwas wie Social Media hat die Welt noch nicht gesehen. Wenigstens nicht in dem Tempo und in der Menge. Noch vor 20 Jahren reichte es aus, wenn man als Unternehmen seine Produkte herstellte, bewarb, in den Handel brachte und an die Konsumenten (heute: User) verkaufte. Schon 10 Jahre später musste man eine Internetseite haben, um "en-vogue" zu sein. Im Jahr 2003 reichte aber auch das nicht mehr aus, man musste sich bei "Friendster" engagieren. 2006 rollten Podcasts auf die Unternehmen (und die überforderten User) zu, 2007 brauchte man einen virtuellen Laden im "Second Life". 2008 musste man in Facebook und MySpace vertreten sein, 2009 war der TwitterAccount verpflichtend. Heute muss man bei Fourthsquare gelistet sein und über mindestens eine iPhone Applikation verfügen. Durch die verschiedenen Kommunikationskanäle des Internets ist die Interaktion miteinander dichter und menschlicher - mit einem Wort: sozialer geworden. Doch was macht das Buzzword der Branche, "Social Media", nun aus? Immerhin wird es derzeit von praktisch jedem Berater der Kommunikationsbranche - oft genug arglos und unwissend - in den Mund genommen. Eine emotionale Erklärung, die zeigt, wo Social Media wirkt, lautet wie folgt: "Das reale Leben selbst, Beziehungen zwischen Menschen, Sehnsucht nach Nähe, Freundschaften unter Gleichgesinnten, die Suche nach Geborgenheit, die Neugier auf Andersdenkende, die Wissbegier des Einzelnen, die Kraft der Erinnerung, die Intelligenz des Teams, der Dialog auf Augenhöhe - all das ist der Ursprung von Social Networking." Aber nicht nur die Begrifflichkeit und Definition ist schwierig, auch die Erfassung der Inhalte und Trends generiert große Herausforderungen - denn die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Soziale Netzwerke haben schon und werden in der Zukunft des Internets einen immer höheren Stellenwert einnehmen. Die soziale Erfahrung im heutigen Internet kann weitgehend als unzusammenhängend bezeichnet werden. Die verschiedenen Netzwerke existieren nebeneinander - ohne großen Bezug zueinander. Die Nutzer haben häufig getrennte Identitäten - in jedem sozialen Netzwerk andere Freunde, Favoriten und Präferenzen. In Zukunft wird sich das grundsätzlich ändern - schon aus der Bequemlichkeit der User heraus. Identitäten in unterschiedlichen Netzwerken werden zu einer einzi- gen "mobilen" Identität verschmelzen. Einfache und permanent verfügbare Technologien werden es ermöglichen, dass Verbraucher ihre digitale Identität mit sich nehmen und ständig bei sich haben können. Das ganze Internet wird zu einem tragenden Bestandteil des täglichen Lebens und wandelt sich somit von separaten sozialen Seiten hin zu einer geteilten sozialen Erfahrung. Der bisherigen Ära des funktional orientierten Internets ("Arbeitsmittel Internet") wird eine "Ära der sozialen Kolonisation" folgen. Heute schon verfügbare Tools wie OpenID werden es möglich machen, von Netzwerk zu Netzwerk zu hüpfen und dort Inseln der Glückseligkeit zu bilden, auf die man reale und virtuelle Freunde einladen kann. Und entscheidend wird hier nun sein, ob es gelingt, die eigene digitale Identität mitzunehmen - also seine Freunde, Favoriten etc. Beim Besuch des Internets ist der Nutzer künftig nicht mehr allein. Er surft mit seinen Freunden in Echtzeit und sieht, was sie gerade machen. Google Wave oder aber auch Entwicklungen aus dem Soical Commerce (Edelight, Smatch oder Dawanda) sind bereits existierende Beispiele für diesen Trend. Vor allem das Mobile Internet gewinnt durch neue Hard- und Software und Marktvorstöße wie iPhone oder iPad an stark wachsender Bedeutung und macht damit die Anwender "unabhängig" von Zeit und Ort. Schon heute benutzen mehr als 350 Millionen User Facebook ausschließlich über mobile Geräte und sind dabei doppelt so aktiv. 70 Prozent der Unternehmen in den USA haben das Surfen auf Social-Media-Seiten während der Arbeitszeit verboten, hieß es kürzlich auf dem Harvard-Business-Blog. Arbeitnehmer können ihre Social-Media-Abhängigkeit (wie vor Jahren noch der SMS-Daumen) schon bald daher nur noch mit ihren Smartphones befriedigen. Aus der Zigarettenpause ist eine Social-Media-Pause geworden. Sicher ist: In den nächsten 10 Jahren wird das Nutzungsverhalten noch intensiver werden, da Technologien verschmelzen. Auch die Digital Immigrants, Nutzungs-Nachzügler der älteren Generationen, werden lernen müssen, das Internet als zentralen Bestandteil des täglichen Lebens zu akzeptieren. In wenigen Jahren wird sich unsere gesamte Kommunikations- und Unterhaltungsstruktur geändert haben. Das Internet ist nicht ein "paralleler" Kanal, sondern Bestandteil aller Kanäle. Es wird Einfluss auf die Kommunikation, das Entertainment und unser soziales Verhalten in einem Ausmaß nehmen, der heute schon ansatzweise sichtbar wird. ? Social Media in Zahlen 50 Millionen Google+ brauchte 88 Tage für so viel User - das Radio 38 Jahre. 84% der Social Media Netzwerke haben mehr weibliche als männliche Mitglieder 250 Millionen Zahl der täglich veröffentlichten Tweets auf Twitter (Februar 2012) 48% der 18-34jährigen checken als erstes nach dem Aufwachen ihren FB Account, 28% tun dies über ein Smartphone noch vor dem Aufstehen. 850 Millionen Mitglieder bei Facebook - nach China und Indien das drittgrößte Volk der Erde und 15% mehr Menschen, als in ganz Europa leben 350 Millionen Mitglieder, die Facebook über mobile Geräte nutzen. Diese sind doppelt so aktiv. 4 Milliarden Anzahl der Videos, die täglich bei Youtube betrachtet werden.

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Schwerpunkt kit e. V. im profil "Bestens vernetzt" und ganz nah dran kit e.V. - seit üBer 10 Jahren steht dieses kürzel für die Branchenplattform der informations- und kommunikationstechnologie in Bayerisch-schwaBen. kit e.V. koordiniert und fördert aktiVitäten der it-region, fungiert als schnittstelle zwischen wirtschaft, wissenschaft und institutionen und forciert die standort- und Branchenentwicklung im Bereich der it. nter dem Dach der Initiative vereinigen sich namhafte Hersteller, Vertriebs- und Dienstleistungsunternehmen, Netzbetreiber und Diensteanbieter. Derzeit zählt kit e.V. rund 70 Unternehmen aus ganz Schwaben, darunter Fujitsu Technology Solution, Cancom IT Systeme, Mnet, die Verlagsgruppe Weltbild, viele kleinere und mittelgroße IT-Unternehmen sowie alle schwäbischen Hochschulen. Eines der herausragenden Projekte ist der aiti-Park, ein Technologie- und Gründerzentrum für Unternehmen aus den Bereichen Medien, Software, Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Initiative ist nicht auf wirtschaftliche Interessen oder die Wahrnehmung von Geschäftsinteressen einzelner Mitglieder ausgerichtet. Vielmehr sollen neue Kontakte geknüpft und Synergieeffekte durch Erfahrungs- und Kontaktaustausch sowie gemeinsame Aktivitäten geschaffen werden. Kit positioniert das Leistungsspektrum sowie die wirtschaftliche Bedeutung der ansässigen IT-Unternehmen in der Region und darüber hinaus. Ziel von kit e.V. ist es, Augsburg und die Region Bayerisch-Schwaben als IT-Kompetenzzentrum auszubauen. Dabei ist kit e.V. Kooperationspartner der IHK Schwaben. Innovationstreiber für alle Branchen ein und lässt sich mit den gängigen Vorstellungen einer traditionellen Branchengliederung nicht mehr in Einklang bringen. So hat die Informatik (Software) in vielen Branchen die Rolle eines zentralen Innovationstreibers übernommen. Beispiele hierfür sind traditionelle Bereiche wie der Anlagen- und Maschinenbau, die Luft- und Raumfahrt, die Antriebstechnik, die Robotik oder die Verfahrenstechnik. Allesamt Anwendungsbereiche, die am Standort sehr stark vertreten sind und damit Innovationspotenziale für die Zukunft wecken. Neben der Umwelt-, Faserverbundtechnologie und Mechatronik markiert die Informations- und Kommunikationstechnologie die vierte wichtige Technologiesäule für die Zukunft des Standortes Bayerisch-Schwaben. Mit rund 5.000 Unternehmen und ca. 35.000 Beschäftigten in den Bereichen Medien, Informationsund Kommunikationstechnologie, vier Hochschulen mit Schwerpunkten in den Bereichen Informatik und Wirtschaftsinformatik (u.a. Elitestudiengang "Software Engineering" am Institut für Informatik an der Universität Augsburg) bietet die Region ein viel versprechendes IT-Potenzial. Extrem gutes Gründerklima Die Informations- und Kommunikationstechnologie nimmt als Querschnittstechnologie im gesamtwirtschaftlichen Bereich einen hohen Stellenwert Das aufstrebende IT-Netzwerk in Bayerisch-Schwaben lebt vom erfolgreichen Miteinander renommierter Großunternehmen, hoch flexibler mittelständischer Unternehmen, innovativer Existenzgründer,

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www.B4BSCHWABEN.de/it Schwerpunkt kit e. V. im profil Technologieförderung (in KooperaTion miT der ihK schWaben und dem aiTi-parK) o Begleitung von Existenzgründungen aus der ITK-Branche o Beratung zu Förderprogrammen, Förderrichtlinien und politischen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen o Kit e.V. ist strategischer Partner und Förderpartner des Projekts IT-Offensive Bayerisch-Schwaben, das vom aiti-Park initiiert und umgesetzt wird. Dabei wird die Stimulierung, Förderung, Unterstützung und Ansiedlung innovativer, technologieorientierter Gründer unterstützt. Als Mit-Initiator und größter privater Gesellschafter fördert kit e.V. die Aktivitäten und Projekte des aiti-Parks. Technologie- und WissensTransfer o Austausch von Wissen und Know-how über Foren sowie Veranstaltungsreihen, Messen, Kongresse und Events o Diskussionsplattform und Kompetenzzentrum für die ITK-Branche o Vermittlung von Aus- und Weiterbildungsangeboten sowie Praktika o Forcierung des Technologie- und Wissenstransfers mit Hochschulen, Bildungsträgern und dem aiti-Park im Rahmen der IT-Offensive Bayerisch-Schwaben presse- und öffenTlichKeiTsarbeiT o Informationsportal unter www.kit-network.de o Online-Presseservice kitPress o Regelmäßiger Newsletter den Hochschulen, den Aktivitäten der Brancheninitiative kit e.V. und der schwäbischen Technologieund Gründerzentren (aiti-Park, COMETA, INNOVA, SONTRA, TCW, UTG) sowie der Einbindung in die bayerische Technologieförderpolitik. Es gehört zu den wachstumsstärksten Wirtschaftszweigen und glänzt mit einem extrem guten Gründerklima. Rund 15 Prozent aller Unternehmensneugründungen werden dem IT-Bereich zugeordnet. Unter dem Slogan "Bestens vernetzt" sieht sich die Brancheninitiative kit e.V. als Branchenvertretung, Initiator, Förderer, Antreiber und Unterstützer von regionalen Projekten zur Stärkung der IT-Wirtschaft sowie zur weiteren Intensivierung des erfolgreichen Miteinanders. Die Mitgliedsunternehmen profitieren in ihrem unternehmerischen Handeln von der gemeinsamen Plattform: kit tritt als Schnitt- stelle auf und vertritt seine Mitglieder in Öffentlichkeit und Wirtschaft. Der Verein initiiert Veranstaltungen, Foren und Kongresse, koordiniert regionale IT-Aktivitäten und -Projekte, unterstützt seine Mitglieder in der Öffentlichkeitsarbeit. Gemeinsam mit dem Augsburger Technologie- und Gründerzentrum aiti-Park gibt der Verein insbesondere bei der Unternehmensgründung wertvolle Starthilfe. Mit konkreten Angeboten bringt die Initiative nicht nur wichtige Ansprechpartner für Informations- und Kommunikationstechnologie in der Region Bayerisch-Schwaben zusammen, sondern bietet umfangreiche Serviceleistungen, die Technologieunternehmen bei ihrem Erfolg unterstützen. Dank unmittelbarer Nachbarschaft in der Region sind alle Beteiligten somit ganz nah dran an der Zukunft. ? Kommunikation intensiv: Der kit e.V. bietet seinen Mitgliedern ein umfassendes Programm zum Wissenstransfer.

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Schwerpunkt kit e. V. im profil Vorsprung durch wisse in wisse, dem wissensnetzwerk software & systems engineering, Vernetzen sich kleine und mittlere softwarehersteller aus Bayern mit der wissenschaft. der kit e.V. ist aktiV am proJekt Beteiligt. prof. dr. bernhard bauer Vorstandsmitglied kit e.V. T-Systeme und Software sind zentrale Themen für den Unternehmenserfolg. Entwickler, Softwarearchitekten und Programmierer brauchen neueste Tools, Methoden und Erfahrungen, um Produkte schnell, sicher und kostengünstig auf den Markt zu bringen. Die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit - von Softwareunternehmen, aber auch von Unternehmen, die Software in ihren Produkten nutzen - hängt davon ab. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von den Erfahrungen aus Forschung und Lehre, Unternehmen anderer Größen und unterschiedlicher Branchen. Ziele des Projektes WISSE sind Erfahrungsaustausch, Vernetzung und Kooperationen. Dadurch werden folgende Effekte erreicht: o Optimierung des Ressourceneinsatzes o Reduzierung von Projektrisiken o Generieren von Synergien vor und während der Umsetzung von Anforderungen und Projekten o Erhöhung der Nachvollziehbarkeit und Trans­ parenz von Entwicklungsprojekten WISSE - Themen und Inhalte o Verringerung des Entwicklungsaufwands o Qualitätsverbesserungen "Kleinen und mittleren Unternehmen mangelt es häufig an Methodik und Technologien qualitativ hochwertiger, aber auch wirtschaftlicher Softwareentwicklung. Durch Know-how-Transfer, BestPractice-Beispiele, Foren und eine webbasierte Kollaborationsplattform wollen wir Unternehmen unterstützen und Qualifizierung bieten", begründet Prof. Dr. Bernhard Bauer, Institut für Software & Systems Engineering an der Fakultät für angewandte Informatik der Universität Augsburg, seine Initiative. Gemeinsam mit der Kommunikations- und

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www.B4BSCHWABEN.de/it Schwerpunkt kit e. V. im profil Informationstechnologie-Initiative kit e.V. hat der fachliche Leiter des Projektes WISSE Wissensnetzwerk Software & Systems Engineering das Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie auf den Weg gebracht. Weitere Projektunterstützer sind die Clusterinitiative BICC-NET und die regionalen IT-Initiativen aus Nürnberg, Bamberg und Rosenheim sowie die Gesellschaft für Informatik - auch sie sind Teil des Netzwerks. Intensive Fachveranstaltungen Wissenschaft und Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Geplant sind in nächster Zukunft auch gemeinsame Förderprojekte. Auch für die Mitglieder von kit e.V. stellt das Projekt einen Mehrwert dar: Ihre Mitarbeiter profitieren so von den Weiterbildungsmöglichkeiten im Projekt. In einer ersten Evaluierung wurde WISSE durch die Nutzer mit sehr guten Noten bewertet. ? WISSE in der Praxis Michael Feneberg, ECM Administrator und SoftwareEntwickler beim Schwerlastfahrzeug-Produzenten Goldhofer aus Memmingen, ist regelmäßig zu Gast bei den Treffen des Netzwerks. Für ihn geht es darum, sein eigenes Wissen um professionelles Software-Engineering zu erweitern und sich mit Experten auszutauschen. "Für mich steht der persönliche Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Hier bekomme ich wertvolle Informationen zu wichtigen Themen wie zum Beispiel agilen Methoden der Software-Entwicklung und Testmethoden in hochkonzentrierter Form. Neben dem konkreten Vergleich verschiedener Methoden geht es auch um Vorteile, Risiken, organisatorische und rechtliche Fragen. Und ich kann unmittelbar von den Erfahrungen und dem Wissen der Teilnehmer des Netzwerks profitieren - das bringt unser Unternehmen und auch mich persönlich weiter." Seit dem Start des Projektes im Herbst 2010 besuchen durchschnittlich 20 bis 30 Entwickler und Fachleute regelmäßig die Veranstaltungen in Augsburg. Der direkte Erfahrungsaustausch und wertvolle Praxistipps werden von den Besuchern sehr geschätzt. Viele der Experten kommen zu jeder Veranstaltung, die mittlerweile auch an anderen bayerischen Standorten stattfinden. Durch die Vernetzung entstehen neben ersten Kooperationen auch direkte Kontakte zwischen schWerpunKTe bei Wisse o Agile Methoden der Softwareentwicklung o Modellgetriebene Softwareentwicklung o Testing o Requirements Engineering o Open Source Tooling für die Entwicklung o Modellierungswerkzeuge und Tools o Weitere aktuelle Themen, wie z.B. Embedded Systems, ergänzen das Themenspektrum.

