Allgäu GmbH

„Energiezukunft Allgäu“: Gleich mehrere Projekte gestartet

Symbolbild. Foto: RainerSturm / pixelio.de
Gemeinsam mit den Allgäuer Landkreisen und Städten, der IHK Schwaben, der Handwerkskammer für Schwaben und dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) hat die Allgäu GmbH neue Projekte gestartet. Ziel ist es, schon heute gemeinsam die richtigen Weichen für morgen zu stellen.

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So werden im Rahmen eines Wettbewerbs Konzepte gesucht, die von Unternehmen umgesetzt wurden, um Energie einzusparen, Energie effizienter einzusetzen oder erneuerbare Energien zu nutzen. Dabei sind sowohl Projekte gefragt, die mit nicht-investiven oder geringinvestiven Maßnahmen zum Erfolg geführt haben als auch solche, die mit größeren Investitionen verbunden waren und eine hohe Energie- oder CO2-Einsparung erreicht haben.

Teilnahme bis zum 31. Oktober möglich

Bei der Bewertung werden unterschiedliche Kriterien angewendet: Das eingereichte Projekt sollte heute bereits ein Beispiel für Energieerzeugung, Energieversorgung oder Energieanwendung in der Zukunft sein. Nach Möglichkeiten sollte es auch Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten einbinden. Zudem sollte es das Allgäu als Vorreiter-Region bei der Energiewende nach innen und nach außen repräsentieren können.
Weiteres Pilotprojekt im Ostallgäu gestartet

Eine weitere Idee, um die Energieeffizienz von Unternehmen zu steigern, wird derzeit im Landkreis Ostallgäu umgesetzt. Dabei wird auf gezielte Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen gesetzt. Beim ersten Treffen zum Auftakt des Projekts „Energiezukunft Unternehmen“ wurden den interessierten Unternehmern im Marktoberdorfer Rathaus mehrere Praxisbeispiele vorgestellt. „Dieses Projekt vereint Wirtschaftsförderung und Klimaschutz. Wir hoffen sehr, dass es bei möglichst vielen Kommunen Schule macht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Organisiert und finanziert wird „Energiezukunft Unternehmen“ vom Landkreis Ostallgäu. Entwickelt wurde das Projekt gemeinsam mit Allgäu GmbH, dem Energie- und Umweltzentrum eza!, sowie der Industrie- und Handelskammer Schwaben und der Handwerkskammer für Schwaben.

„Wirtschaftsstandort stärken und Energiebilanz verbessern“

Die Stadt Marktoberdorf unterstützt die Kampagne organisatorisch und ist Ansprechpartner für die Unternehmen. „Wir freuen uns, dass wir diese Energieberatungskampagne bei uns in Marktoberdorf durchführen und so den Wirtschaftsstandort stärken und unsere Energiebilanz verbessern können“, sagt Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Er hatte sich mit drei Gewerbegebieten in der Kommune für das Pilotprojekt beworben. Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises, betont, dass durch den aktiven und aufsuchenden Charakter des Projekts besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren können: „Diese hätten sonst vielleicht keinen Zugang zum Thema Energieeffizienz gefunden.“ Die Energieberatungskampagne läuft noch bis zum 17. November in den Gewerbegebieten Nord, Mitte und West in der Stadt Marktoberdorf.

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