Thema der Woche

Dr. Hille Zirch & Partner gehört zu den Top-Steuerberatern Deutschlands

Foto: Dr. Hille ∙ Zirch & Partner
Das Handelsblatt veröffentlicht jährlich das Ranking über die besten Steuerberater in den 30 größten Städten Deutschlands. Dieses Mal war auch die fortschreitende Digitalisierung ein wichtiger Aspekt der Untersuchung. Die Kanzlei „Dr. Hille Zirch & Partner“ aus Augsburg wurde zu den „Besten Steuerberatern 2017“ gekürt.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Gratulation zur Auszeichnung „Beste Steuerberater 2017“! Was genau wurde für das Ranking untersucht?

Antje Wörn: Das Sozialwissenschaftliche Institut Schad (S.W.I.) hat im Auftrag des Handelsblatts Steuerkanzleien in Deutschland analysiert. Es wurden vor allem die Aspekte Beschäftigung von Fachberatern, Basiswissen und Fachkompetenz berücksichtigt. Auch der Grad der Digitalisierung in den Kanzleien war ein wichtiger Punkt bei der Untersuchung.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Welche Fachkompetenzen wurden konkret analysiert?

Bernd Kollmannsberger: Neben den Basics für Steuerberater haben wir uns auf das Thema Nachfolge konzentriert. Dort wurden sämtliche Aspekte einer gelungen Nachfolgeregelung abgefragt. Speziell ging es dabei auch um die Neuregelungen durch die Erbschaftsteuerreform 2016.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Die Nachfolgeregelung ist ein sensibles Thema. Gibt es hier ein Patentrezept?

Bernd Kollmannsberger: Definitiv nein. Es mag vielleicht steuerlich den optimalen Weg im Rahmen einer Nachfolge geben, dies muss aber nicht immer der Richtige sein. Es sind eine Vielzahl von Aspekten zu berücksichtigen.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Welche Aspekte sind das?

Paul Hairbucher: Da spielt so viel mit rein: Die Erbschaftsteuer, das Erbrecht, aber auch Gesellschaftsrecht oder Ertragssteuern spielen eine Rolle. Allen voran müssen jedoch die Beteiligten mit der Lösung der Nachfolge Leben können.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie bewerkstelligen Sie das in Ihrer Kanzlei?

Robert Zirch: Wie bei vielen Dingen im Leben: Entscheidend ist es, Kompetenz zu bündeln und erfolgreich zu kommunizieren. Wir bilden fachübergreifende Teams, in denen die fachkompetenten Mitarbeiter die Probleme angehen und Lösungen entwickeln. Wir haben sowohl im rechtlichen als auch im steuerlichen Bereich Fachberater, die auf ihr Gebiet spezialisiert sind.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Welche Trends werden Ihre Kanzlei in den nächsten Jahren am meisten beschäftigen?

Antje Wörn: Zum einen sicherlich die Rekrutierung neuer Mitarbeiter – der Fachkräftemangel beschäftigt auch uns. Zum anderen ist die fortschreitende Digitalisierung ein großes Thema.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie sehen Sie das Thema Digitalisierung?

Paul Hairbucher: Als große Chance und Herausforderung zu gleich.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Inwiefern?

Robert Zirch: Die Digitalisierung in den Kanzleien schreitet unaufhaltsam voran. Dies fordert von allen Mitarbeitern eine große Veränderungsbereitschaft. Gleichzeitig sind wir aber in der Lage, unsere Mandanten noch schneller und effizienter zu unterstützen: Daten können quasi in Echtzeit ausgewertet werden und so können wir unseren Mandanten noch schneller Empfehlungen aussprechen oder sehen, wann Handlungsbedarf entsteht. Insgesamt ist der digitale Austausch also ein Gewinn für beide Seiten.

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