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Schwerpunkt kit e. V. im profil praktiker die arBeitsgruppe kittransfer diskutiert regelmässig die neuesten trends und entwicklungen der it-Branche. hier entstehen die ideen für die fachVeranstaltungen der initiatiVe. die experten identifizieren die wichtigsten themen sowie die interessantesten referenten und sorgen mit ihren Vielfältigen kontakten für eine spannendes programm. tür auf für er Termin für ein Highlight des Jahres steht schon fest: Die Cloud Computing Konferenz des kit e.V. wird am 11. Oktober 2012 bereits zum dritten Mal an der Universität Augsburg stattfinden. Wie schon in den Vorjahren wird ein breites Spektrum an Fachleuten und Praktikern dazu beitragen, dass die Teilnehmer ausführlichen Zugang zu Anwendungswissen und Hintergrundinformationen erhalten. In diesem Jahr stehen die Themen Cloud Computing, Apps und Security auf dem Programm. Mehr Informationen dazu findet sich im Vorfeld der Konferenz auf der Websites www.cloud-konferenz.de. Gemeinsam mit der IHK Schwaben führen die Initative am 3. Mai 2012 in der IHK Schwaben die Veranstaltung "Mobil und online verkaufen - Strategien, Technologien und Trends" durch. Die zentrale Frage dabei: Welche technischen und faktischen Entwicklungen zeichnen sich für die Zukunft im Handel ab? Experten und Gäste sprechen über die Zukunft des Handels, den Zahlungsverkehr der Zukunft und mobile Kassensysteme und beleuchten E-Commerce-Strategien und Social-Media-Plattformen und ihre Bedeutung für den Handel. Mehr Informationen und den Einladungs-Flyer findet man im Bereich Events auf der kit-Homepage. Daneben bietet kit e.V. im Rahmen unterschiedlicher Veranstaltungsformate Informationen für Mitglieder und Interessierte: AK WISSE: Der Arbeitskreis Wissensnetzwerk Software und Systems Engineering (AK WISSE) dient dem Erfahrungsaustausch von Wirtschaft und Wissenschaft. Hier diskutieren Experten aus Forschung und Lehre sowie Entwickler Trends, Methoden und Technologien der Softwareentwicklung. Veranstaltungsreihe kitLaw: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden Rechtsthemen rund um die Informations- und Kommunikationstechnologie behandelt. Veranstaltungsreihe kitEvent: Innerhalb dieser Veranstaltungsreihe bietet kit e.V. seinen Mitglieder die Möglichkeit, sich und Ihre Produkte/ Dienstleistungen zu präsentieren. Entweder in Ihren eigenen Räumlichkeiten oder in von kit e.V. gestellten Räumen. Veranstaltungsreihe kitMotion: Von kit e.V. für seine Mitglieder organisierte Veranstaltungen im lockerem Rahmen. Die Veranstaltungen sollen zum Gespräch und "come together" einladen. kitNetworking und kitTransfer Kooperationen mit anderen Netzwerken, Verbänden, Vereinen und Institutionen, sowie die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Transfereinrichtungen. Alle aktuellen Informationen zu den Veranstaltungen sind im Bereich Events auf der Website der Initiative www.kitnetwork.de zu finden. Bilder: Bildarchiv kit e.V., AK-WISSE Meetings, Prof. Dr. Bernhard Bauer, Rolf Kleinwächter

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www.B4BSCHWABEN.de/it Schwerpunkt kitBook 2012 bayme - bayerischer unternehmensverband metall- u. elektro e. V. Zeugplatz 7 86150 Augsburg Tel.: 0821 455058-76 Fax: 0821 455058-88 micha.mogk@bayme.de www.bayme.de schwerpunkte - Rechtsberatung - Verbände, Institutionen, Netzwerke b'impress - impressive communication Leitershofer Str. 155 86157 Augsburg Tel.: 0821 661090-30 Fax: 0821 661090-36 info@bimpress.de www.bimpress.de schwerpunkte - Internet - Online-Dienste, eCommerce - Fachkräfterecruiting c&s computer und software gmbh Wolfsgäßchen 1 86153 Augsburg Tel.: 0821 2582-0 Fax: 0821 2582-499 info@cs-ag.de www.managingcare.de schwerpunkte - Produkte f. mobile Professionals - Softwareentwicklung cancom deutschland gmbh Messerschmittstr. 20 89343 Jettingen-Scheppach Tel.: 08225 996-1000 Fax: 08225 996-1033 info@cancom.de www.cancom.de schwerpunkte - IT Professional Service - IT-Security - Telekommunikationslösungen cost Xpert ag Werner-von-Siemens-Str. 6 86159 Augsburg Tel.: 0821 29859-700 Fax: 0821 29859-722 Sandra.Hofmann@CostXpert.de www.CostXpert.eu schwerpunkte - Application Software - IT Professonal Service - Schätzmethoden creationell - die agentur der Tefen ag Provinostraße 52 Villa II im martini-Park 86153 Augsburg Tel.: 0821 50241-60 Fax: 0821 50241-90 info@creationell.de www.creationell.de schwerpunkte - Internet - Multimedia und Werbung - Webbasierte Software datac Kommunikationssysteme gmbh Max-von-Laue-Str. 9 86156 Augsburg Tel.: 0821 42090-0 Fax: 0821 42090-111 sabine.erlebach@datac-gmbh.de www.datac-gmbh.de schwerpunkte - Telekommunikationslösungen - Unified Communikations mehr auf S. 38|39 S. 48|49 dateiTup gmbh Windener Str. 8, 86556 Kühbach Metzstr. 22f, 86316 Friedberg (Zweigstelle) Tel.: 0821 450952-0 Fax: 0821 450952-11 info@dateitup.de www.dateitup.de schwerpunkte - Business Processes - IT Professional Service - Softwareentwicklung mehr auf S. 22|23 dynasys datentechnik gmbh Ammannstr. 12 86167 Augsburg Tel.: 0821 72098-0 Fax: 0821 72098-50 info@dynasys.de www.dynasys.de schwerpunkte - Distribution - IT Professional Service - Virtualisierung edV-compas gmbh Fraunhoferstr. 12 87700 Memmingen Tel.: 08331 9505-0, Fax: -28 gmd@edv-compas.de, baumgartner@edv-compas.de www.edv-compas.de schwerpunkte - IT Professional Service - Produkte f. mobile Professionals - Virtualisierung explido Webmarketing gmbh & co. Kg Curt Frenzel Strasse 10a 86167 Augsburg Tel.: 0821 2177950 Fax: 0821 21779599 matthias.riedle@explido.de www.explido.de schwerpunkte - Internet - Multimedia und Werbung - Online-Dienste, eCommerce fim Kernkompetenzzentrum informations- & finanzmanagement universität augsburg Universitätsstrasse 12 86159 Augsburg Tel.: 0821 598-4800, Fax: -4899 hans-ulrich.buhl@wiwi.uni-augsburg.de www.fim-online.eu schwerpunkte - Finanz- & Informationsmanagement - Forschung, Wissenschaft - Hochschule

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Schwerpunkt kitBook 2012 fly-Tech iT gmbh & co. Kg Fröbelstraße 1 86415 Mering Tel.: 08233 73577-0 Fax: 08233 73577-10 info@fly-tech.de www.fly-tech.de schwerpunkte - IT Professional Service - Netzwerktechnik - Virtualisierung fraunhofer-einrichtung für systeme der Kommunikationstechnik esK Hansastraße 32 80686 München Tel.: 089 547088-400 Fax: 089 547088-220 info@esk.fraunhofer.de www.esk.fraunhofer.de schwerpunkte - Application Software - Forschung, Wissenschaft - Softwareentwicklung fujitsu Technology solutions gmbh Bürgermeister-Ulrich-Straße 100 86199 Augsburg Tel.: 0821 804-3200 Fax: 0821 804-83200 rolf.kleinwaechter@ts.fujitsu.com ts.fujitsu.com schwerpunkte - Distribution - IT Professional Service - Visualisierung glückstat marKeTing & KommuniKaTion Sterzinger Str. 3 86165 Augsburg Tel.: 0821 4504033-0 Fax: 0821 450403-20 ah@glueckstat.de, www.glueckstat.de schwerpunkte - Multimedia und Werbung - Technologie- und Wissenstransfer - Event, Messe, Kongresse u. Incentive greschner iT-service24 Mittelriedstraße 11 86470 Thannhausen (Schwaben) Tel.: 08281 799510-0 Fax: 08281 799510-30 Info@it-service24.de www.it-service24.de schwerpunkte - Client- und Server-Management - IT Professional Service - Softwarentwicklung hochschule augsburg fakultät für informatik Friedberger Straße 2 a 86161 Augsburg (Anfahrt über Schülestraße) Tel.: 0821 5586-3451, Fax: -3499 info@informatik.hs-augsburg.de www.hs-augsburg.de/informatik schwerpunkte - Forschung, Wissenschaft - Frotbildung und IT-Training - Hochschule hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten Bahnhofstraße 61 87435 Kempten (Allgäu) Tel.: 0831 2523-9271 Fax: 0831 2523-104 informatik@fh-kempten.de www.hochschule-kempten.de schwerpunkte - Forschung, Wissenschaft - Frotbildung und IT-Training - Hochschule hochschule neu-ulm Wileystraße 1 89231 Neu-Ulm Tel.: 0731 9762-0 info@hs-neu-ulm.de www.hs-neu-ulm.de schwerpunkte - Forschung, Wissenschaft - Hochschule - Technologie- und Wissenstransfer holme & co consulting & solutions Bürgermeister-Wegele-Straße 6 86167 Augsburg Tel.: 0821 569978-30 Fax: 0821 569978-44 franz.wurm@holme.com www.holme.com schwerpunkte - Business Processes - Distribution - Fortbildung und IT-Training ifd institut für datenschutz ohg Werner-von-Siemens-Straße 6 86159 Augsburg Tel.: 0821 5894199 Fax: 0821 5894818 info@infdat.de www.infdat.de schwerpunkte - Datenschutz - IT Security industrie- und handelskammer schwaben Stettenstraße 1+3 86150 Augsburg Tel.: 0821 3162-287 Fax: 0821 3162-342 elena.lohrer@schwaben.ihk.de www.schwaben.ihk.de schwerpunkte - Fortbildung und IT-Training - IT-Recht - Verbände, Institutionen, Netzwerke it akademie bayern in der bbw ggmbh Max-von-Laue-Str. 9 86156 Augsburg Tel.: 0821 56756-10 Fax: 0821 56756-20 falch@it-akademie-bayern.de www.it-akademie-bayern.de schwerpunkte - Fortbildung und IT-Training - Fachkräfterecruiting - Verbände, Institutionen, Netzwerke

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www.B4BSCHWABEN.de/it Schwerpunkt kitBook 2012 iwb anwenderzentrum augsburg, Technische universität münchen Beim Glaspalast 5 86153 Augsburg Tel.: 0821 56883-42 Fax: 0821 56883-50 eva.kern@iwb.tum.de www.iwb-augsburg.de schwerpunkte - Hochschule - Technologie- und Wissenstransfer - Forschung, Wissenschaft Jus rechtsanwälte Jörg und schloms Martini-Palais Ulrichsplatz 86150 Augsburg Tel.: 0821 34660-31 Fax: 0821 34660-83 hanspeter.heinemann@jus-kanzlei.de www.jus-kanzlei.de schwerpunkte - IT-Recht - IT-Security - Rechtsberatung Kamistra ug Egerländerstrasse 25 86343 Königsbrunn Tel.: 08231 95 98 338 info@kamistra.de www.kamistra.de schwerpunkte - Hosting & Providing - IT Professional Services level 16 gmbh Karlstr. 4 86150 Augsburg Tel.: 0821 3194936 Fax: 0821 3195436 info@level16.de www.level16.de schwerpunkte - IT Professional Service - Produkte f. mobile Professionals - Virtualisierung mehr auf S. 88|89 leW Telnet gmbh Oskar-von-Miller-Str. 1b 86356 Neusäß b. Augsburg Tel.: 0821 328-2929 Fax: 0821 328-2930 info@lewtelnet.de www.lewtelnet.de schwerpunkte - Datenkommunikation - IT Professonal Service - Kabel- und Netzbetreiber makandra gmbh Werner-von-Siemens-Str. 6 86159 Augsburg Tel.: 0821 58866-180 Fax: 0821 58866-199 robert.sonnberger@makandra.de www.makandra.de schwerpunkte - Business, Processes - Softwareentwicklung - Webbasierte Software medienforum augsburg e.V. c/o seWobe gmbh Otto-Lindenmeyer Str. 28 86153 Augsburg Tel.: 0821 455564-5550 Fax: 0821 455564-101 info@medienforum-augsburg.de www.medienforum-augsburg.de schwerpunkte - Verbände, Institutionen, Netzwerke mK-Technik informationstechnologie Sterzinger Strasse 3 86165 Augsburg Tel.: 0821 450403-0 Fax: 0821 450403-20 michael.keller@mk-technik.de www.mk-technik.de schwerpunkte - IT Professional Service - IT Security - Virtualisierung mehr auf S. 76|77 mehr auf S. 18|19 S. 28|29 m-net Telekommunikations gmbh Curt-Frenzel-Str. 4 86167 Augsburg Niederlassung Augsburg I Schwaben mit Maxi Shop Tel.: 0821 4500-0 mehr auf augsburg@m-net.de S. 74|75 www.m-net.de schwerpunkte - IT Professional Service - Kabel- und Netzbetreiber - Telekommunikationsdienste msc mobile gmbh & co. Kg Werner-von-Siemens-Str. 6 86159 Augsburg Tel.: 0821 9078314 christoph.weber@msc-mobile.com www.msc-mobile.com/de schwerpunkte - IT Professional Service - Produkte f. mobile Professionals - Softwareentwicklung mse augsburg gmbh Kurzes Geländ 8a 86156 Augsburg Tel.: 0821 71004-180 Fax: 0821 71004-199 rrotter@mse-gruppe.de rdumreicher@mse-gruppe.de www.mse-augsburg.de schwerpunkte - Business Processes - IT Professional Service - Softwareentwicklung neuland multimedia gmbh Bozener Straße 1 86165 Augsburg Tel.: 0821 267883-0 Fax: 0821 267883-33 gmenhard@neulandmm.de www.neulandmm.de schwerpunkte - Application Software - Multimedia und Werbung - Softwareentwicklung

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Schwerpunkt kitBook 2012 newsfactory gmbh Curt-Frenzel-Str. 2 86167 Augsburg Tel.: 0821 777-3000 Fax: 0821 777-3009 info@newsfactory.de www.newsfactory.de schwerpunkte - Hosting und Providing - Internet - Multimedia und Werbung parT business solution gmbh Unterer Talweg 46 86179 Augsburg Tel.: 0821 8080-200 Fax: 0821 8080-199 german.mayr@part.de www.part.de schwerpunkte - Business Processes - IT Professional Service - Softwareentwicklung petaera gmbh Nürnberger Straße 9 91781 Weißenburg i. Bayern Tel.: 09141 9014-0 Fax: 09141 9014-349 info@petaera.com www.petaera.com schwerpunkte - Internet - Softwareentwicklung - Webbasierte Software peters bildungs gmbh Hofrat-Röhrer-Straße 7 86161 Augsburg Tel.: 0821 21758-0 Fax: 0821 21758-18 ronald.behrend@bfi-peters.de frank.rindle@bfi-peters.de www.peters-bg.de schwerpunkte - Fortbildung und IT-Training - Fachkräfterecruiting - Verbände, Institutionen, Netzwerke mehr auf S. 46|47 progsign gmbh Heisinger Str. 12 87437 Kempten Tel.: 0831 5758-175 Fax: 0831 5758-178 mariusz.kogut@progsign.de www.progsign.de schwerpunkte - Softwareentwicklung - Suchtechnologie und Portale - Webbasierte Software ptm-akademie Albert-Schweitzer-Str. 64 81735 München Tel.: 089 544121-14 christian.boehm@ptm.de www.ptm.de schwerpunkte - Fortbildung und IT-Training - IT Professional Service regio augsburg Wirtschaft gmbh Karlstr. 2 86150 Augsburg Tel.: 0821 45010-0 Fax: 0821 45010-111 andreas.thiel@region-A3.com www.region-A3.com schwerpunkte - Online-Dienste, eCommerce - Technologie- und Wissenstransfer - Verbände, Institutionen, Netzwerke reitzner ag Johannes-Scheiffele-Str. 17+19 89407 Dillingen; Ulmer Str. 160a, 86156 Augsburg; Tel.: 09071 506-105, Fax: -100 info@reitzner.de www.reitzner.de schwerpunkte - IT Professional Service - Netzwerktechnik - Virtualisierung mehr auf S. 40|41 S. 50|51 reuntec angewandte informationssicherheit gbr Prinz-Karl-Weg 4 86159 Augsburg Tel.: 0821 420888-55 (Nietzer), Tel.: 0821 420888-54 (Schmid) info@reuntec.com www.reuntec.com schwerpunkte - Datenschutz - IT-Recht - IT-Security roth public relations Dominikus-Ringeisen-Str. 8 86316 Friedberg Tel.: 0821 589799-78 Fax: 0821 589799-79 info@roth-pr.de www.roth-pr.de schwerpunkte - Internet - Multimedia und Werbung - Event, Messe, Kongresse und Incentive scalTel ag Buchenberger Straße 18 87448 Waltenhofen Tel.: 0831 54054-0 Fax: 0831 540-109 presse@scaltel.de www.scaltel.de schwerpunkte - IT-Security - Unified Communications - Virtualisierung schützsack & uhl Werbeagentur gmbh Morellstraße 33 86159 Augsburg Tel.: 0821 38043 Fax: 0821 30486 info@schuetzsack-uhl.de www.schuetzsack-uhl.de schwerpunkte - Internet - Multimedia und Werbung mehr auf S. 92|93

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www.B4BSCHWABEN.de/it Schwerpunkt kitBook 2012 shi elektronische medien gmbh Watzmannstr. 23, 86316 Friedberg (Postadresse) / Curt-Frenzel-Str. 12 86167 Augsburg (Besuchsadresse) Tel.: 0821 7482633-0 Fax: 0821 7482633-29 info@shi-gmbh.com www.shi-gmbh.com schwerpunkte - Business Processes - Softwareentwicklung - Suchtechnologie und Portale smc iT ag Meraner Str. 43 86165 Augsburg Tel.: 0821 72062-0 Fax: 0821 72062-62 info@smc-it.de www.smc-it.de schwerpunkte - Business Processes - IT Professonal Service - Softwareentwicklung ssa softsolutions gmbh Unterkreuthweg 3 86444 Mühlhausen/Augsburg Tel.: 08207 95992-0 Fax: 08207 95992-0 info@softsolutions.de www.softsolutions.de schwerpunkte - IT Professional Service - Softwareentwicklung - Webbasierte Software sommer Kommunikation gmbh Naturnser Straße 11 86356 Neusäß Tel.: 0821 219399-18 Fax: 0821 219399-19 mail@sommer-kommunikation.de www.sommer-kommunikation.de schwerpunkte - Internet - Multimedia und Werbung - Event, Messe, Kongresse und Incentive mehr auf S. 14|15 S. 24|25 Technikerschule augsburg Alter Postweg 101 86159 Augsburg Tel.: 0821 2576830, FreeCall 08 00 2576832 werner.schalk@technikerschuleaugsburg.de www.technikerschule-augsburg.de schwerpunkte - Fortbildung und IT-Training universität augsburg/institut für software & systems engineering Universitätsstraße 6a 86159 Augsburg Tel.: 0821 598-2174, Fax: -2175 reif@informatik.uni-augsburg.de www.informatik.uni-augsburg.de/ lehrstuehle/swt/se/ schwerpunkte - Application Software - Business Processes - Forschung, Wissenschaft universität augsburg, lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik Universitätsstraße 16 86159 Augsburg Tel.: 0821 598-4431 Fax: 0821 598-4432 www.wi-se.org schwerpunkte - Forschung, Wissenschaft universität augsburg, programmierung Verteilter systeme institut für informatik Universitätsstrasse 6a 86135 Augsburg Tel.: 0821 598-2118 bauer@informatik.uni-augsburg.de www.ds-lab.org schwerpunkte - Forschung, Wissenschaft - Application Software - Business Processes Verlagsgruppe Weltbild gmbh Steinerne Furt 86167 Augsburg Tel.: 0821 7004-5555, Fax: -5558 eva.grosskinsky@weltbild.com, info@weltbild.com www.weltbild.com schwerpunkte - Internet - Online-Dienste, eCommerce - Verlag vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg Kleine Grottenau 1 86150 Augsburg Tel.: 0821 4405-421 Fax: 0821 4405-409 info@vmm-wirtschaftsverlag.de www.vmm-wirtschaftsverlag.de schwerpunkte - Internet - Multimedia und Werbung - Verlag WaXar gmbh & co. Kg Keplerstr. 22 86179 Augsburg Tel.: 0821 8153917 jurij.ivastsuk[at]waxar[dot]eu www.waxar.eu schwerpunkte - Datenschutz - IT Professional Service - Softwareentwicklung Wogra consulting gmbh Apothekergäßchen 6 86150 Augsburg Tel.: 0821 899492-0 Fax: 0821 899492-20 wgrasshof@wogra.com consulting.wogra.com schwerpunkte - Business Processes - IT Professional Service - Softwareentwicklung - Webbasierte Software

