FEHA Büro-Technik GmbH

Seit über 30 Jahren in den Büros unterwegs

(v.l.) Wolgang Renzhofer, Alfred Schmalberger, Franz Bolkart. Foto: FEHA

Über 7.000 zufriedene Kunden werden derzeit von FEHA Büro-Technik betreut. Mehr als 80 Mitarbeiter sorgen an vier Standorten dafür, dass das auch so bleibt.

Aber wie sieht das Konzept für die Zukunft aus? Wird man den Anforderungen der Digitalisierung und immer höheren Sicherheitsbestimmungen gerecht? Wir unterhielten uns mit den Bereichsleitern für Kopiersysteme, IT-Lösungen und Büroeinrichtungen um einen Blick auf moderne Arbeitswelten und sich abzeichnende Trends zu erhalten.

topFIRMEN: Welche Trends zeichnen sich derzeit in den jeweiligen Bereichen ab? Was ist für die kommenden Jahre zu erwarten? 

Wolfgang Renzhofer: Das lässt sich so pauschal nicht beantworten, da die Anforderungen der Kunden unterschiedlich sind und vom gewünschten Output der MFP und Drucksysteme abhängt. Allerdings lässt sich deutlich erkennen, unabhängig von der Größe eines Unternehmens, dass die Dokumentenmanagementlösungen wahrgenommen werden. Für den Kunden ergibt sich daraus der Vorteil, dass er nur noch einen Ansprechpartner/ Hersteller und eine geringere Anzahl an verschiedenen Modellen – mit insgesamt aber mehr Funktionen – benötigt. Zur Überwachung der Systeme wird eine Software zur Verfügung gestellt, wodurch der Kunde alle Systeme stets im Blick hat und die Kosten transparent und voraussehbar sind.

Franz Bolkart: Im Bereich der Büroeinrichtungen sehen wir klar einen Trend weg von den starren Strukturen, hin zu flexibel gestalteten Bürolandschaften, die auf Multitasking ausgelegt sind. Es zeichnet sich ab, dass Mitarbeiter nicht mehr nur den einen, ihnen zugewiesenen Arbeitsplatz haben. Sie wechseln also je nach zu absolvierender Aufgabe. Die Projektarbeit findet so im Besprechungsraum statt, ein spontanes ad hoc Gespräch unter vier Augen in einer In-Between- Zone und konzentriertes Arbeiten auch gerne mal in der Cafeteria. Hier wird es auch zunehmend wichtiger die passenden Rahmenbedingungen durch Akustiklösungen und Beleuchtung anbieten zu können. Fast schon Standard sind auch Steh-Sitz-Tische. Eine spontane Besprechung direkt am Arbeitsplatz sind so auch kein Problem.

Alfred Schmalberger: In der IT-Branche zeichnen sich zwei Trends ab. Dies wären zum einen Cloud-Services, also das Auslagern von IT-Infrastrukturen oder Diensten in externe Rechenzentren. Hier ist die Akzeptanz unserer Kunden in den letzten Jahren, trotz NSA-Affäre, gestiegen. Wert wird auf deutsche Rechenzentren gelegt, welche dem deutschen Datenschutzrecht folgen. Der hybride Lösungsansatz wird hier bevorzugt. Einzelne Dienste wie z.B. Filterung von Spam- und Virenmail, Hosted Exchange oder Datensicherung werden über Cloudlösungen abgedeckt. Unternehmenskerndaten, wie in ERP oder Konstruktionsdaten, bleiben in den eigenen vier Firmenwänden. Der andere Trend bezieht sich auf Managed Services. Mit diesem Service adressieren wir speziell Klein- und Mittelstandskunden und bieten zu günstigen Pauschalpreisen die IT-Betreuung durch uns als Dienstleister. Wir übernehmen die laufende Betreuung um mittels proaktivem Monitoring, Patchmanagement u.v.m. eine hohe Verfügbarkeit und geringes Störaufkommen zu gewährleisten. So kann sich der Kunde wieder auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

Sind diese Entwicklungen für jede Unternehmensgröße relevant bzw. wie sieht die Kundenstruktur bei Ihnen im Unternehmen überhaupt aus?

Wolfgang Renzhofer: Ein bestimmtes Klientel haben wir nicht. Wir bedienen jeden vom kleinen Unternehmen bis hin zum Großkonzern. Eine Vereinheitlichung der Systeme kann sich auch schon bei einem kleinen Unternehmen mit z.B. nur einem Fax und einem Kopierer finanziell rentieren. Für Selbstständige, welche nur ein System benutzen und mit sensiblen Kundendaten wirtschaften, sind sicherlich selbstverschlüsselnde Festplattentechnologien viel interessanter und gewinnbringender. Letztendlich entscheidet der Kunde, worauf er hier seinen Fokus legen möchte.

Franz Bolkart: Sicherlich sind groß angelegte und komplexe Bürolandschaften nichts für ein kleines Unternehmen. Hier sollte das Augenmerk ja eher darauf liegen, dass der vorhandene Platz optimal genutzt wird. Stauraum bringt hier also wesentlich mehr als eine In-Between-Zone. Die Themen der Akustik und Beleuchtung wiederum, spielen eigentlich immer eine Rolle. Das kann ja schon beim Rückzugsraum für die Mitarbeiter anfangen, welcher ja für ein wenig Ruhe in der Pause vorgesehen ist.

Alfred Schmalberger: Als mittelständisches Unternehmen kennen wir auch die Bedürfnisse eines Betriebes dieser Größe. Unser Slogan „Partner auf Augenhöhe“ bezieht sich ja auch genau darauf – wir möchten uns auf einer Ebene mit unseren Kunden austauschen. Daher sehen wir uns als IT-Partner für kleine und mittelständische Unternehmen. Grundsätzlich sind die o.g. Trends in jeder Unternehmensgröße zu entdecken. Wir haben vielleicht nicht die passgenaue Lösung für einen DAX 30-Konzern, wir haben aber definitiv die richtige Lösung für kleine und mittelständische Betriebe in unserer Region. Im Herbst dieses Jahres haben wir mit dem „All Inclusive-Paket“ einen Service vorgestellt, welches es dem Kunden ermöglicht einen IT-Arbeitsplatz zu einer monatlichen Pauschale zu erhalten. So sind neben der Hard- und Software auch die Installation vor Ort, die laufende Betreuung sowie Problembeseitigung Bestandteil des Pakets. Dies könnte beim Homeoffice ebenso Anwendung finden wie beim dringlichen Ausbau von Abteilungen in Unternehmen.

Kontakt:

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Robert-Koch-Str. 6
89312 Günzburg
Tel.: 08221 918-0
Fax: 08221 918-222
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