Dorr-Biomassehof GmbH & Co. KG

Das Pelletwerk in Asch bei Landsberg – ehrliche Energie aus Bayern

Peter Schweinberg, Geschäftsführer Dorr-Biomassehof GmbH & Co. KG. Foto: Dorr

Öl und Gas werden teurer. Immer mehr Privathaushalte, Betriebe, Wohnungsbaugesellschaften und Kommunen heizen umweltfreundlich und preisgünstig mit Pellets.

Das Pelletwerk in Asch bei Landsberg produziert für sie
jährlich 50.000 Tonnen erstklassiger Pellets. Seit 2012 ist es in der Hand der Dorr-Biomassehof GmbH & Co KG.

Qualität wird immer wichtiger

Da heute verstärkt Importpellets aus den USA und Osteuropa auf den Markt drängen, wird für ­einen reibungslosen Heizungsbetrieb Qualität immer wichtiger. Bei Pellets vom Werk in Asch können Kunden und Händler sicher sein, dass sie eine ­erstklassige Ware beziehen.

Die Pellets sind ENplus zertifiziert. Das vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) entwickelte Zertikat garantiert einen europaweit gültigen Mindeststandard für reibungsloses Heizen. Doch das Pelletwerk in Asch übertrifft ihn regelmäßig. Erfahrene Pelletheizer wissen: ENplus ist nicht ENplus. Es ist ein wichtiger Mindeststandard, der aber auch Qualitätsschwankungen zulässt, den das Werk grundsätzlich nicht toleriert.

Verlässlicher Partner für den Handel

Das Pelletwerk ruht auf zwei Standbeinen. ­Gesellschafter der Dorr-Biomassehof GmbH & Co. KG sind: Die Biomassehof Allgäu eG als Genossenschaft von Waldbesitzern, forstlichen Zusammenschlüssen, Förstern, Unternehmern, und Kommunen. Zudem die Firma Dorr aus Kempten, die sich als einer der größten Entsorgungsunternehmen Süddeutschlands auch für regenerative Energien engagiert.

„Mit dieser Struktur sind wir auch vor Betriebsübernahmen durch Großkonzerne gesichert. Nicht nur der Energie-, sondern auch der Pelletmarkt ­befindet sich im rapiden Umbruch. Für den Handel ist es daher wichtig eine grundsolide und verläss­liche Firma als Geschäftspartner zu haben“, so Dorr-Biomassehof Vorstand Peter Schweinberg.

Regionale Produktion: Bessere Pellets und umweltschonend

Die Sägewerke, die das Pelletwerk mit Spänen beliefern, sind aus der Region. Sie werden u. a. von den Genossenschaften in.Silva eG. und Wald-Säge Fuchstal eG. mit Holz versorgt. Hinter beiden ­stehen 22 forstliche Zusammenschlüsse, die wiederum im Südwesten Bayerns 25.000 Klein- und ­Privatwaldbesitzer bündeln.

Das Holz, das die Zuliefersägewerke schneiden, stammt aus einem Umkreis von 100 Kilometer rund um Landsberg. Anders als bei Importpellets kann man absolut sicher sein, dass das durchweg PEFC-zertifizierte Holz auch aus nachhaltiger und vor ­allem heimischer Waldbewirtschaftung stammt.

Doch kurze Wege sind nicht nur umweltfreundlich. Sie führen zu weniger Umschlagsabrieb bei den Pellets. Kunden bekommen also eine bessere Qualität und unterstützen zudem die heimische Wirtschaft. Beim Pelletkauf bleiben fast 80 Prozent der Heizausgaben in der Region.

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