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Blickpunkt online-marketing suchen finden mit B4B schwaBen Bei google perfekt platziert. von Astrid Wiedemann uchmaschinen sind das A und O im Internet. Für Unternehmen der Region, die ihre Produkte und Services bekannt machen wollen, öffnet B4B SCHWABEN mit einem Google AdWordsService die Tür zu diesem Marketing-Tool. Innovativer Komplettservice tenziellen Neukunden über die vorab definierten Suchbegriffe gefunden. Dies ist ganz ohne die eigenständige und vor allem zeitintensive sowie aufwendige Pflege eines Google-Kontos möglich. Messbares Feedback 97 Prozent der Internet-Nutzer informieren sich online, bevor sie ein Produkt kaufen1. Das haben vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bislang wenig berücksichtigt. B4B SCHWABEN, das regionale Wirtschaftsportal des vmm wirtschaftsverlags ermöglicht seinen Kunden jetzt, mit lokaler Onlinewerbung über Google AdWords-Anzeigen ihr Angebot bekannter zu machen. Partner für den innovativen Komplettservice zur einfachen Umsetzung lokaler und regionaler Kampagnen ist die Münchner Spezialagentur LocalPerformance. B4B SCHWABEN hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem regionalen Marktführer für Kommunikation im Mittelstand entwickelt. Nun rundet der Verlag sein Angebot ab und realisiert Google-Werbung, genannt AdWords, für seine Kunden. Dadurch haben auch Unternehmen mit geringen Budgets die Möglichkeit, bei Google professionell gesteuerte Werbung zu schalten. Sie werden so im Internet von po- Um den Kundenkontakt über alle Kanäle sicherzustellen, misst LocalPerformance zudem Telefonanrufe, Kontaktanfragen und weitere Aktionen wie beispielsweise Bestellungen. Alle kampagnenrelevanten Werte und Interaktionen werden gemessen und transparent aufbereitet. Dieser Rundum-Service hat auch den vmm wirtschaftsverlag überzeugt. "Um unseren Kunden die Möglichkeit zur leistungsstarken Werbung über Suchmaschinen zu geben, hat sich B4B SCHWABEN für einen starken Partner entschieden", sagt Verlagsleiter Oliver Vogt und ergänzt: "Vielen unserer Kunden ist Suchmaschinenmarketing ein Begriff, die Wege dorthin aber haben auch viele abegeschreckt. Bei B4B SCHWABEN bewegen sie sich in einem bekannten Umfeld und können ihre bisherigen Werbekampagnen in Print und Online über ihre Mediaberater im Verlags problemlos ergänzen. Google AdWords Angebote gibt es bei uns entweder im Rahmen unserer Crossmediapakete, aber auch als individuelles Produkt", so Vogt. Er verweist auf weitere Informationen unter www.B4BSCHWABEN.de/adwords ? Quelle: comscore 2009

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sChwerPunkt existenzGründunG CrossMedia Guide Partner in sChwaben Triebfeder für Innovation Aiti-PArk und eine starke IT-Region FoRTschRITT eRgIbT sIch nIchT von selbsT. eR IsT das PRodukT zahlReIcheR komPonenTen und eInFlüsse. eInRIchTungen wIe deR aITI-PaRk wIRken In dIesem PRozess als InTegRaToRen. IhRe Rolle IsT umso bedeuTsameR, als deR weTTbeweRb deR sTandoRTe keIne zuFällIgkeITen mehR nachsIehT. stefan schimpfle Geschäftsführer aiti-Park nsbesondere vor dem Hintergrund, dass die Informations- und Kommunikationstechnologie als Querschnittstechnologie im gesamtwirtschaftlichen Bereich einen hohen Stellenwert einnimmt, gewinnt dieser Umstand an Bedeutung. Denn die ITK lässt sich mit den gängigen Vorstellungen einer traditionellen Branchengliederung nicht mehr in Einklang bringen. Software als Innovationstreiber oder die Verfahrenstechnik. Allesamt Anwendungsbereiche, die im Wirtschaftsraum Augsburg sehr stark vertreten sind und damit Innovationspotenziale wecken. Augsburg entwickelt sich daher als ITChancenregion zu einem Nährboden für die Ansiedlung und die Gründung junger Technologieund Softwareunternehmen in mitten der süddeutschen Ballungszentren. aiti-Park: Das Technologieund Gründerzentrum So hat die Informatik (Software) in vielen Branchen die Rolle eines zentralen Innovationstreibers übernommen. Beispiele hierfür sind traditionelle Bereiche wie der Anlagen- und Maschinenbau, die Luftund Raumfahrt, die Antriebstechnik, die Robotik Hier kommt der aiti-Park mit Sitz im Sigma Technopark Augsburg ins Spiel. Im Rahmen der IT-Offensive Bayerisch-Schwaben ergreift das Technologie- und Gründerzentrum Maßnahmen zur Unterstützung, Förderung und Ansiedlung innovativer, technologieorientierter Unternehmensgründungen in den Bereichen Software, Medien, Informationsund Kommunikationstechnologie sowie Mechatronik. Der aiti-Park agiert dabei in enger Abstimmung mit der IT-Initiative kit e.V., dem Institut für Informatik an der Universität Augsburg und der Hochschule Augsburg. Darüber hinaus ist er Nukleus sowie auch Motor für die Stärkung, Förderung aiti-Park Seit 2002 bietet das Technologie- und Gründerzentrum aiti-Park mit Sitz im Sigma Technopark innovativen Existenzgründern und jungen Unternehmen insbesondere aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie (I&K), Software, Medien und Mechatronik optimale Rahmenbedingungen zum erfolgreichen Start ins Unternehmertum. In unmittelbarer Nähe zur Universität und Fachhochschule Augsburg bestehen ideale Start- und Wachstumsvoraussetzungen - getragen von der besonderen Philosophie des Community-Gedankens und der Unterstützung durch ein breites Unternehmensnetzwerk. Lesen Sie mehr zum Thema "IT Sicherheit" auf SEITE 78/79. FAchAuFsAtz

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www.B4BSCHWABEN.de/it sChwerPunkt existenzGründunG ViDeo Stefan Schimpfle im Interview www.B4BSCHWABEN.de/ it und Entwicklung des Wirtschaftsraumes als leistungsfähige IT- und Gründerregion. Genauso wenig, wie sich Fortschritt nicht von allein ergibt, bleibt Erfolg auch nicht von selbst erhalten. Die einmal gewonnen Potenziale und Perspektiven des Wirtschaftsraumes, auch auf lange Frist in der IT eine bedeutende Rolle zu spielen, leben vom "nachwachsenden Rohstoff Gründer". Unser Ziel ist es, IT-Gründern und jungen Unternehmen so lange zur Seite zu stehen, bis ihre Existenz gefestigt ist. Nicht zuletzt daraus ergibt sich eine Stärkung der Branche am Standort, die neues Wachstum, neue Chancen, neue Unternehmen nach sich zieht. ExpertenRat: Für jeden Schritt der richtige Ansprechpartner nem ausgewählten Kreis von Fachleuten, rund um die Themen Gründung, Finanzierung, Vertrieb, Marketing, Recht, Steuern - eben all jene Bereiche, um die junge Unternehmen sich kümmern müssen, aber noch nicht ausreichend kümmern können. Es verdient besondere Erwähnung: Der ExpertenRat steht technologieorientierten Start-ups von der Vorgründungs- bis hin zur Wachstumsphase kostenfrei zur Verfügung. Das dort abrufbare Wissen und die bereitgestellte Erfahrung bedient alle relevanten Managementbereiche, vom Arbeitsrecht über Fördermittel bis zum Markenschutz. Drehscheibe und Netzwerknoten für Start-ups, IT-Anbieter und Entscheider kontAkt aiti-Park c/o IT Gründerzentrum GmbH Stefan Schimpfle Werner-von-SiemensStr. 6 86159 Augsburg Tel.: 0821 450 433 0 info@aiti-park.de www.aiti-portal.de schwerPunkte o aiti-Start: Begleitung, Beratung, Förderung und Unterstützung innovativer, technologieorientierter Unternehmensgründer und innovativer Unternehmen, Aufbau und Betreuung der regionalen Start-up Community o aiti-Events: Workshops, Seminare, Networkingund Kooperationsveranstaltungen o aiti-Park: Büroflächen, Infrastruktur und Besprechungsräumlichkeiten o aiti-Network: Vernetzung & Technologietransfer, Partner im regionalen Finanzierungsnetzwerk o aiti-Portal: Informationen für und über die I&K-Branche in Bayerisch-Schwaben (www.aiti-portal.de) Gerade in der Startphase, da alle Aufmerksamkeit der Entfaltung eigener Ideen und der Durchsetzung der eigenen Geschäftsidee gilt, ist es wichtig, Gründer von den Lasten jener unternehmerischen Begleiterscheinungen zu befreien, die - salopp gesagt - lästige Pflicht sind und nur von der Arbeit ablenken. Zusätzlich zur Vermietung von Büroräumen kommt das ITKompetenzzentrum daher den zielgruppenspezifischen Bedürfnissen der Start-ups mit besonderen Serviceleistungen entgegen. Diese reichen von der Bereitstellung technischer Infrastruktur und Unterstützung bei der Kapitalakquise bis hin zu individuellen Beratungsgesprächen mit dem ExpertenRat, ei- Der aiti-Park arbeitet eng mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, den Kammern sowie regionalen Netzwerken zusammen. Mit seinem vielseitigen Veranstaltungsangebot, der Forcierung von Netzwerkprojekten u.a. in seiner Funktion als Geschäftsstelle der regionalen IT-Initiative kit e.V. und des Bayerischen IT-Sicherheitsclusters ist der aitiPark Impulsgeber und Branchentreffpunkt für ITUnternehmer, -Entscheider und -Anwender in ganz Bayerisch-Schwaben. Im Rahmen der IT-Offensive Bayerisch-Schwaben wird der aiti-Park von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. ?

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Blickpunkt BreitBand unterschätzen: der Standortfaktor Breitband "BreitBaNd" iSt mehr alS eiNe techNologie. "BreitBaNd" iSt iN der geSellSchaft deS auch "KommuNiKatioNSzeitalter" geNaNNteN 21. JahrhuNdertS eiN uNverzichtBareS elemeNt der iNfraStruKtur - uNd damit eiN KritiScher StaNdortfaKtor. Nicht zu von Christian Smetana Christian Smetana Leiter Niederlassung Augsburg M-net Telekommunikations GmbH ntsprechend bedarf es auch eines anderen Umgangs und eines anderen Herangehens an die Thematik als noch vor wenigen Jahren. Vor allem deshalb, weil eine buchstäblich flächendeckende Versorgung mit Hochleistungs-Netzen durch die Netzbetreiber und Telekommunikationsbetreiber nicht zu stemmen ist. Gleichwohl besteht hier ein großes Interesse, den Wirtschaftsstandort an sich zu fördern, weil dies der regionalen Konjunktur an sich förderlich ist, von deren Wachstum auch die TKSpezialisten profitieren. Ein Beispiel für die dynamische Entwicklung, die gerade beim Breitband-Ausbau stattfindet, zeigt beispielsweise ein Blick nach Schwaben. Als regionaler Telefon- und Internetanbieter fühlt sich M-net gefordert und verpflichtet, in aktuell rund 50 Orten den Datenturbo einzulegen, um Privatkunden wie gewerbliche Nutzer mit einem Maximum an Leistungsfähigkeit zu bedienen. Eine Vielzahl weiterer Kommunen, teilweise befinden sich diese schon im Ausbaustadium, wird in der nahen Zukunft folgen. M-net stellt dort Hochgeschwindigkeits-Internetan- schlüsse mit bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung. Das ist nicht selbstverständlich: Bandbreiten wie diese sind selbst in vielen Großstädten noch nicht verfügbar. Hierfür investierte der regional etablierte Provider in die innovative VDSL-Technologie. Diese Very High Speed Digital Subscriber Line ist eine DSLTechnik, die wesentlich höhere Datenübertragungsraten über gebräuchliche Telefonleitungen liefert als andere Verfahren. Was bewegt ein Unternehmen wie M-net zu einem solchen Schritt? Die genaue Beobachtung und Kenntnis des Marktes. Wie wir wissen, transferieren

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt BreitBand schon jetzt Unternehmen in den angeschlossen Gebieten große Datenpakete. Dies erfolgt störungsfrei und in Sekundenschnelle über die leistungsstarken symmetrischen Glasfaser SDSL-Lösungen der Mnet. Doch diese Unternehmen sind nicht allein auf der Datenautobahn unterwegs - und außerdem verändern sich Arbeitswelten drastisch. Sprich: Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Firmen wollen sich einer ähnlichen Leistungsqualität bedienen. Vielleicht nur, weil sie sich daran gewöhnt haben. Vielleicht aber auch, weil sie im Zuge von flexibler Arbeitszeit, mobilen Arbeitsplätzen, WorkLife-Balance oder anderen persönlichen Veränderungen lieber vom Home Office aus arbeiten. Die Bedeutung von Breitband-Datentransporten für die Wirtschaft endet schon seit längerem nicht mehr am "Fabriktor". Die gläserne Anschlussstelle zur Da- Auch im Großraum Ulm hat M-net vor kurzem begonnen, den Anschluss an das schnelle Internet herzustellen. Die neuen Hochgeschwindigkeitsanschlüsse werten die Attraktivität der Gegend nachhaltig und für alle gut erkennbar auf. Solches Engagement ist, wie sich zeigt, ein nachhaltiger Beitrag zur Standortattraktivität und damit untrennbar verbunden mit einem Impuls für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Region. Dies hat für M-net als einen lokal verwurzelten Anbieter höchste Priorität. Gemeinsam mit regionalen Partnern investiert M-net deshalb bereits seit Jahren viele Millionen Euro in die glasfaserbasierten Breitbandnetze in Bayern. Die Verfügbarkeit von schnellen Internetanbindungen ist heute eines der entscheidenden Standortkriterien; dies gilt für die Wohnattraktivität als tenautobahn ist ein ganzheitlich zu betrachtendes Standortkriterium - so wichtig wie der Bahnhof, der Autobahnanschluss oder der nächstgelegene Flughafen, wenn die Wirtschaft einer Region untereinander, aber auch ganz global schnell und effizient kommunizieren will. Nicht zuletzt ist es die Immobilienwirtschaft, deren Erfolg bei der Vermarktung von Wohneigentum (aber auch von Mietobjekten) heute alternativlos an die Verfügbarkeit höchstleistungsfähiger Kommunikationsverbindungen gekoppelt ist. Man spricht hier nicht von ungefähr vom "digitalen Lebensstandard". auch wirtschaftliche Belange gleichermaßen. Mit der Einführung der neuen, hohen Internet-Bandbreiten in vielen Teilen Bayerisch-Schwabens wird M-net zur weiteren Attraktivität der Region beitragen. In schwer zugänglichen und dünn besiedelten Gebieten wird dies -ähnlich wie bei anderen infrastrukturellen Versorgungsbereichen wie Strom oder Wasser - nicht ohne Kostenbeteiligung von Kommunen und einen Baukostenzuschuss durch die Endkunden möglich sein. Die Rendite eines solchen Investments, das zeigen alle aktiven Beispiele, ist jedoch eindeutig messbar. ?

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Blickpunkt datenkommunikation Im neuen Rechenzentrum bietet LEW TelNet umfangreiche Services. Im eigenen Netzwerk-ManagementCenter überwacht LEW TelNet rund um die Uhr das Datennetz. Der Datenspezialist vor ort Mit einem breiten Dienstleistungsportfolio für Unternehmenskunden und öffentliche verwaltungen ist leW telnet einer der führenden anbieter für Datenkommunikation in der region. Das tochterunternehmen der lechwerke aG hat seinen sitz in neusäß bei augsburg und beschäftigt rund 85 Mitarbeiter. leW telnet betreibt in Bayerisch schwaben und angrenzenden Gebieten ein eigenes nachrichtennetz mit einer leitungslänge von über 2.600 Kilometern sowie eine leistungsstarke rechenzentrumsinfrastruktur. Gemeinsam mit Kommunen realisiert leW telnet Konzepte zum nachhaltigen Breitbandausbau.

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt datenkommunikation maßgeschneiderte services für die datenkommunikation IT-und KommunIKaTIonssysTeme müssen rund um dIe uhr zuverlässIg, leIsTungsfähIg und sIcher funKTIonIeren. das IsT für unTernehmen heuTe erfolgsenTscheIdend. WeIl gleIchzeITIg dIe anforderungen an KnoW-hoW und ressourcen Immer WeITer Wachsen, haT leW TelneT als daTenspezIalIsT vor orT IT- und TeleKommunIKaTIonslösungen nach dem BauKasTenprInzIp enTWIcKelT: mIT den managed servIces BIeTeT leW TelneT für unTernehmen und Behörden passgenaue lösungen üBer dIe gesamTe BandBreITe der InformaTIons- und TeleKommunIKaTIonsTechnologIen. von Johannes Stepperger it der Eröffnung des modernisierten und erweiterten Rechenzentrums im Frühjahr 2012 hat LEW TelNet sein Dienstleistungsangebot ausgebaut: Modernste Technik und ein umfassendes Sicherheitskonzept bieten Serversystemen einen idealen "Arbeitsplatz". Für ausfallsicheren Betrieb sorgen unter anderem mehrfach redundante Glasfaseranbindungen, doppelt vorhandene Klimatisierung der Serverschränke, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sowie zusätzlich eine Netzersatzanlage mit Dieselgenerator. Alle Räume des Rechenzentrums werden mit Videokameras überwacht. Ein mehrstufiges Zutrittskonzept gewährleistet höchste Sicherheit. Unternehmenskunden nutzen die professionelle IT-Infrastruktur von LEW TelNet mit den Colocation-Produkten: In den Räumen des Rechenzentrums können sie Serverschränke oder einzelne Höheneinheiten anmieten, um dort ihre Systeme zu installieren. Zusätzlich bietet LEW TelNet individuelle Managed Server-Pakete, die neben der Stellfläche auch die Server selbst sowie deren Einrichtung und Betreuung umfassen. Auch Cloud-Computing ist im LEW TelNet Rechenzentrum sicher und flexibel nutzbar: Als Managed Cloud Server wird dazu auf einer hochverfügbaren Infrastruktur ein virtueller Server mit definierten Leistungsmerkmalen eingerichtet, der je nach Bedarf angepasst werden kann. Die Colocation- und Server-Angebote runden die Produktpalette von LEW TelNet als Full ServiceDienstleister ab. So kümmern sich die Datenspezia- listen beispielsweise um das gesamte Netzwerk: von der Konzeption über die Einrichtung bis zu Betrieb und Wartung der Komponenten. Ergänzend zum Service Managed LAN (Local Area Network) realisieren sie auch die flexible und sichere Vernetzung zwischen Standorten über ein Managed WAN (Wide Area Network), inklusive Rund-um-die-UhrÜberwachung der Leitungen im eigenen NetzwerkManagement-Center. Für die sichere Internet- und E-Mail-Kommunikation im Unternehmen sorgen die Services Managed Firewall und Managed E-Mail-Security. LEW TelNet betreibt ein eigenes Nachrichtennetz von mehr als 2.600 km. Mit einer Übertragungskapazität von derzeit 10 Gbit/s (STM-64) wird es den höchsten Anforderungen gerecht. Über dieses Netz bietet LEW TelNet unter anderem hochverfügbare und leistungsstarke Glasfaserdirektanbindungen für Geschäftskunden an. Die Serviceleistungen umfassen auch den Bereich klassischer Telefonanlagen und VoIP (Voice over IP). Mit Unified Communications-Konzepten lassen sich zudem Sprach- und Datendienste verknüpfen. Das Besondere am Managed Services-Portfolio von LEW TelNet: Die Angebote sind nach dem Baukastenprinzip aufgebaut. Unternehmen wählen ganz einfach die Bereiche und Dienstleistungen aus, die sie aktuell benötigen. Die LEW TelNet Spezialisten stellen sicher, dass die einzelnen Module nahtlos ineinandergreifen. Auch innerhalb jedes Managed Service Paketes können Leistungen angepasst werden - von der reinen Einrichtung und Inbetriebnahme eines Systems bis hin zur Komplettbetreuung an 365 Tagen im Jahr. ? Johannes Stepperger Geschäftsführer LEW TelNet

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Blickpunkt it sicherheit Industrial IT-Security: auf Industrieanlagen SIe gAlTen bISher AlS frAgloS SIcher: IT-eInrIchTungen der ProzeSS- und ferTIgungSSTeuerAnlAgen. nun rücken SIe zunehmend InS blIckfeld der dISkuSSIonen. denn vIele AngrIffe Im "cyberwAr der neuzeIT" erfolgen nIchT mehr Auf klASSISchem wege. Angriffe von Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair und Stefan Schimpfle Technisch sehr ausgefeilte Schadsoftware wie Stuxnet oder Duqu befallen Steuerungsrechner von Industrieanlagen, um dort in die Fertigungsprozesse einzugreifen. Dabei ist weniger die Tatsache überraschend, dass solche Angriffe stattgefunden haben, sondern vielmehr die Art und Weise wie diese Angriffe durchgeführt und vor allem vorbereitet wurden. Die vermeintlichen "Festungsmauern" werden auf subtile Art und Weise - sozusagen durch Öffnen

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt it sicherheit der sicheren Tore von innen - überwunden. Die Schadsoftware greift ihre Ziele sehr spezifisch und mit geradezu chirurgischer Präzision an. Und trifft dort auf einen bislang wenig geschützten Bereich in der Produktions- und Steuerungsebene. Es drängt sich die Frage auf: Weshalb treten diese Vorkommnisse gerade jetzt gehäuft auf und warum gewinnen sie so an Brisanz? Die Antwort ist einfach: Während die Prozessnetze der Industrieautomatisierung früher in sich abgeschottet waren, wachsen die einzelnen Kommunikationsbereiche heute in zunehmendem Maße zusammen. In der Folge wird die strikte Netztrennung, die zum sicheren Betrieb unsicherer Produkte erforderlich ist, aufgeweicht und die entstehenden Kommunikationswege bieten neue Ziele für IT-Angriffe. Das Thema Industrial IT-Security rückt daher zunehmend in den Fokus der Medienberichterstattung. So haben beispielsweise die Meldungen über Stuxnet oder von Hackern ausgelöste Stromausfälle in den USA der Gesellschaft vor Augen geführt, wie abhängig man von sensiblen und angreifbaren Systemen geworden ist. Allerdings findet die Diskussi- on meist nur unter technischen Gesichtspunkten statt, obwohl unsere Gesellschaft an vielen Stellen von stark automatisierten Industrien abhängt. Bei aller professionellen Faszination für die rein technischen Facetten der Industrieautomatisierung sollten die möglichen Auswirkungen angegriffener oder manipulierter Systeme auf die Gesellschaft nicht aus den Augen verloren werden. Wenn es um Wirtschaftsspionage geht, wie im Fall der Schadsoftware Duqu, bedeutet dies in aller Regel den Verlust von wertvollem, marktrelevantem und sensiblem Produktions-Knowhow. Dies wiederum zieht oftmals einen erheblichen und langfristigen Verlust von Arbeitsplätzen nach sich, da die einheimischen Unternehmen dem Konkurrenzdruck durch Billiganbieter aus dem Ausland nicht standhalten können. Sehr kurzfristige und mitunter dramatische Folgen kann aber der durch Sabotage entstehende Verlust von Funktionalität haben. Man stelle sich etwa die Unterbrechung der Lieferketten von wichtigen Medizinprodukten, Lebensmitteln oder der Wasser- und Stromversorgung vor. Das Thema Industrial IT-Security wird damit zunehmende Bedeutung gewinnen und spezielle auf die Prozess- und Fertigungsbelange ausgelegte Forschungs-, Analyse-, Consulting- und Produktangebote nach sich ziehen. Die Geschäftsstelle des Bayerischen IT-Sicherheitsclusters in Augsburg wird sich daher schwerpunktmäßig mit diesem Thema auseinandersetzen. ? Prof. Dr. Gordon Rohrmair, Vizepräsident der Hochschule Augsburg / Wissenschaftlicher Leiter der Geschäftsstelle des Bayerischen IT-Sicherheitsclusters in Augsburg Stefan Schimpfle, Geschäftsführer aiti-Park / Leiter der Geschäftsstelle des Bayerischen IT-Sicherheitsclusters in Augsburg, itsecurity@aiti-park.de

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blickpunkt it-schulung mit der tastatur ins trainingslager Ob Segel- Oder FührerSchein: Für vieleS benötigt man heute urkunden und nachweiSe. dOch wie iSt eS umS it-wiSSen beStellt? milliOnen vOn menSchen arbeiten täglich an rechnern und verbringen vOr den bildSchirmen mehr Zeit alS beim autOFahren Oder Segeln. edv-Schulungen Samt it-FührerSchein Sind Für cheFS und ihre mitarbeiter deShalb immer wichtiger.

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www.B4BSCHWABEN.de/it blickpunkt it-schulung von Nadja Ruranski owerpoint-Präsentationen dauern Stunden für die vorbereitung und bei excel-tabellen tauchen plötzlich unerwünschte Zeilen auf. Ob nun Standardanwendungen oder firmeneigene Programme: in zahlreichen Firmen arbeiten chefs und ihre mitarbeiter permanent mit dem computer. doch nicht jeder weiß, was er so genau tut. und wie beim autofahren kann es ohne ausreichende kenntnisse zu gravierenden unfällen auf der datenautobahn oder bei herkömmlichen Programmen kommen. dabei hängt der erfolg oder misserfolg von unternehmen in vielen branchen zunehmend von der it ab. und um den erfolg zu sichern, bedarf es neben einem professionellen it-management vor allem einer it-Strategie, die eindeutig die richtung vorgibt.

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blickpunkt it-schulung "manager sind gut beraten, zuerst die strategische rolle der informationstechnik für das unternehmen zu definieren und dann das passende budget festzulegen" sagt Sabine Stapf, , Produktmanagerin des ihkWerner Schultheis bildungshauses Schwaben. "auf diese weise ist sichergestellt, dass geschäftliche chancen von morgen genutzt werden und eine Firma langfristig erfolgreich bleibt." denn die modernen informationstechnologien und insbesondere das internet haben längst die betrieblichen abläufe der unternehmen ebenso wie den persönlichen alltag aller mitarbeiter durchdrungen. Fast alle geschäfts-, entwicklungsund Fertigungsprozesse laufen heutzutage computerunterstützt ab. während bei der nutzung anderer maschinen wie gabelstaplern Fahrausweise erforderlich sind, gilt dies bei der verwendung von Werner Schultheis Director ICT bei computern nicht. anwender müssen aber über Randstad Deutschland notwendige und vor allem aktuelle kenntnisse im umgang mit it verfügen, um effizient arbeiten zu können. IT ist Wettbewerbsfaktor Aufbautrainings fördern insbeson­ dere den effizienteren System­ einsatz und tragen somit zur Stei­ gerung der Produktivität bei. Je effizienter die Administration in der Niederlassung von Randstad abläuft, desto mehr Zeit haben die Kollegen für die Betreuung der Zeitarbeits­ kollegen und Kunden. Das ist für uns entscheidend." ein it-charakteristikum liegt in den immer kürzer werdenden innovationszyklen. denn der technische entwicklungsprozess und damit auch der Qualifizierungsbedarf haben sich in jüngster Zeit erheblich erhöht. "kurze innovationszyklen und Fachkräftemangel motivieren die unternehmen, in das know-how der mitarbeiter zu investieren. die itk-branche ist ein innovationsmotor für die gesamte volkswirtschaft. um diese dynamik zu erhalten, muss man die eigenen mitarbeiter ständig weiterbilden", weiß anja Olsok, geschäftsführerin der bitkom Servicegesellschaft mbh. aktuelles it-wissen ist zu einer entscheidenden komponente im unternehmerischen wettbewerb geworden. "bei uns finden durchschnittlich zwei bis drei Schulungen im Jahr statt. alle mitarbeiter müssen mS Office beherrschen" betont andreas merk, team, leiter edv bei der Faist anlagenbau gmbh. "die mitarbeiter der Projektabteilung sollten zusätzlich die Programme autocad und Prostahl können." Firmen, die ihre it-investitionen erfolgreich managen, erwirtschaften in der regel höhere erträge als ihre wettbewerber. "da die it-gestützten geschäftsprozesse sehr umfassend sind, versetzen insbesondere die einführungsschulungen für neue mitarbeiter diese erst in die lage, ihr tagesgeschäft abzuwickeln", erläutert werner Schultheis, director ict bei randstad deutschland. "aufbautrainings fördern insbesondere den effizienteren Systemeinsatz und tragen somit zur Steigerung der Produktivität bei. Sie können sich ja vorstellen: Je effizienter die administration in der niederlassung von randstad abläuft, desto mehr Zeit haben die kollegen und kolleginnen für die betreuung der Zeitarbeitskollegen und der kunden. das ist für uns entscheidend." manager und angestellte müssen sich deshalb permanent mit den sich verändernden anwendungen auseinandersetzen, um die rasanten entwicklungen rechtzeitig ins unternehmen zu integrieren und effizient nutzen zu können. wer seine edv-kenntnisse nicht regelmäßig auffrischt, läuft gefahr, dass itwissen in vergessenheit gerät oder man den anschluss an die neuen technologien versäumt. mit dem kauf von Software allein ist deren maximaler nutzen also nicht erreichbar. es braucht Seminare zur einführung, weiterentwicklung und Optimierung der anwendungen. auch das anpassen an neue, wechselnde oder sich verändernde arbeitsgebiete der mitarbeiter erfordert Schulung und training. Breites Angebot an EDV-Kursen Jede Firma hat dabei ihre eigenen abläufe, Zielsetzungen und ihren eigenen bedarf an it-trainings. "Je nach anforderung finden bei uns it-Seminare statt, z.b. wenn ein neues update herauskommt. und je nach bedarf werden unsere mitarbeiter in den einzelnen Programmen geschult. dazu gehö-

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www.B4BSCHWABEN.de/it blickpunkt it-schulung sondern auch indirekt, durch ren bei uns kurse für PPS- und eine höhere motivation der bde-System, konstruktion, mitarbeiter. "es macht einfach datev, wZ-bau oder QS", erläuAndreas Merk mehr Spaß, wenn arbeiten zügig tert dipl.-kfm. Jürgen weiß, gevon der hand gehen, als wenn es schäftsführender gesellschafter der ständig irgendwo hakt", so graszl. weiss kunststoffverarbeitung gmbh & co. bedenkt man, wie viel Zeit viele mitarbeiter mit kg. So benötigen controller verstärkt SaP-kurse, excel, word und anderen Programmen verbringen, während layouter Programme wie adobe indesign wird klar, wie wichtig solide kenntnisse ihrer arim Schlaf können sollten. und mitarbeiter, die viel beitsprinzipien und Funktionen sind. eine edvpräsentieren müssen, sollten sich bestens mit ProSchulung hat daher für jede Firma einen beträchtligrammen wie microsoft PowerPoint auskennen. chen nutzen. viele manager beurteilen die neue daher umfasst das Schulungsangebot zahlreicher technik als wichtigen wachstumstreiber für das eianbieter unterschiedliche it-kurse: von offenen gene unternehmen. allerdings fällt es den meisten Schulungen in den Seminarzentren über persönliFirmenlenkern nach wie vor schwer, innovationsche coachings bis hin zu speziell auf die anfordeprozesse effizient umzusetzen. ein grund dafür sind rungen der Firma abgestimmte individualschulundefizite im transformationsmanagement. Fachgen. die Seminare können auch beim kunden vor und it-abteilung sollten deshalb zunehmend ein Ort abgehalten werden. "externe kurse werden je gemeinsames geschäftsverständnis entwickeln, um nach bedarf von mitarbeitern verschiedener abteientsprechende Projekte erfolgreich abzuwickeln. lungen besucht", so merk. "intern bietet Faist 2012 denn künftig wird die bedeutung von technischen kurse zu microsoft an, eine typo3 redakteurschuinnovationen in den betrieben weiter wachsen. lung sowie cad-Seminare. begleitend werden permanent Schulungen zu bestimmten thematiken im Fit dank IT-Führerschein erP-System durchgeführt. bis auf die cad-kurse werden alle Schulungen von externen Fachleuten der europäische computerführerschein, kurz übernommen." ecdl, ist ein in 148 ländern anerkanntes Zertifikat zum nachweis von grundlegenden it-kenntnissen. Effizienz durch Fachwissen der ecdl bescheinigt wissen über Fertigkeiten, it-trainer machen in Seminaren immer wieder die bestimmte Standardgleiche erfahrung: viele teilnehmer haben trotz IT­Sicher­ computeranwenjahrelanger arbeit mit dem jeweiligen Programm heit ist uns dungen zu benutkaum kenntnisse wichtiger grundprinzipien. Zwar sehr wichtig. Unser EDV­ zen. allein in konnten sie die ihnen bei der arbeit bis dahin geSystem ist gegen Zugriffe von deutschland stellten aufgaben lösen, aber in einem tempo, das außen bestens geschützt. Wir nehmen über dem Fahrradfahren gleicht, wenn ein auto zur verbesitzen eine Firewall und 1.400 ecdl-Prüfügung steht. dazu gehören oft Personen, die nie an unser Virenschutz ist auf fungszentren die einer professionellen Schulung teilgenommen hadem neuesten Stand. " tests ab. die lernben, sondern sich ihre kenntnisse durch eigenes Dipl.-Kfm. Jürgen Weiß inhalte werden stänProbieren und tipps von kollegen angeeignet hadig aktualisiert. in ben. die Folge ist eine Zeit- und damit geldverdeutschland setzen viele naschwendung. tionale und internationale großunternehmen auf "ein einziges Standard-tagesseminar kann beden "it-Führerschein". auch kleine und mittelstänreits wissenslücken füllen und dadurch in erheblidische unternehmen nutzen den ecdl, um die efchem maße die Produktivität steigern. noch effektifiziente nutzung ihrer computeranwendungen siver können Spezial-Seminare sein, in denen genau cherzustellen. dies geschieht oft in kooperation mit die themen behandelt werden, die in einem unterden örtlichen berufsschulen wie der hiesigen technehmen am häufigsten benötigt werden", erklärt nikerschule in nördlingen. "im vergleich zu früher gerlinde graszl, key account managerin bei der bringen die auszubildenden bessere edv-kenntdekra akademie gmbh. die Produktivität steigt jenisse mit", meint merk. "ausbaufähig ist das edvdoch nicht nur direkt, durch effizienteres arbeiten, Bei uns fin­ den durch­ schnittlich zwei bis drei Schu­ lungen im Jahr statt. Alle Mitarbeiter müssen MS Office be­ herrschen. Die Mitarbeiter der Pro­ jektabteilung sollten zusätzlich die Programme AutoCAD und Prostahl können. " Andreas Merk Faist Anlagenbau GmbH Dipl.-Kfm. Jürgen Weiß geschäftsführender Gesellschafter der Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG

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blickpunkt it-schulung Ein einziges Standard­Tages­ seminar kann bereits Wissens­ lücken füllen und dadurch in er­ heblichem Maße die Produktivität steigern. Noch effektiver können Spe­ zial­Seminare sein, in denen genau die Themen behandelt werden, die in einem Unternehmen am häu­ figsten benötigt werden." Gerlinde Graszl Key Account Managerin bei der Dekra Akademie GmbH thema jedoch in den gymnasien." der europäische computerführerschein kann auch an öffentlichen ecdl-PrüfungszenGerlinde Graszl tren erworben werden. allein in augsburg gibt es sechs solcher Prüfungszentren. dazu gehören die kolping akademie, die dekra akademie gmbh, die edv konkret Schulungs- und weiterbildungs gmbh, die beruflichen Fortbildungszentren der bayerischen wirtschaft ggmbh, kurz bfz, sowie das berufsbildungszentrum augsburg der lehmbaugruppe ggmbh und die b.i.b. augsburg ggmbh. neben dem ecdl gibt es auch andere itSchulungsmöglichkeiten. die handwerkskammer Schwaben und das ihk-bildungshaus Schwaben bieten Seminare wie mS Office Spezialist an, und die arbeitsagenturen in der gesamten region vermitteln ebenfalls computerkurse. Nachholbedarf bei IT-Sicherheit schutz, der Sicherung von Personen- und arbeitnehmerdaten sowie gesetzen bezüglich des internets. die teilnehmer bekommen die wesentlichen Paragrafen des bundesdatenschutzgesetzes vermittelt und lernen die technischen voraussetzungen, um ein computernetzwerk vor externen und internen angriffen zu schützen. "it-Sicherheit ist uns sehr wichtig. unser edv-System ist gegen Zugriffe von außen bestens geschützt. wir besitzen eine Firewall und unser virenschutz ist auf dem neuesten Stand", sagt weiß. "außerdem haben wir einen datenschutzbeauftragten im unternehmen." in deutschland ist die ausbildung der mitarbeiter zum thema datenschutz gesetzlich vorgeschrieben. mit steigender mitarbeiterzahl und zunehmendem grad an örtlicher verteilung ist eine zentrale datenschutzunterweisung aber schwer umzusetzen. nicht zuletzt aus diesem grund setzen immer mehr Firmen auf eine webbasierte unterweisung. Weiterbildung flexibel gestalten im november 2011 stellte die emc deutschland gmbh die ergebnisse einer in auftrag gegebenen Studie zum thema "defizite deutscher unternehmen bei der datensicherung und -wiederherstellung" vor. in deutschland wurden etwa 250 Firmen befragt. das ergebnis: in den letzten zwölf monaten war jedes fünfte der befragten unternehmen von datenverlust betroffen und 60 Prozent hatten mit Systemausfällen zu kämpfen. im durchschnitt geben deutsche Firmen etwa zehn Prozent ihres jährlichen gesamtumsatzes für it aus, wobei nur 8,81 Prozent des it-budgets in die bereiche datensicherung und -wiederherstellung investiert werden. "gerade als Personaldienstleister legt randstad großen wert auf das thema datenschutz, hier werden unsere mitarbeiter intern geschult und sie bestätigen mit ihrer persönlichen unterschrift den ordnungsgemäßen umgang. das hat bei uns im hinblick auf die große menge von personenbezogenen daten unserer mitarbeiter höchste Priorität", sagt Schultheis. beim datenschutz und it-recht sind nicht nur aus seiner Sicht aktuelle Seminare empfehlenswert. diese befassen sich mit dem verbraucher- beim e-learning sind die lernenden räumlich und zeitlich unabhängig. dank computer und internet ist die verteilung größerer informationsaspekte machbar. gerade diese wirtschaftlichen vorteile sind nicht zu unterschätzen. denn lebenslanges lernen bedeutet meist berufsbegleitendes lernen, und da ist die Flexibilität hinsichtlich Ort und Zeit besonders wichtig. vor diesem hintergrund stellt eine elektronische ausbildung eine optimale alternative zu herkömmlichen edv-Schulungen dar. auch der Personaldienstleister randstad bietet seinen Zeitarbeitern, die in ganz deutschland tätig sind, e-learning an. um die mitarbeiter und bewerber fit zu machen für die anforderungen und einsätze in den kundenunternehmen, steht ein breites, aktuelles kursangebot zur verfügung. die lerninhalte können selektiv ausgewählt und um die individuellen anforderungen ergänzt werden. Zudem verfügen die trainings über einen klaren didaktischen aufbau und behandeln alle in der Praxis relevanten themen. Ob nun e-learning oder traditionelle it-trainings: durch regelmäßige edv-Schulungen erhalten mitarbeiter nicht nur einen it-Führerschein oder die möglichkeit, wissenslücken zu füllen, sondern sie rüsten sich bestens für die Zukunft. die höhere Produktivität können unternehmer in der bilanz ihrer Firmen ablesen. ?

