Neue Baustellen ab dem 6. März

Neubau der Bahnhofs-Passage in Ulm: Vordach muss weichen

Symbolbild: Blick über Ulm. Foto: iStock / manfredxy
Das Dach kann wegen des Neubaus der Bahnhofs-Passage nicht erhalten werden. Um den Betrieb des Bahnhofs so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, wird der Abbruch während der Nachtstunden durchgeführt.

In der Nacht von Montag, den 6. März, auf Dienstag, den 7. März, wird zwischen 22 und 6 Uhr das Bahnhofsvordach vor dem Ulmer Hauptbahnhof abgebaut. Der Ulmer Gemeinderat hatte im Oktober letzten Jahres beschlossen, dass an gleicher Stelle wieder ein Vordach errichtet werden soll. Die Arbeitsgemeinschaft Hullak Rannow Architekten mit Hummert Architekten bda ist damit beauftragt, ein neues Dach mit ähnlicher Größe zu planen. Das jetzige, etwa 25 mal 25 Meter große Dach wurde 1993 auf dem Bahnhofplatz errichtet. Die Trag-Konstruktion ist etwas ganz Besonderes: Durch die an einen umgedrehten Flugzeugflügel erinnernde Form entsteht auf der Unterseite des Daches ein Sog, der bei Wind das Durchschlagen des Segels nach oben verhindert.

 

Weitere Baustellen: Arbeiten am Berliner Ring

 

Zudem richtet die Stadt Ulm auf dem Berliner Ring an der Kreuzung der Tangente mit der Talstraße/Albert Einstein-Allee bei der Sporthalle Ulm Nord eine zusätzliche Links-Abbiegespur zur Universität ein. Die Arbeiten beginnen am Montag, den 6. März. Ziel ist es, den Verkehrsfluss vor Ort zu verbessern.

 

Erster Bauabschnitt dauert vier Wochen

 

Die Anzahl der Fahrspuren in Richtung Blautal und Universität bleibt dabei vorerst unverändert. Der linke Fahrstreifen wird allerdings nur für Fahrzeuge zur Verfügung stehen, die nicht breiter als zwei Meter sind. Ein Rechtsabbiegen von der Tangente nach Mähringen und Blaustein ist für die Dauer der Bauarbeiten nicht möglich. Der überörtliche Verkehr nach Blaustein wird über die B28 umgeleitet. Im ersten Bauabschnitt werden die Fahrbahn verbreitert und die Verkehrsinseln im Einmündungs-Bereich der Talstraße umgestaltet. Dafür ist eine Bauzeit von vier Wochen vorgesehen.

 

Wohngebiet „Wengenholz“ erhält Lärmschutzwand

 

Parallel zu dieser Maßnahme wird etwas weiter östlich entlang des Berliner Rings eine Lärmschutzwand für das Lehrer Wohngebiet „Wengenholz“ errichtet. Für die dabei anfallenden Erdarbeiten muss die äußere der beiden Fahrspuren der Tangente in Richtung Blautal gesperrt werden. Um den Verkehrsfluss möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird diese Sperrung während der Haupt-Verkehrszeiten aber aufgehoben. Für die Erdarbeiten sind fünf Arbeitstage vorgesehen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben