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Neues aus dem Netz: Lieber Google, ...

Expertentipps | 25.11.2015

Bildquelle: M-net / Fotolia © koya979
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Wieso, weshalb, warum – Kinder stellen unablässig Fragen. Und das ist ja auch gut so. Besonders, wenn sie Antworten bekommen, die sie verstehen und nachvollziehen können. Das ist nicht jedem gegeben. Manch ein Erwachsener wird dabei auch mal ungeduldig. Bei Google ist das anders.

Die Suchmaschinelebt davon, dass sie immer eine Antwort kennt. Viele Kinder, die heute schon ganz selbstverständlich mit Smartphone und Tablet aufwachsen, wissen das zu schätzen. Insbesondere seit Google auch mit  Sprachsteuerung funktioniert. So können Kinder mit Google kommunizieren, schon bevor sie lesen und schreiben können.

Ob es eine gute Idee ist, Kinder dem digitalen Alleswisser anzuvertrauen, ist eine andere Sache. Denn das könnte der Beginn einer etwas anderen Freundschaft werden. Veit Mürz, Geschäftsführer der Quipu GmbH, hat sich diese neue Form einmal angesehen: „Google ist für die Kinder wie Gott – unsichtbar, allwissend, gütig – nie genervt. Diese und kommende Generationen werden Google in Zukunft vermutlich noch weniger infrage stellen, als dies die Generationen der Gegenwart tun, denn Google war und ist weiterhin in wichtigen Jahren ein vertrauensvoller Partner auf dem Weg ins  Erwachsenendasein.“

 Niemand weiß heute ganz genau, wohin die Entwicklung geht und ob es wirklich so kommt. Ob Kinder lieber mit einem Rechner sprechen als mit einer Bezugsperson aus Fleisch und Blut, die an den vorgetragenen Anliegen auch tatsächlich Anteil nimmt. Kinder und Jugendliche, die heute schon mal die Aussagen ihrer Eltern infrage stellen und mit Hilfe von Google überprüfen, gibt es sicher schon. Umso mehr sollten Eltern darauf achten, wie viel Zeit Kinder vor dem Bildschirm verbringen und auf welchen Seiten sie im Internet surfen. Dazu gehört auch, gerade bei Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein zu schärfen, dass vieles, was im Netz steht, mit Vorsicht zu genießen ist. Und, dass man gut beraten ist, wenn man mit den eigenen Daten möglichst zurückhaltend verfährt. Das funktioniert sicher nur auf Basis von gegenseitigem Vertrauen. Ob das eine Suchmaschine wie Google auch gewährleisten kann, darf man getrost in Zweifel ziehen.

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