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Netzwerke Hard- / Software Kopier- / Drucksysteme Consulting Apple for Business Die Quentia AG zählt zu den innovativsten deutschen IT-Systemhäusern mit den Schwerpunkten IT-Infrastruktur und Logistiksoftware. Als Systemhaus betreuen wir eine Vielzahl von Unternehmen in allen Branchen mit IT-Lösungen und ITDienstleistungen. Speziell für LogistikDienstleister bieten wir überregional auch komplexe Software-Lösungen. Mehr Informationen unter: www.quentia.de IT-Sicherheit IT-Schulungen Outsourcing Logistik-Software SAP-Lösungen Quentia AG Otto-Hahn-Straße 2 D-86368 Gersthofen Tel.: +49 (0)821-2488-0 Fax: +49 (0)821-2488-180 info@quentia.de www.quentia.de

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Schwerpunkt IndIvIduelle verkabelungSSySteme croSSmedIa guIde partner In Schwaben verbindung kommt es an Sie Sitzen nicht auf der trainerbank und Sie kaufen keine Spieler. Sie Streiten nicht mit dem SchiedSrichter und Sie SchieSSen keine tore. und trotzdem: ohne die profiS von roSenberger oSi hätten die zuSchauer wenig freude an der bundeSliga. Lesen Sie mehr zum Thema "Mittelstandsrechenzentrum" auf auf die RosenbeRgeR-osi gmbH & Co. oHg FACHAuFsAtz SEITE 94/95. oran das liegt? Wann auch immer im Fernsehen ein Signal übertragen werden soll, gilt es die Lücke zwischen den einzelnen technischen Geräten zu überbrücken. Wer jetzt meint, das sei mit zwei Steckern und einem Kabel dazwischen schnell erledigt, hat zwar im Prinzip recht. Aber in diesem Kabel und in diesen Steckern befindet sich so viel Hightech, dass es eines Verkabelungs-Experten bedarf, um für einwandfreie Sicherheit und hochleistungsfähige Qualität zu sorgen. Hier kommt das mittelständische Unternehmen aus

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www.B4BSCHWABEN.de/it Schwerpunkt IndIvIduelle verkabelungSSySteme ViDeo Thomas Schmidt im Interview www.B4BSCHWABEN.de/it Augsburg ins Spiel, das sich seit mehr als 20 Jahren auf Verkabelungskonzepte für eine schnelle und zuverlässige Datenkommunikation spezialisiert hat. Wobei der Einsatz im Stadion nur einen kleinen Teilbereich dessen abdeckt, wo Rosenberger OSITechnologie im Einsatz ist. In der Telekommunikation zum Beispiel blieben die Monitore von Smartphones schwarz, wären nicht in den Sendemasten der Provider die entscheidenden Leistungskomponenten mit "Cabling"Komponenten aus Augsburg sicher und effizient verbunden. In welchem Umfang hier Rosenberger OSI-Produkte unsichtbar im Hintergrund ihre Arbeit verrichten, macht eine Zahl deutlich: Mehr als 2,5 Millionen "konfektionierte Faserenden", wie der Fachmann das mit Stecker versehene Kabel nennt, wurden voriges Jahr bei Kunden installiert - Tendenz steigend. Und das hat einen Grund: "Zu unseren Kunden zählen vor allem Rechenzentren, deren investitionsintensiver Gerätepark durch unsere Produkte erst richtig effizient wird" berichtet Geschäftsführer Tho, mas Schmidt. "Die steigenden Anforderung, der ständig wachsende Datenverkehr, der Wunsch nach Rosenberger-OSI GmbH & Co. OHG Rosenberger OSI wurde 1991 gegründet. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Augsburg ist europaweit führend in den Bereichen innovative Verkabelungs- und Steckerlösungen in Rechenzentren, Telekommunikation, Industrie und Broadcast sowie im Bereich Fiber Optics. Derzeit beschäftigt Rosenberger OSI rund 70 Mitarbeiter in Augsburg und etwa 270 Mitarbeiter im ungarischen Produktionswerk, OSI KFT. Das Unternehmen gilt als Top-Ausbilder in der Region und hat auch in Zukunft ein großes Wachstumspotential vor sich. maximaler Sicherheit schafft hier einen immensen Bedarf." Ob es nun Banken sind oder Kunden aus der Industrie: Längst ist der störungsfreie Betrieb des Unternehmens von einer leistungsfähigen IT-Infrastruktur abhängig. Diese zu gewährleisten geht gerade bei mittelständischen Betreibern von Rechenzentren inzwischen häufig über die eigenen Möglichkeiten hinaus (vgl. auch Fachbeitrag Schmidts auf Seite 94/95), weshalb ein spezialisierter Partner immer wertvoller wird. Rosenberger OSI hat es sich daher zur Verpflichtung gemacht, Kunden nicht nur die nackte Technologie anzubieten, sondern von der Planung über Lieferung und Installation bis zur Inbetriebnahme sich um einen schlüsselfertigen Komplettservice zu kümmern - auf Wunsch auch mit Nachbetreuung. Um diesen ganzheitlichen Ansatz in die Tat umsetzen, legt das Unternehmen auch besonderen Wert darauf, dass alle Mitarbeiter ihr Wissen und ihr Talent einbringen. Einige alte Zöpfe wurden dafür abgeschnitten, Hierarchien verflacht und neue Spielregeln eingeführt: "Wir verfügen heute über eine breit angelegtes Ideenmanagement und eine ausgeprägte Fehlerkultur", sagt Dr. Gerald Berg, Market Manager Data Center bei Rosenberger OSI. "Wir stellen sicher, dass unser ganzes Unternehmen beim Knowhow und seiner Anwendung auf dem neuesten Stand ist, und wir öffnen uns Vorschlägen, die uns die typischen Marktvorteile eines Mittelständlers erhalten: Flexibilität und Schnelligkeit." Gleichzeit sichert eine solche Unternehmenskultur einen hohen Grad an Motivation und Mitarbeiter-Zufriedenheit ab, der in eine geringe Fluktuation und eine stetige Wissensanreicherung mündet, die den Kunden als Mehrwert zu Gute kommt. Auch dafür, dass morgen qualifizierter Nachwuchs verfügbar ist, kümmert sich die Firma am liebsten selbst. Neben Kooperationen mit Hochschulen trägt eine Ausbildungsquote von 10 Prozent zur Zukunftsvorsorge bei. "Wir gehen auch immer direkt auf unsere Kunden zu, suchen den unmittelbaren Austausch und die dauerhafte Verbindung", sagt Berg. Die gleichen Eigenschaften, mit denen sich die Rosenberger OSI-Technologie auszeichnet, sind auch das tragende Element von Geschäftsbeziehungen, ergänzt Thomas Schmidt. "Unser Geschäft ist Kommunikation, das gilt auf allen Ebenen und in jeder Hinsicht." ? thomas schmidt Geschäftsführer KonTaKT: Rosenberger-oSI GmbH & Co. oHG Endorferstr. 6 86167 augsburg Tel.: 0821 24924-0 Fax: 0821 24924-29 info@rosenberger-osi.de www.rosenberger-osi.de sCHweRpunkte: o Data Center o Network Cabling o T-Services o Telecommunication o Connectivity

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Blickpunkt ipad 3 newcomer - Das iPad in der Geschäftswelt Mobilität unD Flexibilität werDen in Der heutiGen unternehMenswelt Gross Geschrieben. Das betriFFt ebenso Den Global Player Mit weltweiten stanDorten, wie Den lokal aGierenDen Freelancer, Der ohne Feste anbinDunG an ein oFFice Die orGanisation seines business' überall unD jeDerzeit iM GriFF haben Muss.

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt ipad 3 ein Problem dank der stetig perfekter gestalteten und ausgestatteten mobilen IT-Geräte wie zum Beispiel dem iPad. Was zunächst wie Unterhaltungstechnologie für den Freizeitbedarf daher kam, findet nun immer konkreter Eingang in die moderne Business-Welt. Die kürzlich von IDG veröffentlichte Studie "iPad for Business 2012" zeigt, dass 76% der Geschäftsleute das iPad zum Lesen und Schreiben einsetzen, 54% für die arbeitsbedingte Kommunikation. Ein Großteil (73%) nutzt das iPad unterwegs, knapp mehr als die Hälfte (54%) zu Hause. Die Partner von Deutschlands größtem AppleHändlerverbund CPN bestätigen den Trend. Viele Kunden sind erstaunt, wie einfach das iPad in die Unternehmensstruktur integriert werden kann. Ganz zu schweigen von dem innovativen und professionellen Eindruck, der bei Kunden und Geschäftspartnern entsteht, wenn die Mitarbeiter vor Ort mit dem iPad arbeiten. Mit dem iPad kann von unterwegs auf Dateien zugegriffen werden, man kann Dokumente bearbeiten, Formulare erstellen, online an Besprechungen teilnehmen, Rechnungen ausstellen, Kundendaten verwalten und vieles mehr. Ein besonderer Vorteil liegt dabei in der Mobilität des Gerätes. So lässt sich der Datentransfer vom Außendienst in die Unternehmenszentrale ebenso zur Rationalisierung bisher umständlicher Arbeitsabläufe nutzen, wie die Bereitstellung von aktualisierten Daten an die Mitarbeiter unterwegs. Davon profitieren beide Seiten, weil der Datenabgleich via Onlinetransfer unmittelbar erfolgt und somit immer überall der gleiche Wissensstand besteht. Tausende angebotene Business-Apps treiben den Einsatz des iPads voran und ein Kreativpool von App-Entwicklern bietet ein riesiges Spektrum von Anwendungen, die interne Arbeitsabläufe vereinfachen. Inventurdaten zum Beispiel können über das iPad direkt erfasst, verarbeitet und weitergeleitet werden. Auch Anwendungen in der Regel- und Steuerungstechnik erleichtern die Arbeit. Schwer zugängliche Geräte und Maschinen können somit via iPad ferngesteuert werden. Und für moderne Präsentationen ist das iPad ohnehin schon fast State oft the Art. Wer in dem großen Angebot von Apps nicht das passende Tool für sein Unternehmen findet, kann sich eine maßgeschneiderte Anwendungen entwickeln lassen. Die individuellen Lösungen sind dabei oft kostengünstiger, als der Kunde erwartet. Alles in allem wird die Nutzung des iPad im Unternehmen eher zu- als abnehmen. Durch die stetige Verbesserung der Prozessorenleistung kann das Gerät immer mehr und umfangreichere Aufgaben übernehmen. Wer sich für detaillierte Informationen interessiert kann diese vor Ort bei dem CPN Partner Level 16 in Augsburg einholen. Dort erhalten Sie eine individuelle Beratung zum iPad und allen anderen Apple Produkten. ? Simon Wiedemann Geschäftsführer Level 16

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Blickpunkt Druckkostenoptimierung

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt Druckkostenoptimierung service-Konzept von Dr. Ulrich Weilnhammer Vom Druckerkauf zum ganzheitlichen Kosten sparen muss jeDes unternehmen, Doch Viele Kennen ihre DrucKKosten nicht. manageD Document serVices (mDs) Verspricht Kostentransparenz unD -einsparung. im interView analysiert Dr. ulrich weilnhammer Die Vorteile Des Konzeptes. Dr. Ulrich Weilnhammer ist Vorstand der Quentia AG Was versteht man unter Managed Document Services? Managed Document Services, kurz MDS, ist unser Beratungskonzept zur Druckeroptimierung mit unserem Partner Kyocera. Laut IDC-Studie kennen 90 % der Unternehmen die Gesamtkosten nicht, die beim Drucken entstehen. Mit MDS analysieren wir die Ist-Situation, decken so Kostenfallen auf - z.B. durch inhomogene Gerätelandschaften - und entwickeln danach eine kundenindividuelle Optimierungsstrategie. Auch Handlingsprozesse und Datensicherheit spielen hier eine wichtige Rolle. Was sind die Vorteile von MDS? Das Ergebnis ist eine ökonomisch und ökologisch verbesserte Geräteflotte, die bis zu 30 Prozent Kosten einsparen kann. Der Stromverbrauch kann ermittelt und die CO² Einsparung überprüft werden. Der Vorteil bei Kyocera ist zudem, dass alle Geräte einen einheitlichen Treiber haben, das spart Zeit und Nerven. Das sind nur einige der Vorzüge von MDS. Ihr Unternehmen ist Fünf-Sterne-Partner von Kyocera. Wie hat sich das Geschäft mit den Druckern durch MDS verändert? Dokumentenprozesse müssen wirtschaftlich und effizient gestaltet werden, so sind aus Verkäufern Analysten und Consultants geworden, die zum Drucker ein individuelles Service-Konzept liefern. Was ist aus dem Traum vom papierlosen Büro geworden? Herr Dr. Weilnhammer lacht. Wie Sie sagen, es ist ein Traum geblieben. Das Druckvolumen in Deutschland steigt nach wie vor. Bemerkenswert ist, dass unabhängig von der "User-Generation" - also in die IT hineingewachsen oder mit IT aufgewachsen - kein wirklicher Unterschied besteht. Beide halten gerne ein Stück Papier in der Hand. Umso wichtiger ist es, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Danke, Herr Dr. Weilnhammer, haben Sie noch einen Wunsch? Ja! Da der MDS-Bereich bei uns weiter wächst, freuen wir uns über Bewerbungen von Technikern, Vertriebsprofis und Consultants. ? Zur Person Dr. ulrich Weilnhammer ist Vorstand der Quentia AG, dem IT-Tochterunternehmen der Andreas schmid Logistik Gruppe. Als systemhaus bietet die Quentia mit sitz in Gersthofen exzellente IT-Lösungen, die für sicherheit, effizienz und Transparenz sorgen.

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Blickpunkt: EinfachE und EffiziEntE kommunikation Innovative für den Mittelstand IT Lösungen freien und stabilen Netzbetrieb sorgt. "Mit der umgesetzten Neustrukturierung durch die SCALTEL AG sind wir wieder für Jahre gerüstet. Wir können uns auf eine hohe Performance und eine durchgängige Stabilität verlassen. Außerdem bildet unser Netzwerk die optimale Plattform für weiteres Wachstum", so Wolfgang Rothermel, Abteilungsleiter IT bei den GROB Werken. Ein flächendeckendes WLAN für effiziente Arbeitsprozesse und einen sicheren Informationsfluss war das Ziel des führenden Landmaschinenherstellers Fendt aus Marktoberdorf, der High-Tech-Marke des AGCO-Konzerns. Nur so kann die nötige Flexibilität und Mobilität beim Netzwerkzugriff auf dem gesamten Werksgelände sichergestellt werden. Ne- EIn sIchErEs nETzwErk, FLExIbILITäT IM ArbEITsALLTAg, EInE EInFAchE und EFFIzIEnTE koMMunIkATIon - dIEs sInd nur EInIgE PunkTE, wELchE Für dIE IT-InFrAsTrukTur jEdEs unTErnEhMEns ELEMEnTAr sInd. Auch dIE FoLgEndEn rEFErEnzEn dEr scALTEL Ag sTAndEn vor dIEsEn hErAusFordErungEn. von Carina Heindl Carina Heindl, Marketing Scaltel AG ie GROB-WERKE in Mindelheim sind ein Familienunternehmen auf Expansionskurs. Ein leistungsstarkes Netzwerk gilt als Grundvoraussetzung für das Unternehmenswachstum. Als Lösungen hierfür wurde ein modernes und hochverfügbares Ethernet-Netzwerk für Daten, ein flächendeckendes drahtloses Netzwerk (WLAN) für die Produktion, und ein durchgängiges SicherheitsKonzept im Stammwerk in Mindelheim umgesetzt. Dank der einheitlichen, aufeinander abgestimmten Komponenten herrscht jetzt eine durchgängige Redundanz im Netzwerk, die für eine hohe Ausfallsicherheit und einen unterbrechungs-

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt: EinfachE und EffiziEntE kommunikation Von oben nach unten: unsere Referenzkunden GROB-WERKE, AGCO/Fendt, Allgäuer Zeitung ben Besprechungsräumen verfügen heute auch Entwicklung, Fertigung, Montage, Logistik und das gesamte Versuchsgelände über eine drahtlose Infrastruktur. In Marktoberdorf konnte mit der Lösung von SCALTEL eine Netzabdeckung von 95% erreicht werden. Außerdem sind in der Montage Maschinen und Roboter über das drahtlose Netzwerk direkt an das ERP-System angebunden. Dies erleichtert die Steuerung, Datensammlung und Administration um ein Vielfaches. Die Mediengruppe Pressedruck in Augsburg hat sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit mit der Allgäuer Zeitung in Kempten effizienter zu gestalten. Aus diesem Grund wurden in beiden Orten Videokonferenzsysteme eingeführt - in Kempten raumgebunden, in Augsburg mobil. Der größte Vorteil bei diesem Projekt ist die enorme Zeit- und somit auch Kostenersparnis. Es sind nun wesentlich weniger Fahrten zwischen den beiden Standorten nötig. "Die Investition in eine einfache und effiziente Kommunikationslösung von SCALTEL amortisierte sich in weniger als einem Jahr", so Stefan Höss, Leiter der Allgäuer Zeitung Mediendienstleistung GmbH. Die SCALTEL AG hat sich auf IT-Lösungen für den Mittelstand spezialisiert und stellt sich hier seit 20 Jahren erfolgreich den wachsenden Herausforderungen. ?

