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Digitalisierung, brauchen wir das überhaupt?

Foto: Netz16

Die Themen digitale Transformation, Industrie 4.0 und disruptive ­Geschäftsmodelle sind derzeit die Buzz-Words des Jahres. Doch für die Unternehmen stellt sich die Frage – brauchen wir das überhaupt?

Über die Chancen, die Risiken und die Auswirkungen der Digitalisierung in allen Bereichen wurden in den letzten zwei Jahren unzählige Studien veröffentlicht und Experten haben sich zu Wort gemeldet. Es wurde auf Gefahren hin gewiesen, es wurden Untergangsszenarien an die Wand gemalt und der Untergang der klassischen Wirtschaft prognostiziert. Aber diese pauschalen Analysen und Empfehlungen sind selten dazu geeignet, dem Unternehmer die entscheidende Frage zu beantworten: Brauche ich das für MEIN Unternehmen? Was soll ich tun? Und wie sehen für mein Unternehmen konkret die nächsten Schritte aus?

PWC identifizierte in einer Studie vier wesentliche Treiber der digitalen Transformation, die ursächlich für die aktuelle Brisanz des Themas verantwortlich sind:

1. Social Media: Durch die digitale Kommunikation und Vernetzung der Menschen in den sozialen Netzwerken ist die Schaffung von digitalen Identitäten erfolgt.

2. Mobility: Durch die Smartphones und die damit verbundene Mobilität ist das Internet, als Basistechnologie für jegliche Form der Digitalisierung, immer und überall präsent und verfügbar.

3. Big Data: Einhergehend mit den ersten beiden genannten Themen wird der Umfang der Daten und der tiefe Einblick in das Kundenverhalten möglich.

4. Cloud: Die Cloud-Lösungen sind zwischenzeitlich vielfältig verfügbar und ermöglichen es, schnell und mit überschaubarem Programmieraufwand neue Prozesslösungen und Geschäftsmodelle zu implementieren.

Natürlich sind auch die sogenannten Digital Natives entsprechende Treiber für das Thema. Sie sind es gewohnt, über soziale Netzwerke zu kommunizieren, Produkte und Dienstleistungen online zu recherchieren und zu erwerben und das Internet of Things als elementaren Bestandteil ihres Alltags zu akzeptieren.

Herausforderung für den Mittelstand

„Nicht die stärkste Art überlebt, auch nicht die intelligenteste, sondern die wandlungsfähigste.“ Dieser Satz von Harvard Professor Clayton Christensen zeigt deutlich, vor welcher Herausforderung die KMU’s in Deutschland stehen. Die Konzerne sind hier schon oft sehr weit, da zum einen die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen und zum anderen die Globalisierung schon seit Jahren die Digitalisierung notwendig macht.

Bereits in 2013 bescheinigten 73% der befragten Mittelständler der Digitalisierung eine hohe Aufmerksamkeit und rund 88% rechneten mit einer weiter zunehmender Relevanz des Themas. Interessanterweise sahen im Dienstleistungsbereich nur 50% die Digitalisierung als sehr bedeutsam an, während es im Handel, der schon früher in das Thema digitale Transformation einsteigen musste, schon 80% der Befragten waren.

Für die KMU’s stellt sich die Herausforderung, verstärkt in die Themen der digitalen Innovationen investieren zu müssen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können und langfristig erfolgreich zu sein. Klassische Geschäftsmodelle werden immer stärker durch digitale Produkte und Dienstleistungen „angegriffen“ (disruptive Geschäftsmodelle) und komplett branchenfremde Startups nehmen den etablierten Unternehmen Marktanteile weg. AirBnB zum Beispiel besitzt kein einziges eigenes Hotel, ist aber der mittlerweile größte Übernachtungsanbieter der Welt.

Nur wer Produkte und Dienstleistungen online vertreibt, seine internen und externen Prozesse optimal digitalisiert und gleichzeitig die hohe Qualität der technischen Innovationen, die den deutschen Mittelstand auszeichnen, beibehält, hat eine Chance auf dem Schlachtfeld der Digitalisierung zu bestehen. How To ?

Doch wie fängt man an? Wie setzt man
solche Themen um?

Die Zauberworte hier sind „Lean“ und MVP. Fangen Sie mit kleinen, einfachen Prozessen an und suchen Sie sich kleine einfache, schnell zu realisierende Ideen. Gehen Sie schnell an den Markt, am Besten bereits im Beta-Stadium und lassen Sie die Idee beim Kunden reifen. Greifen Sie dessen Anforderungen schnell auf und verbessern Sie permanent in kleinen Schritten so das Produkt oder den Service.

Neben der Innovation als solches muss aber Ihr Unternehmen auch für die digitale Transformation „bereit“ sein… und das zieht sich durch alle Ebenen, alle Bereiche und alle Mitarbeiter – inklusive der Unternehmensspitze:

Es ist sinnvoll, zunächst die internen Prozesse und die Kommuni­kation mit den Kunden zu erneuern und als flankierende Investitionen für den später folgenden Umbau der Geschäfts­prozesse zu begreifen.

Digitale interne Prozesse und die digitale Kommunikation mit den Kunden sind viel­fach eine Voraussetzung für digitale Geschäftsmodelle.

Übrigens: Wussten Sie schon, dass ab Herbst 2016 bayerische Mittelstandsunternehmen für Investitionen in Digitalisierung Fördergelder erhalten können? Unternehmensbereiche durch Hardware oder Software zu digitalisieren oder IT-Sicherheit zu verbessern, zählen z.B. zu den Förderkriterien.

Wir haben für Sie die aktuellen Förderprogramme zusammengestellt. Kontaktieren Sie uns gerne unter www.netz16.de.

Kontakt:

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86157 Augsburg
Tel.: 0821 455482-47
Fax: 0821 455482-15
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