Mobilitätspartner: Allgäuer Überlandwerk

AÜW bring die E-Flotten in Fahrt

Foto: Allgäuer Überlandwerke

Auch wenn die nackten Zahlen noch eine andere Sprache sprechen: Elektromobilität wird für die Wirtschaft im Allgäu zum Wettbewerbsfaktor. Michael Lucke, Geschäftsführer AÜW sieht dabei den fachkundigen Rat und die Erfahrung des Allgäuer Überlandwerks (AÜW) als Partner der gewerblichen Stromkunden gefragt.

Klassische Versorgungsunternehmen wie das Allgäuer Überlandwerk sehen sich vor neue Aufgaben gestellt. Die Veränderungen von Wirtschaft und Gesellschaft im Zuge von Energiewende und Digitalisierung fordern die Innovationsfähigkeit und die Servicekraft insbesondere regionaler Versorger; sie werden vom reinen Stromlieferanten zum umfangreichen Energiedienstleister.

AÜW versteht sich in diesem Zusammenhang als „Motor der Energiezukunft im Allgäu“ und dabei, davon ist Lucke überzeugt, spielt der Umbau der Mobilität eine zentrale Rolle. „Der Transport von Menschen und Gütern, egal ob individuell oder in der Masse, benötigt Energie – und dabei werden die fossilen Träger in wachsendem Umfang durch regenerative Quellen ersetzt.“ Daher hat er auch keine Zweifel daran, dass in absehbarer Zeit die Flotte strombetriebener Fahrzeuge in der Region kräftig wachsen wird.

Die Zweifel, ausgehend vom Status quo bisher weniger zehntausend E-Mobile in Deutschland, lässt Lucke dabei nicht gelten: „Wir sind, gemeinsam mit der Hochschule Kempten, seit sieben Jahren auf diesem Feld aktiv. Anfangs haben wir noch vorhandene Verbrennungsmotoren miteinander umgebaut. Heute sind von allen Herstellern eigene E-Modelle am Markt. Wir sehen hier eine sehr schnelle Entwicklung, die künftig noch an Tempo zunehmen wird.“ Steuer- und Kaufanreize aus der Politik werden dies unterstützen, gerade bei den Nachbarn in Österreich hat sich dadurch schon eine dynamische Entwicklung der E-Mobilität eingestellt.

Was das für die Unternehmen und die Wirtschaft in der Region bedeutet? Selbst in einem ausgedehnten Wirtschaftsraum wie dem Allgäu, das zudem größtenteils aus ländlichem Raum besteht, lässt sich nach Luckes Überzeugung die Entwicklung hin zur Elektromobilität nicht aufhalten. „Voraussetzung für die Akzeptanz ist eine gute intelligente Lade-Infrastruktur. Und daran haben gerade wir als AÜW in den vergangenen Jahren intensiv gearbeitet“, bekräftigt er. Zusammen mit der steigenden Kapazität der Batterien – „wir sprechen hier ohne weiteres von 100–160 Kilometern und mehr pro Ladung – je nach Modelltyp bereits heute bis zu 350 Kilometer“ – lasse sich in den meisten Fällen der Mobilitätsbedarf zuverlässig abdecken: „Diese Reichweite entspricht dem mehrheitlichen Fahrverhalten, das heute zu fast 90 % unter 50 Kilometer am Tag zu Buche schlägt.“

Auch der gesellschaftliche Wandel spiele eine entscheidende Rolle. Die Art und Weise, wie Menschen ihre Mobilität gestalten, verändere sich. Neue Formen der Automobilnutzung ersetzen immer häufiger das Modell des „geparkten Besitzes“ zugunsten „temporärer Nutzung“. Dies ist in Großstätten heute schon Realität. Allerdings, so merkt Lucke an, werde es kurz- und mittelfristig keinen absoluten, hundertprozentigen Schwenk weg vom Benzinmotor, hin zum Elektromotor geben. „Wir sehen das heute schon bei den gewerblich genutzten Fahrzeugflotten: Es gibt einen bedarfsgerechten Mix. Benziner oder Hybridfahrzeuge für den Außendienst, der viel und lange Strecken fährt, stehen Elektrofahrzeuge für kurze Strecken und intensive Nutzung während weniger Stunden als Alternative gegenüber.“ Als Beispiel, ausgehend von einer Untersuchung geeigneter Routen und Anwendungen gemeinsam mit der Hochschule, führt Lucke das „Bäckermobil“ an, das nach der morgendlichen Auslieferungs-Rush hour den Rest des Tages weitgehend ungenutzt bleibe.

Neben der ganzen oder teilweisen Umstellung der Flotte kommt aus Sicht von AÜW noch eine zweite Herausforderung auf gewerbliche Nutzer von E-Autos zu: die Projektierung, der Aufbau und der Betrieb einer geeigneten (Lade-)Infrastruktur. „Hier sehen wir uns als kompetenter und erfahrener Partner, der den Unternehmen bei der Planung und Umsetzung zur Seite steht“, sagt Lucke. Insbesondere bei der Steuerung intelligenter Systeme mache sich dieses Knowhow bezahlt. Etwa dann, wenn beim Aufladen mehrerer Fahrzeuge die Stromaufnahme so gesteuert werden muss, dass sie verlässlich zum geplanten Abfahrzeitpunkt für ein voll „betanktes“ Fahrzeug sorgt – und gleichzeitig sparsam mit den vorhandenen Ressourcen umgeht. Sprich: Der Betreiber braucht nicht in eine Maximallast zu investieren und das Stromnetz zusätzlich belasten, sondern kann mit intelligenter Ladetechnik von AÜW für Maximale-Wirtschaftflichkeit sorgen.

„Zusätzliche Ladeinfrastruktur werden wir in den kommenden Monaten im so genannten ‚halböffentlichen Bereich‘ aufbauen“, erläutert Lucke. AÜW bietet dafür ein passendendes Angebot an, wie z.B. Stromtankstellen für Parkplätze von Handel oder Gewerbetreibenden, die während der Geschäftszeiten Kunden zur Verfügung stehen und außerhalb der Öffentlichkeit. Auch für Anbieter in Tourismus, Gastronomie und Hotellerie werde die Bereitstellung von Stromtankstellen zum Wettbewerbsfaktor, ist Lucke überzeugt: „Wie man bei dem Run auf die E-Bikes sieht, ist die Entwicklung nicht aufzuhalten. Dazu kommt, dass entsprechende Angebote auch beim Employer Branding immer schwerer ins Gewicht fallen.“ AÜW sieht sich, so Lucke, nicht zuletzt wegen der engen Vernetzung mit Hochschule und Wirtschaft, gut aufgestellt, „um hier unsere Kunden nachhaltig erfolgreich zu machen“.

Konakt:

Allgäuer Überlandwerk GmbH
Illerstraße 18
87435 Kempten
Tel: 0831 2521-447
gewerbekunden(at)auew.de
www.auew.de

Schwerpunkte

  • Stromlieferant
  • Elektromobilität
  • Ladetechnik
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