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Blickpunkt MittelstandsrechenzentruM Durchmogeln geht nicht mehr von Thomas Schmidt* ür Mittelstands-Rechenzentren hat die Stunde der Wahrheit geschlagen. Sie müssen Geschwindigkeiten verarbeiten, die ihnen heiß machen. Sie müssen Datenmengen durchschleusen, die sie zum Platzen bringen. Und sie müssen bis morgen halten, obwohl sie oft von gestern sind. Passt, wackelt und hat Luft - die alte Handwerkerregel, nach der eine gute Improvisation noch immer ihren Zweck erfüllt hat: Sie ist von gestern. Zumindest was IT und Telekommunikation angeht. Viele mittelständische Rechenzentren werden in Kürze in kritische Situationen geraten, weil nach vielen Jahren eines vermeintlich organischen Wachstums nicht mehr zusammenpasst, was zusammengehört. Weil Unternehmen jeder Branche und jeder Größe heute in jedem Aspekt ihres Seins und Handelns davon abhängig sind, dass ihr Rechenzentrum störungsfrei arbeitet und jede geforderte Leistung erbringt, stellt sich angesichts der vorhandenen Defizite sehr konkret und bedrohlich die Verfügbarkeitsfrage. "Underperformance" würde man an der Börse das Potenzial zahlreicher Rechenzentren nennen, wenn man sie an den Herausforderungen von heute und morgen misst. Thomas Schmidt Geschäftsführer der Rosenberger OSI GmbH & Co. OHG

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt MittelstandsrechenzentruM Was ist zu tun? Zunächst heißt es Abschied zu Was ist passiert? Mit einer Geschwindigkeit, die nehmen vom bequemen Durchmogeln vergangener um ein vielfaches schneller ist als der klassische ITZeiten. Ein zukunftsfähiges, leistungssicheres ReInvestitionszyklus im Mittelstand, haben sich Dachenzentrum ist eine Managementaufgabe auf gleitenvolumina und Sicherheitsansprüche bei der Dacher Ebene wie Produktion und Personal. Das wird tenübertragung erhöht. Sie sind so stark gewachsen, schon daran deutlich, dass der dort betriebene Aufdass die weit verbreitete Einstellung "Computer? wand ins Leere läuft, sobald die IT versagt. Hier die Das erledigen wir nebenher und mit links!" zur BeWeichen zu stellen und den Betrieb abzusichern, drohung geworden ist. Selbst Unternehmen, die eidass lässt sich nicht mehr beim Kaffeetrinken erledigene IT-Mitarbeiter beschäftigen, müssen erkengen. Dafür braucht es ein Budget. Dafür braucht es nen, dass die Komplexität von Systemen, Prozessen Kapazitäten. Dafür braucht es Zeit. Dafür braucht es und nicht zuletzt rechtlichen Vorschriften nicht Verantwortung. Und dafür braucht es Erfahrung. Da mehr durch interne Kräfte allein zu bewältigen ist. diese in der Regel in mittelständischen UnternehOder einen zeitlichen und personellen Aufwand men nicht vorhanden ist und angesichts der zuvor nach sich zieht, der sich wirtschaftlich nicht mehr genannten Komplexität auch nicht vorhanden sein rechtfertigen lässt. kann, bedarf es auf jeden Fall exterBetrachten wir die Anwennen Beistands. dungen. Mittelständische Re14 der 30 DAXAufräumen, Ordnung schaffen, chenzentren müssen heute die Unternehmen und Strukturen bereinigen: Gerade gleichen Applikationen "stem- über 400 internationale wenn es darum geht, den Wildmen" wie Großrechenzentren. Kunden vertrauen auf wuchs vergangener Jahre radikal zu Mit der Technik von gestern unsere Lösungen." beseitigen und bestehendes Flicksind sie dazu nicht in der Lage. Thomas Schmidt, werk durch tragfähige Substanz zu Schlimmer noch: Sie können Geschäftsführer Rosenberger OSI ersetzen, sind der analytische Blick Weiterentwicklungen und Verund die intensive Prüfung seitens des kompetenten, änderungen nicht mehr mitgehen. aber bisher unbeteiligten Dritten von besonderem Betrachten wir die Energiekosten. Unternehmen Wert. Wenn es aber auch noch darum geht, eine zubrauchen gar kein "grünes Gewissen" vorzuschieverlässige Antwort zu finden auf die Herausfordeben, um alte Stromfresser auf moderne ressourcenrungen der neuen Zeit und sich das frischeste Anschonende Technik umzustellen. Die Stromrechwendungswissen und Technologieverständnis zu sinung spricht eine deutliche Sprache. chern, das auf dem Markt verfügbar ist: Dann sind Betrachten wir die Ausfallsicherheit. Überall dort, Profis, deren täglich Brot der Aufbau und Betrieb eiwo Komponenten miteinander verbunden sind, die nes Rechenzentrums ist, genau jene Zutat, die die ursprünglich nicht auf dieses Miteinander ausgeInvestition ins Rechenzentrum dauerhaft haltbar richtet wurden, bestehen Bruchstellen. Altersschwämacht. che und unzureichende Kompatibilität schwächen Die klassischen Stärken des Mittelstands, seine die Immunkraft der Gesamtanlage und gefährden Schnelligkeit und Flexibilität, sind bedroht, wenn den kontinuierlich stabilen Ablauf aller Prozesse. das Rechenzentrum den Anforderungen nicht mehr Insbesondere in Kraut&Rüben-Rechenzentren - gewachsen ist oder unter mangelnder Qualität leiund davon gibt es nicht wenige - gärt unter der glatdet. Darum heißt es, sich schnell der Angelegenheit ten grauen Oberfläche der "Kisten" eine gefährliche anzunehmen. Es muss ja nicht gleich zu einer komMischung. Gerade wegen der Beliebigkeit in der Zupletten Neubeschaffung kommen. Die Erfahrung sammenstellung ist hier im Notfall schnelle Rettung lehrt, dass eine gründliche und umfassende Ertüchunmöglich. tigung des Rechenzentrums dem Unternehmen geBetrachten wir Datensicherheit und Compliance. nau jenen Spielraum - zeitlich wie technisch - verHier haben sich die Vorgaben, die über Sein oder schafft, den es braucht, um wieder unabhängig zu Nichtsein am Markt entscheiden, in jüngster Zeit entscheiden und zu agieren. Es geht hier um nicht derart verändert und verschärft, dass alte Rechenweniger als die Sicherung der Existenz. Und gerade zentren nicht nur bei scharfem Hinsehen, sondern in diesem Fall ist das Wort "nachhaltig" wirklich meistens schon auf den ersten Blick durchs Raster einmal gerechtfertigt. fallen. ? * Thomas Schmidt ist Geschäftsführer der Rosenberger OSI GmbH & Co. OHG. Das Unternehmen hat die Initiative "Mittelstandsrechenzentren" gestartet, um mittelständische Firmen beim Herzstück ihres betrieblichen Alltags effizient, sicher und zukunftsfähig zu machen.

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BLICKPUNKT CLoUd 01 01 Altostratus (As) (mittelhohe Schichtwolke) 02 Nimbostratus (Ns) (Regenwolke) in der Wolke arbeiten? eine frage des Wie so oft im Leben, Wenn etWas VermeintLich ganz neues auf den markt kommt, sind die bedenken und VorbehaLte gross. "cLoud computing" ist eine soLche innoVation. dabei ist aLLerdings nur der name neu. das prinzip, das dahintersteckt, ist aLtbeWährt und der Wirtschaft bestens Vertraut. Vertrauens von Ulrich Pfaffenberger er durch die augsburger altstadt spaziert, egal ob einheimischer oder besucher, dwer freut sich immer wieder über die kleinen kanäle, die das Viertel durchziehen. geschaffen wurden sie einst aber nicht als touristische attraktion, sondern um die energieerzeugung der dort ansässigen handwerker zu unterstützen. das war einmal. firmen heute beziehen ihre energie von einem Versorger. sie zapfen ihren anteil aus der "strom-cloud". Viele von ihnen fahren ihre erzeugnisse auch nicht mehr selbst zum kunden, sondern nutzen einen paketdienst oder spediteur, also die "transport-cloud", zu der auch das taxi gehört, mit dem sie sich zum flughafen kutschieren lassen. auch der eigene herd am arbeitsplatz ist selten geworden. die kalorienversorgung hat die "Leberkäsund schnitzel-cloud" am stadtmarkt übernommen. da war es nur noch eine frage der zeit, bis die Welle der arbeitsteilung auch den computer erwischte. und nun ist sie da und in aller munde: die "computer-cloud". daten und anwendungen "in die Wolke" auszulagern und über das internet als service von einem externen dienstleister zu beziehen, ist verführerisch. Vorteile sind: niedrige kosten, größere flexibilität und die performance einer professionell gemanagten it-infrastruktur. unternehmen müssen server und softwarelösungen nicht selbst anschaffen, sondern mieten die benötigten kapazitäten für daten, rechenleistung und anwendungen bei professionellen anbietern, wie z.b. amazon Web services, google, ibm und microsoft. Nutzungsgebühr statt Lizenz auf der einen seite ermöglicht die strategie des auslagerns in die Wolke den unternehmen, sich auf ihre kernkompetenzen zu konzentrieren und neue geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. auf der

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www.B4BSCHWABEN.de/it BLICKPUNKT CLoUd 04 03 Altocumulus (Ac) (große Schäfchenwolke) 04 Cumulonimbus (Cb) (Gewitterwolke) anderen seite wächst jedoch die abhängigkeit von externen it-systemen, deren ausfall nicht nur die kommunikation, sondern auch ganze geschäftsoder produktionsprozesse lahm legen kann. so gesehen ist cloud computing kein wohlfeiler automatismus, sondern eine frage des Vertrauens. Wer nachforscht, wann und woher diese Wolke am himmel über dem mittelstand aufgezogen ist, darf ein paar Jahre zurückgehen. damals hatte die softwareindustrie die idee, nicht mehr alle paar Jahre nutzungslizenzen für ganze pakete zu verkaufen, sondern nur noch zu kassieren, wenn das produkt auch genutzt wird. statt eine ganze textverarbeitung zu erwerben, sollte "der user" für jeden gebrauch einen fahrschein lösen. auf dauer hätte sich das locker gerechnet. aber wie sollte man das ding nennen? "call a software" etwa? oder "pay per use"? beides hatte unangenehm negative assoziationen. also entschied man sich für "software as a service" mit der unübertrefflichen abkürzung "saas". die kam gar nicht gut an auf einem markt, der sich munter so sympathischen marken wie "Youtube" oder "facebook" zuwandte. die idee an sich war nicht totzukriegen. zu zwingend die Vorteile, wenn nutzer jederzeit zugriff auf alle möglichen softwares haben, noch dazu in der jeweils neuesten Version - ohne jede von ihnen kaufen zu müssen. zu zwingend auch die Vorteile für die hersteller: kein zwang mehr zu aufwendigem Vertrieb, zu aufwendiger Lizenzprüfung - und die möglichkeit, auch an gelegenheitsnutzung zu verdienen. denn es geht nicht nur um den monetären Vorteil. schreckte einer vorher davor zurück, eine eigentlich nützliche anwendung zu erwerben, weil sich wegen des seltenen gebrauchs die einstands- kosten nicht rechneten, so war dieses hindernis nun entfernt. Wer zu hause keine pizza backen kann, lässt sich eben ab und zu eine bringen. außerdem geht das konzept über software weit hinaus. die mietbarkeit auch von speicherkapazitäten und rechenleistung gibt unternehmen die möglichkeit, ihre it-kapazitäten ins netz auszulagern und diese dienste je nach umfang, nutzungsdauer und Mit unserem 4recruiting-Konzept finden wir für mittelständische Unternehmen die vielversprechendsten Hochschulabsolventen - genau auf deren Anforderungen und Wünsche abgestimmt. Professionell, kosteneffizient und schnell." Horst Müller nutzerzahl zu bezahlen. das macht die kosten langfristig steuer- und kalkulierbar und damit in der regel niedriger. Weil sich die infrastruktur dynamisch anpassen lässt, wird der it-bereich gerade für kleine und mittelständische unternehmen (kmu) effizienter. Kapazität flexibel anpassbar cloud computing ist damit besonders für kmu eine interessante alternative zum kauf von eigener it. alle diese dienstleistungen können individuell an die erfordernisse eines unternehmens angepasst und bei bedarf verringert oder erweitert werden. gehört die organisation eines rechenzentrums nicht zu den kernkompetenzen eines unternehmens, ist es durchaus sinnvoll, diesen bereich an einen externen dienstleister zu vergeben und die unternehmensinternen ressourcen auf die eigenen kompetenzen zu konzentrieren.

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BLICKPUNKT CLoUd Cloud Computing steigert nicht nur die Geschwindigkeit und Effizienz der UnternehmensIT, sondern verringert auch das Risiko, in Geschäftsprojekte vorab erhebliche Gelder und IT-Ressourcen zu investieren. Cloud-Lösungen bieten dabei vielfältige Möglichkeiten, um schneller auf sich verändernde Business-Anforderungen zu reagieren. Und sie tragen zur Kostensenkung, Wachstumssteigerung, Innovationsförderung und echten Flexibilisierung des Unternehmens bei. 05 05 Cirrocumulus (Cc) (kleine Schäfchenwolke) Matthias Schindler Fujitsu Technology Solutions GmbH General Manager Corporate & Midmarket Business Germany Mitglied der Geschäftsleitung Deutschland besonders das outsourcing von e-mail-, customer relationship management- oder enterprise resource planing (erp)-systemen auf basis des cloud-computing-konzepts stellt für mittelständische unternehmen einen großen Vorteil dar. in dem maß, in dem die komplexität der anwendungen heute stetig zunimmt, profitieren unternehmen messbar von deren auslagerung. "cloud computing wird in zukunft eine dominierende rolle in der informations- und kommunikationstechnologie einnehmen", sagte rolf kleinwächter, senior director fujitsu technology solutions, anlässlich der augsburger cloud-konferenz im herbst 2011. Nutzung schon weit verbreitet die Leistungsstärke der cloud besteht darin, dass viele, viele server, weit verstreut, aber miteinander vernetzt, sich zu einer struktur formen - wie die kondensierten Wassertropfen zur Wolke. die größe der computer cloud variiert unablässig, abhängig von der zeit, von der benötigten rechnerleistung oder von der abgerufenen software. im idealfall entsteht so eine ressourcennutzung, die stillstand und Leerlauf vermeidet. das senkt die kosten und schont sogar die umwelt, weil sich reserven verkleinern und Lasten verteilen lassen. und wenn mal einer der vielen rechner ausfällt: in der regel kein problem. Wegen der großen masse fällt das meist nicht ins gewicht. Wobei gerade in jüngster zeit einige schwere, mitunter tagelange ausfälle dieses Versprechen der anbieter auf den prüfstand gestellt haben. Weil cloud computing eigentlich gar nicht so neu ist, stößt man eigentlich alle naselang auf die Wolke, wenn man im internet aktiv wird. Web-user, die seit grauer Vorzeit dabei sind, erinnern sich vielleicht noch daran, dass man einst fürs electronic banking eine eigene software installieren musste. aus und vorbei. die anwendung läuft bei der bank selbst und die wiederum hat sie in die Wolke eines rechenzentrums ausgelagert. der kontoinhaber loggt sich nur noch zur nutzung ein. hotel- oder flugzeugreservierung: dasselbe. online-handel: dito. bilderdatenbanken wie picasa oder flickr: Wolke. telefonauskunft, Wettervorhersagen, börsenkurse: Wolke, Wolke, Wolke. aber das sind nur die großen breitbandanwendungen. die meisten clouds sind kleiner und spezifizierter. Wenn heute eine druckerei ihren kunden das hinterlegen von daten erlaubt, damit jener aus diesen, je nachdem was er braucht, prospekte, plakate oder broschüren baut - und zwar mit einer software, die die druckerei für ihn hinterlegt hat: Wolke. Wenn ein autohersteller seinen käufern die modellkonfiguration inklusive ratenzahlung ermöglicht und die daten daraus direkt in die buchhaltung, die produktionssteuerung und den einkauf fließen: Wolke. Wenn einer von uns mit Wordpress oder einem anderen lieblichen tool seinen blog ins internet schreibt und diesen dann verfacebookt oder vertwittert. man ahnt es: Wolke. und wenn demnächst das sogenannte "smart grid" kommen wird, das intelligente stromnetz, in dem jene begünstigt sind, die ihren Verbrauch flexibel dem angebot anpassen, dann haben wir sogar eine doppelwolke: eine für die steuerung der nachfrage und eine für die herstellung des stroms. dieses stromnetz ist ein schönes beispiel für die cloud: denn es reguliert angebot und nachfrage so, dass immer gleichmäßige Versorgungsqualität besteht.

