Mobilität für den Chef

Mittelständler fahren vor

Mittelständler fahren vor. Foto: Land Rover Deutschland
Die B4B-Redaktion hat in den Autohäusern der Region nachgefragt, welche Fahrzeuge bei den Chefs in Bayerisch-Schwaben am beliebtesten sind.

von Constanze Meindl

Zuverlässigkeit. Im Geschäftsleben eine wich- tige Komponente, damit das Zusammenspiel innerhalb des Betriebs und zwischen Firmen überhaupt funktionieren kann. Den Anspruch, den Unternehmer an sich und ihre Partner haben, wollen sie auch bei ihrem Fahrzeug wissen. Laut einer Destatis-Befragung aus dem Jahr 2015 ist „Zuverlässigkeit“ das wichtigste Kaufargument für einen Neuwagen. Gefolgt von Qualität und Sicherheit. Erst dann folgen Parameter wie Kaufpreis und Verbrauch. 

Doch bei Unternehmern spielen noch andere Aspekte eine wichtige Rolle: Wie bequem ist das Fahrzeug, wenn ich lange Strecken fahren muss? Wie leicht lassen sich Smartphone und Fahrzeug koppeln, damit ich auch unterwegs immer erreichbar sind? Und nicht zuletzt muss das Fahrzeug zum Betrieb passen: Ein Solaranlagenhersteller wird wohl eher selten im bulligen Geländewagen vorfahren und den Bauunternehmer wird man nicht im schicken Zweisitzer sehen. Die Redaktion hat bei den Autohäusern der Region nachgefragt, welche Fahrzeuge bei den Chefs in Bayerisch-Schwaben am beliebtesten sind.

Michael Agsteiner, Audi Zentrum Augsburg: Der A6 Avant ist ein fahrendes Büro 

Wer sich für einen Dienstwagen aus Ingolstadt entscheidet, wählt meist den Audi A6 Avant. „Der Komfort des Fahrzeugs, die Möglichkeiten der Assistenzsysteme, das attraktive Design und natürlich die hochleistungsfähigen Motoren – gerade im Dieselbereich – machen dieses Fahrzeug so attraktiv für Geschäftsführer“, sagt Michael Agsteiner, Geschäftsführer des Audi Zentrums Augsburg. Neben Verbrauch und CO2 Ausstoß seien vor allem die Assistenzsysteme, vom Stauassistenten bis hin zur Kommunikation im Fahrzeug, ein wichtiges Kaufargument. „Geschäftsführer sind gerne mal 50.000 bis 60.000 Kilometer im Jahr unterwegs. Sie benötigen also ein fahrendes Büro, um optimal während der Fahrt ausgerüstet zu sein“, weiß Agsteiner.

Peter Reisacher, Autohaus Reisacher: Bei BMW lautet die magische Zahl fünf

„Die magische Zahl für Geschäftsführer lautet: 5“, sagt Peter Reisacher, Geschäftsleiter des gleichnamigen Autohauses mit Standorten in Augsburg, Ulm, Memmingen, Landsberg und Krumbach. „Die beiden beliebtesten Autos sind der BMW 5er und der BMW X5.“ Warum Chefs der Region genau diese Modellreihen wählen? „Unsere Kunden schätzen besonders die Kombination aus Leistung, Effizienz und Platz“, sagt Reisacher. Beide Modelle böten ausreichend Platz und Komfort und „schaffen in diesem Zusammenspiel das besondere Understatement“. Der Preis spiele hier eher eine untergeordnete Rolle. Wichtig sei für viele Geschäftsführer vor allem das Zusammenspiel von Komfort, Luxus und Dynamik.

Tobias Sirch, Autohaus Sirch: Der Mitsubishi Outlander ist auch als Hybrid eine Option

„Geschäftsführer wählen bevorzugt den Mitsubishi Outlander“, sagt Tobias Sirch von Autohaus Sirch in Memmingen. Die erhöhte Sitzposition im SUV empfinden viele als sehr angenehm. Die bequemen Sitze und das hochwertige Interieur machen Langestreckenfahrten angenehm. „Immer mehr Geschäftsführer entscheiden sich für den Outlander mit Plug-In-Hybrid“, erzählt Sirch. „Hier können Kurzstrecken bis 50 rein elektrisch zurückgelegt werden und längere Strecken werden in Kombination mit dem Verbrennungsmotor abgedeckt“, erklärt Sirch.

Florian Ketterle, SZD Sportwagenzentrum: Der Maserati Ghibli überzeugt 

Geschäftsführer, die sich im Straßenverkehr von der Masse abheben möchten, suchen häufig nach einer besonderen Marke. Eine solche Besonderheit sind sicherlich die Fahrzeuge von Maserati. „Aktuell ist der Maserati Ghibli bei unseren mittelständischen Kunden besonders beliebt“, sagt Florian Ketterle, Geschäftsführer des SZD Sportwagenzentrums mit Sitz in Königsbrunn und München. Vielfahrer entscheiden sich für die Dieselvariante, der Ghibli S Q4 ist bei Wenigfahrern das Modell der Wahl. Ketterle weiß genau, was Geschäftsführer am Ghibli besonders schätzen: „Der Ghibli kombiniert faszinierendes Design mit edlen Materialen – und das für einen Kaufpreis, der nicht höher liegt als ein vergleichbares Modell der deutschen Konkurrenz.“ Doch nicht nur die Optik entscheidet: „Der attraktive Kaufpreis und die Total Cost of Ownership überzeugen dann auch den Kopf, wenn das Herz schon an dem Wagen hängt“, schmunzelt Ketterle. Was all seine Kunden gemeinsam haben? „Den Geschmack für das Besondere und Schöne.“

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