Ingenics AG

Ingenics: Top-Arbeitgeber, Kooperation mit LZN

Carlos Schmidt, Finanzvorstand von Ingenics, und David Plink, CEO Top Employers Institute (v.l.). Foto: Ingenics
Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann, Geschäftsführer LZN Laser Zentrum Nord GmbH. Foto: LZN Laser Zentrum Nord GmbH

Die Ingenics AG ist Deutschlands „Top-Arbeitgeber Ingenieure 2015“. Diesen Titel bekam das Unternehmen vom Top Employers Institute verliehen. Zu Beginn des neuen Jahres ging Ingenics eine Kooperation mit LZN Laser Zentrum Nord GmbH ein. Ingenics ist zudem dem Industriearbeitskreis „Light Alliance“ beigetreten.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Das Top Emplyers Institute zeichnete die Ingenics AG anlässlich des Wettbewerbes „Top-Arbeitgeber Ingenieure 2015“ aus: Platz 1 für Ingenics. Nach den bereits sehr guten Platzierungen der Vorjahre, hatten die Ingenics HR-Experten ihre Mitarbeiterentwicklungsprogramme weiter optimiert. Entsprechend optimistisch war die Ingenics AG diesmal in Teamstärke angereist. Finanzvorstand Carlos Schmidt konnte den begehrten Award aus der Hand von David Plink, CEO des Top Employers Institute, entgegennehmen. Anfang 2015 hat Ingenics zudem einen Kooperationsvertrag mit der Hamburger LZN Laser Zentrum Nord GmbH abgeschlossen. Die Ingenics AG ist zudem dem Industriearbeitskreis „Light Alliance“ beigetreten. Damit intensiviert das technische Beratungsunternehmen in den Aufbau seiner Expertise im Zusammenhang mit "Industrie 4.0" weiter.

Die „Top-Arbeitgeber“-Auszeichnung

Die jährliche Untersuchung des Top Employers Institute analysiert weltweit führende Top-Arbeitgeber. Essentieller Bestandteil des Top Arbeitgeber Zertifizierungsprogramms: Alle teilnehmenden Unternehmen durchlaufen einen einheitlichen Untersuchungsprozess. Sie müssen die definierten und standardisierten hohen Anforderungen erfüllen. Das Top Employers Institute bewertete die Arbeitgeberqualitäten der Ingenics AG in den Kategorien Talentstrategie, Personalplanung, Onboarding, Training und Entwicklung, Performance Management, Führungskräfteentwicklung, Karriere und Nachfolgeplanung, Compensation und Benefits sowie Unternehmenskultur. „Wir sind sehr stolz darauf, dass die Ingenics AG für ihre außerordentliche Mitarbeiterorientierung durch das Top Employers Institute zertifiziert wurde und sich in der Kategorie ‚Top-Arbeitgeber Ingenieure Deutschland 2015‘ auf der ganzen Linie durchsetzen konnte“, freute sich Carlos Schmidt.

Top Employers Institute zeichnet aus

„Optimale Mitarbeiterbedingungen führen dazu, dass sich Menschen im Privatleben sowie im Berufsleben weiterentwickeln“, betonte Dennis Utter, Regional Director Germany, Austria, Switzerland and Poland des Top Employers Institute. „Mit unserer einzigartigen Methodik haben wir im Laufe von zwölf Jahren weltweit hunderte von Unternehmen bewertet und zertifiziert, dabei haben wir stets sehr viel Wert auf Objektivität und Unabhängigkeit gelegt“, versicherte David Plink.

Ingenics ist Teil von „Light Alliance“

Die Initiative „Light Alliance“ wurde Anfang 2014 auf Betreiben von Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann, Leiter des Instituts für Laser- und Anlagensystemtechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und Geschäftsführer der LZN Laser Zentrum Nord GmbH, gegründet. Als hochkarätiger Industriearbeitskreis hat sich die „Light Alliance“ vor allem die Aufgabe gestellt, Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Blick auf die Realisierung von funktionsoptimierten und ressourceneffizienten Produkten unter Nutzung modernster wirtschaftlicher Laserproduktionstechnik zu initiieren. Durchgeführt werden diese Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch das LZN. Die als Partner eingebundenen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft entwickeln in Workshops Ideen und Strategien. Von diesen sollen am Ende alle Projektpartner profitieren.

Oliver Herkommer: „Müssen wir einen klaren Know-how-Vorsprung haben“

Das im Mittelpunkt sämtlicher Aktivitäten stehende Verfahren ist in Deutschland vor allem als „3D-Druck“ bekannt. Im Blick auf die Produktion 4.0 erwarten Experten Enormes von den Lasertechnologieverfahren, darunter: eine Vervielfachung der Laserdruckproduktivität bei gleichzeitiger Senkung der Herstellkosten. Einsatzmöglichkeiten und Potenziale sind noch lange nicht ausgeschöpft. Das Management der Ingenics AG und die Teilnehmer an den jüngsten Ingenics Veranstaltungen in Hamburg und Ulm lernten Prof. Emmelmann im vergangenen Jahr kennen. Mit der Frage „3D-Druck-Verfahren – Medienhype oder industrielle Revolution?“ hatte er einen bedeutenden Aspekt von Industrie 4.0 thematisiert. Die „Light Alliance“ bietet Unternehmen die Möglichkeit, auf der Basis von repräsentativen Bauteildemonstratoren den Weg zum Light Engineering zu trainieren. „Da viele unserer Kunden aus der Luft- und Raumfahrt sowie aus dem Automobilbau kommen, wo neue Freiheitsgrade in der Konstruktion im Blick auf gewichts- und funktionsoptimierte Bauteile nachhaltig strategische Wettbewerbsvorteile ermöglichen, müssen wir auch bei diesem Thema einen klaren Know-how-Vorsprung haben“, erklärt Ingenics CEO, Oliver Herkommer.

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