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www.B4BSCHWABEN.de/it BLICKPUNKT CLoUd 06 06 Cirrus (Ci) (Federwolke) 07 Cirrostratus (Cs) (hohe Schleierwolke) selbst unsichere kantonisten mit starken schwankungen, die erneuerbaren energien aus sonne und Wind, lassen sich damit integrieren. fakt ist denn auch: cloud computing ist bei deutschen unternehmen weiter auf dem Vormarsch. dies geht aus einem White paper hervor, das die marktforschungsgruppe idc 2011 im auftrag von microsoft deutschland erarbeitet hat. mehr als ein Viertel der deutschen unternehmen nutzen demnach bereits cloud services (13 prozent) oder führen diese aktuell ein (14 prozent). 33 prozent planen zudem ganz konkret, in den nächsten zwei Jahren cloud services zu nutzen. "die cloud kann zum entscheidenden innovationsmotor des Wirtschaftsstandorts deutschland werden. zugleich muss die it-industrie aber auch die kritischen aspekte herausstellen", so ralph haupter, Vorsitzender der geschäftsführung von microsoft deutschland. "denn it-unternehmen tragen eine besondere Verantwortung." im rahmen seiner corporate technical responsibility (ctr) stößt microsoft daher eine debatte mit zentralen akteuren aus Wirtschaft, politik und gesellschaft über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen potenziale von cloud computing an, die die Verantwortung der gesamten industrie und politik einbezieht. Mittelstand investiert nur fünf prozent der befragten halten cloud computing noch immer für ein unbedeutendes schlagwort der it-industrie. "der positive trend des vergangenen Jahres setzt sich fort: deutsche unternehmen sind weiter auf dem Weg in die cloud. trumpf der neuen technik ist die hohe flexibilität", sagt Lynn thorenz, director research und consulting bei idc central europe. auch über die künftige bedeutung der cloud sind sich die meisten befragten einig: 69 prozent von ihnen gehen davon aus, dass sich cloud computing in den nächsten zwei bis fünf Jahren etablieren wird. bislang sind e-mail und kalender die meistgenutzten einsatzbereiche von cloud computing in deutschen unternehmen. es folgen dem idc White Mit unserem 4recruiting-Konzept finden wir für mittelständische Unternehmen die vielversprechendsten Hochschulabsolventen - genau auf deren Anforderungen und Wünsche abgestimmt. Professionell, kosteneffizient und schnell." Hans Blau das idc White paper macht dabei einmal mehr deutlich, dass der einsatz von cloud services derzeit eines der zentralen themen in deutschen unternehmen ist. Während sich 2009 lediglich jeder fünfte unternehmensentscheider mit dem thema cloud computing beschäftigt hat, sind es nun bereits knapp 80 prozent. paper zufolge collaboration - z.b. das gemeinsame arbeiten an dokumenten - sowie das system- und netzwerk-management. als zentrale herausforderungen bei der nutzung von cloud services werden sicherheitsbedenken, die abhängigkeit vom cloud provider sowie die unkenntnis des datenstandorts genannt. besonders interessant: das thema sicherheit wird von den befragten als antriebs- und hemmfaktor in einem bewertet. "für anbieter wie microsoft gehört die gewährleistung der sicherheit von cloud services mit zu den kernaufgaben.

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CrossmedIa gUIde CLoUd 08 08 Cumulus (Cu) (Haufenwolke) 09 Stratocumulus (Sc) (Haufenschichtwolke) 10 Stratus (St) (Schichtwolke) speziell der mittelstand kann damit in fragen der sicherheit auch von den stärken der cloud profitieren", so thorenz. Sicherheitsfragen im Mittelpunkt unter einem handicap hat das cloud computing derzeit indes noch zu leiden: sicherheitsbedenken. sie sind der hauptfaktor, der aus sicht viele unternehmen gegen die nutzung der on-demanddienstleistungen spricht. unkenntnis darüber, wo die eigenen daten gespeichert werden und wer eventuell darauf zugreifen kann, macht viele it-entscheider skeptisch. Verlässliche systeme, die sich nicht manipulieren lassen, sind für unternehmen von geschäftskritischer bedeutung. das fraunhoferinstitut für sichere informationstechnologie (sit) ist deshalb schon frühzeitig der frage nachgegangen, wie sich it-sicherheit und der trend zum cloud computing vereinbaren lassen. ein ergebnis der untersuchungen: kleine und mittlere unternehmen können ihre it-sicherheit durch cloud computing sogar erhöhen. um generell konzepte, Verfahren und Lösungen zum schutz von soft- und hardware zu entwickeln, hat das fraunhofer-institut für sichere informationstechnologie (sit) am business-campus garching-hochbrück mit unterstützung der bayerischen Landesregierung projektgruppen eingerichtet. eine von ihnen, die projektgruppe "sichere ser- Mit unserem 4recruiting-Konzept finden wir für mittelständische Unternehmen die vielversprechendsten Hochschulabsolventen - genau auf deren Anforderungen und Wünsche abgestimmt. Professionell, kosteneffizient und schnell." Manfred Grün vices und Qualitätstests", hat eine studie über die sicherheit von cloud-computing-systemen verfasst. "fast jeder große anbieter von cloud-services hatte in der Vergangenheit einen größeren Vorfall im bereich Verfügbarkeit oder sicherheit", berichtet dr. Werner streitberger, projektleiter cloudcomputing-sicherheit vom sit. bei der untersuchung des sit zeigte sich allerdings, dass trotz solcher risiken kleine und mittlere unternehmen ihre sicherheit durch den einsatz von cloud-services erhöhen würden. "sie können sicherheitslösungen als service von spezialisierten anbietern beziehen und so von deren erfahrung beim implementieren und betreiben von sicheren services profitieren", erläutert streitberger. große unternehmen dagegen sollten die sicherheitsfunktionen eines cloud-anbieters individuell prüfen und im einzelfall entscheiden, ob die angebotenen sicherheitsmechanismen für den konkreten bedarf des unternehmens ausreichend sind. Wegen der wenig standardisierten Vorgehensweise beim einsatz von sicherheitstechnologien in cloudcomputing-systemen ist dies nicht garantiert. maßstab sind auch hier die allgemeinen schutzziele der it-sicherheit, also Vertraulichkeit, integrität, authentizität, Verbindlichkeit, Verfügbarkeit und schutz der privatsphäre. "die aktuellen cloudserviceangebote zeigen, dass bei infrastrukturservices eine reihe von sicherheitstechnologien zwar bereits zum einsatz kommen, in den bereichen anwendung und plattform, management und compliance erreichen die cloud-anbieter die geforderten schutzziele jedoch teilweise noch nicht", kritisiert streitberger. als trend zeichne sich ab, auch sicherheitsfunktionen, wie beispielsweise teile der identitäts- und zugangsverwaltung, von spezialisierten anbietern als service zu beziehen. ?

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Reisen Sie mit methodischer Aufwandsschätzung in die Welt der IT-Industrialisierung www.B4BSCHWABEN.de/it BLICKPUNKT IT Mehr unter www.costxpert.eu

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sChwerPunkt it für den aussendienst CrossMedia Guide Partner in sChwaben mobile für lösungen den mittelstand Lesen Sie mehr zum Thema "Mobile Solutions" auf SEITE 108/109. FAchAuFsAtz Die KommDireKt Gmbh in auGsburG ist ihr Kompetenter spezialist für mobile business apps unD mobile sales solutions. KommDireKt realisiert hochKomplexe mobile lösunGen mit DatenbanKanbinDunG. ie Sales App SAMOA für mobile Endgeräte (iPad/Tablet-PC) von Kommdirekt Mobile Solutions aus Augsburg ist ein idealer Begleiter für mehr Erfolg im Außendienst. Der Verkäufer im Feld hat damit von unterwegs Zugriff auf sämtliche relevanten Inhalte aus allen Systemen und Datenbanken - stets topaktuell, benutzerfreundlich und präsentationsstark. Ein starkes Vertriebsteam verdient die beste Unterstützung von oben dienstmitarbeiter dar. Abschlussstarke Verkäufer verlassen sich dabei nicht nur auf ihre persönliche Überzeugungskraft - sie punkten mit dem aktuellsten Produkt-Know-how, ansprechenden Präsentationen und nicht zuletzt mit der schnellen Reaktion auf Kundenwünsche und direkt im Gespräch aufkommender Verkaufschancen. Eine mobile Lösung erspart dem Vertriebsteam dabei wertvolle Zeit. Best practice Augsburger Allgemeine: Die mobile Mediendatenbank im Tabletformat Eine leistungsfähige Vertriebsmannschaft bildet neben innovativen Produkten das Rückrat eines jeden mittelständischen Betriebes. Als wichtigster Ansprechpartner, gerade für Top-Kunden und Key Accounts, bestimmt der Außendienst maßgeblich mit, in welcher Liga das Unternehmen spielt. Dabei stellt gerade der Verkauf an Unternehmenskunden VIDEO (B2B), etwa in techDer Demofilm zur nisch orientierten Branmobilen Saleslösung chen mit stetig komplewww.B4BSCHWABEN.de/it xeren Produkten und Dienstleistungen, eine Herausforderung für jeden einzelnen Außen- "Die immensen Vorteile einer mobilen Beraterdatenbank haben auch die Projektverantwortlichen der Augsburger Allgemeinen Zeitung überzeugt", sagt Bernd Arnhold, Geschäftsführer der Kommdirekt GmbH. So stattete das moderne Medienunternehmen seine Außendienstberater mit einer Mobilen Mediadatabase, der iPad-Lösung Mombasa 2.0 von Kommdirekt aus. Auf ihren iPads nutzen die Medienberater der AZ die übersichtlich gestaltete Datenbank mit dem gesamten Angebotsspektrum (Aktionskalender, Studien zur Mediennutzung, Mediadaten & Preislisten, Sonderwerbeformen usw.) für die tägliche Anzeigenberatung im Außendienst. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf eine optisch kundenfreundliche Präsentation der Inhalte,

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www.B4BSCHWABEN.de/it sChwerPunkt it für den aussendienst für den Kunden ist auch das optimale Zusammenspiel zwischen Frontend und Datenbank", erklärt Bernd Arnhold. Dementsprechend positiv fällt das Fazit des verantwortlichen IT-Managers auf Kundenseite aus: "Die iPad-Lösung von Kommdirekt ist speziell auf die Bedürfnisse unseres Key Accounts ausgerichtet, stellt die Premiumqualität unserer Produkte glänzend dar - und vor allem - sie funktioniert einwandfrei im Zusammenspiel mit unserer SAP R 3!" so Wolfram Reinhardt, EDV-Leiter bei den , Dierig Textilwerken. KONTAKT Kommdirekt GmbH Mobile Solutions Bozener Straße 1 86165 Augsburg www.kommdirekt.info Tel.: 0821 4504020 E-Mail: ab@ kommdirekt.info das schnelle Aufrufen und Anzeigen sämtlicher Optionen zur Anzeigenschaltung in der AZ inklusive Preisen und einer leichten Bedienbarkeit, die sich im Außendienst-Alltag bewährt hat, gelegt. Best practice Dierig AG: Die mobile Verkaufslösung mit SAP-Anbindung Die ausgereifte on-/offline Hybridlösung SAMOA in der Version 3.0 ist unter anderem beim Außendienst der Top-Marke "fleuresse" der Firma Dierig AG, Augsburg, im Einsatz. Um ihre Vertriebsmannschaft optimal zu unterstützen, entschloss sich die "fleuresse"-Führung für ein designorientiertes Bestellsystem mit mobiler Datenbankanbindung. Der "fleuresse"-Außendienst setzt die App nicht nur bei Kundenbesuchen, sondern auch auf Messen ein. Dabei überzeugt die App sowohl durch die optisch ansprechende, gut strukturierte Präsentation der Produkte, als auch durch den einfachen Zugriff auf alle Verkaufsunterlagen, Kundendaten, Bestände und Preise. Aufträge können aus dem Gespräch heraus erfasst, ausgedruckt oder in das Warenwirtschaftssystem übertragen werden. Dabei wurde die App speziell an den Bedürfnissen der "fleuresse"Key Accounts ausgerichtet, um die Premiumqualität der Produkte hervorzuheben. "Wichtiges Kriterium Die Fleuresse-Anwendung zeigt ganz konkret, was eine zeitgemäße B2B-App für den Außendienst leisten kann. Für eine bessere Produktpräsentation, Kundenpflege, besseren Informationstransfer und letztendlich mehr Verkaufsabschlüsse. Dabei sind Mobile App Lösungen keineswegs Unternehmen mit großer Außendienstflotte vorbehalten. Auch für kleine hochspezialisierte Unternehmen ist die Standard Applikation SAMOA 3.0 mit einer schlanken CSVSchnittstelle durchaus bezahlbar. Fazit: Eine Mobile Sales App im B2B-Vertrieb generiert direkten Mehrumsatz schwErpunktE IT-Recht, Markenrecht, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz Kommdirekt GmbH Die Kommdirekt GmbH wurde vor 17 Jahren von Bernd Arnhold gegründet. Seit 2010 ist die Unit Kommdirekt Mobile Solutions am Markt mit namhaften Kunden, die ihren Vertrieb mit mobiler Salespower unterstützen. Kommdirekt ist Ihr Spezialist für Mobile Business Solutions und zeigt Ihnen gerne, wie sich mobile Lösungen mit ERP- und CRM-Systemen, Webshops und Social Media Plattformen strategisch sinnvoll vernetzen lassen! Kombinieren Sie Daten aus den unterschiedlichsten Systemen, Datenbanken und Formaten und stellen Sie diese Ihrem Vertrieb übersichtlich zur Verfügung. Ständig mit den aktuellsten Informationen versorgt ist Ihr Vertriebsteam sofort in der Lage Kundendaten, Produktinformationen oder Preislisten einzusehen und in Echtzeit Aktionen und Prozesse auszulösen. So sieht das Verkaufen von morgen aus. ?

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Blickpunkt: SyStemintegration · HocHverfügBarkeit · Datenmanagement · ServiceS IT-Infrastruktur EInE InTEllIgEnTE InszEnIERung dER IT-InfRasTRukTuR bIldET dIE basIs füR das sIchERE ManagEMEnT und dIE zEnTRalE hochvERfügbaRkEIT unTERnEhMEnskRITIschER daTEn und anwEndungEn. kRaMER & cREw übERnIMMT dIE REgIE - kosTEnEffIzIEnT und sERvIcEsTaRk. dER unabhängIgE sysTEMInTEgRaToR fEIERT In dIEsEM JahR sEIn 20-JähRIgEs bEsTEhEn. von Ulrike Volkmann Erfahrener Regisseur der 1992 gründete Uwe Kramer das bis heute inhabergeführte Unternehmen, das als ein Pionier der Server- und Storage-Virtualisierung gilt. Seit 2008 ist Kramer & Crew im Süden Deutschlands fest etabliert. Mit den Niederlassungen Markdorf am Bodensee und Neu-Ulm setzt eine 50-köpfige Crew komplexe IT-Projekte in Szene. Benjamin Nies, Gebietsvertriebsleiter Süddeutschland, beschreibt die Philosophie des Hauses: "Wir legen größten Wert auf eine umfassende Betreuung unserer Kunden. Von der Anforderungsanalyse über die Implementierung bis zum persönlichen CrewService betreuen wir mittelständische Unternehmen und Global Player in einem Gebiet von Freiburg über Karlsruhe und Stuttgart bis nach München und in die Ost-Schweiz."

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt: SyStemintegration · HocHverfügBarkeit · Datenmanagement · ServiceS CrewCar: Die iT-Show, Die zu ihnen kommT. wer live erleben möchte, wie individuelle Lösungsszenarien für sein unternehmen entstehen, kann das CrewCar zu sich bestellen. Das geräumige hightech-mobil ist mit einer kompletten iT-infrastruktur ausgestattet und vom 23. april bis zum bis zum 11. mai 2012 im Süden Deutschlands unterwegs. wunschtermine können auf www.crewcar.de oder unter crew@kramerundcrew.de vereinbart werden. IT-Konsolidierung, Virtualisierung und Datenmanagement Kramer & Crew versteht sich als Regisseur der ITInfrastruktur. Auf dem Spielplan steht die umfassende IT-Konsolidierung im Zusammenspiel mit effizienten Virtualisierungslösungen. Zu den Darstellern zählen virtuelle Server-Architekturen, die StorageVirtualisierung der Zukunft und ein erheblich vereinfachtes Lifecycle-Management mit virtuellen Desktops. Mit neuesten Features ist auch das Datenmanagement ausgestattet. Darüber hinaus ist Kramer & Crew als Spezialist für den schnellsten SSD-Storage der Welt bekannt. Backup und Storage as a CrewService Die erfahrene IT-Crew genießt Premium-Status bei namhaften Herstellern wie Citrix, CommVault, DataCore, Hitachi, Microsoft, VMware, TMS, Fujitsu und HP. So profitieren Kramer & Crew-Kunden zum Beispiel von den neuen DataCore SANsymphony V8-Highlights, wie der automatisierten Verteilung der Daten auf den jeweils optimalen Storage (Automated Storage Tiering). "Wir greifen", so Andreas Besser, Senior Consultant Kramer & Crew, "jederzeit auf die neuesten Best-in-Class-Technologien zu. Aktuell sehr gefragt sind unsere "Backup und Storage as a CrewService"-Angebote. Damit entlasten wir nachhaltig die IT-Abteilungen der Unternehmen." Servicebasierte Private-Cloud Service-Level-Agreements (SLA) festgelegt. Das Spektrum reicht vom Crew BasicService bei Bedarf über den proaktiven Crew AdvancedService und den Betrieb der IT-Infrastruktur inklusive Patchund Change-Management als Crew CompleteService bis zum Crew ComplexHostingService mit 24*7-Premium-Support und Auslagerung der Daten und Anwendungen in die CrewCloud. Per RealtimeMonitoring wird die IT-Infrastruktur proaktiv überwacht - mit einer speziellen Agenten-Technologie, wie sie nur Kramer & Crew einsetzt. Kosteneffiziente Hochverfügbarkeit Benjamin Nies Gebietsvertriebsleiter Süddeutschland Als konsequente Fortsetzung des Kernkompetenzfeldes Virtualisierung entsteht im Kramer & CrewRechenzentrum eine hochgesicherte und mehrfach redundante CrewCloud. Die hochverfügbare Hosting-Infrastruktur ist dynamisch und skalierbar angelegt, das flexible Change-Management reagiert schnell und unkompliziert. Das Besondere: In der CrewCloud verbindet Kramer & Crew die automatisierte Hochverfügbarkeit von Daten und Anwendungen mit persönlichen CrewServices. Individueller 24x7 Premium-Service Welche Serviceleistungen die Kunden in Anspruch nehmen möchten, wird im Rahmen individueller Der ganzheitliche Auftritt der Systeme, Lösungen und Services sichert allen Kramer & Crew-Kunden entscheidende Vorteile. Die Hardware wird reduziert (Green IT), die System-Administration vereinfacht, die Flexibilität erhöht. Das eröffnet neue Perspektiven: Unternehmen können dynamisch auf künftiges Wachstum reagieren, betreiben ihre IT-Infrastruktur kosteneffizient und sichern die zentrale Verfügbarkeit ihrer unternehmenskritischen Daten und Anwendungen. Die Liste der zufriedenen Kunden umfasst so klangvolle Namen wie die Schiesser AG, die Hymer AG, Media Control GfK und den Diehl-Konzern, den die Bodensee-Crew unter Leitung von Benjamin Nies an verschiedenen Standorten betreut. ?

