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Die Zukunft in der Wolke

Expertentipps | 16.07.2015

Foto: iStock_000033028574_@aydinynr_XXXLarge
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Zusammen mit Mobilisierung und Consumerisierung ist Cloud-Computing der Faktor, der die IT der Zukunft prägen wird. Unternehmen müssen die Vorteile verstehen, sie sollten aber auch wissen, was sie beim Übergang in die Wolke zu beachten haben.

Ob iCloud, Dropbox oder Office 365, ob Google Docs, Salesforce oder SAP Business by Design: Cloud-Computing ist schon heute ein zentrales Konzept der IT. In Zukunft wird es der IT-Standard schlechthin sein – für Private ebenso wie für Unternehmen jeder Größe. Der Grund ist einfach: Mit einem IT-Modell, bei dem Rechenleistung „wie Strom aus der Steckdose“ abgerufen und nach Verbrauch bezahlt wird, können sich Unternehmen ganz auf ihr eigentliches Geschäft konzentrieren. Feste Kostenblöcke für Investitionen, Betrieb und Wartung in der IT entfallen, bezahlt wird die Dienstleistung, die durch Service-Level-Agreements spezifiziert ist. Unternehmen sparen dadurch nicht nur Kosten für den Standardbetrieb, sie können auch auf Lastspitzen oder notwendige Kapazitätserhöhungen flexibler reagieren. Und das alles bei insgesamt deutlich niedrigerem finanziellem Aufwand aufgrund der besseren Kostenstrukturen, die durch die verteilte Nutzung von externer Rechenzentrums- Infrastruktur „in der Cloud“ möglich werden. Darüber hinaus verringert sich der Administrationsaufwand für den Betrieb und die Wartung der Systeme, die zudem kaum Platz beanspruchen. Sie sind praktisch auf einige Monitoring-Stationen mit Browser reduziert.

Umfassendes Angebot

Die technische Basis von Cloud-Computing ist eine weitgehende Virtualisierung der Abläufe, wie Verarbeiten, Übertragen oder Speichern, die in externe Rechenzentren geschoben werden. Der Nutzer als Mieter der Rechenleistung bedient die jeweilige Anwendung über einen Browser oder eine spezifische Schnittstelle an seinem Endgerät, sei es ein stationärer Rechner, ein Notebook, ein Smartphone oder eine Smartwatch. Mittlerweile lässt sich jede IT- Dienstleistung über die Cloud beziehen. Das Spektrum reicht von Office-Paketen und betriebswirtschaftlicher Standardsoftware über Analyse-Programme von Massendaten („Big Data“) bis zu umfangreichen Paketen des IT-Risikomanagements (Managed Security Services). Neben Anwendungen (Software as a Service) lassen sich IT-Infrastruktur ( Infrastructure as a Service), Hardware und Software für (Web-)Anwendungs-Entwicklung (Platform as a Service) als Dienstleistung einkaufen und nicht zuletzt Abwicklungsplattformen für vollständig automatisierte Geschäftsprozesse (Business as a Service). Eine Mischung aus diesem Angebot ist ebenfalls möglich, das hängt lediglich ab von der IT- Expertise im Unternehmen, vom angestrebten Kostenmix und der Sicherheitsklassifizierung der Anwendung beziehungsweise der Daten.

Gute Abstimmung

Die große Herausforderung bei solchen Mischlösungen ist das Zusammenspiel der Cloud-Lösung mit den bestehenden IT-Strukturen im Unternehmen. Aber auch bei der Transformation der gesamten IT in die Cloud sollte die Frage geklärt sein, inwieweit sich die Cloud-Dienste an die Abläufe im Unternehmen anpassen lassen. Eine schnelle Adaption der IT-Dienstleistung an Unternehmensprozesse beziehungsweise die Möglichkeit sie anzupassen, sind bei der Produktauswahl essenziell. Gestaltungsspielraum gibt es bei der Art der Cloud-Lösung. Je nach Zugangsformat unterscheidet man zwischen Private Cloud (nur unternehmensintern zugänglich), Public Cloud (öffentlich zugänglich), Hybrid Cloud (eine Mischform) und Community Cloud (interne Cloud mehrerer Unternehmen). Speziell die Private Cloud wird weiter unterschieden in eine Cloud, die ein Unternehmen komplett selbst betreut, und eine Private Cloud, die von einem externen Dienstleister gehostet oder verwaltet wird.

Notwendige Sicherheitsüberlegungen

Ein wichtiges Thema bei der Einführung von partieller oder kompletter IT-Dienstleistung ist die Sicherheit der unternehmenseigenen Daten und die gesetzeskonforme Abwicklung der Geschäftsprozesse. Eine erste Sicherheitsmaßnahme ist die Wahl eines Dienstleisters, der seine Cloud-Dienste in Rechenzentren in Deutschland oder einem anderen Land mit vergleichbaren rechtlichen Regelungen abwickelt. Eine solche Forderung kann sich schon aus gesetzlichen Vorgaben ergeben, wie sie in Deutschland beispielsweise für die Verarbeitung von Personaldaten gelten. Vorsicht ist dann geboten, wenn der Dienstleister fremder Gesetzgebung unterliegt, wie dem US-Patriot Act. In diesem Fall kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Cloud-Dienstleister auch dann zur Herausgabe bestimmter Daten verpflichtet wird, wenn diese in Deutschland verarbeitet werden.

Neben diesen rechtlichen Herausforderungen zieht Cloud-Computing einige Änderungen bei der IT-Sicherheit nach sich. Da eine klar abgrenzbare Netzwerkstruktur innerhalb des Unternehmens nicht mehr existiert, müssen die Sicherheitsmaßnahmen quasi mit den Arbeitslasten mitwandern. Die wichtigste Sicherheitsmaßnahme heißt deshalb Verschlüsselung, denn bei Cloud-Computing kommen die Daten nun einmal in fremde Hände, und alles hängt von der technischen Kompetenz, dem Wertesystem und dem politisch-rechtlichen Kontext des Providers ab. Verschlüsselung ist also absolutes Muss, das ist keine Frage. Inwieweit man die Schlüsselverwaltung ebenfalls an den Dienstleister abgibt – heute wohl der Standardfall – oder selbst in der Hand behält, ist letztlich eine Vertrauensfrage. Einen Schlüsselserver (Key Management Server) im eigenen Unternehmen zu betreiben, während man viele oder alle Prozesse ausgelagert hat, ist sicher nicht jedermanns Sache. Der Aufwand rechnet sich aber umso mehr, je wertvoller die Daten sind. Eine Güterabwägung ist also unerlässlich. Es gibt aber noch einen Mittelweg. Man kann das Schlüsselmanagement an einen eigenen IT-Sicherheits-Dienstleister geben, sodass beim Cloud-Computing Daten-Processing und Datensicherheit bei zwei verschiedenen Dienstleistern liegen. Ganz gleich, wie man es ausgestaltet: Cloud-Computing wird immer mehr zum Katalysator der digitalen Transformation in der Ökonomie.

Einfach, schnell, sicher

Mit M-net in die Cloud

Mit dem Data-Space bietet M-net seinen Geschäftskunden zukünftig eine Lösung zur einfachen Speicherung, Synchronisation, Verteilung und Verwaltung von Daten. Die Business-Cloud-Lösung wird gemeinsam mit der SSP Europe GmbH entwickelt und ermöglicht eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Client, Übertragungsweg und Server. Durch das für Unternehmensbedürfnisse konzipierte Benutzer- und Rechtemanagement lässt sich der M-net Data-Space individuell an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Der Zugriff kann unabhängig vom Standort und Endgerät jederzeit nachvollziehbar erfolgen. FTP-Lösungen sowie private Cloud-Speicher werden so durch eine einheitliche, hochsichere Lösung ersetzt. M-net Data- Space wird in einem ISO27001-zertifizierten Rechenzentrum in Bayern betrieben.

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