ARLT Komplettbau GmbH

Dialog und Bodenhaften als Grundlage

Biomasseheizwerk Aviko Deutschland, Rain a.L. Bild: ARLT
ARLT Bürogebäude in Nördlingen. Bild: ARLT
Steinmetzbetrieb Faig in Rain am Lech. Bild: ARLT

Gewerbebau, Wohnungsbau, Komplettbau: Seit 55 Jahren setzt die Firmengruppe Arlt „gebaute Zeichen“ für schlüsselfertige Qualität – weit über Schwaben hinaus. Zu den wichtigsten Baustoffen zählen dabei: das aufmerksame Zuhören, das miteinander Reden und das gegenseitige Verstehen.

Wer sich auf der Nürnberger Straße in Nördlingen dem Verwaltungsgebäude der Firmengruppe Arlt nähert, der kann sich auf den ersten Blick ein Bild von der Arbeitsweise des Unternehmens machen. Der ungewöhnliche, markante Rundbau lässt auf Anhieb erkennen: Hier wird anders gedacht, anders gehandelt, anders gebaut. „In diesem lichtdurchfluteten und nach ökologischen Gesichtspunkten gestalteten Haus setzen wir innovative Ideen des Bauens im Teamwork um“, bestätigt denn auch Unternehmenschef Dieter Arlt. „Der offene Austausch ist der Motor, um jeden möglichen Kundenwunsch kompetent erfüllen zu können.“

Das Fundament der Firmengruppe, darauf legt Arlt besonderen Wert, sind nach wie vor menschliche Beziehungen. Einem vertrauensvollen, bedürfnisorientierten Verhältnis zu den Kunden stehe „im wahrsten Sinne ein familiäres Verhältnis in allen Bereichen gegenüber“. Als versierte und gut ausgebildete Ingenieure und Handwerker führen die Mitarbeiter die Aufträge der Kunden nach dem neuesten Stand der Technik aus. Diese ungewöhnliche und dialogorientierte Firmenphilosophie spiegelte sich auch in der Feier zum 55-jährigen Bestehen des Unternehmens in diesem Herbst, als Partner und Kunden zu einem „Unternehmerfrühstück“ geladen wurden, wider.

Höhepunkt der Veranstaltung war ein Vortrag von Anselm Bilgri, dem ehemaligen Benediktinermönch und Celerar des Klosters Andechs. In kurzweiliger Form machte er deutlich, dass Management nicht eine Erfindung der Neuzeit, sondern bereits im Altertum gang und gäbe war. Am Beispiel der Benediktinerregel und deren Leitspruch „Ora et labora“ wies er nach, dass alte Führungstechniken und -tugenden auch heute noch wichtige Grundlagen moderner Führung sind.

Begriffe wie Gehorsam und Demut müssten dabei auf ihre ursprüngliche Bedeutung „des Hörens“ und „des Dienens“ zurückgeführt werden. Denn Führungskräfte, die ihren Mitarbeitern und Kunden wirklich zuhören, seien letztendlich auch in der Lage diesen zum gewünschten Erfolg und Ergebnis zu verhelfen. Erfolgreiche Unternehmer und Führungskräfte zeichneten sich daher dadurch aus, sich nicht selbst in den Mittelpunkt zu stellen, sondern Wert darauf legen, dass ihre Mitarbeiter selbst erfolgreich sind.

Besonders in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit, mit ihrer immer kürzer werdenden Halbwertszeit technischer Erfindungen und Revolutionen, sei es aber wichtig im Unternehmen „Bodenhaftung“ zu behalten. Nicht alles was technisch und praktisch machbar sei, ist auch sinnvoll und richtig. Es gelte, so Bilgri, dabei stets das rechte Maß zu finden. Nur so könne langfristig der Erfolg eines Unternehmens gewährleistet werden.

Als geschäftsführender Gesellschafter bekräftigt Dieter Arlt diese Denkweise für sein Unternehmen. Wenn „das einzig Beständige die Veränderung ist“ dann könne ein Unternehmen wie Arlt mit all seinen Aktivitäten in den unterschiedlichsten Baubereichen nur erfolgreich sein, wenn es sich im ständigen Dialog befinde – im Inneren wie nach Außen. Die Konzentration auf wenige Geschäftsbereiche zum Beispiel oder das Prinzip der Regionalität, das die Präsenz eigener Mannschaften auf den Baustellen effizient möglich mache, seien Ergebnis solcher Gespräche und Gedanken. Diese seien stets dann hilfreich, wenn das Unternehmen neuen Dingen nachgehe und Ideen freien Lauf lasse, um sie auf ihre grundsätzliche Eignung und Zukunftstauglichkeit zu prüfen. „Auch den Kreislauf der Innovationen sehen wir in der runden, offenen und variablen Architektur unserer Verwaltung gefördert und gespiegelt“, merkt der Unternehmer an.

Neben laufenden Veränderungen und Anpassungen an den Markt sei das Unternehmen nicht zuletzt wegen dieser Fähigkeit geprägt von 55 Jahren Beständigkeit und Kontinuität. „Die ist das Ergebnis einer über zwei Generationen hinweg gelebten Grundeinstellung von Fleiß, Anstand und Ehrlichkeit sowie dem angemessenen Respekt gegenüber Mitarbeitern, Partnern und Kunden“, sagt Arlt. „Gepaart mit der Erkenntnis, dass nur die Arbeit im Team den langfristigen und dauerhaften Erfolg eines Unternehmens möglich macht.“ Dass es auch in Zukunft im Hause Arlt in diesem Sinne weitergeht, dafür wird in Zukunft Christoph Arlt sorgen. Seit knapp vier Jahren im Unternehmen tätig, wird er in dritter Generation die familiäre Tradition im Hause Arlt fortsetzen.

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