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Blickpunkt informationspflichten Button-lösung Der Deutsche BunDestag hat am 02.03.2012 ein gesetz veraBschieDet, welches insBesonDere zwei wichtige Konsequenzen für Den online-fernaBsatzhanDel mit sich Bringt unD Bereits zum 01.06.2012 in Kraft tritt. von Hagen Hild neue informationspflichten durch Hagen Hild Rechtsanwalt Fachanwalt IT Recht Fachanwalt Gewerblicher Rechtsschutz um einen wurde durch das Gesetz die sog. Button-Lösung in nationales Recht umgesetzt, das auf der EU-Verbraucherrechterichtlinie beruht. Zum anderen wurden die gesetzlichen Informationspflichten des Unternehmers bei Online-Fernabsatzverträgen mit Verbrauchern konkretisiert und erweitert. I. Button-Lösung tungen (z. B. im Rahmen sog. Abo- oder DownloadFallen) zu schützen. Danach ist die Bestellsituation so zu gestalten, dass der Verbraucher mit seiner Bestellung ausdrücklich bestätigt, dass er sich zur Zahlung verpflichtet. Erfolgt die Bestellung über eine Schaltfläche, ist diese Pflicht des Unternehmers nur erfüllt, wenn diese Schaltfläche gut lesbar mit nichts anderem als den Worten "zahlungspflichtig bestellen" oder mit einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet ist. Ein rechtswirksamer Online-Fernabsatzvertrag zwischen Unternehmer und Verbraucher kommt fortan nur noch zustande, wenn sich der Unternehmer an diese gesetzliche Gestaltungsvorgabe (Button-Lösung) gehalten hat. II. Informationspflichten im elektronischen Geschäftsverkehr Ziel der zugrundeliegenden EU-Verbraucherrechterichtlinie war es, Verbraucher beim Rechtsverkehr im Internet vor unabsichtlichen Zahlungsverpflich- Deutlich diffiziler in der konkreten Umsetzung dürfte sich die zweite wesentliche Gesetzesänderung erweisen. Danach muss der Unternehmer bei einem Vertrag im elektronischen Geschäftsverkehr zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher, der eine entgeltliche Leistung zum Gegenstand hat,

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www.B4BSCHWABEN.de/it Blickpunkt informationspflichten folgende Informationen unmittelbar bevor dieser seine Bestellung abgibt, klar und verständlich in hervorgehobener Weise zur Verfügung stellen: o Die wesentlichen Merkmale der Ware oder Dienstleistung o Die Mindestlaufzeit des Vertrags, wenn dieser eine dauernde oder regelmäßig wiederkehrende Leistung zum Inhalt hat o Den Gesamtpreis der Ware oder Dienstleistung einschließlich aller damit verbundenen Preisbestandteile sowie alle über den Unternehmer abgeführten Steuern oder, wenn kein genauer Preis angegeben werden kann, seine Berechnungsgrundlage, die dem Verbraucher eine Überprüfung des Preises ermöglicht o Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten sowie einen Hinweis auf mögliche weitere Steuern oder Kosten, die nicht über den Unternehmer abgeführt oder von ihm in Rechnung gestellt werden Nach dem Gesetzeswortlaut sind die Informationen dem Verbraucher klar und deutlich in hervorgehobener Weise zur Verfügung zu stellen. Hierin dürfte das eigentliche Problem der praktischen Umsetzung der neuen Rechtslage zu erblicken sein. Allein ein Link auf den Artikel dürfte nicht genügen, um die neuen Informationspflichten zu erfüllen. Nach der neuen Rechtslage ist zu empfehlen, die oben aufgeführten Pflichtinformationen an der beschriebenen Stelle nicht mit anderen - nicht gesetzlich vorgeschriebenen - Angaben zu vermischen, damit die Informationserteilung möglichst klar und deutlich bleibt. Schwierig dürfte sich die praktische Umsetzung aber vor allem dann gestalten, wenn ein Händler Produkte mit einer Vielzahl von wesentlichen Merkmalen anbietet. Denn dann dürften die etablierten Bestellübersichten (üblicherweise als Warenkorb gestaltet) schnell an die Grenzen der Darstellbarkeit stoßen. Ein pragmatischer Lösungsansatz könnte nach alledem so aussehen, dass auf der Bestell-Stufe "Bestellung überprüfen" - also in unmittelbarem zeitlichem und räumlichem Zusammenhang zu der Schaltfläche "zahlungspflichtig bestellen" - z.B. in eine mit "Ihre Artikel" überschriebene Tabelle eine weitere Spalte mit der Überschrift "Produktinformationen / Wesentliche Merkmale" eingeführt wird. Dort müssen grundsätzlich alle wesentlichen Merkmale des jeweiligen Artikels (sowie die übrigen oben aufgezählten Pflichtangaben) in hervorgeho- bener Weise wiederholt werden. Das bedeutet, dass im Grunde die gesamte Artikelbeschreibung im Rahmen der Bestellübersicht wiederholt werden muss. Zunächst muss also eine EDV-technische Lösung implementiert werden, die die Artikelbeschreibung mit sämtlichen wesentlichen Merkmalen der Ware in diese neue Spalte der Bestellübersicht transferiert. Wenn nun aber alle wesentlichen Merkmale der Ware an der passenden Stelle im Bestellablauf in hervorgehobener Weise präsentiert werden müssen, entsteht schnell eine Situation des Information Overflow, in welcher der Kunde kurz vor Abschluss der Bestellung mit Informationen regelrecht "überflutet" wird. Dort besteht die Gefahr, dass der zum Kauf entschlossene Kunde kurz vor Abschluss der Bestellung abspringt. Andererseits stellen Verstöße gegen die gesetzlichen Verpflichtungen abmahnungsfähige Wettbewerbsverstöße dar. Hier die richtige Balance zwischen Rechtssicherheit und pragmatischen Präsentations- und Verkaufserwägungen zu finden, ist eine überaus anspruchsvolle Aufgabe, die letztlich nur von erfahrenen und spezialisierten Rechtsberatern in Zusammenarbeit mit Programmierer und Shop-Betreiber zuverlässig geleistet werden kann. ?

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blickpunkt Mobile SolutionS Revolution Alle Welt redet von der mobilen revolution. doch WAs ist nur kurzfristiger trend und Wo finden sich hAltbAre lösungen? vor Allem: Wie lAssen sich innovAtive lösungen nAchhAltig in die "geübte" vertriebs- und mArketingstrAtegie soWie in bestehende it-lAndschAften eingliedern? bindung. Die Mobile Sales Application SAMOA 3.0 für das iPad bietet ganz neue Ansätze für die Vertriebsunterstützung. Damit hat der Verkäufer oder Berater sein Sales Tool mit dem neuesten Produktkatalog, aktuellsten Kundendaten, einem vollständigen Satz verkaufsfördernder Medien zu allen Artikeln (verschiedene Produktansichten, Skizzen, Datenblätter, Anleitungen, Spezifikationen, PDF-Archiv von Werbemitteln usw.) direkt auf dem iPad parat und greift über eine leicht zu bedienende, an den Bedürfnissen des Verkaufsalltags ausgerichtete Benutzeroberfläche darauf zu. Dabei ist das iPad schneller einsatzbereit als ein Notebook (Wegfall der Bootzeiten) und die lokal gespeicherten Inhalte (Produktkatalog usw.) werden im Gegensatz zum Abruf von einer Webseite sofort angezeigt (Wegfall von Ladezeiten). Die Daten sind direkt auf dem iPad immer dann und dort verfügbar, wo ein Kundengespräch stattfindet - ob am PoS-Regal, im Back-Office oder auf einer Messe. Unabhängig davon, ob vor Ort gerade eine Netzwerkverbindung besteht oder nicht. Ändern sich Inhalte, werden diese bei nächstmöglicher Verbindung via WLAN oder UMTS aktualisiert. So entfällt ein möglicher Vorführeffekt durch Netzwerkausfall oder die lästige Suche nach einem gutem Empfang. Der Anwender hat die Möglichkeit, direkt aus dem Gespräch und der Präsentation heraus eine Bestellung auszuführen - das beschleunigt Prozesse und spart nicht zuletzt Kosten. Dies kann durch eine schlanke Die mobile von Heiko Horter eschäftsführer, Marketing- und Vertriebsleiter sowie IT-Entscheider stehen vor der Herausforderung: Wie kann ich meinen Keyaccount bzw. Außendienst in komplexen Beratungs- und Verkaufsprozessen optimal unterstützen? Wie lassen sich mobile Lösungen nachhaltig in den vorhandenen Workflow und die bestehende Systemarchitektur integrieren? Spezialist für Mobile Business Solutions Heiko Horter Projektleiter Mobile Solutions, Kommdirekt GmbH Augsburg Kommdirekt hat hierzu fundierte Antworten und bereits erfolgreiche Anwendungen im Markt, bei denen sich mobile Lösungen mit ERP-Systemen, CRM-Systemen und Social Media Plattformen strategisch sinnvoll vernetzen lassen! Kommdirekt ist First Mover bei Mobile Business Apps und realisiert hochkomplexe mobile Lösungen mit Datenbankan-

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www.B4BSCHWABEN.de/it blickpunkt Mobile SolutionS CSV-Schnittstelle oder über eine ausgekügelte Replikation mit komplettem Kollissionsmanagement realisiert werden. 6 gute Gründe für eine mobile Lösung 1. Glasklare Wettbewerbsvorteile durch ein innovatives Präsentationssystem: Die Sales Mobile Application SAMOA 3.0 für das iPad bietet revolutionäre und innovative Ansätze für die gezielte Vertriebsunterstützung. 2. Traumhafte Umsätze durch ein topaktuelles Bestell- und Bezahlsystem: Inklusive Anbindung an vorhandene ERP-Systeme, Online-Shops, Produkt- und Kundendatenbanken über WLAN, UMTS, Bluetooth. Und in Zukunft auch ein bequemes Bezahlsystem: Stichwort Mobile Payment mittels "Near Field Communication"! 3. Paradiesische Möglichkeiten durch ein geniales bank eine sinnvolle Verknüpfung der Kategorien möglich ist und somit beispielsweise zum Hauptprodukt jeweils das passende Zubehör gezogen wird. Es erleichtert das Cross-Selling ungemein! 6. Und jetzt neu mit Social Media Add-on: Hier verbinden sich die Diskussionen/Posts aus Social Media-Plattformen mit Ihren klassischen Kundenkontaktpunkten! Sie möchten mehr wissen? Das über 40 Seiten starke Whitepaper zum Thema mobile Business Apps erhalten Sie kostenfrei zum Download unter www.kommdirekt.info oder auf der Kompetenzplattform www.mobil-solutions.de ? Mobile B2B Lösungen sind auf dem Vormarsch." Heiko Horter Beispiel: SAMOA Integration in Systemarchitektur des Unternehmens Beispiel: SAMOA Admincenter Datenbank-Synchronisation CRM-System: Eine stets aktuelle Datenhaltung und -archivierung im CRM - und damit die Gewährleistung eines optimalen Info-Standes über Kaufhistorie, Kundenwünsche, Umsatz- sowie Cross-Selling Potenziale. 4. Intuitive Bedienung ohne großen Schulungsaufwand: SAMOA 3.0 ist easy going und insbesondere die intuitive Benutzerführung des iPad wird durch native (geübte) Designelemente als auch durch speziell für die Anwendung entwickelte Icons zu einer schönen und selbsterklärenden Arbeitsbasis. 5. Vernetzte Informationen aus unterschiedlichen Datenbanken und Systemen: Das bei Weitem Schönste ist, dass durch die relationale Daten- Beispiel: SAMOA Tourenplaner

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zu guter letzt crossmedia guide Impressum Der B4B SCHWABEN CROSSMEDIA GUIDE IT besteht aus zwei Komponenten. Zum einen dem hier vorliegenden Printtitel, der an alle Firmen mit mehr als 20 Mitarbeitern im Regierungsbezirk Schwaben versendet bzw. über andere Vertriebskanäle wie Veranstaltungen und Medienpartnerschaften distribuiert wird. Zum anderen einem parallel stattfindenden tagesaktuellen Onlineauftritt auf B4B SCHWABEN in der Rubrik "Im Fokus der Region/IT". Der B4B SCHWABEN CROSSMEDIA GUIDE ist gültig von April 2012 bis Herbst 2013. Herausgeber vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. KG Kleine Grottenau 1 86150 Augsburg Tel.: 0821 4405-0, Fax: 0821 4405-409 www.vmm-wirtschaftsverlag.de www.B4BSCHWABEN.de Chefredaktion: Ulrich Pfaffenberger Redaktion: Nadja Ruranski, Astrid Wiedemann, Bert Röge, Pia Nussol, Astrid Schüler, Sabine Roth, Gaby Feldmann (Lektorat) Autoren: Michaela Berger, Timo Hahn, Andrea Henkel, Carina Heindl, Hagen Hild, Sandra Hofmann, Heiko Horter, Matthias Pausewang, Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair, Stefan Schimpfle, Thomas Schmidt, Christian Smetana, Jörn Steinhauer, Johannes Stepperger, Ulrike Volkmann, Dr. Ulrich Wellnhammer Anzeigenleitung: Sabine Sokoll, Tel.: 0821 4405 411, E-Mail: sabine.sokoll@B4BSCHWABEN.de Mediaberatung: Corinna Dehmel, Tel.: 0821 4405-452 Gudrun Menke, Tel.: 0821 4405-450 Susanne Müller, Tel.: 0821 4405-412 Grafik: Julia Holzmann, Anne Gierlich, Simone Kronau, Peter Besel (Bild), Adnan Badnjevic (Anzeigen) Art Director: Markus Ableitner Geschäftsführer: Andres Santiago, Renate Dempfle Heftbestellungen und Adressänderungen: Daniela Hettler, Tel.: 0821 4405-402, E-Mail: daniela.hettler@B4BSCHWABEN.de Bilder: vmm-Archiv; fotolia.de© Yuri Arcurs, Andres Rodriguez, artida, ag visuell, Kobes, Victoria, vladgrin, Reinhold Föger, DeVIce, itestro, Dmitry Ersler, pixeltrap, pro motion pic, Mihai Simonia, denis_pc, sellingpix, creative soul, Nomad_Soul, Yanterric, celeste clochard, Bernd Juergens, Luiz, ril, max blain, Serghei Velusceac, calaratjada, Christian Schwier, bluedarkat, Nikolai Sorokin, THesIMPLIFY, rubysoho, ra2 studio, Patrizia Tilly; CMGPartner; Jürgen Tomicek; Eboy Art Inc.; GettyImages© Image Source, iStockphoto.com/shorrocks; Bildarchiv kit e.V. Druck: AZ Druck und Datentechnik GmbH, Kempten Vertrieb: Logistic-Mail-Factory GmbH, Curt Frenzel Str. 2, 86167 Augsburg Verbreitungsgebiet: Regierungsbezirk Schwaben, Region Landsberg/Ammersee, Wirtschaftsraum Ulm Auflage: 12.500 Exemplare, davon 7.000 Exemplare im Direktversand April 2012 Haftung Der Inhalt dieses Heftes wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Herausgeber, Autoren, Redaktion und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie für eventuelle Druckfehler keine Haftung. Urheberrecht Alle abgedruckten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck oder anderweitige Verwendung sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Herausgebers erlaubt. zu guter letzt crossmedia guide Impressum Der B4B SCHWABEN CROSSMEDIA GUIDE IT besteht aus zwei Komponenten. Zum einen dem hier vorliegenden Printtitel, der an alle Firmen mit mehr als 20 Mitarbeitern im Regierungsbezirk Schwaben versendet bzw. über andere Vertriebskanäle wie Veranstaltungen und Medienpartnerschaften distribuiert wird. Zum anderen einem parallel stattfindenden tagesaktuellen Onlineauftritt auf B4B SCHWABEN in der Rubrik "Im Fokus der Region/IT". Der B4B SCHWABEN CROSSMEDIA GUIDE ist gültig von April 2012 bis Herbst 2013. Herausgeber vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. KG Kleine Grottenau 1 86150 Augsburg Tel.: 0821 4405-0, Fax: 0821 4405-409 www.vmm-wirtschaftsverlag.de www.B4BSCHWABEN.de Chefredaktion: Ulrich Pfaffenberger Redaktion: Nadja Ruranski, Astrid Wiedemann, Bert Röge, Pia Nussol, Astrid Schüler, Sabine Roth, Gaby Feldmann (Lektorat) Autoren: Michaela Berger, Timo Hahn, Andrea Henkel, Carina Heindl, Hagen Hild, Sandra Hofmann, Heiko Horter, Matthias Pausewang, Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair, Stefan Schimpfle, Thomas Schmidt, Christian Smetana, Jörn Steinhauer, Johannes Stepperger, Ulrike Volkmann, Dr. Ulrich Wellnhammer, Hans-Dieter Machuta Anzeigenleitung: Sabine Sokoll, Tel.: 0821 4405 411, E-Mail: sabine.sokoll@B4BSCHWABEN.de Mediaberatung: Corinna Dehmel, Tel.: 0821 4405-452 Gudrun Menke, Tel.: 0821 4405-450 Susanne Müller, Tel.: 0821 4405-412 Grafik: Julia Holzmann, Anne Gierlich, Simone Kronau, Peter Besel (Bild), Adnan Badnjevic (Anzeigen) Art Director: Markus Ableitner Geschäftsführer: Andres Santiago, Renate Dempfle Heftbestellungen und Adressänderungen: Daniela Hettler, Tel.: 0821 4405-402, E-Mail: daniela.hettler@B4BSCHWABEN.de Bilder: vmm-Archiv; fotolia.de© Yuri Arcurs, Andres Rodriguez, artida, ag visuell, Kobes, Victoria, vladgrin, Reinhold Föger, DeVIce, itestro, Dmitry Ersler, pixeltrap, pro motion pic, Mihai Simonia, denis_pc, sellingpix, creative soul, Nomad_Soul, Yanterric, celeste clochard, Bernd Juergens, Luiz, ril, max blain, Serghei Velusceac, calaratjada, Christian Schwier, bluedarkat, Nikolai Sorokin, THesIMPLIFY, rubysoho, ra2 studio, Patrizia Tilly; CMGPartner; Jürgen Tomicek; Eboy Art Inc.; GettyImages© Image Source, iStockphoto.com/shorrocks; Bildarchiv kit e.V. Druck: AZ Druck und Datentechnik GmbH, Kempten Vertrieb: Logistic-Mail-Factory GmbH, Curt Frenzel Str. 2, 86167 Augsburg Verbreitungsgebiet: Regierungsbezirk Schwaben, Region Landsberg/Ammersee, Wirtschaftsraum Ulm Auflage: 12.500 Exemplare, davon 7.000 Exemplare im Direktversand April 2012 Haftung Der Inhalt dieses Heftes wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Herausgeber, Autoren, Redaktion und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie für eventuelle Druckfehler keine Haftung. Urheberrecht Alle abgedruckten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck oder anderweitige Verwendung sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Herausgebers erlaubt.

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??. ? ??. Oktober ???? Messe Stuttgart www.itandbusiness.de www.dms-expo.de

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Fortsetzung folgt! Seit 1992 steht Kramer & Crew als unabhängiger Systemintegrator im Rampenlicht. Deutschlandweit setzen wir komplexe IT-Projekte für mittelständische Unternehmen und Global Player in Szene. Begonnen haben wir als Pionier der Server- und Storage-Virtualisierung. Bis heute setzen wir neue Maßstäbe - mit dem Kramer & Crew Realtime-Monitoring und unserer einzigartigen CrewCloud, in der wir automatisierte Hochverfügbarkeit mit persönlichen CrewServices verbinden. Denn der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt - auch in den nächsten 20 Jahren. www.kramerundcrew.de