SCALTEL AG

Wie beeinflusst das Internet der Dinge den deutschen Mittelstand?

Symbolbild. Foto: SCALTEL AG
IT verbindet Menschen, Daten und Systeme. Das Internet der Dinge verbindet alles andere und verändert dadurch nachhaltig Geschäftsmodelle, Produktion und Produkte. Global Player gehen mit großen Schritten in eine vernetzte, digitale Zukunft. Inwiefern betrifft dies auch den deutschen Mittelstand? Und ist deren IT dafür gerüstet?

Die IT-Entwicklung der Unternehmenswelt lässt sich in den letzten 50 Jahren durch drei große Wellen beschreiben. Mit der Industrialisierung des Computers und der Einführung des Internets, veränderte sich anfangs das „was wir tun“ und „wie wir es tun“ bereits fundamental. Mit der damit einhergehenden Digitalisierung von Daten und der Konnektivität durch das Internet wurden im zweiten Schritt Geschäftsprozesse effizienter – die Produkte veränderten sich dadurch nicht. Nun rollt mit riesiger Geschwindigkeit die nächste Superwelle auf uns zu. Das Internet der Dinge, im englischen Internet of Things (IoT) genannt, betrifft uns alle und beeinflusst das Business in seinem Kern – die Produkte. Die Dinge stehen im Mittelpunkt.

Technologie überall und in allem

Das Internet der Dinge bezeichnet die Vernetzung smarter Gegenstände, welche über das Internet selbständig miteinander kommunizieren können. Obwohl es der Name zwar vermuten lässt, geht es vorrangig nicht um das Internet. Es dreht sich vor allem um die Dinge. Wer zum ersten Mal mit dem Internet der Dinge in Berührung kommt, mag in diesem Kontext zunächst an das eigene Smartphone denken. Es kann sich jedoch mit allen anderen Gegenständen befassen: Rasenmäher, die selbständig erkennen, wann es wieder Zeit wird zu mähen und ob das Wetter passend ist. Ein Hundehalsband, welches weiß, dass der letzte Besuch beim Tierarzt schon eine Weile her ist und online selbständig einen Termin vereinbart oder autonom arbeitende Produktionsroboter – Stichwort Industrie 4.0. Was diese Dinge gemeinsam haben ist, dass sie alle mit dem Internet verbunden sind und im ständigen Dialog miteinander stehen. Sie agieren völlig autonom. Modernste Sensorik macht es den Gegenständen möglich, alle relevanten Daten ihrer Umgebung zu sammeln, auszuwerten und alle wichtigen Informationen über das Internet zu verbinden. Das Internet stellt somit das Netzwerk dar, über das die Dinge miteinander kommunizieren.

Smart Factory als Grundvoraussetzung

Um dem modernen Kundenwunsch nach Lösungen statt starrer Gegenständen gerecht zu werden, müssen Produkte smart werden und mit ihnen das ganze Unternehmen. Nicht nur die hergestellten Produkte müssen in Zukunft intelligent vernetzt sein. Auch die Produktion selbst bedarf der nächsten Revolution. Unternehmen kommen nicht umhin, ihre Produktion zu flexibilisieren und damit ihre Qualitätsprüfung signifikant zu verbessern. Im Mittelpunkt der Smart Factory stehen die intelligente, echtzeitfähige, horizontale und vertikale Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkt. Die Produktion erfolgt intelligent und automatisch. Diese selbststeuernde und lernende Fabrik analysiert Fehler und löst Probleme in der Produktion völlig autonom. Sie hilft dem Unternehmen, Störungen frühzeitig zu erkennen und noch vor dem Auftreten zu beheben. Intelligente Produktionsprozesse sind nicht länger ein Wettbewerbsvorteil, sie sind Grundvoraussetzung. Jeder, der als Fertigungsunternehmen den Anschluss nicht verlieren will, kommt um eine Smart Factory nicht herum.

IoT als Herz der Digitalen Transformation

Dass die Digitalisierung uns alle angeht, ist mittlerweile wohl jedem klar. Das Internet der Dinge ist das Herz der Digitalen Transformation und der Grund, warum jedes Unternehmen sein Geschäftsmodell von Grund auf überdenken sollte. Nicht nur Big Player wie Amazon oder Google sind davon beeinflusst. Smart Home, Smart Gardening, Smart City oder Smart Factory sind nur wenige Beispiele, die den Trend zur allumfassenden Vernetzung erkennen lassen. Es sind genauso die Produkte und Produktionen unserer mittelständischen Hidden Champions, die in Zukunft intelligent vernetzt sein müssen. Kühlschränke, Busse, Roboter, Traktoren, Armbanduhren, etc.: Mit modernster Sensorik werden aus normalen Dingen intelligente Services. Das ist der Weg der Zukunft: gesammelte Daten bringen uns unseren Kunden noch näher.

Herausforderung für die IT

Bis 2020 werden Schätzungen zufolge über 50 Milliarden Dinge weltweit über das Internet vernetzt sein. Diese Entwicklung stellt Unternehmen, Geschäftsmodelle und die IT vor eine große Herausforderung. Ist die eigene IT-Infrastruktur skalierbar genug um der Komplexität eines derartigen Datenvolumens Stand zu halten? Ist das eigene Geschäftsmodell noch wettbewerbsfähig?

Die SCALTEL AG steht ihren Kunden bei der Beantwortung dieser Fragen unterstützend zur Seite. Unsere Experten unterstützen Sie bei der Analyse Ihrer IT, Prozess-, Kosten- und Effizienz-Optimierung sowie bei der Identifizierung neuer Geschäftsfelder. Ob Digitalisierung der betrieblichen Wertschöpfungskette oder smarte Produktvernetzung – von der Strategieentwicklung bis zur technischen Umsetzung sind wir Ihr sicherer Partner. Wir wissen um die Erfolgspotentiale des Internet der Dinge und helfen unseren Kunden, diesen Mehrwert optimal zu nutzen. Mit unserer ganzheitlichen Strategie braucht sich auch der deutsche Mittelstand nicht vor der Digitalisierung zu scheuen.

von Sabrina Steinbrink, Projekt- und Produktmanagement, SCALTEL AG

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben