Umbauarbeiten gehen weiter

Neue Wegeführung am Hauptbahnhof Ulm

Der Lageplan für den Hauptbahnhof Ulm. Grafik: Braun Engels Gestaltung im Auftrag der Stadt Ulm.
Am Montag wurden die Bauzäune für die beiden Bauvorhaben Parkhaus am Bahnhof und Bahnhofspassage zum vierten Mal seit Einrichtung der Baustelle umgestellt. Das bedeutet auch für die Fußgänger und Radfahrer eine neue Wegeführung am Ulmer Hauptbahnhof.

Die Baustelle besteht seit März dieses Jahres. Mehrere tausend Menschen bewegen sich täglich rund um den Hautbahnhof und sind damit von der Baustelle betroffen. Dieser nimmt eine zentrale Bedeutung für alle Verkehrsteilnehmer in Ulm ein, wie die Stadt betont. In den kommenden Jahren wird sich das Baufeld auf dem Bahnhofplatz in Lage und Ausdehnung immer wieder verändern. Um der Öffentlichkeit wichtige Verkehrsflächen schnellstmöglich zurückgeben zu können, wird nach jedem Bauabschnitte die Wegeführung geändert.

Die neue Wegeführung für Fußgänger

Seit dem 21. August gibt es wie bei der erstmaligen Einrichtung der Baustelle Anfang März 2017 wieder einen Mittelgang durch das Baufeld. Damit ist die direkte und kurze Anbindung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt wieder hergestellt. Das Orientierungssystem, bestehend aus Infostelen, Hinweisschildern, Bauzaunbannern und die Bodenmarkierungen, wurde entsprechend geändert. Erstmals wird es auch zusätzliche Infostelen geben, die auf den barrierefreien Übergang am Bahnhofplatz hinweisen. Der barrierefreie Weg über die Ampelanlage auf Höhe C&A ist zugleich auch der einzig zulässige und sichere Weg über die Straßenbahntrasse. An den ersten beiden Tagen der Umstellung waren zudem auch Lotsen im Einsatz, damit sich alle schneller mit der geänderten Wegeführung zurechtfinden können.

Darauf müssen Radfahrer nun achten

Mit der Umstellung am 21. August 2017 erhielten nun auch Radfahrer Empfehlungen, wie sie sich während der Bauzeit zurechtfinden können. Diese befinden sich auf der Infostelle im Kobelgraben und auf zwei Hinweisschildern an der Kreuzung Schillerstraße / Neue Straße und bei der Fahrradparkanlage in der Wendeschleife.

Auf den Gehwegen im gesamten Baustellenbereich gilt ein Radfahrverbot. Zudem ist das Radfahren auf der Straßenbahntrasse aus Sicherheitsgründen untersagt. So bleiben nur die beiden Möglichkeiten, entweder abzusteigen und das Rad zu schieben oder die Fahrbahn der Friedrich-Ebert-Straße zu benutzen. Die Stadt empfiehlt, den Hautbahnhof am besten über die Innenstadt (Glöcklerstraße / Wengengasse) zu umfahren. Den Radfahrenden mit Ziel „Hauptbahnhof“ wird empfohlen, die Radparkplätze im Süden beim ZOB (Zentraler Omnibus-Bahnhof) Ost oder im Norden in der Wendeschleife zu nutzen.

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