Neues Parkhaus und Fußgänger-Passage

Ulmer Bahnhof: Startschuss für wichtiges Bauprojekt gefallen

Beim „Baggerbiss“ für das neue Parkhaus und die Fußgängerpassage. Foto: Samuel Tschaffon / Stadtarchiv Ulm
Bauherr des 52 Millionen-Euro-Projekts ist die stadteigene Parkbetriebsgesellschaft PBG. Das Projekt ist bisher die größte Einzel-Investition des Unternehmens.

250 Gäste aus Politik und Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürger sowie Bauleute feierten am 23. Mai 2017 auf der Friedrich-Ebert-Straße in Ulm den „Baggerbiss“ für die neue Tiefgarage und die unterirdische Bahnhofs-Passage. Hier entstehen 540 neue Stellplätze. Zudem soll das Bauprojekt wichtiger Baustein eines zukunftsfähigen Hauptbahnhofs sein.

Fertigstellung bis Ende 2020 geplant

Bis Ende 2020 sollen das Parkhaus mit 540 Stellplätzen auf vier Parkebenen und die Passage auf der östlichen Seite des Bahnhofs fertiggestellt sein. Die Passage wird Tiefgarage, Bahnhof und Bahnhofstraße miteinander verbinden. Die Tiefgarage wird in „Deckelbauweise“ erstellt. Dabei wird das Bauwerk quasi von oben nach unten, 18 Meter tief in die Erde gebaut.

Entscheidung über die Zukunft der Mobilität

In seinem Grußwort verwies Oberbürgermeister Gunter Czisch auf den Ausbau einer „zukunftsfähigen Mobilitätsdrehscheibe Hauptbahnhof“, bei der das Parkhaus ein wichtiger Baustein sei. Im Kern gehe es im Bahnhofs-Bereich auch um die Frage, wie die Mobilität der Zukunft aussehen soll. Die gleichberechtigte Vernetzung unterschiedlichster Verkehrsmittel werde, so Czisch, in Zukunft eine große Rolle spielen. „Wir wollen Vorreiter sein“, sagte Czisch auch unter Verweis auf die Stromladesäulen, die es im neuen Parkhaus geben werde.

Bauprojekt mit Strahlkraft

Baubürgermeister Tim von Winning zeigte die Verflechtungen mit den übrigen Großbauprojekten im näheren Umfeld auf: „Dies ist einer der schwierigsten, ambitioniertesten Bauplätze in Ulm.“ Von Winning betonte: „Parken an dieser Stelle ist für uns auch Teil einer Willkommens-Kultur.“ Das Parkhaus und die Passage würden in Zukunft Teil der „Visitenkarte der Stadt“ sein.

Feierlicher Baggerbiss

Alle Projekt-Beiligten drückten gemeinsam den Buzzer-Knopf, der den eigentlichen Baggerbiss einleitete. Bei Bratwurst und Bier feierten die Gäste anschließend noch bis 15 Uhr auf der Baustelle. Musikalisch wurde das Geschehen von der Max Wild-Betriebskapelle begleitet, in der auch zahlreiche Familien-Mitglieder der Großfamilie Wild musikalisch im Einsatz sind.

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